Pimp my HP Proliant G8 Microserver: 4×3,3GHz E3 und 16GB RAM

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Wer eine Private Cloud aufbauen¬†m√∂chte, um seine pers√∂nlichen Dokumente und Daten¬†bspw. per¬†OwnCloud¬†im Netzwerk zug√§nglich zu machen, stellt sich gew√∂hnlich ein NAS in die eigenen vier W√§nde. Das Problem der meisten NAS-Systeme unterhalb der 1000 Euro-Grenze ist jedoch deren Leistungsf√§higkeit,¬†da gew√∂hnlich¬†nur leistungsschwache und nicht wechselbare¬†Intel Atom oder auf der ARM-Plattform basierende Prozessoren verbaut werden. Diese haben gew√∂hnlich nicht genug Power, um auch leistungshungrige Dienste wie den Plex Media Server¬†sinnvoll betreiben zu k√∂nnen und gleichzeitig bspw.¬†eine vern√ľnftige AES-Verschl√ľsselung mit ertr√§glichen Datenraten zu realisieren. Wer zudem¬†Virtualisierungsumgebungen¬†betreiben m√∂chte, sieht sp√§testens dann g√§nzlich in die R√∂hre.

Aber auch teure NAS-Systeme haben im Standard oft nicht genug Power, lassen sich zum Gl√ľck aber teilweise upgraden. Wie im Howto-Artikel¬†Pimp my QNAP TS-x70: I7-3770T und 16GB RAM¬†erl√§utert, l√§sst sich ein enormer Leistungszugewinn erzielen, der ausreicht, um mehrere Dienste inkl. AES-Verschl√ľsselung auf einem QNAP-NAS im Parallelbetrieb¬†zu erm√∂glichen.

Da der Artikel bereits hei√ü diskutiert wurde und insgesamt gut ankommt, m√∂chte ich die „Pimp my„-Reihe nun mit dem HP Proliant G8 Microserver (Affiliate-Link)¬†fortf√ľhren. Die¬†Vorteile dieser L√∂sung sind¬†vor allem die¬†vergleichsweise¬†moderaten¬†Hardwarekosten, gepaart mit Features und spannenden¬†Leistungsreserven, die man eher von professionellen Serverl√∂sungen kennt.

Etwas nachteilig ist jedoch, dass man sich¬†– anders als etwa bei einem¬†nach dem¬†Kauf direkt einsetzbaren QNAP-System – selbst um die Installation des¬†NAS-Betriebssystems k√ľmmern muss. Wie man einen solchen leistungsf√§higen „HP Proliant G8 Microserver ULTRA“ mit m√∂glichst wenig Aufwand selbst realisieren kann und welche Hard- und Software dazu notwendig ist, wird im nachfolgenden Howto ausf√ľhrlich erl√§utert.

HP Proliant G8 Microserver – Die Hardware

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Nach vielen √úberlegungen, welche Hardware f√ľr den¬†NAS-Server angeschafft werden soll,¬†fiel¬†die Wahl schlie√ülich auf den¬†HP Proliant G8 Microserver (Affiliate-Link), welcher momentan¬†unter anderem auch¬†als¬†Beststeller Nr.1 auf Amazon in der Kategorie „Server“ (Affiliate-Link) gelistet ist.

Und das nicht ohne Grund, denn der Proliant G8 ist verh√§ltnism√§√üig¬†g√ľnstig¬†und bietet auch bereits in der Standardkonfiguration ordentlich Power und praktische Zusatzfunktionen wie iLO¬†(eine geniale Art der Fernwartung), die den t√§glichen Umgang mit dem Server vereinfachen und gew√∂hnlich nur in hochwertiger und kostspieliger¬†Server-Hardware verbaut ist. Eine entsprechende iLO-Lizenz¬†(Affiliate-Link)¬†muss separat erworben werden. Hinzu¬†kommt, dass das Mainboard eine¬†Unterst√ľtzung f√ľr¬†ECC-Ram mitbringt, welcher¬†durch das integrierte¬†Fehlerkorrekturverfahren vor allem¬†in professionellen NAS-Umgebungen¬†eingesetzt wird. Zudem ist der G8¬†klein, konsumiert nicht unn√∂tig viel Strom, ist im Betrieb fl√ľsterleise (der L√ľfter dreht bei mir durchg√§ngig auf¬†8%) und bietet in seinen √ľber die Front zug√§nglichen Bays gen√ľgend Platz f√ľr bis zu vier 3,5″ Festplatten. Und das Beste daran: Er l√§sst sich mit einer schnellen Intel E3 Quad-Core¬†CPU, 16 GB Arbeitsspeicher¬†und einer Raid-Karte pimpen.

4×3,3GHz E3-1230V2 Sockel 1155 Quad-Core – Der Prozessor

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Grunds√§tzlich lassen sich verschiedene E3 CPUs im G8¬†betreiben. Eine genaue Auflistung ist im ausf√ľhrlichen¬†HP ProLiant MicroServer G1610T/G2020T/E3-1220L v2 Sammelthread einsehbar.

Meiner Meinung nach sind dabei zwei Konfigurationsvarianten besonders attraktiv:

[table id=16 /]

Die Wahl fiel dabei auf¬†den Intel BX80637E31230V2 Xeon Quad-Core Prozessor (3,3GHz, Sockel 1155, L3 Cache, 69 Watt)¬†(Affiliate-Link), da dieser ein ordentliches Preis-Leistungs-Verh√§ltnis bietet und trotz¬†des eher hohen Maximalverbrauchs mit der werksseitig verbauten K√ľhlung des G8 Microservers betrieben werden kann.¬†Ein Pluspunkt¬†neben der enormen Geschwindigkeit des Quadcore ist die hardwareseitige Unterst√ľtzung von¬†AES-NI, wodurch unter FreeNAS (kommt sp√§ter als Betriebssystem zum Einsatz)¬†eine Festplattenverschl√ľsselung ohne nennenswerte¬†Performanceeinschr√§nkungen¬†realisiert werden¬†kann.

Alternativ ist noch der Intel Xeon E3-1220Lv2 DualCore 2300MHz (Affiliate-Link)¬†interessant. Das etwas g√ľnstigere Pendant zum Quadcore hat zwar durch „nur“ zwei physikalische Kerne und eine geringere Taktfrequenz insgesamt weniger Leistung, daf√ľr aber¬†mit 17 Watt TDP¬†auch eine mehr als¬†2/3 geringere maximale¬†Verlustleistung. AES-NI unterst√ľtzt er¬†ebenfalls.

Hier muss jeder f√ľr sich selbst entscheiden, ob das letzte Qu√§ntchen Leistung aus der Maschine herausgekitzelt¬†werden soll, oder ein geringerer Stromverbrauch bei gleichzeitig etwas k√ľhlerem Gesamtsystem pr√§feriert¬†wird.

4x3,3GHz E3-1230V2 Sockel 1155 Quad-Core

Egal ob QuadCore oder DualCore, der¬†Austausch der CPU ist dank der durchdachten Bauweise des HP Proliant G8 (Affiliate-Link) auch von Laien bzw. Neueinsteigern mit etwas Fingerspitzengef√ľhl¬†zu realisieren.

An dieser Stelle sei aber dennoch ausdr√ľcklich darauf hingewiesen, dass durch unsachgem√§√üe Handhabung irreparable Sch√§den¬†entstehen k√∂nnen, die¬†nicht durch die¬†Herstellergarantie bzw. Gew√§hrleistung¬†abgedeckt sind.¬†Jeder ist selbst verantwortlich, ich √ľbernehme keinerlei Gew√§hrleistung.

Wer an seiner kostbaren Elektronik herumschraubt, sollte sich zudem einmal das Antistatik-Erdungs-Reparaturkit (Affiliate-Link)¬†ansehen, mit dessen Hilfe statische Hochspannungsaufladungen bei Reparaturen elektrischer Bauteile sicher abgef√ľhrt werden k√∂nnen.

Die Abdeckung des Geh√§uses wird¬†an der R√ľckseite mit zwei Schrauben mit blauem Kunststoff√ľberzug fixiert. Werden diese gel√∂st und der Geh√§usedeckel nach oben abgezogen, kann das Innere in Sekundenschnelle freigelegt werden.

HP Proliant G8 Microserver Rueckseite

Vorzufinden ist ein Mainboard, welches mit einem Intel BX80637G1610 Celeron Dual-Core Prozessor (2x 2,6GHz, Sockel 1155, 2MB Cache, 55 Watt) (Affiliate-Link)und 2GB Arbeitsspeicher best√ľckt ist. Auf dem Mainboard befindet sich noch ein freier PCI-Express Slot, welcher sp√§ter mit einer¬†Raid-Karte vom¬†Typ IBM ExpressSeller ServeRAID M1015 SAS/SATA Control (Affiliate-Link)¬†versehen wird.

Damit das Mainboard freigelegt werden kann, um den Prozessor tauschen zu k√∂nnen, m√ľssen insgesamt vier Kabel ausgesteckt werden, die¬†mit dem Mainboard verbunden sind. Auf der linken Seite (von vorne gesehen) handelt es sich dabei um den breiten Stromstecker, welcher das Mainboard mit Power¬†versorgt sowie¬†um das schwarze SAS-Kabel, welches die Verbindung zu den Festplatten herstellt.

HP Proliant G8 Microserver linke Seite

Auf der rechten Seite sind die zu trennenden Kabel links und rechts von den Ram-Einsch√ľben zu finden. Dabei handelt es sich um die Ansteuerung der Tasten und LEDs an¬†der¬†Geh√§usefront sowie um den r√ľckw√§rtig angebrachten Geh√§usel√ľfter, der W√§rme aus dem Geh√§use saugt.

HP Proliant G8 Microserver rechte Seite

Sind alle vier Kabel getrennt, kann an¬†der Geh√§user√ľckseite die blaue Lasche unterhalb des L√ľfterauslasses nach unten gedr√ľckt werden, wodurch sich das Mainboard samt Halterung nach hinten aus dem Geh√§use herausziehen l√§sst. An dieser Stelle ein gro√ües Lob an die Verarbeitungsqualit√§t des¬†HP Proliant G8, hier gibt es nichts zu meckern.

HP Proliant G8 Microserver Mainboard herausziehen

Ist das Mainboard freigelegt, werden die vier Schrauben des passiven CPU-K√ľhlk√∂rpers gel√∂st und abgenommen.

HP Proliant G8 Microserver CPU Kuehler entfernen

Jetzt kommt die CPU zum Vorschein, welche noch etwas von Wärmeleitpaste bedeckt ist.

HP Proliant G8 Microserver CPU entfernen

Über den Hebelmechanismus kann die Fixierung des Prozessor gelöst und entfernt werden.

HP Proliant G8 Microserver CPU entfernen 2

Jetzt kann die neue CPU eingesetzt und verspannt werden. Zum Einsatz kommt jetzt die Artic Silver 5 W√§rmeleitpaste (Affiliate-Link), die sp√§ter die W√§rme vom Prozessor auf den K√ľhlk√∂rper √ľbertr√§gt.

Artic Silver 5 Waermeleitpaste

Die aufgebrachte Wärmeleitpaste wird jetzt noch vorsichtig auf der CPU verteilt, so dass die gesamte Oberfläche gleichmäßig benetzt ist. Dazu verwendet man am besten ein einmal gefaltetes Papier in der Größe eines Post-Its-Zettelchens oder eine Rasierklinge.

