Elektrische Heizungssteuerung – Vergleich und Übersicht unterschiedlicher Systeme

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Die elektronische Steuerung von Raumtemperaturen kann mit vielen Systemen unterschiedlicher Hersteller realisiert werden. Dabei gibt es große Preis- aber auch Funktionsunterschiede.

Um die am Markt erhältlichen Systeme zu verstehen, werden diese in den folgenden Absätzen erklärt.

Funktionsweise der elektronischen Heizungssteuerung

Grundsätzlich funktioniert eine elektronische Heizkörpersteuerung durch das Anbringen eines elektronischen Stellmotors (z.B. MAX! Stellantrieb (Affiliate-Link)), der an Stelle des ursprünglichen Thermostates installiert wird. Im Normalfall werden die Stellmotoren bei allen Systemen mit unterschiedlichen Adapterringen geliefert, sodass alle gängigen Heizkörper durch elektronische Stellmotoren erweitert werden können.

Elektronische Heizungssteuerung in drei Stufen

Die einfachste Form der Heizungssteuerung ist das Nachrüsten simpler elektronischer Heizkörperthermostate (z.B. ELV eco 2 (Affiliate-Link) oder Honeywell HR25 (Affiliate-Link)). Diese All-In-One-Komponenten lösen ganz konkret ein bestehendes Heizkörper-Thermostat ab. Sie sind batteriebetrieben und kombinieren einen eingebauten Stellmotor mit einem „elektrischen“ Drehschalter und einer kleinen, eigenständigen Steuereinheit (Zeitschaltuhr).Elektronische Temperaturregelung

Diese Geräte bieten die Möglichkeit, die gewünschte Raumtemperatur in Grad Celsius einzustellen. Außerdem können unterschiedliche Tages-, Wochen- und Monatsprogramme konfiguriert werden, sodass tages- und uhrzeitabhängig unterschiedliche Temperaturen am Heizkörper geschaltet werden.

Diese einfachen Thermostate sind äußerst günstig zu erwerben und empfehlen sich oft, um kleine Räume mit nur einem Heizkörper aufzurüsten. Die Nachteile der simplen elektronischen Thermostate liegen allerdings auf der Hand: Einerseits kann kaum ein Komfortgewinn erzeugt werden, da weiterhin jeder einzelne Heizkörper am Drehschalter des el. Thermostates bedient werden muss. Andererseits sind die Geräte autark und können nicht auf Umfeld-Ereignisse reagieren.

In Summe rentiert sich das Nachrüsten solcher Geräte allerdings trotzdem, wenn sonst keine weitere Stufe der Heizungssteuerung installiert wird, da auch mit ihnen ein gewisses Energie-Einsparpotenzial besteht. Dieses zu realisieren, setzt allerdings eine tages- und stundengenaue Planung der Raumtemperatur voraus, welche in den einzelnen el. Thermostaten eingespeichert werden muss.

Funkgesteuerte elektronische Temperaturregelung

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Eine bessere Variante zur Wärmesteuerung bieten Funk-Systeme (z.B. MAX! Funksystem (Affiliate-Link) oder FHT Funksystem (Affiliate-Link)), welche immer aus einem sendenden und einem empfangenden Gerät bestehen. An den Heizkörpern werden die bestehenden Thermostate durch batteriebetriebene Funk-Stellantriebe ersetzt, die alleine jedoch zunächst funktionslos sind. Dadurch sind die Heizkörper auch nicht mehr direkt vor Ort steuerbar und benötigen den Einsatz eines Funkthermostates (sendendes Gerät), der an einer beliebigen Stelle im Raum angebracht werden kann.

