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8Nov/14305

Pimp my HP Proliant G8 Microserver: 4×3,3GHz E3 und 16GB RAM

Wer eine Private Cloud aufbauen möchte, um seine persönlichen Dokumente und Daten bspw. per OwnCloud im Netzwerk zugänglich zu machen, stellt sich gewöhnlich ein NAS in die eigenen vier Wände. Das Problem der meisten NAS-Systeme unterhalb der 1000 Euro-Grenze ist jedoch deren Leistungsfähigkeit, da gewöhnlich nur leistungsschwache und nicht wechselbare Intel Atom oder auf der ARM-Plattform basierende Prozessoren verbaut werden. Diese haben gewöhnlich nicht genug Power, um auch leistungshungrige Dienste wie den Plex Media Server sinnvoll betreiben zu können und gleichzeitig bspw. eine vernünftige AES-Verschlüsselung mit erträglichen Datenraten zu realisieren. Wer zudem Virtualisierungsumgebungen betreiben möchte, sieht spätestens dann gänzlich in die Röhre.

Aber auch teure NAS-Systeme haben im Standard oft nicht genug Power, lassen sich zum Glück aber teilweise upgraden. Wie im Howto-Artikel Pimp my QNAP TS-x70: I7-3770T und 16GB RAM erläutert, lässt sich ein enormer Leistungszugewinn erzielen, der ausreicht, um mehrere Dienste inkl. AES-Verschlüsselung auf einem QNAP-NAS im Parallelbetrieb zu ermöglichen.

Da der Artikel bereits heiß diskutiert wurde und insgesamt gut ankommt, möchte ich die "Pimp my"-Reihe nun mit dem HP Proliant G8 Microserver (Affiliate-Link) fortführen. Die Vorteile dieser Lösung sind vor allem die vergleichsweise moderaten Hardwarekosten, gepaart mit Features und spannenden Leistungsreserven, die man eher von professionellen Serverlösungen kennt.

Etwas nachteilig ist jedoch, dass man sich - anders als etwa bei einem nach dem Kauf direkt einsetzbaren QNAP-System - selbst um die Installation des NAS-Betriebssystems kümmern muss. Wie man einen solchen leistungsfähigen "HP Proliant G8 Microserver ULTRA" mit möglichst wenig Aufwand selbst realisieren kann und welche Hard- und Software dazu notwendig ist, wird im nachfolgenden Howto ausführlich erläutert.

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Pimp my QNAP TS-x70: I7-3770T und 16GB RAM

Viel wurde im QNAP Community Forum im Vorfeld darüber spekuliert, ob die ab Oktober 2013 erhältliche TS-x70-Serie neben der abgespeckten Celeron-Variante in Europa auch in der Pro-Version mit leistungsfähigem I3-Prozessor erhältlich sein wird, wie es in Asien der Fall ist. Die Frage ist derzeit (Stand 26.10.2013) noch nicht final geklärt, wiegt jedoch in Anbetracht der Tatsache, dass die CPU gesockelt ist und somit selbst ausgetauscht werden kann, weniger schwer.

UPDATE vom 22.01.2014: Mittlerweile sind die Pro-Versionen auch in Europa als "PRO-EU" erhältlich: TS-470 PRO (Affiliate-Link), TS-670 PRO (Affiliate-Link), TS-870 PRO (Affiliate-Link). Ich würde aber trotzdem immer wieder die normale, günstigere Version erwerben und diese selbst upgraden...

Wird die mit vier, sechs oder bis zu acht Laufwerksslots erhältiche TS-x70-Serie etwa mit einem I7-3770T mit 2,5 GHz (Affiliate-Link) aufgerüstet, erhält der Nutzer neben einem enormen Leistungsschub auch noch ein um bis zu 20 Watt energieeffizienteres System (mit dem Intel Core i5-3470T (Affiliate-Link) werden sogar bis zu 30 Watt weniger konsumiert. Details in der Tabelle unten) . Wie das geht, und wie im gleichen Atemzug die eingebauten zwei GB RAM auf bis zu 16 GB Arbeitsspeicher (Affiliate-Link) nachgerüstet werden können, wird nachfolgend erklärt.

UPDATE vom 05.06.2014: Seit heute stellt QNAP die finale Softwareversion 4.1.0 Build 0605 im Downloadbereich zur Verfügung. Das Update verlief ohne Probleme innerhalb weniger Minuten. Nach dem anschließenden Neustart des Systems wird der I7-3770T (Affiliate-Link) im Ressourcenmonitor unter CPU-Auslastung auch endlich korrekt mit 8 Threads angezeigt.