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20Dez/1541

Weihnachtsbeleuchtung per FHEM automatisieren

In der dunklen Jahreszeit sorgen LEDs an Weihnachtsbaum, Weihnachtsstern und dem Terrassengeländer gerade in den Abendstunden für gemütliche Adventsstimmung. Gleichzeitig kann es aber auch schnell nervig werden, alle Komponenten permanent von Hand ein- und auszuschalten.

Wer sich manuelle Schaltvorgänge ersparen möchte, kann seine Beleuchtung aber auch bequem per FHEM und günstigen Funk-Zwischensteckern automatisieren. So schalten die LEDs je nach Tageszeit und Sonnenstand komplett automatisch. Wie das funktioniert, ist Inhalt des nachfolgenden Blogposts.

Wer bereits einen FHEM-Server einsetzt, wie im Artikel FHEM-Server auf dem Raspberry Pi in einer Stunde einrichten beschrieben, benötigt im Grunde nur noch das passende Funk-Gateway, um beinahe beliebig viele Verbraucher über günstige Funk-Aktoren steuern zu können.

Kürzlich habe ich deshalb spontan 3 Stück Intertechno Funksteckdosen von Xavax (Affiliate-Link) geordert. Normalerweise würde ich diese Aktoren nicht einsetzen, da mir schlicht die bidirektionale Anbindung (keine Rückmeldung der Schaltaktoren) und Verschlüsselung fehlt, bei der Weihnachtsbeleuchtung sehe ich das aber eher unkritisch. Gepaart mit dem günstigen Preis von nur knapp 10 Euro pro Funkschalter erschien mir das Set der perfekte Deal zu sein.

Intertechno Funk-Zwischenstecker 3er Pack

Wie ansprochen, wird noch ein passendes Funk-Gateway auf Seiten des FHEM-Servers benötigt, um die günstigen Funkschalter auch schalten zu können.

In meinem Fall übernimmt das ein CUL-Stick V3 (Affiliate-Link), welcher bereits am Raspberry Pi hängt und der parallel für die Ansteuerung von FS20- oder HomeMatic-Komponenten verwendet werden kann. Dass es sich dabei um die 868 MHz-Version handelt, die anzusteuernden Intertechno-Funkaktoren jedoch nur 433 MHz unterstützen, ist dabei kein Problem, da der CUL-Stick dynamisch heruntergetaktet werden kann und damit beide Frequenzen je nach Bedarfsfall "gleichzeitig" versorgen kann.

Einziger kleinerer Nachteil daran ist jedoch, dass die Antenne für 868 MHz ausgelegt ist und damit Signale, die über 433 MHz gesendet werden, insgesamt etwas schwächer sind. Man darf also keine Reichweiten von 50 Metern erwarten, bei zentralem Aufstellungsort des Senders sollte es aber problemlos auch mehrere Meter durch Wände funktionieren (in meinem Fall sind ca. 10 Meter durch eine Wand kein Problem).

CUL Stick per USB am RPI2

In FHEM ist der CUL-Stick in der fhem.cfg folgendermaßen hinterlegt:

Die erste Zeile definiert den CUL-Stick und öffnet die hardwareseitige Anbindung per USB-Schnittstelle.

Die zweite Zeile setzt das Attribut "SlowRF", sodass der CUL-Stick für FS20-Komponenten eingesetzt werden kann. Das Attribut "SlowRF" kann auch durch "HomeMatic" ersetzt werden. Entsprechend ist der CUL-Stick dann für HomeMatic-Komponenten eingestellt. Für die Ansteuerung von Intertechno-Komponenten ist es unerheblich, welches der beiden Attribute gesetzt ist, da er ohnehin bei einem Intertechno-Schaltbefehl kurz das Protokoll wechselt.

Alternativ lässt sich als Funk-Gateway auch der RFXtrx einsetzen. Mehr Informationen dazu im FHEM Wiki.

Wer Geld sparen möchte und technisches Grundverständnis mitbringt, kann den CUL-Stick übrigens auch mithilfe eines Arduino nano (Affiliate-Link) und CC1101 Funkmodul (Affiliate-Link) für nur knapp über 10 Euro nachbauen. Mehr Informationen dazu ebenfalls im FHEM Wiki.

