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20Mai/16158

FHEM-Server auf dem Raspberry Pi in weniger als einer Stunde einrichten

Fast drei Jahre ist es nun her, dass ich in diesem Artikel beschrieben habe, wie man FHEM auf einem RPI in einer Stunde zum Laufen bekommt. Obwohl die Inhalte im Grunde noch aktuell sind und der Artikel weiterhin auf Platz 1 bei Google gerankt wird, möchte ich dennoch mit diesem Artikel ein umfangreiches Update liefern, um zu zeigen, was sich soft- wie hardwaretechnisch in der Zwischenzeit so alles getan hat.

Neben dem Installationsprozess, der nun ein Stück schneller läuft und komfortabler ist, sollen jedoch vor allem auch Fragen geklärt werden, welche Vorteile die neueren Raspberry Pi-Modelle aufweisen und ob bzw. wann sich ein Upgrade auch für eingefleischte Anwender lohnt.

20Mai/13247

FHEM-Server auf dem Raspberry Pi in einer Stunde einrichten

Zu diesem Blogpost ist ein offizieller Updateartikel verfügbar: FHEM-Server auf dem Raspberry Pi in weniger als einer Stunde einrichten

Hausautomation ist eine feine Sache, da ein smart eingerichtetes System viele lästige Aufgaben in den eigenen vier Wänden selbstständig übernehmen und so neben gestiegenem Komfort und erhöhter Sicherheit auch den Geldbeutel schonen kann. Elektrische Rolläden (Blogpost) öffnen dann z.B. automatisch bei Sonnenaufgang, fahren zwischendurch eine 3/4-geschlossen-Position an, sobald es zu Regnen beginnt und schließen komplett bei Dämmerung, um Heizkosten zu sparen.

Gleichzeitig überwacht die Steuerzentrale, ob eines der per Bluetooth oder WLan registrierten Smartphones anwesend (Blogpost) ist, löscht bei mehrminütiger Abwesenheit Lichter und schaltet den Drucker im Büro aus, um die Stromkosten weiter zu senken. Um die Sicherheit gleichzeitig zu erhöhen, wird zudem die Haustür abends automatisch abgeschlossen (Blogpost). Zusätzlich lässt sich das System auch von unterwegs mit dem Smartphone fernsteuern und Pushbenachrichtigungen aufs Handy schicken (Blogpost).

Die dafür notwendige zentrale Steuereinheit, in diesem Fall ein FHEM-Server auf Raspberry Pi-Basis inkl. HMLan-Adapter, lässt sich für weniger als 120 Euro einrichten. Damit ist die hier präsentierte Lösung ein gutes Stück flexibler als die offizielle Homematic Zentrale (CCU) (Affiliate-Link). Unter anderem können verschiedene Funkstandards und eigener Programmcode (Perl) eingebunden werden.

Die Einrichtung und die Konfiguration setzen jedoch weitreichendere technische Kenntnisse voraus als bei der Plug-and-Play Variante. Um einen FHEM-Server als interessierter Anfänger einzurichten, muss das notwendige Know-How mühsam über verschiedene Foren, Howtos und Codeschnipsel zusammengesucht werden. Oftmals sind die Informationen gerade für Anfänger zu kryptisch, veraltet oder teilweise auch schlichtweg falsch.

Aus diesem Grund sollen dieses und weitere Posts zum Thema Smart Home und FHEM Aufklärung schaffen, sodass die Einrichtung und Konfiguration so schnell und einfach von der Hand geht wie möglich.