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23Sep/1517

Pimp my WLAN: FRITZ!-Repeater in 5 Minuten installieren

Es ist kein Geheimnis, dass ich über die Jahre ein Fan von AVM und der Fritz!Box geworden bin. Egal ob (V-)DSL- oder Kabelanschluss, die leistungsfähigen Router bieten nette Spielereien wie den Fernzugriff per MyFRITZ! oder VPN On-Demand und verteilen dabei das anliegende Internetsignal per LAN-Kabel bzw. WLAN zuverlässig in den eigenen vier Wänden.

Trotz der recht guten Sende- und Empfangseigenschaften kann das WLAN-Signal aber auch schon einmal in die Knie gehen, gerade wenn mehrere Stockwerke mit massiven Stahlbetondecken überwunden werden sollen. Hier helfen sogenannte WLAN-Repeater, wie der nachfolgend vorgestellte FRITZ!WLAN Repeater 1750E, welche die WLAN-Verfügbarkeit verbessern können. Wie die Installation abläuft und was es dabei zu beachten gilt, wird in nachfolgendem Blogpost beschrieben.

Lieferumfang

Ein WLAN-Repeater wird gewöhnlich mit recht wenig Zubehör ausgeliefert. Im Fall des FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Affiliate-Link) ist der Hauptbestandteil natürlich der Repeater selbst, welcher zur direkten Installation per Steckdose vorgesehen ist.

FritzWLAN Repeater in OVP

Neben einer Bedienungsanleitung wird zusätzlich nur noch ein Netzwerkkabel mitgeliefert, welches für das initiale Setup und später auch für den Betrieb eines kabelgebundenen Netzwerkgeräts am Repeater genutzt werden kann.

FritzWLAN Repeater mitgeliefertes LAN-Kabel 2

Zum diesem Zweck verfügt der Repeater neben dem Steckdosenanschluss über einen eingebauten LAN-Port, welcher Gbit-Ethernet-fähig ist. Obwohl diese Geschwindigkeit im Regelfall aufgrund geringerer Nettoübertragungsraten der WLAN-Anbindung nicht komplett genutzt werden kann, ist der Gbit-Anschluss dennoch einem 100Mbit/s-Anschluss vieler günstiger Repeater vorzuziehen.

FritzWLAN Repeater LAN-Anschluss

Mögliche Installationsoptionen

Grundsätzlich hält der FRITZ!WLAN Repeater 1750E drei verschiedene Installationsmöglichkeiten bereit.

  • Installation per WPS: Dazu werden lediglich die WPS-Tasten beim Router (z.B. Fritz!Box) und beim Fritz!Repeater direkt nacheinander gedrückt. Kurze Zeit später richtet sich der Fritz!Repeater eigenständig ein und ist daraufhin betriebsbereit. Voraussetzung dafür ist, dass WPS beim Router zur Verfügung steht und auch aktiviert ist.
  • Installation per Softwareassistent: Dazu wird eine Software von AVM genutzt, welche derzeitig nur für Windows (Vista oder neuer) zur Verfügung steht.
  • Installation per Browser: Die aufwändigste aber oftmals beste Möglichkeit ist die manuelle Einrichtung per Webbrowser, die weder spezielle Einstellungen des Routers (z.B. aktiviertes WPS) noch zusätzliche Software voraussetzt, welche zudem (noch) nicht für MAC-Anwender zur Verfügung steht. Deshalb wird diese universelle Installationsoption, die auch eigene Änderungen am Setup erlaubt, nachfolgend auch näher erläutert.

FritzWLAN Repeater manueller Verbindungsaufbau

Manuelle Installation per Browser

Der Fritz!Repeater, welcher künftig die WLAN-Reichweite des heimischen WLAN-Routers (egal ob Fritz!Box oder ein Router eines anderen Herstellers) erweitern soll, wird im ersten Schritt per LAN-Kabel am PC bzw. Laptop angeschlossen.

FritzWLAN Repeater per LAN-Kabel an Mac angeschlossen

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die bestehende WLAN-Verbindung des PC entweder deaktiviert wird, oder wie im Fall von OS X die LAN-Verbindung eine höhere Priorität als die WLAN-Verbindung besitzt und insofern in der Netzwerkliste am besten ganz oben gelistet ist.

Mac OSX Thungerdbold-Ethernet hoechste Prioritaet

Sobald die LAN-Verbindung zwischen FRITZ!Repeater und PC aufgebaut ist, kann am PC die Adresse http://fritz.repeater geöffnet werden, welche auf das Webinterface des Repeaters leitet.