Intertechno-Funkaktoren in FHEM konfigurieren

Auch wenn viele FHEM-Profis dabei sicherlich aufschreien, konfiguriere ich meine Komponenten immer noch gerne per Texteditor direkt in der fhem.cfg.

Nachfolgend die benötigten Codesschnipsel für die Einbindung der drei anzusteuernden Intertechno Funk-Zwischenstecker in der fhem.cfg:

Für "TE.Lichterkette" habe ich den Intertechno-Code "H1" gewählt, für "WZ.Weihnachtsbaum" und "WZ.Weihnachtsstern" entsprechend die nachfolgenden Codes "H2" und "H3".

Update vom 23.12.2015: Dank der Info von Josch habe ich obigen Code vereinfachen können. Dadurch braucht man nicht mehr umständlich den Umweg über den IT-Binärcode gehen und die Definition "define TE.Lichterkette IT FFF000000F FF F0" verwenden, sondern kann bequem "define TE.Lichterkette IT H1" verwenden.

Der Vollständigkeit halber nachfolgend aber dennoch die Erläuterung des Binärcodes:

"FFF000000F" (ohne Anführungszeichen) steht dabei für den Code H1. Er setzt sich zusammen aus den führenden vier Stellen "FFF0", was für "H" steht, den nachfolgenden vier Stellen "0000" für den Wert "1" und den abschließenden beiden Stellen "0F", die immer identisch sind.

Wer andere Codes nutzen möchte, kann sich den gewünschten Code im FHEM-Wiki selbst zusammenstellen.

Die hier genutzten 3 Stück Intertechno Funksteckdosen von Xavax (Affiliate-Link) können dabei frei programmiert werden und unterstützten theoretisch alle möglichen Codes von A1 bis P16. Wer möchte, kann also theoretisch bis zu 256 verschiedene Geräte ansprechen.

Intertechno-Funkzwischenstecker codieren

Die Intertechno Funksteckdosen von Xavax werden unprogrammiert geliefert und müssen erst initial codiert werden, was bequem über das Webinterface von FHEM geschieht.

Über das FHEM-Webinterface im Raum "Everything", welches über die URL

erreichbar ist, finden sich im Gliederungspunkt "IT" die vorher eingetragenen Intertechno-Devices.

Intertechno Aktoren in FHEM

Um den ersten Aktor zu codieren, wird dieser in eine Steckdose gesteckt (LED blinkt) und innerhalb von fünf Sekunden die gewünschte "on"-Taste - in diesem Beispiel für "TE.Lichterkette" - über das FHEM-Interface gedrückt.

Intertechno Zwischenstecker

Ist die Codierung erfolgreich abgeschlossen, erlischt die LED des Zwischensteckern und der Zwischenstecker schaltet zwei Mal zur Bestätigung. Ab sofort lässt sich der Zwischenstecker bequem über FHEM steuern.

Die weiteren Zwischenstecker können daraufhin genauso codiert werden. Dann eben entsprechend über einen Druck auf das jeweils gewünschte FHEM-Element "WZ.Weihnachtsbaum" bzw. "WZ.Weihnachtsstern".

Hier normal die Schritte zur Codierung:

  • Zwischenstecker einstecken -> Die LED blinkt die ersten 5 Sekunden
  • In den ersten 5 Sekunden gewünschte Ein-Taste in FHEM drücken
  • LED des Zwischensteckers erlischt und Zwischenstecker schaltet 2 Mal zur Bestätigung

Möchte man die Codierung wieder löschen, geht man analog zum Codieren vor, drückt dabei aber die Aus-Taste statt der Ein-Taste.

Programmierung des Zwischensteckers löschen:

  • Zwischenstecker einstecken -> Die LED blinkt die ersten 5 Sekunden
  • In den ersten 5 Sekunden ewünschte Aus-Taste in FHEM drücken
  • LED des Zwischensteckers erlischt und Zwischenstecker schaltet 2 Mal zur Bestätigung

Praktisch ist, dass jeder Zwischenstecker auf bis zu drei Codes gleichzeitig programmiert werden kann. Dadurch kann bspw. auch die im Lieferumfang befindliche Fernbedienung genutzt werden. Die Codierung erfolgt dann genauso wie oben beschrieben, wobei statt über FHEM dann eben direkt die gewünschten Ein- bzw. Aus-Tasten der Fernbedienung gedrückt werden.