Update vom 08.11.2014: Alternativ l√§sst sich die W√§rmeleitpaste auch per¬†„Tr√∂pfchenmethode“ auftragen. Dabei soll unter anderem die Gefahr von Bl√§chenbildung verringert werden. Wie das geht, wird¬†auf¬†hightech-journal.net erkl√§rt. Danke an Peter f√ľr den Tipp!

Artic Silver 5 Waermeleitpaste verteilt

Ist das geschafft, kann der CPU-K√ľhlk√∂rper wieder aufgesetzt und verschraubt werden. Vorher sollten auf dessen Unterseite¬†aber unbedingt noch die Reste der dort noch klebenden W√§rmeleitpaste mit einem Zewa entfernt werden, damit die Oberfl√§che wieder durchgehend¬†gl√§nzt.

HP Proliant G8 Microserver CPU Kuehlkoerper gereinigt

Geschafft, jetzt geht es weiter mit dem Arbeitsspeicher.

Kingston KVR1333D3E9SK2/16G – Der Arbeitsspeicher

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Verbaut wird der Kingston KVR1333D3E9SK2/16G Arbeitsspeicher 16GB (1333 MHz, 240-polig, CL9) DDR3-RAM Kit2 (Affiliate-Link).

16GB Kingston ECC DDR3-RAM 1333MHz

Update vom 03.05.2015/04.08.2015: Vermehrt berichten Leser (z.B. Ingo oder¬†Lars),¬†¬†dass es beim obigen¬†Arbeitsspeicher zu Problemen kommen kann und besser der¬†original Arbeitsspeicher von HP,¬†8GB-12800E (HP 669324-B21) (Affiliate-Link) oder 8GB-10600 (HP 647909-B21) (Affiliate-Link),¬†benutzt werden sollte, da nur dieser vom Proliant offiziell supportet und als¬†„HP SmartMemory“ erkannt wird. Weitere Hintergrundinformationen kann ich dazu leider nicht liefern, bei mir funktioniert der oben angegebene Kingston-Ram¬†in zwei Systemen¬†ohne jegliche Probleme. Update Ende

Dieser ist¬†mit 16 GB ausreichend gro√ü dimensioniert, um sp√§ter auch gr√∂√üere¬†Datenpartitionen per ZFS-Dateisystem unter FreeNAS verwalten zu k√∂nnen. Als Richtwert werden bei ZFS minimal¬†6GB Ram ben√∂tigt, wobei sich der Wert theoretisch pro 1TB HDD-Space um einen weiteren¬†GB Ram¬†erh√∂ht. Insgesamt kein Pappenstiel, bei meinen Tests haben 16 GB Ram ausgereicht, um 4 St√ľck 4TB Festplatten vom Typ WD40EFRX (Affiliate-Link)¬†im Raid 5 bzw. RaidZ (ca. 12 TB nutzbare Plattenplatz) unter FreeNAS zu versorgen. Das Kingston 16GB Kit besteht aus zwei Modulen, die auf dem Mainboard ihren Platz finden, sobald die initial verbauten 2GB ausgeklickt sind.

16GB Kingston ECC DDR3-RAM 1333MHz installiert

Vergleichsweise einfach ist nun auch der Arbeitsspeicher getauscht. Grunds√§tzlich l√§sst sich der Ram nat√ľrlich¬†auch nachtr√§glich upgraden, ohne das Mainboard aus dem Geh√§use entfernen zu m√ľssen.

SAS/SATA PCI-Express Card IBM M1015 – Die Festplattenanbindung

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Das Mainboard des G8 Microservers¬†kann grunds√§tzlich die vier √ľber die Front erreichbaren¬†Festplatten anbinden, dabei k√∂nnen aber nur die ersten beiden per 6Gbit/s betrieben werden, die restlichen beiden Festplatten jedoch nur mit 3Gbit/s. Hinzu kommt, dass vom Mainboard nur Festplatten bis je max. 3 TB Kapazit√§t unterst√ľtzt werden.

Wer, wie ich, insgesamt 4 St√ľck¬†Western Digital WD40EFRX (Affiliate-Link)¬†mit jeweils 4TB verbauen m√∂chte, muss auf eine zus√§tzliche PCI-Express Karte ausweichen.

Update vom 18.11.2014: Thorsten hat gerade darauf hingewiesen, dass mit dem Mainboard des G8 auch 4TB HDDs ohne Probleme genutzt werden können.

SAS SATA PCI-Express Card IBM M1015

Eingesetzt wird die IBM ExpressSeller ServeRAID M1015 SAS/SATA Control (Affiliate-Link), welche einwandfrei mit dem¬†HP Proliant G8¬†zusammenarbeitet und oftmals gebraucht¬†f√ľr knapp unter¬†100‚ā¨ auf eBay (Affiliate-Link)¬†gehandelt wird.

Da die Karte mit einer normalen Slotblende geliefert wird, sollte man sich noch eine Low-profile Blende (Affiliate-Link) besorgen, damit dem Einbau im klein gebauten Proliant G8 nichts entgegensteht. Ohne Blende lässt sich die Karte auch einsetzen, ist dann aber schon sehr wackelig.

Bevor die Karte verbaut wird, sollte unbedingt deren¬†Seriennummer notiert werden, welche sich auf dem¬†leicht gelblichen Aufkleber auf der Kartenr√ľckseite befindet. Die Seriennummer sollte dabei immer¬†mit¬†500605B beginnen, meine Seriennummer lautet zur Kontrolle¬†500605B 0-03CC-2720

Das¬†vorher auf dem Mainboard eingesteckte SAS-Kabel wird jetzt in die PCI-Express-Karte (Port 0) gesteckt. Es¬†ist daf√ľr gl√ľcklicherweise lang genug und muss nur sanft¬†aus dem Inneren des Geh√§uses gezogen werden.

SAS SATA PCI-Express Card IBM M1015 mit Low profile Blende

Ziel ist es die sp√§ter angeschlossenen Festplatten 1:1 √ľber die PCI-Karte an das Mainboard durchzureichen. Die eigentliche Raid-Funktionalit√§t wird dabei √ľber das FreeNAS-System softwareseitig zur Verf√ľgung gestellt. Das hat den Vorteil, dass FreeNAS jede Festplatte einzeln wahrnimmt und bei einem etwaigen Defekt dar√ľber informieren kann, welche HDD getauscht werden muss.

W√ľrde man hingegen die¬†Raid-Funktion der¬†Karte nutzen, k√∂nnte¬†FreeNAS die Platten nur als eine Einheit sehen und w√ľrde gar nicht mitbekommen, falls eine Festplatte¬†ausf√§llt. Au√üerdem ist man flexibler, wenn man bspw. erst mit einer Festplatten startet¬†und sp√§ter upgraden m√∂chte. Die¬†IBM ExpressSeller ServeRAID M1015 SAS/SATA Control¬†macht die Festplatteneinsch√ľbe √ľbrigens auch gleich hot-swap-f√§hig, wodurch auch im laufenden Betrieb (defekte) Festplatten getauscht werden k√∂nnen. Der G8 Microserver¬†bietet diese Funktion standardm√§√üig ohne Zusatzkarte √ľbrigens nicht.

Etwas tricky ist das Umflashen der¬†IBM ExpressSeller ServeRAID M1015 SAS/SATA Control¬†in den sogenannten IT¬†(Initiator Target) Mode, um die¬†„M1015“ in den¬†„9211-IT“ Modus zu schicken, wodurch die Raid-Funktionalit√§t der Karte deaktiviert und die Festplatten direkt ans Mainboard durchgereicht werden k√∂nnen.

IBM M1015 in den IT-Mode flashen

Dazu wird ein leerer USB-Stick beliebiger Gr√∂√üe (weniger als 1GB reichen¬†locker) mit FreeDOS best√ľckt.¬†Das passende Image gibt es direkt hier. Wer es noch einfacher m√∂chte, kann auch mit der Windows-Freeware Rufus¬†√ľber die entsprechende Auswahlfunktion einen passenden USB-Stick mit FreeDOS ausstatten.

Rufus FreeDos

Ist der Stick erstellt, muss er noch mit zus√§tzlicher Software ausgestattet werden, mit der die Karte geflasht werden muss. Gl√ľcklicherweise hat der User¬†BetaQuasi in der¬†Lime Technology – unRAID Server Community alle ben√∂tigten Files zusammengetragen und bietet diese freundlicherweise als Download an.

Der Inhalt der zip-Datei muss nur noch exportiert werden und der Inhalt des entpackten Ordners „M1015_X9SCM_BOOT_P17“ auf den bereits per Rufus pr√§parierten USB-Stick kopiert werden (bestehende Dateien werden √ľberschrieben).

Der nun fertige Stick wird an den G8 Microserver gesteckt und es wird von ihm gebootet. Mit F9¬†gelangt man dabei ins Setup-Men√ľ, in welchem die Bootreihenfolge ge√§ndert werden kann, sofern der¬†USB-Stick nicht bereits an erster Stelle steht.

In die nach dem Booten nach kurzer Zeit sichtbare Kommandozeile werden der Reihe nach folgende Befehle eingegeben und jeweils mit der Enter-Taste bestätigt.

megarec -writesbr 0 sbrempty.bin

Damit wird die installierte Firmware der PCI-Karte und mit

megarec -cleanflash 0

weiterhin der Flash geleert. Der Rechner mit nun mit der Tastenkombination STRG + ALT + ENTF (CTRL + ALT + DEL) neugestartet und auf ein erneutes Erscheinen der Kommandozeile gewartet.

Weiter geht es mit dem Befehl

sas2flsh -o -f 2118it.bin -b mptsas2.rom

Dadurch wird die Firmware eingespielt und das Bios geupdated.

Abschließend wird die Karte geflasht. Dazu wird die vorher notierte Seriennummer der zu flashenden Karte benötigt. Die Seriennummer, in meinem Fall 500605B 0-03CC-2720 muss in nachfolgendem Befehl als 500605b003cc2720 eingegeben werden. Buchstaben also klein schreiben und die Leer- und Minuszeichen weglassen, damit eine 16-stellige Ziffernfolge entsteht.

sas2flsh -o -sasadd 500605b003cc2720

Nachdem der Befehl eingegeben und mit der Enter-Taste best√§tigt wurde, ist der Flashvorgang abgeschlossen. Mit¬†dem n√§chsten Neustart des Systems ist die PCI-Karte nun im IT-Mode und betriebsbereit. Wer mehr √ľber den Flashvorgang und die verschiedenen Flashm√∂glichkeiten wissen m√∂chte, kann sich den zweiten Post unter¬†¬†Lime Technology – unRAID Server Community¬†genauer informieren. Hier wird auch beschrieben, wie man die PCI-Karte auch in andere Modi flasht.

Anscheinend ist es auch so, dass oben beschriebener Flashvorgang spezielle Hardwareanforderungen voraussetzt¬†und nicht von jedem Mainboard aus m√∂glich ist. Wer das Flashen also nicht im G8 Microserver¬†durchf√ľhrt und Probleme hat, muss¬†sein Gl√ľck in oben verlinkte unRAID-Community versuchen.

Western Digital WD40EFRX – Der Datenspeicher

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Als Datenspeicher wird die Western Digital WD40EFRX (Affiliate-Link) mit 4 TB Kapazität genutzt. Diese habe ich seit geraumer Zeit bereits mehrfach im Einsatz und hatte bisher noch keinerlei Probleme.