Dort kann und sollte das "Repeater-Kennwort" vergeben werden. Wer sich kein neues Kennwort überlegen möchte, kann zur Not auch das selbe Passwort wie beim Router selbst verwenden.

FritzWLAN Repeater Kennwort setzen

Im nächsten Schritt wird der "Einrichtungsassistent" mit "Weiter" gestartet.

FritzWLAN Repeater Einrichtungsassistent

Im Anschluss sucht der WLAN-Repeater automatisch nach WLAN-Netzewerken in Reichweite. Hier sollte nach kurzer Zeit das bestehende WLAN-Netz des eigenen Routers (hier "apfel") auftauchen, welches durch den Repeater erweitert werden soll.

Da der FRITZ!WLAN Repeater 1750E neben dem gängigen 2,4 GHz-Frequendband auch das leistungsfähigere 5 GHz unterstützt, werden in einer zusätzlichen Liste die verfügbaren 5 GHz-WLAN-Netze aufgeführt (hier "apfel 5 GHz"). Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der vorhandene Router ebenfalls 5 GHz-fähig ist, wie bspw. die Fritz!Box 7490 (Affiliate-Link), welche ebenfalls eine maximale WLAN-Geschwingikeit von bis zu 1.300 Mbit/s ermöglicht.

FritzWLAN Repeater Funknetzauswahl

Nach dem Klick auf "Weiter" wird noch ein Hinweis angezeigt, sofern die ausgewählten 2,4 und 5 GHz-Netze unterschiedliche Namen aufweisen (hier "apfel" und "apfel 5 GHz"). In diesem Fall wird dies einfach per "OK" bestätigt.

FritzWLAN Repeater Hinweis

Damit sich der Repeater mit dem vorhanden WLAN-Netz des Routers verbinden kann, muss noch die korrekte Verschlüsselungsmethode (gewöhnlich WPA2 CCMP) ausgewählt und der bereits hinterlegte "WLAN-netzwerkschlüssel" des Routers eingetragen werden. Dieses WLAN-Passwort ist jenes, welches auch bei Laptops und Smartphones bereits bisher beim ersten WLAN-Verbindungsaufbau zum WLAN-Router abgefragt wird.

FritzWLAN Repeater Sicherheitseinstellung

Weitere Informationen zur vorhandenen Verschlüsselung können direkt in den Router-Einstellungen eingesehen werden. Im Falle der Fritz!Box sind diese Informationen bspw. unter http://fritz.box/wlan/encrypt.lua?sid=39dfe6bef9e22f73 einsehbar.

Im Anschluss können die Einstellungen noch einmal überprüft und mit "Fertigstellen" bestätigt werden.

FritzWLAN Repeater Einstellungen uebernehmen fertigstellen

Nach kurzer Zeit sollten die Verbindung hergestellt werden, was mit einem grünen Haken symbolisiert wird.

FritzWLAN Repeater Einrichtung abgeschlossen

Im direkten Anschluss wird die Startseite des Fritz!Repeaters geladen. Dort lassen sich Informationen zu den zentralen Verbindungseigenschaften einsehen und der Status kontrollieren.

FritzWLAN Repeater Uebersicht

Damit ist die Ersteinrichtung des FRITZ!Repeaters bereits abgeschlossen und die oberhalb des WLAN-Schaltes angebrachten WLAN-Signal-LEDs sollten aufleuchten. Je besser bzw. schneller die Verbindung zur WLAN-Station (Router), desto mehr LEDs (bis zu 5) leuchten am Repeater auf.

FritzWLAN Repeater verbunden und betriebsbereit

Jetzt kann auch die für die Einrichtung notwendige Kabelverbindung zwischen FRITZ!Repeater und PC getrennt werden. Der Repeater agiert ab sofort als "WLAN-Brücke" und verstärkt das WLAN-Signal des WLAN-Routers. Praktisch dabei ist, dass ab sofort auch Geräte per LAN-Kabel am Repeater angeschlossen werden können und damit ins Heimnetz integriert werden können, die bspw. weit entfernt aufgestellt sind und kein eigenes WLAN eingebaut haben.

FRITZ!Repeater aktualisieren

Im Anschluss sollte gleich noch ein Softwareupdate des FRITZ!Repeaters durchgeführt werden. Dies geschieht ebenfalls über das Webinterface unter http://fritz.repeater und dem dortigen Menüpunkt "System" -> "Update" -> "FRITZ!OS-Version" -> "Neues FRITZ!OS suchen" erreichbar ist.