Sobald alle Intertechno-Funkaktoren codiert sind, kann es an die Automatisierung der Schaltvorgänge gehen, wofür es mehre Möglichkeiten gibt.

Zeitbasierte Schaltvorgänge

Die einfachste Möglichkeit ist die zeitbasierte Schaltung per at-Befehl, sodass die Beleuchtung bspw. immer um 17:00 Uhr eingeschaltet und um 23:00 Uhr wieder ausgeschaltet wird. Die notwendigen Codeschnipsel für FHEM lauten im Falle der Lichterkette dabei:

Der Code kann entweder direkt in der fhem.cfg hinterlegt und gespeichert oder jede Zeile einzeln in die "FHEM-Kommandozeile" eingetragen und mit der Enter-Taste bestätigt werden. Damit die Konfiguration dauerhaft gespeichert wird, muss im letztgenannten Fall noch links oben "Save config" (unterhalb des FHEM-Logos) angeklickt werden.

LED Lichterkette

Helligkeitsbasierte Schaltvorgänge

Je nach Anwendungsfall macht es aber natürlich auch Sinn, statt der recht starren zeitbasierten Schaltung den Sonnenauf- und Sonnenuntergang als Regelelement zu nutzen.

Damit FHEM genau weiss, wann die Sonne am eigenen Standort auf- und untergeht, werden die beiden Paramater "latitude" (Breitengrad) und "longitude" (Längengrad) benötigt:

Diese Parameter können dabei über einen beliebigen Onlinedienst (z.B. mondeca.com) ermittelt werden.

Danach können die Regeln in der fhem.cfg hinterlegt werden. In diesem Beispiel soll der Weihnachtsbaum eine Stunde (-1800 Sekunden) vor Sonnenuntergang (sunset) eingeschaltet werden (set WZ.Weihnachtsbaum on). Das soll jedoch frühestens um 16:00 Uhr und nicht später als 21:00 Uhr passieren.

Umgekehrt soll der Weihnachtsbaum eine Stunde (+1800 Sekunden) nach Sonnenaufgang (sunrise) ausgeschaltet werden. Das jedoch frühestens um 05:00 Uhr und nicht später als 08:00 Uhr.

Die notwendigen Codeschnipsel für FHEM lauten dabei:

Aus meinem täglichen Leben

Mit dem FHEM-Server auf Basis eines Raspberry Pi 2 (Affiliate-Link), dem CUL-Stick V3 (Affiliate-Link) und den hier genutzten 3 Stück Intertechno Funksteckdosen von Xavax (Affiliate-Link) lassen sich im Grunde beliebig viele einfache Komponenten, wie die Weihnachtsbeleuchtung, komfortabel und besonders günstig automatisieren.

Dabei können die angesprochenen Schaltmethoden auch kombiniert werden, sodass der Weihnachtsstern bspw. immer 30 Minuten vor Sonnenuntergang eingeschaltet und zeitgesteuert wieder um 01:00 Uhr nachts ausgeschaltet wird:

Wer möchte, kann aber natürlich auch andere "Trigger" setzen und so bspw. auch eine Schaltung je nach Anwesenheit realisieren, wie im Artikel FHEM: Heizungssteuerung per Anwesenheitserkennung erläutert.

Insgesamt bin ich zwar bereits seit Langem davon abgekommen, Intertechno-Komponenten aufgrund der fehlenden Verschlüsselung in meinem Smart Home für sicherheitskritischere Szenarien einzusetzen, für die Weihnachtsbeleuchtung erscheinen mir die günstigen Funk-Zwischenstecker aber als ausreichend. Mit dem vorgestellten 3-er Pack (Affiliate-Link) bin ich bisher jedenfalls sehr zufrieden. Ein Zwischenstecker ist auch im Außenbereich installiert, mal sehen, ob das auf Dauer gutgeht.

Intertechno Zwischenstecker aussen

Lichterkette und Weihnachtsstern sind bereits installiert, fehlen nur noch Weihnachtsbaum und die passenden LEDs...