Die Festplatte ist f√ľr den Dauerbetrieb in kleineren¬†NAS-Umgebungen ausgelegt und verbraucht unter anderem durch die geringe Drehgeschwindigkeit von 5.400 U/min vergleichweise wenig Strom und bleibt gleichzeitig angenehm¬†k√ľhl. Sp√§ter werden dann alle vier Festplatten in den RaidZ-Modus gebracht, was unter FreeNAS einem Raid 5 mit einer Parit√§tsplatte (eine HDD¬†kann ohne Probleme abrauchen und getauscht¬†werden) entspricht.

Die Festplatten werden in die jeweiligen Halterahmen geschraubt und in die Front des HP G8 gesteckt und eingerastet.

HP Proliant G8 Microserver HDD Bays

Der Aufbau und¬†Mechanismus der Vorrichtung wirken¬†insgesamt √ľberraschend solide, damit h√§tte ich in dieser Preisklasse eher nicht¬†gerechnet.

FreeNAS – Das freie NAS-Betriebssystem

Als¬†NAS-Betriebssystem kommt¬†FreeNAS zum Einsatz. Das hat mehrere Gr√ľnde. Es ist kostenfrei, hat eine riesige Community im R√ľcken, die f√ľr regelm√§√üige Updates sorgt, unterst√ľtzt zentrale¬†Standards zur¬†Dateifreigabe out-of-the-box, bietet die M√∂glichkeit zu integrierten Virtualisierungsumgebungen (App Jails),¬†die es bspw. erlauben den Plex Media Server einfach¬†zu installieren und dar√ľber hinaus die Option¬†zur Dateiverschl√ľsselung per AES-NI, um das entsprechende¬†Feature des installierten¬†E3-Prozessors auszunutzen. Wer mehr Informationen zu den Urspr√ľngen von FreeNAS nachlesen m√∂chte, kann sich im √ľbersichtlichen Wiki-Artikel¬†FreeBSD-Distributionen¬†informieren.

FreeNAS WebUI

Der kostenfreie Download von¬†FreeNAS steht im¬†offiziellen Downloadbereich¬†bereit. Das ben√∂tigte USB-Image kann¬†unter dem Punkt „Alternative Downloads“ -> „Download the current stable FreeNAS USB image“ -> „64-bit“ heruntergeladen werden.

FreeNAS Alternative Downloads USB image 64-bit

UPDATE VOM 13.12.2014:¬†Der Download befindet sich jetzt unter dem Punkt „Download FreeNAS“ und¬†„Download the current stable release of FreeNAS“ und befindet sich bereits im iso-Format, weshalb es nicht nochmal entpackt¬†werden muss.

Die heruntergeladene Datei FreeNAS-9.x-RELEASE.img.xz muss vor der weiteren Verwendung noch entpackt werden. Dazu kann unter OSX das Programm The Unarchiver genutzt werden. Unter Windows nutzt man am besten das kostenfrei Datenkompressionsprogramm 7-zip. Hat das Entpacken geklappt, wird die Datei FreeNAS-9.x-RELEASE.img erzeugt, welche nun verwendet werden kann.

Das FreeNAS-Betriebssystem wird dabei ausschlie√ülich auf einen USB-Stick (und nicht auf die¬†Festplatten) installiert, von welchem das System bei jedem Neustart bootet und das FreeNAS-System daraufhin in den Arbeitsspeicher l√§dt. Aus diesem Grund sollte ein zuverl√§ssiger USB-Stick verwendet werden, hier bietet sich der SanDisk Cruzer Fit 8GB (Affiliate-Link)¬†an, der f√ľr diesen Zweck oftmals¬†empfohlen wird.

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Um das FreeNAS-Image FreeNAS-9.x-RELEASE.iso auf den USB-Stick zu bekommen, kann bspw. erneut die¬†Freeware¬†Rufus¬†genutzt werden. Hier muss das¬†heruntergeladene Image¬†FreeNAS-x86.img mit der Option „DD Abbild“ in Rufus auf den USB-Stick kopiert werden. Mehr Informationen dazu sind unter github verf√ľgbar.

Alternativ lässt sich auch unter Mac OSX per Terminalbefehlen ein bootfähiger Stick erzeugen. Dazu wird das Terminal geöffnet und folgende Befehle eingegeben. Mit

diskutil list

und der Eingabe der Enter-Taste werden die systemweiten Datentr√§ger aufgelistet. Hier muss der eingesteckte USB-Stick selektiert werden. Dieser ist gew√∂hnlich mit /dev/disk2 angegeben, kann aber auch eine h√∂here Durchz√§hlnummer besitzen, je nachdem wieviel¬†Datentr√§ger angeschlossen sind. Wer sich unsicher ist, kann sich anhand der angegeben Gr√∂√üenangaben – in diesem Fall hat der USB-Stick¬†„8.0 GB“ – orientieren.

OS X Konsole diskutil list

Ist der korrekte Datentr√§ger ausfindig gemacht, wird der Stick ausgeworfen. Achtung: Nachfolgende Befehle m√ľssen¬†angepasst und das X am Ende des Befehls mit der korrekten Nummer des ermittelten USB-Datentr√§gers ersetzt werden.

diskutil unmountDisk /dev/diskX

Jetzt ist es an der Zeit aus dem Image einen bootfähigen USB-Stick zu erzeugen. Der Pfad bzw. Dateiname der img-Datei sowie das X bei diskX muss entsprechend angepasst werden.

sudo dd if=~/Downloads/FreeNAS-9.x-RELEASE.iso of=/dev/diskX bs=4m

Der Flashvorgang kann mehrere Minuten dauern, also einfach warten. Ein Fortschrittsbalken wird nicht angezeigt.

Ist der Vorgang beendet, kann der Stick in den G8 Microserver gesteckt und das neue FreeNAS-System gebootet werden. Was es bei der Einrichtung von FreeNAS zu beachten gilt, wird im bald folgenden Howto-Artikel erklärt.

4x3,3GHz E3-1230V2 Sockel 1155 Quad-Core - 16GB Kingston ECC DDR3-RAM 1333MHz - Arctic Silver 5

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Aus meinem täglichen Leben

Mit der Kombination aus HP Proliant G8 Microserver (Affiliate-Link), leistungsfähigem Intel Xeon Quad-Core (Affiliate-Link) und Kingston Arbeitsspeicher 16GB (Affiliate-Link) in Verbindung mit dem IBM M1015 SAS/SATA Controller (Affiliate-Link) lässt sich ein performantes und preislich attraktives NAS zusammenstellen, mit dem bis zu vier Festplatten, wie die beliebte Western Digital WD40EFRX (Affiliate-Link), genutzt werden können.

Wird¬†als NAS-Betriebssystem dann noch¬†FreeNAS¬†genutzt, lassen sich die Vorz√ľge des Systems besonders gut¬†nutzen, indem neben „normalen“ NAS-typischen Diensten auch aufw√§ndige Zusatzdienste in virtuellen Maschinen (App Jails) ausgef√ľhrt werden k√∂nnen. Im Vergleich zu einem¬†QNAP TS-670 Ultra (Blog-Artikel)¬†ist die vorgestellte L√∂sung √§hnlich performant, jedoch ein gutes St√ľck g√ľnstiger. Das bezahlt man aber¬†anderseits durch die aufw√§ndige manuelle Einrichtung, die zugegebenerma√üen etwas mehr Konfigurations- und Einarbeitungszeit bedarf.

Wer jedoch bereit ist, sich etwas mit FreeNAS (FAQ) zu beschäftigen, erhält eine NAS-Lösung, die sich nicht vor professionellen Lösungen verstecken muss und flexibel gestaltet werden kann.

Affiliate-Links

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Jörg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er veröffentlicht regelmäßig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos

328 Gedanken zu „Pimp my HP Proliant G8 Microserver: 4×3,3GHz E3 und 16GB RAM“

  1. Toller Artikel! Danke.
    Die viele W√§rmeleitpaste kann aber eher das Gegenteil bewirken. Au√üerdem siehst es so aus als ob sogar was dr√ľber laufen k√∂nnte. Bei der „Verteilen-Methode“ entstehen Luftbl√§√üchen auch gern. Viel Arbeit f√ľr m√∂gliche Probleme.

    Die Erbsenmethode hat sich absolut bewährt, einfach und effizient:
    Einen erbsengro√üen Tropfen in die Mitte und dann den K√ľhlk√∂rper wieder platzieren.

    1. Hi Peter,
      danke f√ľr den Tipp!
      Auf dem Bild sieht es in der Tat so aus, als ob recht viel Wärmeleitpaste verwendet wurde. Ich habe aber darauf geachtet, dass nichts an den Seiten der CPU herunterläuft. Am besten man kontrolliert nach dem Umbau die CPU-Temperatur per iLO, dann ist man auf der sicheren Seite. Bei mir sind die Temps jedenfalls auch bei Auslastung weit entfernt von einem kritischen Wert, von daher sollte das passen. Beim nächsten Mal werde ich aber mal die Erbsenmethode verwenden, einen entsprechenden Hinweis habe ich zudem im Blogpost vermerkt. :)
      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Ich habe nach langer Suche folgende Methoden zum auftragen und entfernen von Wärmeleitpaste entwickelt:

      Auftragen: Kauft Euch _NICHT_ gepuderte / talkumierte Einweg-Hygiene Handschuhe, die Box zu 1,29 ‚ā¨. Schnappet Euch eine Schere und schneidet die Finger von den Handschuhen ab. Zum auftragen der W√§rmeleitpaste einen Finger √ľber den Zeigefinger st√ľlpen, eine kleinen Tropfen Leitpaste auf die Spreadermitte und dann mit Gef√ľhl einen d√ľnnen Film √ľber den Spreader schmieren. Den Gummischlingel nach getaner Arbeit sauber abziehen und wegwerfen, mit sauberen H√§nden den K√ľhlk√∂rper festschrauben…

      Wer Geduld oder filigrane Hände hat kann auch einfach einen Handschuh anziehen und analog vorgehen. ;)

      W√§rmeleitpaste entfernt man am besten mit… Schw√§mmen. Kein Mist Sherlock. CPU eingebaut lassen, Erdungsband um den Kn√∂chel, kleine handliche St√ľcke abreissen und damit die Leitpaste vom Heatspreader streichen. So vorbereitet kann der CPU bereits sauber entnommen werden. An den Spreaderr√§ndern ggf. ein Papierfitzelchen unterlegen, damit Metallhaltige Pasten nicht auf die Platine fallen. Nein, die Methode ist genial, Du musst einfach genug kleine St√ľckchen abreissen und Dich damit abfinden, das gerade zu Anfang eine Menge Schwamm f√ľr eine Menge Leitpaste draufgeht.

      F√ľr die elektrostatischen Schisser unter uns: Ob Kunststoff oder Naturschwamm ist egal, etwas Statik entsteht bei Reibung immer. Deswegen erden wir uns und reiben auch nicht aus Spass mit dem Schwamm √ľber Leiterbahnen oder √§hnliches.

      Stelle ich hiermit mal zur freien Verwendung… ;)

  2. Hallo, ich hab vor ein paar tagen meinen alten Rechner mit einem i7-950 mit Proxmox virtualisiert. Ich will damit einen kleinen FileServer, Fhem, Plex und paar andere Sachen laufen lassen.
    Funktioniert eigentlich ganz gut nun wollt ich fragen wie hoch dein Stromverbrauch bei diesem Gerät ist?

    Bin n√§mlich am √ľberlegen auf einen neuen Prozessor umzusteigen (i5 4.gen oder Xeon)

    lg

  3. Sehr sch√∂ner Beitrag! Danke daf√ľr.

    Kommentar zur Wärmeleitpaste: Erbsen großer Fleck in die Mitte der CPU, mehr nicht.