Die Vorteile dieser Kategorie liegen vor allem darin, dass mit einem Thermostat pro Raum auch mehrere Stellantriebe an mehreren Heizkörpern als eine Einheit gesteuert werden können. Die Zeitschaltfunktionen der normalen el. Thermostate (1. Stufe) können auch hier im zentralen Funkthermostat abgebildet werden und somit auf mehrere Heizkörper als Einheit übertragen werden. Des Weiteren ist es je nach System auch möglich, eine mobile Steuerung per Smartphone oder Webinterface zu ergänzen, die einen Zugriff und die Regelung der Raumtemperatur auch von unterwegs möglich machen. Je nach System können außerdem Regeln definiert werden, die in Abhängigkeit von Umweltveränderungen Aktionen auslösen (z.B. Abstellen des Heizbetriebs bei offenen Fenstern, Anheben der Temperatur bei Anwesenheit von Personen, etc.)

Diese Komponenten-Stufe ist vergleichsweise etwas teurer, was allerdings durch das umfangreiche Funktionsspektrum wieder aufgewogen wird. Meist sind die Funk-Thermostat-Geräte Teil eines Hausautomation-Systems, wodurch integriert in einer Nutzeroberfläche nicht nur Räume, sondern ganze Wohnungen oder Häuser gesteuert werden können.

Steuerung der Zentralheizung (im Haus)

Schließlich gibt es noch Heizungssteuerungssysteme, die direkt an der Zentralheizung eines Hauses agieren. Sie sind z.B. direkt mit der Pumpe verbunden.

Auf diese Art von Steuerungskomponenten wird hier jedoch nicht näher eingegangen.

Steuerungssysteme – Marktübersicht

In den drei vorgestellten Kategorien findet man unterschiedliche Systeme und Anbieter. Dieses Kapitel soll dabei helfen, diese zu kategorisieren und zu verstehen.
Am Ende jedes Kapitels werden beispielhaft für eine 2-Zimmer-Wohnung mit 5 Heizkörpern (2x Wohnzimmer, 1x Schlafzimmer, 1x Küche, 1x Bad) die Preise der jeweiligen Lösung, sowie deren Funktionsumfang tabellarisch dargestellt.

Elektronische Heizkörperthermostate

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Preis- und Funktionsunterschiede sind gering, sodass der Anwender ganz nach Belieben wählen kann. Die Preise liegen grob in der Spanne zwischen 15 und 30 Euro.
Hier findet sich eine Auflistung unterschiedlicher Geräte:

 

Da diese Geräte, wie beschrieben, unabhängig von anderen Komponenten funktionieren, muss auch kein System dahinter erklärt werden. Jeder Heizkörper kann einzeln nachgerüstet werden. Die teureren Geräte versuchen ihren Preis durch kleine Zusatzfunktionen bei der Bedienung oder durch ein ansprechendes Design zu rechtfertigen.

Für die Beispielwohnung ergibt sich ein Gesamtpreis von knapp 100 €, wenn man ein 20 € teures Thermostat verwendet.

Anzahl Komponente Preis Summe
5 Heizkörperthermostat 20,00 € 100,00 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
100,00 €

Der dabei zur Verfügung stehende Funktionsumfang ist gering:

Temperatursteuerung pro Raum X
Webinterface
Smartphone-Steuerung
Steuerung in Abhängigkeit offener Fenster
Steuerung in Abhängigkeit anderer Ereignisse
Nutzbar mit Hausautomation-Server (z.B. FHEM)

Funk-Heizungssteuerung

Gerade in diesem Segment gibt es viele unterschiedliche Systeme. Speziell weil die Komponenten hier zusammenspielen müssen, lohnt sich ein tieferer Einblick.

MAX!-System

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Dieses Steuersystem benötigt als Basis das MAX! Cube LAN-Gateway. Diese Verwaltungseinheit wird mit dem heimischen Netzwerkrouter verbunden und kann somit von überall aus auch mit dem Smartphone erreicht werden. Sie sendet und empfängt Funksignale an und von sämtlichen Stellantrieben (Thermostaten) in den unterschiedlichen Zimmern. Welche Befehle gesendet werden, ist abhängig von den Nutzereingaben am Smartphone (siehe App-Link unten)  oder im Webinterface, den Einstellungen am Wandthermostat im jeweiligen Raum oder dem Schließzustand von Türen, welcher durch den Fensterkontakt ermittelt wird.