FirtzWLAN Repeater Update

Aus meinem täglichen Leben

Einmal konfiguriert und an einem passenden Ort platziert, kann der FRITZ!WLAN Repeater 1750E das heimische WLAN auf einen Schlag verbessern, was sowohl Reichweite bzw. Stabilität als auch Geschwindigkeit angeht.

Im direkten Vergleich zum AVM FRITZ!WLAN Repeater 310 (Affiliate-Link), welcher nur max. 300 Mbit/s im 2,4 GHz-Bereich erlaubt, kann der zugegebenermaßen auch höherpreisige FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Affiliate-Link) gerade auch mit dem noch weniger verbreiteten 5 GHz-Bereich mit bis zu 1.300 Mbit/s aufwarten.

FritzWLAN Repeater OVP

Abgesehen davon, dass diese Laborwerte unter Realbedingungen alles andere als realistisch sind, kann aber gerade auch die "parallele" Nutzung beider Frequenzbänder (Dual-WLAN) von Vorteil sein. Kompatible Mobilgeräte können dabei auf das schnelle 5 GHz-Signal zurückgreifen, wovon gerade Downloads und Videostreaming profitieren. Außerdem ist das 5 GHz-Frequenzband noch lange nicht so stark überlaufen wie das 2,4 GHZ-Band, bei dem alleine schon durch die Tatsache vieler angrenzender WLAN-Netzwerke mit gleichen/ähnlichen Frequenzen die Übertragungsgeschwindigkeit infolge überlagerter Funksignale stark beeinträchtigt werden kann.

Bei einer Entfernung von knapp 10 Metern zwischen FRITZ!Box 7490 und FRITZ!WLAN Repeater 1750E und der Überbrückung von zwei Räumen ist die Anbindung in meinem Fall noch recht anständig. Mit einem per LAN-Kabel am Repeater angeschlossenen MacBook Pro konnte ich über die "WLAN-Brücke" mit knapp 160 Mbit/s (also 20 MB/s) Daten meines QNAP NAS übertragen, welches wiederum per Gbit-Ethernet an der FRITZ!Box hängt. Bei der Nutzung einer 200 Mbit-Internetleitung (z.B. von Unitymedia) wäre dann tatsächlich das im Haus installierte WLAN-Netz der limitierende Faktor und nicht die Internetanbindung. Wer sich noch etwas mit dem Unterschied zwischen Mbit/s und MB/s auseinandersetzen möchte, findet im Blogpost Dateiformate und Dateigrößen im Netz weitere Informationen.

Bei der Bestimmung des optimalen Aufstellungsortes sollte man auch etwas Zeit investieren und verschiedene Standorte und Ausrichtungen austesten, da sich die Funkwellen je nach Raumgegebenheit oftmals nicht linear ausbreiten und Neuausrichtungen von wenigen Zentimetern teilweise kleine Wunder bewirken können. Dabei helfen in erste Linie die 5 WLAN-Signal-LEDs am Repeater selbst, die ein erstes Indiz für die Verbindungsqualität und damit auch der erzielbaren Geschwindigkeit zum Router liefern. Hier sollte insgesamt darauf geachtet werden, dass die Entfernung zum Router nicht zu groß ist, da der Repeater logischerweise auch nur die maximale Geschwindigkeit an andere WLAN-Geräte verteilen kann, die er auch selbst vom Router bezieht.

Gerade in großen Gebäuden kann es deshalb auch Sinn machen mehr als einen Repeater einzusetzen, wobei mehrere Repeater "in Reihe" natürlich auch zu sinkenden Übertragungsgeschwindigkeiten und höheren Latenzen führen können, die gerade bei Videochats problematisch werden können. Spätestens dann machen sich auch Probleme beim "Roaming" zwischen den verschiedenen WLAN-Verbindungspunkten bemerkbar, wenn sich ein Anwender im Haus von Station zu Station bewegt. Wer jedoch solche "Luxusprobleme" adäquat adressieren möchte, benötigt professionelle WLAN-Systeme im mittleren fünfstelligen Bereich. Für Normalanwender sind deshalb Hilfsmittel wie der hier vorgestellte FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Affiliate-Link) auch weiterhin eine der kostengünstigen und gleichzeitig einfachsten Möglichkeiten, um Zuhause den WLAN-Empfang auf günstige Weise zu verbessern.