    Gruß

    GrayDeath

  4. Hallo Jörg,
    erst mal Danke f√ľr den genialen Beitrag, ich denke dass es mir sehr helfen wird!! Ich bin absoluter Anf√§nger auf dem Gebiet!
    Ich habe mir auch den G8 zugelegt, dazu hatte ich mir 2 x Western Digital WD40EFRX bestellt, allerdings wusste ich nicht das diese nicht unterst√ľtzt werden ohne die PCI Card oder habe ich das falsch verstanden? Du hast geschrieben dass du 4 x die Western Digital WD40EFRX verwendest aber nur eine SATA PCI-Express Card IBM M1015 verbaut hast.
    Funktionieren damit also doch mindestens 2 x WD40EFRX 4 TB ohne die SATA PCI-Express Card IBM M1015?
    Gruß
    Thorsten

    1. Hi Thorsten,
      freut mich, dass dir der Artikel weiterhilft!
      Laut meinen Recherchen packt das Mainboard vom G8 nur Festplatten mit max. 3 TB. Evtl. schafft es (mittlerweile durch Firmwareupdates) auch mehr. Das kann ich leider nicht sagen, da ich die Festplatten direkt an die SATA PCI-Exress-Karte geh√§ngt habe. Probier es einfach mal aus, dann siehst du sofort, ob die Festplatten korrekt mit 4 TB erkannt werden. √úber Feedback w√§re ich dir sehr dankbar, da das sicherlich auch f√ľr andere von Interesse ist.
      Gr√ľ√üe und viel Erfolg
      Jörg

    2. Das mit den Motherboards find ich sowieso extremst verwirrent ^^

      w√ľrd gern 6TB festplatten betreiben aber wei√ü nicht welches MB das unterst√ľtzt, es soll zus√§tzlich noch Stromsparend sein und genug Sata Stecker haben o.O

      weißt du schon was wegen dem Stromverbrauch ?

      lg

    3. Moin,
      ich habe jetzt 2* 8 TB im G8 drin (die dicken Seagate Archiv-HDDs). Werden gerade bef√ľllt, per rsync vom N40L wird das leider eine Woche dauern..

      Als BS läuft FreeNAS 9.2.irgendwas (letzte 9.2er Version)
      Thomas

  5. Hi Jörg,
    danke f√ľr die schnelle Antwort! Die Platten sollten heute noch kommen, den Server habe ich schon hier stehen! Habe ich das richtig verstanden dass du das Betriebssystem √ľber den USB Port auf dem Board am Laufen hast, reicht der Port als 2.0 daf√ľr aus? Ich wollte mir heute eigentlich noch eine Festplatte f√ľr das Betriebssystem kaufen aber wenn USB ausreicht w√§re es nat√ľrlich klasse!
    Entschuldige die ganze Fragerei, wie gesagt ich bin Anfänger!
    Kann ich die Installation √ľber meinen Rechner steuern oder muss ich zwangsweise Monitor/ Tastatur & Maus am G8 anschlie√üen?

    1. Das FreeNAS-Betriebssystem wird vom USB-Stick gebootet, korrekt. Ober der an einem USB2.0- oder USB3.0-Port h√§ngt, ist dabei grunds√§tzlich egal. Theoretisch kann man statt einem USB-Stick aber auch eine MicroSD-Karte verwenden, das Mainboard hat daf√ľr direkt einen internen Einschub.
      F√ľr das Betriebssystem brauchst du keine eigene HDD, ein zuverl√§ssiger Stick wie der SanDisk Cruzer Fit 8GB (Affiliate-Link) reicht da vollkommen aus. Alle Plugins bzw. zus√§tzlichen Programme, die dann ben√∂tigt werden, lassen sich auf die gemounteten Festplatten installieren.
      Die Installation des Servers kannst du im Falle des oben beschriebenen G8 komplett per Remote Desktop √ľber einen anderen Rechner steuern. Das Zauberwort heisst hierbei iLO und die ben√∂tigte Remote-Software f√ľr Windows l√§sst sich hier herunterladen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  6. Moin Jörg, leider hat HP ein paar Probleme mit Ihren Servern, hatte gestern auch schon nichts runterladen können. Auch bei deinem Link kommt die Nachricht:

    Important Note: Drivers & software is experiencing intermittent problems and may be unavailable. We apologize for any inconvenience. Service will be restored as soon as possible

    Habe mir extra Frei genommen damit ich alles einrichten kann aber daraus wird wohl nichts :/

    Um nochmal auf die Festplatten zukommen, es wird keine PCI Karte ben√∂tigt, die Begrenzung bis 3TB gilt wohl nur f√ľr das OS / Systemplatte!

    Die platten habe ich jetzt auch hier aber ich komme ja leider ohne Software nicht weiter…

    1. Danke dir! Wir es aussieht, muss ich f√ľr die Software eine Lizenz haben… habe mir das ehrlich gesagt ein wenig einfacher vorgestellt :)

      Gibt es f√ľr die Installation irgendwo im Netz eine Step by Step Anleitung? Ich habe leider nichts dazu gefunden! Ich habe soweit alles gemacht, Software mit rufus auf den Stick, und den Stick auf das Board! Kann leider aber nur auf die ILO Oberfl√§che und nicht sehen, ob der vielleicht das Free Nas bootet!

      Ich denke ich muss mir die HP Lizenz ProLiant Essentials iLO Advanced Pack kaufen damit ich die Remote Funktion habe, oder? Irgendwie muss ich ja auch dem Gerät sagen, dass der von USB booten soll und wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich ohne die Lizenz nichtmal ins BIOS.

      Sobald ich das System installiert habe, sofern ich es jemals hinbekommen sollte, werde ich die Platten sofort anschliessen und dir Bescheid geben!!

    2. iLO bietet zwei Funktionen.
      Einmal, dass man per Webbrowser √ľber die vom Router zugewiesene IP auf die Konfigurationsoberfl√§che zugreifen kann. Hier kann man u.A. auch die Bootreihenfolge festlegen, die Systemtemperaturen auslesen und den iLO-Key eintragen. Einen 60-t√§tigen Trial-Key kann man hier kostenlos bekommen. Du brauchst also erstmal nichts kaufen.
      Daneben kann man √ľber die passende Windowssoftware HP Lights-Out Stand Alone Remote Console for Windows per Remote-Desktop auf den G8 zugreifen. Ich habe auch irgendwo am Rande gelesen, dass der Trial-Key auch nach den 60 Tagen funktioniert, die Verbindung per Remote Desktop dann aber nach 40 Sekunden (glaube ich) getrennt wird.
      Falls dir der Aufwand mit dem iLO zu gro√ü ist, kannst du nat√ľrlich auch jederzeit direkt einen VGA-Monitor und USB-Tastatur am G8 anschlie√üen und beim Booten mit der F11-Taste ins Boot Men√ľ wechseln.
      Viel Erfolg!

    3. Da bin ich wieder :) habe es geschafft, was aber mehr zufall war, die Remote Funktion wird auch so immer wieder abgebrochen, bin dann aber √ľber das Iphone rein und habe zum Schluss mir die IP die FreeNas vergibt in der Fritzbox anzeigen lassen, da seltsamerweise mir keine nach dem Bootvorgang angezeigt wurde! Jetzt bin ich zumidest schon auf der FreeNas Oberfl√§che! Ich habe eine Festplatte verbaut und kann best√§tigen das die 4TB voll erkannt werden! Wenn du ein Screenshot m√∂chtest, sende ich dir gerne ein Bild per Mail!

      Bedeutet also, es ist auch ohne PCI möglich!

    4. Hallo,

      ich kann bestätigen, dass die 5TB Reihe von WD Red am internen Controller erkannt wird. Als Datengrab genau richtig, da fallen die 3GB auch nicht ins Gewicht.

  7. Hallo, danke f√ľr den Artikel!
    Gibt es die M√∂glichkeit eines „Auto Power On“, also kann man es einstellen, dass der Microserver z.B. jeden Tag um 08:00 Uhr startet?
    Power Off automatisiert sollte ja √ľber das FreeNAS m√∂glich sein, hoffe ich…

    Gruß
    Stefan

    1. Hi Stefan,
      der Shutdown kann unter „System“ -> „Cron Jobs“ und dem Befehl „shutdown -p now“ unter Angabe der gew√ľnschten Uhrzeit eingetragen werden. Ein „Auto Power On“ w√ľrde ich dann pers√∂nlich √ľber ein externes System (z.B. RPI und FHEM) mit einem zeitgesteuerten WoL-Befehl ausf√ľhren.
      Gr√ľ√üe
      Jörg

  8. Hallo, super Anleitung!
    Auch ich habe das Upgrade auf E3-1230V2 und 16GB erfolgreich durchf√ľhren k√∂nnen.
    Als Betriebssystem verwende ich Server 2008 R2 Standard.
    Mein Problem ist nur das er keinen Treiber f√ľr die Grafikkarte Matrox G200eH (HP) annehmen will.
    Er steigt immer mit der Fehlemeldung aus :
    „Es wurde Treibersoftware f√ľr das Ger√§t gefunden, aber bei der Installation ist ein Fehler aufgetreten“
    Habe mehrere Versionen von der HP Seite probiert (cp017597; cp015976), immer der selbe Fehler.
    Gibt es noch andere hier mit dem Problem?
    Gruß
    Timo

  9. Hallo Jörg,

    ich lese seit Wochen den Qnap Ultra Blogeintrag samt Kommentaren. Der Proliant Microserver mit FreeNas klingt f√ľr mich als „Bastler“ auch sehr interessant. Ich bin mit Linux genauso vertraut wie mit Mac OSX und Windows. Ausserdem bin ich ein gro√üer Fan von Plex.
    Nun meine Frage:
    Ich habe bereits 4x 6TB WD Red¬īs bestellt und auch ein Qnap TS-670 mit dem i7-3770S + 16GB Kingston RAM. Aber irgendwie reizt mich der Microserver mit FreeNas auch. W√ľrdest Du mir diesen eher empfehlen? Funktionieren die 6TB HDD¬īs √ľberhaupt mit dem Mainboard des HP Proliant Microserver¬īs?
    Haupteinsatzzweck ist das NAS als Plex Media Server und ansonsten läuft darauf Transmission, BTsync und Time Machine Backups. Es sollten auch Backups auf ein anderes Qnap möglich sein, habe noch ein TS-569 Pro. Nun weiß ich nicht wie die Plex Integration bei FreeNas ist, Stichwort AppJails. Hat man dadurch Nachteile im Vergleich zum Qnap Plex Plugin?

    1. Hi Boris,
      meine Ausgangslage war √§hnlich wie deine. FreeNAS in Kombination mit dem Proliant G8 macht schon ordentlich Spa√ü, ist jedoch schon wesentlich schwieriger einzurichten als ein Qnap-System. F√ľr eine Empfehlung ist es dabei noch zu fr√ľh, da ich damit noch nicht lange Erfahrungen sammeln konnte.
      4TB HDDs funktionieren im G8, ob 6TB Festplatten auch ohne zus√§tzlichen Raid-Adapter genutzt werden k√∂nnen, entzieht sich meiner Kenntnis. Spontan w√ľrde ich aber sagen, dass die Chancen gut stehen d√ľrften.
      In Sachen Softwareunterst√ľtzung sollte alles mit FreeNAS m√∂glich sein, wenn auch manchmal aufw√§ndiger einzurichten. Fertige AppJails (z.B. Plex Media Server) gibt es nur begrenzt, im Grunde kann man aber auch alles manuell installieren, da ein leeres AppJail im Grunde auch nur eine virtuelle Maschine auf Linux-Basis darstellt, die man mit entsprechend kompilierter Software f√ľttern kann. Wie das alles funktioniert, werde ich hoffentlich bald in entsprechenden Blogposts ver√∂ffentlichen k√∂nnen.