[app 481997727]

Die MAX!-Komponenten funken auf 868 MHz und sind selbstständig nicht in der Lage mit weiteren Systemen zu kommunizieren, was als Hauptnachteil angesehen werden kann.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit, die Thermostate auch ohne Cube LAN-Gateway (Amazon-Link (Affiliate-Link)) zu betreiben und sie dabei auch noch kompatibel mit weiteren Hausautomation-Komponenten (z.B. Lichtsteuerung etc.) zu machen. Hierfür wird ein Hausautomation-Server benötigt (z.B. FHEM). Dies wird weiter unten erklärt.

Der Hauptvorteil von MAX! besteht darin, dass die Komponenten relativ preiswert sind und ein einziger Cube LAN-Gateway für knapp 50 Euro (Amazon-Link (Affiliate-Link)) zur Steuerung sämtlicher Thermostate dient. Außerdem wird kein laufender Rechner o.Ä. benötigt, um einen 24/7-Zugriff auf die Temperatursteuerung sicherzustellen. All diese Aufgaben werden vom Cube übernommen.

Schließlich kann vor allem das Wandthermostat mit einem sehr hochwertigen Design punkten, wodurch die Lösung ein absoluter Geheimtipp für all diejenigen ist, die eine bestehende „manuelle“ Heizungslandschaft mit sehr edlen und gleichzeitig preiswerten Komponenten „automatisieren“ wollen.

Die Temperatursteuerung der Beispielwohnung kann mit MAX!-Geräten für knapp 340 Euro vollautomatisiert werden.

Anzahl Komponente Preis Summe
1 MAX! Cube LAN-Gateway 49,80 € 49,80 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
5 MAX! Heizkörperthermostat 29,80 € 149,00 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
4 MAX! Wandthermostat 29,80 € 119,20 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
1 MAX! Fensterkontakt 19,80 € 19,80 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
337,80 €

Dabei stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

Temperatursteuerung pro Raum X
Webinterface X
Smartphone-Steuerung X
Steuerung in Abhängigkeit offener Fenster X
Steuerung in Abhängigkeit anderer Ereignisse
Nutzbar mit Hausautomation-Server (z.B. FHEM) X

Es ist ersichtlich, dass vor allem der Internetanschluss als Kernkomponente der MAX!-Lösung positiv hervorsticht.

FHT-System

Im Rahmen des reichhaltigen Hausautomation-Angebotes des Elektronikherstellers ELV (FS20), bietet dieser auch ein eigenes Heizungssteuerungs-System, namens FHT an.

Folgende Komponenten gehören direkt dazu:

Oder

Die FHT-Serie punktet hauptsächlich durch den geringen Preis der Komponenten. Das Komplett-Set für einen Raum mit einem Heizkörper (inkl. Türkontaktsensor) liegt bei lediglich rund 70 Euro und ist kinderleicht installierbar. Der Hauptunterschied zu den MAX!-Komponenten ist, dass die FHT-Geräte zwar deutlich preiswerter sind, allerdings standardmäßig nicht von unterwegs gesteuert werden können, da keine internetfähige Verwaltungseinheit (wie das MAX! Cube LAN-Gateway) zum System gehört. Auch das Design (z.B. der Thermostate) kommt nicht an das von MAX! heran.

Dafür sind die Komponenten jedoch reibungsfrei in bestehende Hausautomation-Landschaften integrierbar und können bei Nutzung eines Hausautomation-Servers (z.B. FHEM, siehe weiter unten) unterschiedliche Aktionen auslösen. Beispielsweise kann die Raumtemperatur in Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit gesteuert werden, um Schimmelbildung o.Ä. vorzubeugen.