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Jörg

Jörg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er veröffentlicht regelmäßig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos
Jörg
Kommentare (17)
  1. Ich habe bei mir eine Fritzbox 7390 und zwei FRITZ!WLAN Repeater 310 im Einsatz.

    Bis vor kurzem war nur ein Repeater im Einsatz, welcher bedingt durch die baulichen Gegebenheiten nur einen schwachen Empfang zur Fritzbox herstellen kann.

    Blöd nur, dass viele Geräte sich aber mit diesem Repeater verbinden, da sie zu diesem den besseren Empfang haben, obwohl sie zum Router auch noch eine gute Verbindung haben sollten.

    Meine Idee war dann auf halber Strecke noch einmal ein Repeater einzusetzen, meine Hoffnung war, dass sich der 1. Repeater nicht zur Fritzbox, sondern zum 2. Repeater verbindet. Tut er scheinbar nicht.

    Daher muss ich entweder doch noch mit Tools die WLAN-Ausbreitung vermessen, um den besten Standort für den Repeater zu finden, wobei man auf Grund der Anzahl von Steckdosen doch etwas eingeschränkt ist, oder eine zweite Fritzbox zulegen und mit WDS arbeiten.

    • Hi Matthias,
      danke für den Hinweis zu WDS (Wireless Distribution System). Habe familienintern auch eine WDS-Fritzbox installiert, welche den Empfang im Carport verbessert. Das funktioniert bisher 1a und hat sogar noch den Vorteil, dass diese Fritz!Box 7390 (Affiliate-Link) weiterhin auch noch als DECT-Repeater für die eingesetzten Mobilteile fungiert.
      Würde mich freuen, wenn du dich nochmal meldest, sobald du dein Problem lösen konntest.

      Grüße und viel Erfolg
      Jörg

  2. Ich nutze den 1750E-Repeater seit fast einem Jahr sehr zufriedenstellend, um anständigen WLAN-Empfang in das erste OG zu bringen.

    Die Haupt-Fritzbox steht im EG und schafft es nicht, durch die Fußbodenheizung ein annehmbares WLAN-Signal nach oben zu schicken. Wasser in engen Schlaufen ist halt schlecht für die Ausbreitung von hochfrequenten, elektromagnetischen Strahlen...

    Da die Räume im ersten OG aber über doppelte Ethernet-Dosen verfügen, habe ich eine kabelgebundene Gigabit-Verbindung zwischen der Haupt-Fritzbox und dem Repeater hergestellt, der sich funkseitig im folgenden voll und ganz dem Aufspannen des WLANs im ersten OG widmen kann.

    Diese Lösung ist bei einer vorhandenen Ethernet-Verkabelung um Funkhindernisse (Wasser, Metall, viel Entfernung, ...) herum wesentlich performanter.

    Eventuell findet ja der ein oder andere Leser ähnliche Umstände in seinem Heim vor und kann den Hinweis gebrauchen.

    • Hi Dennis,
      danke für den Hinweis. Diese Konfigurationsmöglichkeit namens "LAN-Brücke" habe ich auch schon erfolgreich in meinem Umfeld installiert. Dabei läuft die Verbindung zwischen Haupt-Fritzbox und WLAN-Repeater über einen Powerline-Adapter, da kein Ethernet-Kabel verlegt ist. Wenn damals schon der FRITZ!Powerline 546E (Affiliate-Link) verfügbar gewesen wäre, hätte ich wohl direkt darauf zurückgegriffen. Bei der Konfiguration als "LAN-Brücke" sollte man insgesamt darauf achten, dass beim WLAN-Repeater sowohl die selbe SSID (WLAN-Name), Verschlüsselungsmethode als auch Passwort vergeben wird wie beim WLAN-Router.

      Grüße
      Jörg

  3. Hallo Jörg,
    bei der LAN-Brücke, also Ethernet Kabel Verbindung zwischen Repeater und FritzBox (egal ob direkt oder über Powerline), sollte man ausserdem darauf achten, dass beim WLAN-Repeater andere Channel als beim WLAN Router verwendet werden.
    Also zum Beispiel.
    Fritzbox: 2.4GHz Channel 1, FritzRepeater 2.4 GHz Channel 6
    Fritzbox: 5 GHz Channel 36, FritzRepeater 5 GHz Channel 40
    Damit klappts auch mit dem WLAN-Roaming innerhalb der Wohnung von der FB zum Repeater und umgekehrt

    Aber die selbe SSID (WLAN-Name), die selbe Verschlüsselungsmethode und auch Passwort vergeben wird wie beim WLAN-Router.