  10. Jetzt hab ich gar nicht geschrieben weshalb mich der Microserver mit FreeNAS reizt. Nat√ľrlich ist das Dateisystem ZFS der Hauptgrund. Backups sind f√ľr mich sehr wichtig und ZFS bietet da mit Deduplikation und Snapshots sehr effiziente M√∂glichkeiten, die man so nur aus dem Profibereich kennt. Dann w√§re da noch die Unterst√ľtzung von ECC RAM, mit einem Xeon 1265l eine tolle Kombi. So muss jetzt leider weg, freue mich √ľber jeden Tipp.

  11. Das ist ja ein klasse Thread! Ich bin auch schon l√§nger am √úberlegen, ob propriet√§res NAS, oder Marke Eigenbau. Die Idee mit dem HP Microserver finde ich fast am Besten… bis auf

    => ich w√ľrde mein NAS gerne als HTPC einsetzen, dazu ben√∂tigt es wohl einen HDMI Ausgang. Wie setze ich das an diesem Microserver um, gibt es da Hardware Addons? Welches w√ľrdest Du empfehlen?

    Danke!

    Beste Gr√ľ√üe

    1. Hi,
      w√ľrde Server und Client am besten immer auf getrennten Hardwareplattformen betreiben. Ein vern√ľnftiger Client (z.B. Intel NUC Celeron) kostet auch nicht die Welt und bringt zig Vorteile (leise und kompakt f√ľrs Wohnzimmer, perfekte Hardwareunterst√ľtzung f√ľr Multimediainhalte, IR-Fernbedienung…). Inspirationen gibt es im Artikel https://www.meintechblog.de/2014/03/plex-clients-fuers-wohnzimmer-vergleich-verschiedener-plattformen/
      Gr√ľ√üe
      Jörg

  12. Hallo Jörg,

    laut einem englischen Forum sollten die WD60EFRX (Affiliate-Link) funktionieren. Was mir jetzt noch Sorgen macht, ist das 4k Sector Size Alignment bei den „Advanced Format Drives“. Anscheinend wird in manchen F√§llen beim Erstellen eines ZFS Pools mit HDD’s, die native 4096k Sektoren haben, die Sector Size nur als 512k (logical) erkannt. Das Resultat ist eine miserable Schreibrate. Es war von 17 MB/s die Rede. Anscheinend mit FreeNAS 9.2.0 gefixt, aber ich fand noch eine Meldung eines Users mit 9.2.1, der das Problem immer noch hatte. Darf ich eigentlich zu anderen Foren verlinken?

    Um die logical / physical Sector Size der eigenen Platte herauszufinden:

    camcontrol identify ada1 <—- bitte ada1 durch Identifier der eigenen Platte ersetzen.

    J√∂rg, da Du die WD40EFRX (Affiliate-Link) verbaut hast, w√ľrde mich der Output des Kommandos bei Dir brennend interessieren. Du hast ja wahrscheinlich nach wie vor ein Raidz(1) ZFS?

    Und vielen Dank f√ľr Deinen tollen Blog und all die M√ľhe und Zeit, die Du hier reinsteckst.

    1. Hi Boris,
      klar darfst du zu anderen Foren verlinken!
      Mein Output (FreeNAS-9.2.1.8) bei „camcontrol identify da1“ (ohne Anf√ľhrungszeichen) lautet:

      pass1: ATA-9 SATA 3.x device
      pass1: 600.000MB/s transfers, Command Queueing Enabled

      protocol ATA/ATAPI-9 SATA 3.x
      device model WDC WD40EFRX-68WT0N0
      firmware revision 80.00A80
      serial number WD-WCC4E0200857
      WWN 50014ee2b3ba8f52
      cylinders 16383
      heads 16
      sectors/track 63
      sector size logical 512, physical 4096, offset 0
      LBA supported 268435455 sectors
      LBA48 supported 7814037168 sectors
      PIO supported PIO4
      DMA supported WDMA2 UDMA6
      media RPM 5400

      Feature Support Enabled Value Vendor
      read ahead yes yes
      write cache yes yes
      flush cache yes yes
      overlap no
      Tagged Command Queuing (TCQ) no no
      Native Command Queuing (NCQ) yes 32 tags
      SMART yes yes
      microcode download yes yes
      security yes no
      power management yes yes
      advanced power management no no
      automatic acoustic management no no
      media status notification no no
      power-up in Standby yes no
      write-read-verify no no
      unload yes yes
      free-fall no no
      Data Set Management (DSM/TRIM) no
      Host Protected Area (HPA) yes no 7814037168/7814037168
      HPA – Security no

      Sieht ja so aus, als ob ich auch das Problem hätte, oder? Kann jedenfalls mit knapp 110 MB/s lesend und schreibend auf das Raid(1) ZFS zugreifen, was ja das Maximum einer 1GBit-Verbindung darstellt.
      Gr√ľ√üe
      Jörg

  13. Hallo Jörg,

    habe exakt die Konfiguration excl. der PCI Karte, und 2x 3TB WD Red (Affiliate-Link) verbaut.

    Der Wizard bei FreeNas blendet aber alle Raid Z1-3 aus Рwas denkst Du warum das so ist? Nur Auto und Mirror wird angeboten, und wenn ich Auto auswähle macht er einen Mirror draus.

    Ich w√ľrde aber gerne ein Raid Z1 aufsetzen. Wie schaffe ich das?

    1. Raid Z1-3 werden ausgeblendet, da man f√ľr ein Raid-Z1 mind. 3 Festplatten ben√∂tigt.

      Das folgende ist „Best Practice“:
      Start a single-parity RAIDZ (raidz) configuration at 3 disks (2+1)
      Start a double-parity RAIDZ (raidz2) configuration at 6 disks (4+2)
      Start a triple-parity RAIDZ (raidz3) configuration at 9 disks (6+3)

      Ich empfehle das Lesen der ZFS Grundlagen.

  14. Hallo Jörg,

    erstmal vielen Dank f√ľr dein Blog, welches mir auch bei FHEM-Themen viel geholfen hat. Ich habe den Gen8 Micorserver nahezu ungepimpt (G2020T mit 8 GB ECC-RAM) unter FreeNAS im Einsatz. Bin mit der Performance (Backup, Plex-Server) im gro√üen und ganzen zufrieden. Mich interessieren an Deinem Setup zwei Dinge:
    1.) Hat die RAID-Karte außer der Hot-Swap-Funktionalität noch andere Vorteile?
    2.) Wie laut ist dein Server mit dieser Konfiguration? Kannst Du mal die L√ľftergeschwindigkeit posten?

    1. Hi David,
      freut mich, dass dir die Infos hier weiterhelfen! Zu deinen Fragen:
      1.) Durch die RAID-Karte können alle HDDs mit 6Gbit/s angesprochen werden. Ohne RAID-Karte sind nur die ersten beiden Platten mit 6Gbit/s angebunden, die restlichen beiden nur mit 3Gbit/s.
      2.) Der Server ist in oben beschriebener Konfiguration fast nicht h√∂rbar. Die L√ľfterdrehzahl (Fan 1) liegt durchgehend steht durchgehend auf 12%.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Ich habe leider mit der Original-Firmware (aktuelle Versionen) um 20% L√ľfter, was deutlich h√∂rbar ist. Ich frage mich, ob die niedrigere Drehzahl bei Dir an der RAID-Karte liegt? Hast Du irgendeine modifizierte Firmware auf dem Server (nicht auf der RAID-Karte)? Hast Du Erfahrung mit dem integrierten SATA-Controller? War die L√ľfterdrehzahl damit h√∂her?
      Noch eine weitere Frage: Geht der M1115 auch?

      Danke

      David

    3. Hi David,
      ich habe keine modifizierte Firmware auf dem Server installiert. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass der integrierte SATA-Controller zu einer h√∂heren L√ľfterdrehzahl betragen kann, je nachdem, mit welchen Settings dieser l√§uft. Den integerierten SATA-Controller hatte aber ich noch nicht im Einsatz, da ich gleich von Beginn an mit der Erweiterungskarte gestartet bin.
      Habe mir k√ľrzlich noch einen weiteren G8 zu Testzwecken besorgt. Werde hier mal eine Anbindung direkt √ľber den intergrierten SATA-Controller realisieren. Das dauert aber wohl noch etwas, da ich gerade leider nicht viel Zeit f√ľr zeitintensive Technikspielereien habe.
      Ob der der M1115 auch funktioniert, kann ich leider auch nicht sagen. Evtl. wei√ü ja jemand anderes diesbez√ľglich mehr.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    4. Hallo,

      wo ist die L√ľfterdrehzahl ablesbar (FreeNAS 9.2.x)?

      Gibt es schon die deutsche Anleitung zur Installation von FreeNAS? Als Standart-Inst. habe ich das hinbekommen, aber das mit den Jails habe ich noch nicht begriffen. Und wozu die Virtualisierungen gut sind.

      Übrigens, die 2*8 TB läufen gut. Direkt am MB angeklemmt.

  15. Hi Jörg,

    Super Blogbeitrag! Ich bin auch gerade dabei mir ein neues NAS (inkl. Media Server) zuzulegen, wobei mir die Idee mit dem Microserver + E3-1220Lv2 (Affiliate-Link) + FreeNAS schon extrem symphatisch erscheint. Relativ stromsparend & Rechenpower f√ľr 1080p-Transkodierung in Echtzeit (via Plex). Alternativ lieb√§ugle ich mit einem Qnap TS-253 Pro (Affiliate-Link). Ich bin gespannt auf deinen n√§chsten Blogbeitrag zum Thema FreeNAS…ich hoffe du kommst bald dazu!

    1. Hi Sven,
      danke f√ľr das Lob! Hoffe auch, dass ich bald mal dazu komme die Serie fortzuf√ľhren. Das Qnap TS-253 Pro klingt nat√ľrlich auch interessant, h√§tte mir aber zu wenige HDD-Slots. Au√üerdem bin ich mir nicht sicher, wie schnell der verbaute Celeron-Prozessor ist, auch wenn es eine QuadCore-CPU ist.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Tja, es ist passiert. ;) Ich habe mir den Microserver gekauft…direkt im HP Store. Durch eine Rabattaktion habe ich ihn f√ľr sage und schreibe 175 Euro bekommen. Inzwischen ist neben der WD Red (f√ľr die Daten) noch ein Xeon E3-1220L v2 und eine 64GByte SSD f√ľr .system & Jails hinzugekommen. FreeNAS l√§uft auf einen USB-Stick. Sehr performante Geschichte, ich bin begeistert! Das System l√§uft idle mit 35 Watt. Da h√§tte ich aber gern noch etwas weniger. Auff√§llig ist, dass die WD Red nicht in den Standby geht (obwohl alle Voraussetzungen erf√ľllt sein sollten) und der Timer in FreeNAS auf 60 Minuten steht. Die Taktfrequenz des Xeon geht (trotz Idle) auch nicht runter. Ich glaube da muss ich noch etwas mit powerd spielen (obwohl es ja angeblich nichts bringen soll!?!?).