Affiliate-Links

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Jörg

Jörg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er veröffentlicht regelmäßig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos
Jörg
Kommentare (41)
  1. Hallo Jörg,

    meine Weihnachtsbeleuchtung sieht im Prinzip genau so aus. Ich habe nur meine fhem.cfg eh aufgebohrt mit weiteren cfg-Dateien in einem eigenen Unterordner, die mittels include-Anweisung eingebunden werden. Da habe ich dann auch eine XMAS.cfg angelegt, die ich dann nur für die Weihnachtszeit mit einbinde, sonst einfach in der fhem.cfg die entsprechende include-Anweisung auskommentiere. Die Schalter sind bei mir alle mit passenden Labels versehen, so daß ich sie schnell wieder einbinden kann, aber auch für den Rest des Jahres für andere Zwecke verwenden kann.

    Gruß, Christoph

    • Hi Christoph,
      danke für den Hinweis mit der include-Anweisung, klingt praktisch.

      Setzt du auch Intertechno-Aktoren dafür ein oder nutzt du andere Komponenten?

      Grüße
      Jörg

    • Hallo Jörg,

      auf IT verzichte ich im Moment weitgehend - die Reichweite mit einem CUL für FS20 ist bei mir im Haus eher bescheiden. Einzig ein älterer IT-Schalter sitzt vor einem älteren Laserdrucker und schaltet diesen im Rahmen einer Cups-Warteschlangen-Abfrage unter fhem zum Drucken für 15min ein.

      Meine Weihnachtsbeleuchtung ist dieses Jahr mit einigen FS20- und einem HM-Aktor geschaltet.

      Gruß, Christoph

  2. Hallo Jörg,

    erst einmal wieder eine super Anleitung, vorallem die Funktion mit den "Helligkeitsbasierte Schaltvorgängen" das ist super.
    Ich habe mir auch die IT Steckdose gekauft.
    Habe dazu aber eine Frage, wenn ich diese mit der Original FB schalte, dann bekommt FHEM das nicht mit, kann man das ändern?

    Danke und mach weiter so.....

    Gruß
    Sascha

    • Hi Sascha,
      vielen Dank!

      Da liegst du richtig. Intertechno (IT) bietet keinen Rückkanal und somit kann FHEM den Schaltzustand des Aktors auch nicht aktualisieren, sofern ein Schaltbefehl über die Fernbedienung abgesetzt wird. Bei mir liegt die Fernbedienung ungesehen im Schrank, aber sofern man diese parallel benutzen möchte, ist die Zustandsanzeige in FHEM quasi nutzlos.

      Ändern lässt sich das bspw. nur dadurch, dass man alle Schaltvorgänge über FHEM "routet". Das könnte man bspw. mit einer HomeMatic-Fernbedienung mit Umweg über den FHEM-Server realisieren, aber das ist insgesamt natürlich aufwändiger.

      Grüße
      Jörg

  3. Hi Jörg,

    kann man denn nicht die Fernbedienung (FB) als Master definieren und die Steckdose (SD) pro Taste als Slave?
    So würde FHEM mitbekommen wenn ich die Taste1 auf der FB drücke und im webfronend könnte ich die SD dann auch schalten und den Zustand sehen.

    Danke Sascha

    • Hi Sascha,
      der CUL-Stick kann nur IT-Signale senden, nicht jedoch empfangen. FHEM bekommt von der Fernbedienung also gar nix mit, egal wie man es dreht oder wendet.

  4. Hi Jörg,

    sorry hatte nicht erwähnt, dass ich den RFXtrx433E USB nutzte.

    Gruß
    Sascha

    • Ah ok, wenn der RFXtrx433E immer "mithört", welche IT-Signale von anderen Quellen gesendet werden, dann sollte es ja eigentlich kein größeres Problem darstellen den Status in FHEM zu aktualisieren. Ich vermute einfach mal, dass das "einfach so" funktioniert. Damit hab ich aber - zumindest was Intertechno angeht - keine Erfahrungen.

  5. sehr schöne Beschreibung, so hat eine preisgünstige Alternative für die teureren AVM und Homematic Zwischenstecker.
    Leider erscheinen die nicht in der FHEM remote (IOS) app. Unschön aber sicher "verkraftbar"

    Gruß
    Thomas

  6. Wenn man einen eigenen CUL für 433 MHz betreibt, bekommt FHEM auch die Schaltvorgänge, die man über die beigefügte Fernbedienung absetzt, mit. Das funktioniert dann tatsächlich auch einfach so und je nach Umgebung ziemlich zuverlässig. So ein CUL lässt sich mit Fernost-Komponenten recht einfach selbst basteln. Kostenpunkt um die 10 Euro.