Für die Beispielwohnung kann durch Nutzung der Set-Angebote ein guter Preis erzielt werden.

Anzahl Komponente Preis Summe
1 FHT80b-Set 69,90 € 69,90 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
inkl. 1 Funk-Thermostat
inkl. 1 Türkontaktsensor
inkl. 1 Stellantrieb
1 FHT8V Funk-Stellantrieb 34,95 € 34,95 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
3 FHT8 Set 49,95 € 149,85 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
inkl. 1 Funk-Thermostat
inkl. 1 Stellantrieb
254,70 €

Die FHT-Lösung ist bei exakt gleicher Komponenten-Ausstattung rund 80 Euro günstiger als MAX!, hat jedoch den Nachteil, dass Fernzugriffsmöglichkeiten komplett fehlen. Diese können lediglich über die Nutzung eines Hausautomation-Servers zur Verfügung gestellt werden.

Temperatursteuerung pro Raum X
Webinterface
Smartphone-Steuerung
Steuerung in Abhängigkeit offener Fenster X
Steuerung in Abhängigkeit anderer Ereignisse X
Nutzbar mit Hausautomation-Server (z.B. FHEM) X

Dafür gliedern sich die FHT-Komponenten wiederum perfekt in FS20-Systeme ein.

HomeMatic-System (EQ3)

Das HomeMatic-System stellt ein Komplett-System zur Hausautomation dar. Im Folgenden werden die heizungsrelevanten Komponenten gezeigt:

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HomeMatic-Heizungssteuerungs-Komponenten sind reibungsfrei in bestehende HomeMatic-Hausautomation-Landschaften integrierbar. Durch die Nutzung einer HomeMatic Zentrale stehen ebenfalls Webinterface- und Smartphone-Zugriff zur Verfügung.

Die Einbindung in einen Hausautomation-Server ist auch mit dieser Serie möglich. Preislich sind die Devices allerdings in der Oberklasse, wie die Aufstellung für die Beispielwohnung zeigt.

Anzahl Komponente Preis Summe
1 HomeMatic Zentrale 190,98 € 190,98 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
4 HomeMatic Set Einraum 73,30 € 293,20 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
inkl. 1 Stellantrieb
inkl. 1 Thermostat
1 HomeMatic Türkontakt 25,48 € 25,48 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
1 HomeMatic Stellantrieb 35,90 € 35,90 € Amazon-Link (Affiliate-Link)
545,56 €

Für knapp 550 Euro ist die Heizungssteuerung mit HomeMatic realisierbar. Dann sind allerdings auch sämtliche Funktionen nutzbar:

Temperatursteuerung pro Raum X
Webinterface X
Smartphone-Steuerung X
Steuerung in Abhängigkeit offener Fenster X
Steuerung in Abhängigkeit anderer Ereignisse X
Nutzbar mit Hausautomation-Server (z.B. FHEM) X

Lässt man die knapp 190 Euro teure Zentrale weg, entfallen Webinterface und Smartphone-Steuerung.

Weitere Systeme

Neben den der o.g. Funk-Systemen gibt es auch noch weitere Heizungssteuerungs-Anbieter.

  • RWE Smarthome: Dieses System wurde gemeinsam mit HomeMatic entwickelt und ist mit anderen Systemen inkompatibel. Die Geräte kennzeichnen sich durch vergleichsweise sehr hohe Preise, sind aber auf Grund einer einfachen Handhabung gerade für Technik-averse Personen interessant.
  • Technoline ist ein weiteres Beispiel für ein eigenes, geschlossenes System, welches vor allem durch gute Preise und Set-Angebote punktet.

Nutzung von Hausautomation-Servern (z.B. FHEM)

Zum Abschluss dieses Artikels soll gezeigt werden, wie die oben vorgestellten Funk-Systeme mit Hausautomation-Servern (hier FHEM) genutzt werden können.