  16. Hallo Jörg,

    danke f√ľr deinen interessanten Beitrag. Ich habe zur zeit einen HP g7 54L im Einsatz mit einem Proxmox als VM. Hier hatte ich versucht FreeNAS 9.2.x zu installieren aber leider ist meine Performance kaum √ľber 30 MB/s oder 40 MB/s gekommen. Ich habe 4 x 3 TB WD Red und 16GB RAMim Einsatz und keinen RAID Controller. Der VM hatte ich 12GB geben.

    Zu dem habe ich auf dem Proxmox noch eine Sophos Firewall am laufen.

    Nach dem ich Performance nicht besser wurde habe ich das NAS OS gegen ein OMV getauscht und siehe da ich bekomme 80MB/s.

    Jetzt zu meiner Frage, ich √ľberlege mir gerade ein zweites System √§hnlicher Bauart anzuschaffen. Findest du die Kombination von Proxmox, NAS und firewall auf einem System als sinnvoll?

    Wenn ja welchen CPU w√ľrdest du empfehlen? Viel mehr als die zwei VM’s habe ich nicht vor auf dem System laufen zu lassen. Maximal noch mal ein Linux oder ein Chrome OS oder so was.

    Achja wie ist denn jetzt der Stromverbrauch? Das w√ľrde mich nat√ľrlich extrem interessieren, da mein zweites NAS so wenig wie n√∂tig Strom brauchen sollte.

    Kannst du einen unterschied zwischen 100% CPU Last und deiner zur Zeit benutzen CPU Last feststellen?

    Danke

    1. Hi Andre,
      ich habe leider keinerlei Erfahrungen mit Proxmox und/oder Sophos Firewalls und kann dir daher auch keine Empfehlung aussprechen, sorry.
      Den Stromverbrauch konnte ich noch nicht testen. Werte im Idle und unter Last werden folgen, versprochen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Andre,

      wir haben derzeit selbst Proxmox sowohl intern als auch extern im Einsatz. Das ganze l√§uft auf einem selbst zusammengestellten System mit Intel QuadCore i3 und 3Ware RAID-Controller, als NAS ist ein Synology DS414 im Einsatz. Die Systeme sind miteinander verkn√ľpft, wenn eine VM beispielsweise viele Daten bereithalten muss, so geschieht dies √ľber eine gemountete NFS-Freigabe vom NAS. Ich pers√∂nlich bin daf√ľr, NAS und Virtualisierung voneinander getrennt zu halten – einerseits um im Fall eines Ausfalls von einer Komponente noch die andere verf√ľgbar zu haben, andererseits ist man damit flexibler (z.B. bei Hardware-Upgrades).

      Allerdings bin ich derzeit selbst auf der Suche nach einem stromg√ľnstigeren Ersatzsystem f√ľr den Proxmox-Server. Im Idealfall w√§re das ein Komplettsystem von einem Markenhersteller (HP, Dell, …), welches man in Sachen RAM/CPU nur noch anpassen m√ľsste, leider habe ich aber noch nichts passendes gefunden, was auch entsprechend Performance hat.

      Gr√ľsse,

      Michael

    3. Habe den G8 jetzt einige Zeit mit oben beschriebener Konfiguration mit 4x4TB WD Red im 24/7 Betrieb (HDDs sind im Raid5 und permanent an) gemessen. Dabei verbraucht es im Schnitt 42 kWh/Monat, was 58 Wh entspricht. An Services laufen u.A. AFP, CIFS, TimeMachine, Plex Media Server, PlexConnect, CrashPlan und BTSync. Die CPU ist dabei nur selten wirklich stark ausgelastet, eine gewisse Grundlast und Festplattenaktivität ist aber durch die Services immer vorhanden.
      Insgesamt bin ich mit den Werten zufrieden, gerade wenn man bedenkt, dass iLO angeschaltet ist und die HDDs schon mindestens 20 Wh ziehen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  17. Hallo Jörg

    Diesen Beitrag zum Microserver gen8 finde ich echt toll.

    Ich √ľberlege mir auch einen zu kaufen, den g1610t. Ich w√ľrde ihn mit mehr RAM aufr√ľsten.

    Hat dieser genug Leistung um 2-3 1080p Filmegleichzeitig zu streamen?
    Und ist er wirklich sehr leise? ich hätte ihn eben in meinem Zimmer unter dem Schreibtisch.

    Danke und Gruss

    1. Hi Jan,
      mit der Standard-CPU k√∂nnte es schon recht schnell eng werden, sofern HD-Inhalte transkodiert werden m√ľssen. Ob es klappt oder nicht liegt dabei ma√ügeblich an den verwendeten Codecs des Videomaterials und an den Clients, die das Material manchmal nicht nativ abspielen k√∂nnen und so der Plex Media Server durch Transkodierung das Material on-the-fly ins passende Zielformat umwandeln muss (hohe CPU-Auslastung). Eine gute √úbersicht gibt es leider aktuell nirgends, die Beurteilung ist auch generell nicht einfach, da sich die Unterst√ľtzung auch wieder √§ndern kann. Wenn du mir sagst, welche Medien du auf welchen Clients abspielen m√∂chtest, kann ich dir aber zumindest meine subjektive Einsch√§tzung aussprechen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hi Sven,
      danke f√ľr die Info! Die √úbersicht ist schon mal ein guter Anhaltspunkt, sofern transkodiert werden muss. Einen entscheidenden Mehrwert w√ľrde aber meiner Ansicht nach erst eine Tabelle bringen, die Medienformate und Eigenschaften verschiedener Clients einbezieht, damit man √ľberhaupt wei√ü, ob eine Transkodierung √ľberhaupt notwendig ist oder nicht. Denn sofern die Inhalte nativ abgespielt werden k√∂nnen, gen√ľgt auch eine wesentlich schw√§chere CPU und es k√∂nnen mehrere Clients ohne Probleme auch gleichzeitig angesteuert werden.

  18. Hallo,

    danke f√ľr eure Antworten. Mir ist gerade noch die Frage mit RAID Controller hoch gekommen. Wof√ľr ben√∂tige ich 6 GB/s Datenraten, wenn die Netzwerkkarte doch gerade mal 1 GB/s kann. Wenn ich Thunderbold anschlie√üen k√∂nnte w√§re das sinnvoll aber so sehe ich den sinn nicht.

    Danke

    Gruß

    Andre

    1. Naja,
      da bin ich jetzt nicht so der Experte, aber die interne Verarbeitung sollte schon beschleunigt werden k√∂nnen, gerade wenn man schnelle Laufwerke (z.B. SSD) einsetzt und bspw. viele interne Backup-, Kopier-, Komprimiervorg√§nge (gleichzeitig) auf√ľhrt. Wie sich die Perfomance-Unterschiede in der Praxis dann tats√§chlich auswirken, kann ich aber leider nicht ojektiv beurteilen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  19. Hallo Jörg,

    finde deinen Artikel wirklich sehr gut geschrieben und vor allem informativ!
    Dank dem Artikel habe ich mir auch einen HP Gen8 zugelegt. Der ist zwar nicht so performant wie deiner aber muss es auch nicht sein.
    Habe mich f√ľr einen G2020T mit 8GB Ram und 3 1TB Platten entschieden.

    Werde auch auf freenas setzen mit ZFS bin gespannt wie das l√§uft und nat√ľrlich w√ľrde ich mich freuen neues √ľber deinen HP Gen8 zu h√∂ren. Der Verbrauch w√ľrde mich auch interessieren. Wenn ich meinen messen kann melde ich mich wieder.

    MfG Ray

  20. Hi Jörg,

    super Artikel zu einer sehr speziellen Konfiguration. Habe mir den Gen8 G1610t zugelegt. Wollte dazu gerne eine 64GB SSD Sandisk reinnehmen, wo ich Freenas installieren wollte. Mit Raid habe ich selbst noch nie gearbeitet, deswegen irritiert mit der RAID Controller auch ein wenig. Wollte noch min. 2-3 HDD’s im Laufe der Zeit hinzuf√ľgen. Gerne auch eine Grafikkarte mit HDMI, damit ich Filme schauen kann. W√ľrden mir 8GB Ram auch reichen mit ZFS? Dank dir!

    1. Hi Dirker,
      lass dich nicht von der RAID-Karte irritieren, im Grund benötigt man diese nicht zwangsläufig. Ich wollte bspw. unbedingt eine Hot-Swap-Funktion haben, was mit dem integrierten Controller eben nicht funktioniert.
      Ob dir 8 GB reichen, h√§ngt davon ab, wie viele TB du insgesat mit FreeNAS und ZFS verwalten m√∂chtest. Hier der Ausschnitt dazu aus obigem Blogpost: „Als Richtwert werden bei ZFS minimal 6GB Ram ben√∂tigt, wobei sich der Wert theoretisch pro 1TB HDD-Space um einen weiteren GB Ram erh√∂ht.“.
      Hoffe die Infos helfen dir bei deiner Entscheidungsfindung weiter!

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. FreeNAS selbst kannst du auf einen USB-Stick installieren, dazu brauchst du keine SSD opfern. Eine SSD verwende ich aber f√ľr das System Dataset & Jails (also die Plugins wie z.b. Plex). Das System Dataset und die Jails k√∂nnen NICHT auf dem FreeNAS Filespace liegen…das muss man wissen. Beides auf die „Daten-HDDs“ zu packen ist ok, finde ich aber recht unelegant (st√§ndig Lese/Schreibzugriffe)…daher an dieser Stelle SSD.

      Im Endeffekt befinden sich auf meinen Festplatten wirklich nur die reinen Daten und nichts was FreeNAS zum Leben brauch. Mit 2x 3TB HDs langen bei mir √ľbrigens 8 GByte RAM (+ Plex Media Server).

    3. Hallo Sven,

      wie gro√ü ist die SSD f√ľr das Dataset? Und wie lange reicht sie bis sie vollgeschrieben ist?

  21. @Sven, mir wurde auch ein USB Stick empfohlen f√ľr Freenas. Ein SanDisk Ultra Fit 16GB (Affiliate-Link) ist daf√ľr optimal. Ich habe jedoch in letzter Zeit schlechte Erfahrungen mit USB Sticks gemacht und diese sind immer unterschiedlich bewertet von Kunden (Defekt nach ein paar Wochen, Laufen zu heiss, usw). Da nehme ich lieber eine SSD, wo ich noch Anwendungen draufspielen kann.

    Wieso kann Dataset und Jails nicht auf denselben Space? Hab mit Jails bis jetzt nur in Freebsd gearbeitet. Aber da liegt glaub ich alles auf derselben Platte. M√ľsst ich meine SSD partitionieren? Habe eine 128GB SSD, die jedoch noch leer ist.

    Vielen Dank

  22. Hey Jörg,

    ich habe mir einen Gen8 nach deiner Anleitung zusammengebaut, das flashen mit der RAID Karte scheint super funktioniert zu haben, an der Einrichtung der Festplatten bin ich noch dran (die Konsole hat mir immerhin keine Fehler geworfen).

    Das einzige was mir aufgefallen ist bzw. wo ich Probleme hatte war doch tats√§chlich erstmal die Installation von freeNAS. Dazu muss ich sagen, dass ich die Version 9.3 heruntergeladen habe, diese scheint aktuell auch die Neueste zu sein. Soweit ich mich nicht verlesen habe, gibt es ab der Version 9.3 nur noch ISO Images, die auch nicht mehr entpackt werden m√ľssen. Jetzt ben√∂tigt man allerdings 2 USB Sticks. Auf einen der beiden habe ich mit dem Tool „Win32 DiskImager“ das ISO Image aufgespielt (Vorsicht! die Gr√∂√üe des USB Sticks wird auf die Gr√∂√üe des Image reduziert, also ca. 380 MB – von ehemals 8 GB, kann aber wieder r√ľckg√§ngig gemacht werden, wenn man die erstellte Partition wieder l√∂scht).