    • Hi Oli,
      danke für die Info!
      Welches Attribut gibt man dem CUL in diesem Fall dann mit, damit er auf Intertechno-Signale lauscht?
      Habe im Blogpost jetzt auch vermerkt, mit welchen Komponenten man den CUL selbst bauen kann. Werde das die nächsten Wochen auch mal in Angriff nehmen, sobald das Funkmodul aus China eingetrudelt ist.

      Grüße
      Jörg

  7. Das legt man beim Flashen der CUL-Firmware fest. Wenn man den CUL mit den hex-Files für die ganzen 433-MHz-Protokolle flasht, wird er anschließend in FHEM auch als 433er CUL eingebunden. Die IT-Dosen sollten dann von Haus aus schon funktionieren, Empfangen und Senden.

  8. Hallo Jörg,

    Zunähst einmal danke für dein tollen Blogpost!

    Ich hätte noch mal eine Frage, kann man auch mehr als 3 Funksteckdosen verwenden?

    Viele Grüße
    Nico

  9. Hi Jörg,
    toller Blog, ich konnte hier schon vieles Nützliches finden und möchte daher auch mal einen Tipp hier lassen. Statt dem etwas kryptischen IT-Code FFF000000F kannst du auch direkt H1 in die Definition schreiben. Bei mir funktioniert das super mit einem Selbstbau nanoCUL sowie mit einem von busware.

    Mach weiter so und viele Grüße,
    Josch

    • Danke für den Tip Josch
      Erleichtert mir das Einbinden er IT Schalter.

    • Wow, das wusste ich auch noch nicht. Sehr guter Tipp! Danke.

      Oli

    • Hi Josch,
      ober genialer Tipp! Habe ich im Blogpost gleich mal vermerkt.

      Grüße und vielen Dank
      Jörg

  10. @all: Soweit ich weiß, sind bei den selbstlernenden Intertechno-Dosen sogar bis zu 67 Mio. unterschiedliche Codes möglich.

    • Hi Oli,
      danke für den Hinweis!
      Aber wie realisiert man das über FHEM? Dachte hier hat man nur A1 bis P16 (16x16 Möglichkeiten) zur Verfügung.

      Grüße
      Jörg

  11. Das hängt vom Typ und dem Protokoll ob (ob V1 oder V3). V3 bietet mehr Möglichkeiten, lässt sich aber IMHO nur mit der aCulFw sauber schalten.

    • Ich schalte mit der normalen CulFw auf einem Selbstbau CUL sowohl V1 als V3 ohne Probleme.
      Das mit den 67 Mio. Codes (V3) ist natürlich Theorie. Die Codierung beim V3-Protokoll besteht aus einer Folge von 31 Einsen oder Nullen. Im Prinzip könnte man sich bei der Definition der Schalter einfach eine solche Folge ausdenken. Da ich meine Dosen sowohl mit den mitgelieferten Fernbedienungen UND FHEM schalten will, lege ich die Schalter per Autocreate in FHEM an. Wenn ich eine Dose dann mit der Fernbedienung schalte, bekommt FHEM das mit und der Schaltstatus ändert sich entsprechend.

      Oli

  12. Ich habe aktuell einen billig Sender/ Empfänger auf 433Mhz für die ganzen IT Geschichten im FHEM-Einsatz (3 Euro bei Ebay).

    Via Sender kann ich wie beschrieben die Steckdosen bedienen, der Empfänger lauscht und kann somit Einschalten/ Ausschalten durch die Fernbedienung auffangen und die Statusänderung in FHEM anzeigen (pilight).

    Leider ist der Empfänger recht schwach, aber für nicht wirklich kritische dinge eignet sich die Kombination hervorragend. Außerdem braucht man somit keinen CUL etc. zum rumprobieren.

    • Mit der Kombi hatte ich anfangs auch hantiert. Allerdings war damals die Pilight-Anbindung an FHEM vor einiger Zeit noch der totale Krampf. Das hat hinten und vorne nicht funktioniert.
      Seitdem ich einen selbstgebauten nanoCUL im Einsatz habe, läuft das Ganze absolut problemlos und stabil. Die Konfiguration ist auch ein Kinderspiel. Zudem sind die Kosten nicht wesentlich höher, als bei den billigen Sender-Empfänger-Modulen. Die Bauteile für den nanoCUL sind für unter 15 Euro zu bekommen.

