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Low-Cost-Smart Home: Super günstige Funk-Bewegungsmelder von Smartwares mit FHEM nutzen

Smart Homes leben von der Automatisierung der heimischen vier Wände. Um ein hohes Maß dieser Automatisierung zu erreichen, ist eine gewisse Hardware-Grundausstattung in jedem Raum nötig. Als Mindest-Setup wird meistens empfohlen, Beleuchtung und Heizung zu steuern sowie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Schließzustand und Anwesenheit/Bewegung zu erfassen. Mit dieser Kombination aus Sensorik und Aktorik können nahezu alle interessanten Smart-Home-Szenarien erfolgreich umgesetzt werden. Eine entscheidende Rolle spielt bei der Auswahl der Hardware jedoch häufig auch der Preis. Weil mit dem Open Source Smart Home Server FHEM bekannterweise Hardware-Produkte unterschiedlicher Hersteller, Protokolle und Konzepte miteinander sprechen lernen, können diese Produkte auch gezielt nach dem Preis ausgesucht werden.

Eine sehr beliebte Low-Cost-Variante im Bereich Temperatur-/Luftfeuchtigkeitserfassung sind die sehr günstigen LaCrosse-Sensoren, deren Setup mit FHEM wir bereits im Blogpost "FHEM mit JeeLink: Luftfeuchte und Temperatur zum Low-Cost-Tarif messen" vorgestellt hatten. In diesem Howto zeigen wir Dir ein weiteres Low-Cost-Bauteil im FHEM Smart Home: Super preiswerte Bewegungsmelder SH5-TSO-A von Smartwares (Affiliate-Link), die mit einem CUL USB empfangen werden können und durch den Preisvorteil von bis zu 65% gegenüber anderen bekannten Funk-Bewegungsmeldern ganz neue Szenarien im Smart Home möglich machen. Hier zeigen wir dir alle notwendigen Schritte von der Hardware-Inbetriebnahme bis zur Konfiguration in FHEM.

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Operation Smart Home – Präsenzzonen für eine vollautomatische Beleuchtung sinnvoll nutzen

Bei der Hausplanung hatte ich mir im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht, an welchen Stellen Präsenzmelder am geschicktesten installiert werden können, um die bis zu vier Präsenzzonen pro Melder möglichst sinnvoll nutzen zu können. Dabei war so viel klar, dass jeder Raum mindestens einen Präsenzmelder erhält (einige haben jetzt sogar mehrere), sodass zumindest mal eine lückenlose Erfassung möglich ist. Gerade bei Anwendungsfällen, die sich durch mehr als eine Präsenzzone pro Raum ergeben, war ich jedoch relativ kreativlos und noch meilenweit davon entfernt, irgendwelche Regeln in Programmlogik zu kippen.

Nach dem Einzug im Neubau wurde aber recht schnell deutlich, mit welchen Herausforderungen man bei "konventioneller" Nutzung von Präsenzmeldern konfrontiert wird. Besonders dann, wenn u.A. auch die gesamte Beleuchtung in alle Räumen möglichst smart automatisiert werden soll. Welches Konzept ich mir im Laufe der letzten Wochen überlegt und letztendlich auch umgesetzt habe, sodass jetzt nirgends auch nur noch ein Lichtschalter manuell gedrückt werden muss, ist Inhalt des nachfolgenden Blogpost.