    Während dem booten wird dann das Image geladen und es läuft ein Installer (der zweite USB Stick sollte trotzdem schon angeschlossen sein). Als zweiten USB Stick verwende ich die 16 GB USB 3.0 Version des Sandisk aus deinem Tutorial. Sobald freeNAS auf diesem installiert wurde, kann der andere wieder abgezogen und der Server rebootet werden.

    1. Hi Philip,
      freut mich, daß bei dir alles geklappt hat.
      Du hast Recht, ab der 9.3er Version von FreeNAS ben√∂tigt man zwei Speichermedien, einen Stick als Installationsmedium und einen weiteren, auf dem FreeNAS installiert wird. Werde den Blogpost entsprechend anpassen, sofern das zu Missverst√§nden f√ľhren sollte.

      Gr√ľ√üe und vielen Dank f√ľr den Hinweis
      Jörg

  23. Ich habe meinen Gen8 am Wochenende auch zum Laufen bekommen.
    Verwende die Version mit Intel Pentium G2020T – 8 GB Ram – 2x 1 TB HDD
    Das Freenas l√§uft bei mir auf einer 16 GB MicroSDHC Class 10 Karte von SanDisk (Affiliate-Link). L√§uft nach bisherigen Test echt flott und kopiere manchmal mit √ľber 100MB auf mein NAS. Klar das ist vom Platz her nicht gro√ü gerade auch weil es Mirrored ist aber mir reicht es f√ľr meine Bilder und eigenen Dateien.
    Wer also eine alternative zum USB-Stick sucht, kann eine MicroSD Karte nehmen.
    Der Server bootet davon und alles ist gut bisher ;)

  24. Hi Jörg,

    mir ist noch was gekommen. Mit der Version 9.3 gibt das System auch eine Warnung aus, dass die Firmware der RAID Karte (P17) nicht mit den freeBSD Treibern (P16) √ľbereinstimmen. Laut einigen Beitr√§gen kann die Kombination funktionieren, aber um sicher zu sein, sollten beide Versionen √ľbereinstimmen (P16 ist die aktuellste von freeBSD supported).

    Ich habe mir dann die P20 Firmware und die entsprechenden Treiber geladen (diese auf den Server kopiert und via tunables aktiviert). Bei einem Scrub Durchlauf ist die Konsole dann allerdings schier verzweifelt an der Anzahl der Fehlermeldungen, woran es genau gelegen hat, wei√ü ich nicht, angeblich liegt es an √ľbermotivierten Treibern (SCSI und read Error).

    Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe die P20 Treiber wieder deaktiviert und mir die P16 Firmware heruntergeladen. Dort im Bereich „Firmware“ und ausgeklappt unter „Archive“ finden sich die n√∂tigen Dateien (ich habe geladen: Installer_P16_for_UEFI, Installer_P16_for_freeBSD, 9211_8i_Package_P16_IR_IT_Firmware_BIOS_for_MSDOS_Windows).

    Den freeBSD Installer ben√∂tigt man nicht unbedingt, geladen habe ich ihn mal der Vollst√§ndigkeit halber. Aus den Archiven habe ich dann die Dateien sas2flash.efi (UEFI Packet), sas2flash (amd64 Ordner freeBSD Paket), 2118it.bin (Firmware Ordner IT_Firmware Paket) und mptsas2.rom (sasbios_rel Ordner IT_Firmware Paket) auf den USB Stick kopiert, der nach deiner Anleitung zum flashen schon mit der P17 Version und allen anderen Dateien best√ľckt ist.

    Entweder kann man jetzt deine Anleitung verwenden oder, wenn man schon geflasht hat und upgraden will, den Befehl „sas2flsh -o -f 2118it.bin -b mptsas2.rom“ (aus dem lime-technology Forum) verwenden und neustarten. Ob ein Downgrade so auch funktioniert wei√ü ich nicht, ich habe komplett neu geflasht.

    Nach der Deaktivierung der P20 Treiber gibt mir das System mit der P16 Firmware auf der Karte auch keine Fehler aus, hat wohl funktioniert. Ein erster Testdurchlauf mittels Scrub bleibt jetzt auch vollständig ohne Fehler. Es wurde an einigen Stellen erwähnt, dass P16 die aktuelle Version beim OS ist, weil diese wohl am stabilsten läuft.

    Eventuell stößt ein User ja auf die selben Probleme wie ich und kann sich hiermit helfen.

    1. nein es ist nicht m√∂glich eine 5te 3.5″ platte einzubauen das ergibt sich schon aus dem Namen Slim evtl bekommt man eine 2.5″ platte reingefrickelt

  25. Ich habe die obige E3-1220Lv2 Konfiguration ohne RAID-Karte, und mit 3x3TB WD RED Platten.

    Mein Energiemessgerät zeigt mir im Leerlauf von FREENAS einen aktuellen Energieverbrauch von 37-38 Watt an.

    Wenn ich die CPU mit 17W TDP abziehe, bleiben noch 20W f√ľr das Restsystem √ľbrig.

    Ist das viel oder wenig? Hab immer von einem Ultralow-Energy-System geträumt =)

    LG

    1. Ich habe die gleiche Konfiguration und auch die gleichen Verbrauchswerte. Das ganze Power Management-Thema ist in Freenas eh etwas undurchsichtig, von daher haben wir 100pro noch nicht alles ausgereizt. Laut diversen Foren werden mit dem Microserver und anderen Linux-Derivaten deutliche bessere Verbrauchswerte erzielt. Das kuriose ist auch, schaltet man den Microserver aus, zieht er immer noch 19 oder 20 Watt….das ist schon ordentlich. Daher dachte ich auch schon daran die iLO zu deaktiviern (ist dann nur noch √ľber einen Mainboard-Switch wieder zu aktivieren).

    2. Hi Alex,
      deine Werte klingen jedenfalls plausibel. Du musst auch bedenken, dass jede der RED-Platten im Betrieb 4-7 Watt verbraucht. Evtl. kannst du hier noch tunen und die Platten bei Nichtzugriff automatisch ausschalten lassen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    1. Was verstehst du unter „Leerlauf“? Ich fahre das System mit shutdown -p (zwecks WOL) herunter und die iLO (inkl. Advanced Lizenz) ist auch angeschlossen. In diesem Zustand gehen bei mir 19 Watt fl√∂ten.

    1. Hmm…das gibt mir jetzt echt zu denken. Ich habe gerade mal die BIOS-Settings auf default zur√ľckgesetzt…ich habe nachwievor zwischen 18 und 20 Watt im AUSGESCHALTETEN Zustand. Hast du irgenwelche BIOS-Einstellungen vorgenommen? Alernativ kann vielleicht J√∂rg einmal sein Messger√§t anwerfen und uns seine Werte mitteilen.

    2. Hallo Sven,

      also mein Mircoserver benötigt ausgeschaltet auch 20 Watt.

      Kannst du mir bitte sagen wie du ILO zum laufen bekommen hast? Habe versucht das Ger√§t √ľber den DNS Namen √ľber das ipad zu finden aber dies gelingt mir einfach nicht.

      Oder muss ich ILO erst √ľber einen Monitor am Ger√§t konfigurier?

      Danke

    3. Ich hatte einen Monitor und Tastatur zur Hand. Aber auch ohne das kannst du die ilo in Betrieb nehmen. Nimm einfach einen Netzwerkscanner wie z.B. Fing (Android). Die ilo hat sich bereits eine DHCP-Adresse geholt und die kannst du damit herausfinden.

    4. Mein G8 ben√∂tigt mit aktiviertem iLo im ausgeschalteten Zustand knapp √ľber 10 Watt. Das ist wirklich heftig, da braucht mein MacMini im eingeschalteten Zustand (Idle) weniger. 20 Watt wie Andre es gemessen hat, ist evtl. auf eine Messungenauigkeit zur√ľckzuf√ľhren. Viele Energiemessger√§te habe massiv Probleme bei kleineren Str√∂men. Hier kann ich den Energiemaster empfehlen, da dieser auch bei gerinen Verbr√§uchen zuverl√§ssig arbeitet.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    5. Ich habe nun mein Billig-Me√üger√§t durch etwas ordentliches ersetzt (ELV Energy Master Profi-2 f√ľr 40 Euro). Einfach mal Google nach „Standby, Schaltnetzteilen & Scheinleistung“ befragen…dann kommt Licht in’s Dunkel. Im ausgeschalteten Zustand messe ich nun zwischen 5,9 und 6,3 Watt. Idle bin ich zwischen 32 und 34 Watt. Das ist in Ordnung…l√§sst sich aber durch diverse Spielerein im Bios und Freenas sicherlich noch weiter dr√ľcken (ich bin mit Default BIOS Einstellungen, aktiver iLO und in Freenas ohne HD APM aber mit aktivem powerd unterwegs).

    6. Ausgeschaltet (per FreeNAS „Shutdown“): 5 Watt

      Eingeschaltet mit 8 HDD a 8 TB (Seagate Archiv): um 35 Watt (HDD an, aber keine Zugriffe)

      RAM nur 2 GB (weil das bestellte 8 GB-Teil nicht funktionierte).

      Wie und ob ILO auszuschalten ist habe ich noch nicht herausgefunden.

      Thomas

    7. Korrektur:

      statt

      Eingeschaltet mit 8 HDD a 8 TB (Seagate Archiv): um 35 Watt (HDD an, aber keine Zugriffe)

      sollte es

      Eingeschaltet mit 2 HDD a 8 TB (Seagate Archiv): um 35 Watt (HDD an, aber keine Zugriffe)

      heissen…

  26. also ich hab das Ger√§t in der Standart Konfig also mit dem celeron 2 gig Ram und eine 1Tb platte in betrieb genommen die Aufr√ľstung erfolgt kommende woche neue cpu mehr Ram und den Sas Controller
    so nun zum Standart system es verbraucht bei mir mit aktivierten ilo im ausgeschaltetem Zustand knapp 6 watt und im betrieb 35 watt
    ich habe ein ZFS Volume angelegt mit der einen platte halt und kopiere mit 45 MB/s auf das Nas

    mehr Informationen folgen nach dem Aufr√ľsten

    1. 45 MByte/s? Da solltest du etwas an deinem Netzwerk machen. Ich schaffe von meinem PC mit SSD circa 110-115 MByte/s. Hab selbst gestaunt, aber die NIC hat echt Power.