  13. Hallo Jörg,
    du hast den hübschen, roten Weihnachtsstern aber nicht zufällig auf dem Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Hall erstanden? ;-) Als ich gerade den Artikel gelesen habe dachte ich mir: Den hätte ich auch schreiben können... exakt so wie in deinem Artikel (abgesehen von dem CUL-Stick - ich habe mir einen 433 MHz Sender/Empfänger selbst gelötet, wie hier von Michael beschrieben) habe ich es Anfang Dezember, nachdem ich den Weihnachtsstern tatsächlich auf dem Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Hall erstanden habe, umgesetzt. Ich hab den 433 MHz Sender per pilight in mein FHEM eingebunden und die Funksteckdose dann per sunrise() eingeplant. Nach Sonnenuntergang wird dieser dann für 4 Stunden eingeschaltet. Pilight unterstützt ja auch die erweiterten Funktionen wie on-for-timer usw... Das macht das Handling total einfach.
    Total Klasse und einfach in der Umsetzung.

    Viele Grüße
    Leo

    • Hi Leonid,
      denke den Stern haben wir schon länger, wobei wir dieses Weihnachten tatsächlich auch auf dem Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Hall waren. :)
      Mein CC1101 Funkchip (Affiliate-Link) ist auch schon eingetrudelt, ein Arduino Nano liegt schon länger bereit. Damit will ich dann auch demnächst das Projekt Selbstbau CUL in Angriff nehmen. Danke auch für deine Anregungen hinsichtlich Ansteuerung per Sunrise-Funktion!

      Grüße
      Jörg

  14. Hallo Jörg,

    ein interessanter Beitrag, da ich selbst auch nur IT-Empfänger und Aktoren im Einsatz habe und schon länger überlege, diese nun alternativ mit FHEM mit RPI2 zu steuern.
    Zu ersetzen wäre der ITZ-500 Timer (Affiliate-Link), über den ich mehrere ITL 3500-Empfänger (Affiliate-Link) und Steckdosen bediene. Teilweise vom Haus aus in die Garage.

    Bislang hatte mich die Installation des CUL USB Sticks abgeschreckt, da man diesen ja meist erst noch flashen muss. Gibt es dazu auch eine Anleitung hier im Blog? Oder würdest Du dies auch als Kundenprojekt "out of the box" anbieten: fertig geflashten und programmierten CUL Stick für IT-Geräte mit entsprechendem FHEM Image auf SD-Karte? Dann hätte ich schon einmal eine Grundlage für weitere Projekte.

    Gruß
    Markus

    • Hi Markus,
      als Dienstleistung bieten wir sowas grundsätzlich an, wobei unser Gastblogger Matthias auf seinem Blog zufällig genau die von dir benötigte Anleitung Projekt Raspberry Pi: Den CUL-Stick in Betrieb nehmen – Part 6 veröffentlicht hat. (gerade durch Zufall auf Google gefunden :-)

      Hoffe du kommst damit ans Ziel! Falls du Fragen haben solltest, melde dich einfach wieder.

      Grüße und viel Erfolg
      Jörg

    • Hi Markus,

      mach dir über das Flashen mal keine Sorgen. Das klingt wesentlich dramatischer als es ist und ist nach wenigen Sekunden erledigt. Stressfrei!

      Gerade gestern habe ich meine komplett FHEM-Umgebung von einem RPi auf den RPi2 gebracht - also in einer Stunde alles komplett wiederhergestellt. Nur die fhem-Konfiguration habe ich übernommen. Läuft alles perfekt weiter!