    Gruss, Ingolf

    • Hi Ingolf,
      danke für diesen wirklich wichtigen Hinweis, hatte ich ganz vergessen.
      Am besten 2-3 Kanäle zwischen Router und Repeater freilassen, wie in deinem Beispiel beschrieben. Dann kann man noch parallel den eingebauten WLAN-Monitor der Fritzbox nutzen, welcher die Anzahl anliegender Fremdnetze auf den jeweiligen Kanälen auslistet. Hier wählt man dann am besten einen freien Kanal (sofern möglich) bzw. einen, auf dem möglichst wenige andere WLAN-Netze laufen. Das kann man aber auch im laufenden Betrieb noch durchtesten, um das bestmögliche Setting mit der höchsten Geschwindigkeit bzw. Stabilität zu ermitteln. Ein bisschen Gefummel, was sich aber lohnen kann.

      Grüße
      Jörg

  4. Hallo,

    ich verwende als Repeater bei mir kleine FritzBoxen, weil ich ebenfalls ein Repeater für DECT benötige und AVM bietet keinen Kombirepeater an. Wenn man kein schnelleres WLAN als 300mbit N braucht im 2,4Ghz Netz, bietet sich die günstige und massenhaft bei Kleinanzeigen angebotene Fritz!Box 7312 (Affiliate-Link) (ca. 20-30€) von 1und1 an.
    Verwendet man eine LAN Brücke und braucht zusätzliche LAN Ports, bieten sich auch größere Router an wie der FritzBox 7330 (Affiliate-Link) (100€) für 2 Ports oder die
    FritzBox 7360 (Affiliate-Link) (120€) für 4 Ports.
    Haben aber alle den Nachteil kein WLAN im 5Ghz Bereich zu haben. Da hilft sonst nur eine FritzBox 7390 (Affiliate-Link) (180€) oder Fritzbox 7490 (Affiliate-Link) (200€) für WLAN AC, da ist aber - auch wenn man DECT benötigt - WLAN Repeater (Affiliate-Link) und DECT Repeater (Affiliate-Link) (je 80€) günstiger.

    • So ich muss hier mal eine Korrektur machen. DECT-Repeater geeignet sind leider nur wenige FritzBoxen wie ich jetzt mit einer 7490 feststellen musste, die das nicht kann. Folgende Fritzboxen eignen sich als Repeater (und die hatte ich bisher alle, deswegen ging ich davon aus, dass das alle können):
      FRITZ!Box 7390, FRITZ!Box 7270 v3 oder FRITZ!Box 7240

      Alle anderen können das leider nicht.

  5. Hallo!
    Einen Extender kann man sich oftmals sparen wenn man externe Antennen zu der Fritz!Box hinzufügt.
    Z. B. solche: https://frixtender.de
    Gruß
    Stefan

    • Hi Stefan,
      hast du die Antennen selbst im Einsatz?
      Hab bisher schon einige externen Antennen getestet, das hat bei mir jedoch im Endeffekt nie eine erhebliche Verbesserung gebracht.

  6. Hallo,

    wann gibt es den nächsten neuen Blog von euch? :-)

    Gruß

    Sebastian

    • Kommenden Montag wird ein neuer Blogpost veröffentlicht. Bin gerade noch am Feinschliff..

      Grüße
      Jörg

  7. wird denn Airplay/Bonjour/Multicast geroutet? Auch wichtig wenn man Homebridge nutzt.

    • @Sven ich befürchte nein! Kann beispielsweise nicht drucken wenn mit einem über den Repeater Gerät verbunden bin. Der Drucker selbst ist ein wifi Drucker der über die Fritzbox verbunden ist.

  8. Moin Moin,
    sehr guter Content, alles genau erklärt und leicht nachvollziehbar, weiter so!!

    wer noch nicht weiß welchen repeater er sich zulegen soll,
    der kann hier vorbeischauen.

    repeatervergleichstest.de

  9. Eine wirklich sehr ausführliche Anleitung, die Schritt für Schritt alles erklärt, großes Lob.

  10. Habe den Fritz Repeater 310 erfolgreich installiert. Router im Keller und repeater im EG. Läuft einwandfrei. Der Router im Keller ist noch per LAN mit der PlayStation im Keller verbunden. Seither ist das Internet im Keller über LAN nur noch sehr langsam. Kann ich das ändern?


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