Diese Server integrieren die Steuerung vieler unterschiedlicher Komponenten (z.B. Licht, Heizung, Strom, etc.) von vielen unterschiedlichen Herstellern unter einer Oberfläche. In diesen Artikeln (FHEM Grundlagen / FHEM erweiterte Funktionen) haben wir bereits darüber geschrieben und initiale Konfigurationen vorgestellt.

Sowohl MAX!, als auch FHT und HomeMatic können in so einen Server eingebunden werden. Bei MAX! und HomeMatic entfallen dadurch die Steuereinheiten (MAX! Cube LAN-Gateway bzw. HomeMatic Zentrale), da der Server diese Funktionen übernimmt.

Der Server läuft entweder auf einem Rechner, einem Raspberry Pi (Amazon-Link (Affiliate-Link)) oder einer FritzBox 7390 (Amazon-Link (Affiliate-Link)) und kommuniziert über unterschiedliche USB-Funk-Sticks mit den jeweiligen Komponenten. Zu Kommunikation mit FHT, MAX! und HomeMatic kann beispielsweise ein CUL-Stick der Firma busware.de genutzt werden.

Wie hier beschrieben wird, können mit dem Server unterschiedlichste Programmierungen durchgeführt werden, um in Summe ein „intelligentes Haus“ zu erstellen. Smartphone- und Webinterface-Zugriff erfolgen dann mit einer zentralen App (siehe unten).

[app 389951065]

Empfehlungen

Zusammenfassend soll eine Übersichtstabelle die vorgestellten Systeme vergleichen.

el. Thermostat (Affiliate-Link) MAX! (Affiliate-Link) FHT (Affiliate-Link) Home (Affiliate-Link)
Matic (Affiliate-Link)
Temperatursteuerung pro Raum x x x x
Webinterface x x
Smartphone-Steuerung x x
Steuerung in Abhängigkeit offener Fenster x x x
Steuerung in Abhängigkeit anderer Ereignisse x x
Nutzbar mit Hausautomation-Server (z.B. FHEM) x x x
Preis 100,00 € 337,80 € 254,70 € 545,56 €

Die Nutzung elektronischer Thermostate (z.B. ELV eco 2 (Affiliate-Link) oder Honeywell HR25 (Affiliate-Link)) eignet sich hervorragend zur absolut kostengünstigen Aufrüstung von manuellen Heizungslandschaften, sofern keine weiteren „Automatisierungsbestrebungen“ bestehen.

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MAX!-Komponenten (Affiliate-Link) sollte derjenige kaufen, der eine sehr elegante (Design & Bedienung) Lösung zum kleines Preis sucht und sich die Option auf ein späteres Upgrade auf einen Hausautomation-Server (FHEM) offen halten möchte.

FHT-Geräte (Affiliate-Link) sind die kostengünstigste Funk-Variante mit dem zentralen Nachteil der fehlenden Online-Funktionalitäten (bei Nutzung ohne FHEM-Server).

HomeMatic (Affiliate-Link) bietet sicher das umfangreichste Funktionsangebot, welches allerdings auch am teuersten ausfällt.

Mein Tipp sind daher MAX!-Komponenten (Amazon-Link (Affiliate-Link)). Nicht zuletzt, weil die einzelnen Bausteine vergleichsweise kostengünstig sowie von Haus aus bereits fernsteuerbar per Smartphone oder Webinterface sind, bietet das System viele Vorteile. Schließlich sind es die optisch ansprechenden Wand-Thermostate (Amazon-Link (Affiliate-Link)) und die Möglichkeit, die Bausteine auch mit FHEM zu nutzen, die MAX! zu meinem Geheimtipp in Sachen Temperatursteuerung machen.