      Also einfach trauen - kann nix schlimmes passieren und ist wesentlich unkomplizierter als man im ersten Moment glaubt ;)

      PS: Danke fürs Teilen @Jörg

  15. Hallo miteinander.
    Alternativ besteht ja auch noch die Möglichkeit, einen Arduino mit Netzwerkkarte und 433Mhz Sender für 3€ ins Netzwerk zu hängen und diesen mit RCSwitch Firmata an FHEM anzubinden. Darauf gekommen bin ich, weil ich für die 433Mhz eine Reichweitenverlängerung im Haus für nur 2 Steckdosen benötige. Der Arduino CUL Nachbau hängt ja auch direkt am Raspberry und einen CUNX von Busware für round about 125€ (Antenne, Gehäuse, Versand) für 2 Steckdosen a 5€ sprengte mir doch etwas den Rahmen...Glücklicherweise sind die Arduino Basics mit Configurable Firmata ja auch hier im Blog dokumentiert (Selbstbausensoren im Smart Home) , was die Sache doch ziemlich erleichterte. Vielen Dank hierfür. Wenn man nun unter Github nach RCSwitchFirmata sucht und dann noch bei der Wahl des Senderpins am Arduino kleiner 9 bleibt (ich nutze 6) sollten alle Voraussetzungen für den Betrieb gegeben sein. Aber Achtung, bitte exakt lesen wie die Configurable Firmata in die Arduino IDE integriert wird !
    Gruß Axel

  16. @Jörg und Matthias,

    vielen Dank für die Ermutigung. Ich werde es dann mal selber versuchen.
    Würdet ihr dann für IT-Geräte einen CUL-433 empfehlen oder einen CUL-866, der entsprechend getaktet wird? Hat der 433 dann eine bessere Reichweite bzw. ließe sich der 866 sowohl für 433- und 866-Protokoll innerhalb eines Set up nutzen?

    Gruß
    Markus

    • Hi Markus,
      ich selbst habe einen CUL-866 im Einsatz, der neben HomeMatic auch "gleichzeitig" in einem Setup 433 MHz (Intertechno) unterstützt. Das dynamische Heruntertakten übernimmt FHEM dann komplett automatisch. Während der Zeit, in der ein 433 MHz-Signal ausgesendet wird, empfängt der CUL eben ganz kurz keine etwaigen HomeMatic-Signale. Die Sendeleistung bei 433 MHz ist beim 866er-Modell schlechter als beim nativen 433er-Modell. Das liegt maßgeblich an der Antenne, welche entsprechend auf eine der Frequenzbänder ausgelegt ist. Muss man immer unter Echtbedingungen testen, bei mir funkt der 866er die 433 MHz-Signale locker über eine Distanz von 10 Metern (auch durch eine Wand hindurch). Mit neueren IT-Empfängern funktioniert es bei mir tendenziell besser als mit alten, da hatte ich einige Probleme. Hoffe das hilft dir etwas weiter!

      Grüße
      Jörg

  17. @all
    Wo wir hier gerade schon bei IT-Komponenten sind. Kennt jemand einen Intertechno-kompatiblen Bewegungsmelder für außen, der mit Strom (220V) betrieben wird oder aber einen zuverlässigen, der mit Batterie betrieben wird. Geschaltet werden sollen die üblichen IT-Steckdosen. Ich habe batteriebetriebene Melder (9V) in Betrieb (PIR-5000 bzw. einen Nachbau). Dieser schaltet aber bei niedrigen Temperaturen (< 10 C) nur noch zufällig.
    Danke + Gruß
    Markus

  18. Ich habe nun selbst eine Lösung zu meinem Post vom 1. Februar ermittelt. Ich suche mir irgendeinen FHEM-kompatiblen Bewegungsmelder (220V) und leite das Signal per "notify" an meine IT-Steckdose weiter. Aber das wird jetzt etwas off-topic zum eigentlichen Post (Weihnachtsbeleuchtung), daher beende ich das mal hier. Ist eh bald Ostern....

  19. Ich wollte die Anleitung gern nachvollziehen. In der neuesten FHEM-Version lässt sich die fhem.cfg aber nicht mehr ohne weiteres editieren. Daher wäre es praktisch für Anfänger, noch zu erläutern, wie man der fhem.cfg Datei Schreibrechte hinzufügt, die Datei findet und wo dann die genannten Einträge in der Datei einzufügen sind. Alternativ würde ich mich über einen Hinweis freuen, wie man den Code direkt über die FHEM-Server-Kommandozeile eingibt. Was ja eigentlich der "offizielle" Weg wäre.

    Danke!

  20. Moin moin,
    wieviele Sekunden hat nochmal eine Stunde??? ;o)

  21. Also bei mir sind 1800 Sekunden genau 30 Minuten, nicht eine Stunde ;-)


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