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Christoph

berichtet seit Juni 2012 auf meintechblog.de über seine Erfahrungen zu Smart Home und Hausautomation und beschäftigt sich außerdem mit Smart Grids. Mehr Infos

10 Gedanken zu „Elektrische Heizungssteuerung – Vergleich und Übersicht unterschiedlicher Systeme“

  1. Hallo,
    ich wollte demnächst meine Heizung erneuern und auch die Thermostate wechseln.
    Bei den ganzen Überlegungen und Lesen über FHEM kam mir die Frage in den Sinn, ob es evtl. auch möglich wäre, eine Heiznebenkostenabrechnung mit uns und den Mietern zu realisieren. Hat hierüber schon mal jemand nachgedacht und evtl. an einer Lösung gebastelt?

    Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße,
    Mario Keimig

  2. Der Markt wird imm unübersichtlicher. Viele tummeln sich in dem Bereich und zum Schluss sind es dann Insellösungen.
    letztlich ist die Perfekte Lösung die Integration in die Hausautomatisierungsanlage. Da wird es nur meist teuer.

  3. wenn es preisgünstig sein soll, sind die fht unschlagbar. Durch die fhem Unterstützung hat man auf einem Raspberry (habe cubietruck… ist bei den Plots 5 Ecken schneller) alles, was man braucht… also auch web und smartphone interface… Nachteile sind meiner Meinung nach die fehlende Rückmeldung der Aktoren und bei den älteren FS20 Komponenten die LTE Störungsprobleme…

  4. Hallo,

    Superblog hier! Stehe vor der Entscheidung RT für die FBH zu beschaffen. Dabei käme Designtechnisch nur die Max-/Homematic Wandthermostatvariante in Frage. Ich habe bereits Homematic mit div. Aktoren mit dem Lanadapter und der homeputer software im Einsatz. Ich möchte das der RT die Ventile direkt über die vorhandenen Leitungen öffnet oder schließt ohne HM Aktoren. Die RT sollten dabei Temperatur evt. Luftfeuchtigkeit liefern und als Highlight über Funk die Temperatur regelbar ist. Mit welchen Komponenten auch über Umwege ist das möglich? Alternative wäre herkömliche RT ohne Funfaktor :-(
    Vielen Dank vorab!
    Gruß
    Athanasios

  5. Hallo,
    ich habe mich nach lesen von diesem Artikel entschieden, es wird Max! sein :-)
    Meine Frage ist, kann wenn ich Fhem benutze, die MAX Heizkörperregler mit den Technoline DX29DTH mischen, oder muss ich dann auch die Thermostate von MAX nehmen ?

  6. Hi,

    ich habe bei mir in meiner Wohnung eine Gastherme und im Wohnzimmer einen Wandthermostat der per Kabel mit der Gastherme verbunden ist. Im Wandthermostat kann ich verschiedene Heizzeiten und Temperaturen programmieren.

    An den Heizkörpern sind einfache, normale manuelle Thermostate angebracht. In allen Räumen die geheizt werden sollen (Bei mir Wohnzimmer, Küche und Bad) sind die Thermostate laut Heizungsinstallateuer vollständig zu öffnen und die Temperatur über den Wandthermostat zu regeln. Soweit so gut funktioniert das auch mit einer massiven Gaseinsparung nach der Installation des Wandthermostaten.

    Gibt es nun einen Wandthermostat für meine Gastherme der mit FHEM per Funk nutzbar ist?

  7. Hallo Christoph,
    Toller Blog toller Beitrag.
    Was mich aber wirklich interessiert ist ob es auch eine Möglichkeit gibt einen Ölofen in meine Automation einzubinden.
    Bin bisher noch ganz am Anfang und noch auf kein System festgelegt, finde nur leider nirgends Infos dazu.
    Zur Zeit habe ich in meiner Wohnung einen Schrag RT2001 und finde leider keinerlei Infos ob ich diesen durch ein Automationssystem ersetzten kann.
    Wäre toll wenn du mir weiterhelfen könntest.

    Viele Grüße
    Thomas

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