  27. Hi,
    sorry, aber diese „pimps“ kann ich nicht nachvollziehen.
    – Controller: Auf der einen Seite installierst Du ZFS, was ja f√ľr das Problem von „Bit Rot“ sicherlich nicht verkehrt ist. Dann aber f√ľgst Du mit dem zus√§tzlichen Controller (der von HP sicherlich nicht freigegeben ist) zus√§tzliche Komplexit√§t und Fehlerm√∂glichkeiten ein. Den Einbau des Controllers begr√ľndest Du damit, dass zwei der vier Schnittstellen des internen Controller nur 3Gbit/s √ľbertragen k√∂nnen. Das reicht aber doch f√ľr die von Dir verbauten WD40EFRX vollkommen aus! Die langsame Schnittstelle k√∂nnte h√∂chstens f√ľr SSD zum Nadel√∂hr werden, was hier aber nicht zum Tragen kommt.
    Ein weiteres Argument, Hot Plug F√§higkeit, sehe ich sogar als problematisch: wenn in der HDD oder im Controller der Write-Cache aktiviert ist, k√∂nnte das File-System bei einem Ziehen der Platte bei laufendem System Schaden nehmen. Also m√ľsste der Write-Cache f√ľr Hot Plugging deaktivert werden. Das geht wiederum auf Kosten der Performance.
    Außerdem bedeutet der zusätzliche Controller ca. 8 Watt mehr Leistungsaufnahme.
    – Memory: Du verbaust auch hier von HP nicht freigegebene Hardware. Der Original-Speicher von HP bietet die M√∂glichkeit, den Speicher mit ILO zu √ľberwachen. Zugegeben, der Original-Speicher ist nicht ganz billig. Manchmal ergibt sich aber in der Bucht was.
    – USB-Stick f√ľr OS: den Einsatz eines Sticks aus dem Consumer-Bereich halte ich f√ľr nicht empfehlenswert. Die Liste der Probleme wg. geschrotteter USB-Sticks oder SD-Cards ist lang. Ich halte es f√ľr sinnvoller, an den SATA-Anschluss f√ľr das ODD eine kleine SSD f√ľr das OS anzuschlie√üen.
    Meine Meinung: wenn schon professioneller Anspruch, dann aber richtig.
    F√ľr lesenswert halte ich den Sammelthread bei Hardwareluxx

    F√ľr eine Leistungsmessung empfehle ich √ľbrigens das Brennenstuhl Primera-Line PM 231 E. Das gibt es bei Hornbach f√ľr um die 10 ‚ā¨.

    Ich selbst habe einen Gen8 mit 8 GB Originalspeicher, E3-1220Lv2, 4x WD40EFRX sowie Intel SSD (S3500, 80GB) mit Open Media Vault. Eine ILo-Lizenz habe ich auch. Der Leistungsbedarf liegt zwischen 40 und 50 Watt im Betrieb. Und nein, ich erhebe nicht den Anspruch, das allein-gl√ľckselig-machende-System zu haben.

    1. Hi Herbert,
      vielen Dank f√ľr deine konstruktive Kritik! Ich lerne gerne immer dazu und werde deine Hinweise in meinen n√§chsten Projekten beherzigen.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Danke Herbert f√ľr die Tipps!
      Habe mir das Messgerät von Brennstuhl mal gegönnt der Preis ist wirklich in Ordnung und nicht das 3x oder noch mehr wie bei anderen Herstellern.
      Ich habe mein System auf einer MicroSD laufen vielleicht sollte ich es mal √ľberdenken, da es aber nicht dauernd l√§uft denke ich mal ist es noch zu vernachl√§ssigen.
      Bin dann mal gespannt welche Werte mein System ausspuckt.

      MfG Ray

    3. Hi Herbert,

      sehe ich das richtig, dass Du die SSD anstelle des optischen Laufwerks (DVD/CD) zum Booten des OS benutzt?

      Gruß

      Thomas.

  28. hallo ich hab mir auch so einen microserver geg√∂nnt mich w√ľrde mal interessieren ob der intel raid Controller im jbod modus oder √ľberhaupt 6 TB Platten verkraftet die frage wurde ja schonmal gestell leider ohne antwort

    gruß

    Hendrik

  29. Hallo!

    Ich bin derzeit am √úberlegen den IBM M1015 Controller in meinen HP MS Gen8 zu stecken, den k√∂nnte ich f√ľr rund 90 Euro bekommen.

    Derzeit habe ich einen Windows 2008 R2 Enterprise Server mit 2 virtuellen Maschinen, 16 GB RAM am laufen. Leider noch mit dem G1610T CPU, den ich aber durch einen XEON ersetzen will, die Preise sind zur Zeit nur etwas stark steigend, daher warte ich noch. Verbaut sind 2x 3 TB WDRed, die momentan in Slot 1 + 2 im RAID1 h√§ngen. Ich m√∂chte fr√ľher oder sp√§ter mein NAS aufl√∂sen und XPenology als weitere virtuelle Maschine aufsetzen, das soll dann die alten NAS-Aufgaben √ľbernehmen. Ggf. sollen dann die zwei 3-TB-Red-Platten die noch im NAS stecken in den Server (Slot 3+4) wandern.

    Ich habe viele Kommentare gelesen und bin verunsichert ob der M1015 dann √ľberhaupt so Sinn macht… Was w√ľrdet ihr sagen?

    Wenn die Platten alle √ľber den Controller laufen, funktioniert dann eigentlich die HDD-LED noch wie gewohnt oder wird hier kein Status mehr am Geh√§use angezeigt?

    Gruß
    Mike

  30. Wenn der E3-1230 v2 34W mehr heizt, m√ľssen die ja auch wohher kommen. Wie sch√§tzt man denn die Lebensdauer der Versorgungsinfrastruktur so ein? Das ist ja auch mehr Stress f√ľr die ELKOS und den ganzen Kram rundrum?

  31. Habe in meinem Gen8 eine 2,5″ HDD untergebracht, indem ich sie auf ein 3,5″ Adapter-Blech geschraubt habe und das Blech dann hochkant neben dem Netzteil angeschraubt habe. Dazu einfach zwei kleine L√∂cher im richtigen Abstand in das obere Geh√§usetr√§gerblech bohren. Die HDD h√§ngt am ODD-Sata-Anschluss. Zur Stromversorgung habe ich den 3,5″-Floppy-Stecker f√ľr das ODD-Laufwerk abgeschnitten und statt dessen den gr√∂√üeren 4-poligen 5,25″ Stecker angel√∂tet, da es f√ľr diesen viele Adapter gibt.

    BTW – m√∂chte vielleicht jemand, der den RAM auf 16GB aufger√ľstet hat, das √ľbrig gebliebene 2GB-Modul g√ľnstig abgeben.

    1. Ich habe zwar nur auf 8 GByte aufger√ľstet, aber meine 2 GByte Riegel k√∂nnte ich dir abgeben. ;)

      Brauchst du wirklich nur einen oder beide?

    2. Ja, du hast nat√ľrlich Recht…irgendwie war ich der Meinung, dass zwei Riegel in meinem G1610T waren. Wie auch immer, du kannst dich gern mal per Mail melden: asdf[at]mailueberfall.de

  32. Ich hatte mir den Server vor Kurzem zugelegt und dabei auch Kingston KVR1333D3E9SK2/16G Arbeitsspeicher 16GB (1333 MHz, 240-polig, CL9) DDR3-RAM Kit2 (Affiliate-Link) bestellt. Beim initialen Start bricht der Server mit dem Code 0114 ab. Besser gesagt, startet er immer wieder neu. Ich konnte zwei Posts im Netz finden, die darauf hindeuten, dass der Speicher nicht kompatibel zu meinem Server ist. Ich werde nun erst einmal die mitgelieferten 2GB ausprobieren.

    VG,
    Ingo

    1. Hi Ingo,
      bei mir arbeitet der besagte Arbeitsspeicher in zwei G8-Systemen ohne Probleme. Hat sonst noch jemand Probleme damit oder kennst eine bessere Alternative?

    2. Das Problem trat im Kontext einer ESXi Installation auf. Ich konnte den Speicher noch zur√ľckschicken und habs im Anschluss mit der etwas teureren Variante von HP versucht was auch klappte. Wenn ich im Nachhinein dar√ľber nachdenke, k√∂nnte es vielleicht daran liegen, dass es sich um ein spezielle ESXi-Variante f√ľr den Server handelt die man auf der HP-Seite findet. Das ist aber nur eine Vermutung. Soweit sieht aber alles erst einmal gut aus und ich werde gleich mal FreeNas ausprobieren und flei√üig virtualisieren.

      Danke f√ľr den tollen Blog, hat mir den Einstieg sehr erleichtert.

      VG
      Ingo

    3. Bei mir läuft ESXI 5.5 problemlos mit dem folgenden Speicher:

      Kingston KVR1333D3E9SK2/16G Arbeitsspeicher 16GB (1333 MHz, 240-polig, CL9) DDR3-RAM Kit2

      Virtualsiierung ist eine feine Sache, bei mir läuft unter ESXI ein NAS (NAS4Free), ein Ubuntu Server mit dem Logitech Media Server und demnächst OwnCloud.
      Das mit dem ZFS in einer virtuellen Umgebung ist nat√ľrlich nicht ideal, ich m√∂chte aber nicht 3 oder 4 Server in meiner Wohnung stehen haben (auch wenn sich kleinere Aufgaben auch mit den Raspberry PIs erledigen lassen, die nicht viel Platz wegnehmen).
      NAS4Free empfand ich in der Bedienung und Konfiguration irgendwie einfacher und logischer als FreeNAS, das ist aber sicherlich auch Geschmackssache…

      Gr√ľ√üe
      Marcus

    4. Hallo ich hatte auch diese Probleme mit dem RAM, das √§u√üerte sich bei Neustarts auch dadurch das immer die Windows Server 2012 Reparatur gestartet wurde. Ein Anruf beim HP Support ergab dann das es an dem Speicher lag. Ich habe mir dann den Original HP Speicher bestellt und seitdem ist alles IO. Ich habe bei mir auch den E3 1220 L drin und den original HP P222 Raid Controller mit 2 GB Cache. Bei dem Original Controller hat man auch den Vorteil das man sich bei einem Fehler per Mail Informieren l√§sst und der Server signalisiert es au√üerdem mit einer Rot blinkenden LED. Betrieben wird der Server mit Server 2012 r2 und einen virtuellem Mailserver √ľber Hyper V. So rennt der jetzt schon ohne einen Fehler 1 Jahr lang.

  33. Ich habe auch noch die org. 2gb Ram (1600 mhz), falls jemand Interesse hat. Liefen ca. 4 Tage und wurden dann ersetzt.
    Bei Interesse: email[at] michaeldoll.net

    Gruss Mike

  34. Festplatten der WD Red-Serie sind nat√ľrlich gut f√ľr ein NAS geeignet. Gibt es denn auch Empfehlungen f√ľr schnelle Festplatten, welche im Microserver nicht unn√∂tig viel Abw√§rme produzieren und darin genutzt werden k√∂nnen? Hintergrund: Ich w√ľrde gerne auf eine solche Maschine eine Proxmox-Installation durchf√ľhren, vermutlich ebenfalls mit dem beschriebenen IBM M1015 Controller (um den Vorteil von 6Gb/s auf allen Ports zu haben). Proxmox nutzt in den neuen Versionen ebenfalls ZFS als Grundlage. F√ľr die virtuellen Maschinen ist nun allerdings weniger ein geringer Stromverbrauch, sondern eher eine gute I/O Performance wichtig.

    Gr√ľsse,

    Michael

    1. Hi Misaal,

      sollte grunds√§tzlich funktionieren, auch wenn der von dir angesprochene Arbeitsspeicher kein ECC unterst√ľtzt (Non-ECC) und damit nicht wirklich optimal ist.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Jörg

      Vielen Dank f√ľr die schnelle und fachkundige Antwort. Hab diesen hier genommen : Kingston KTH-PL316E/8G (1x, 8GB, DDR3-RAM, ECC, unbuffered). Somit h√§tte ich 10 GB Ram verbaut. Danke!

  35. Hab mir gerade eine Hp MS Gen8 mit dem Celeron G1610T bestellt. Meine Frage: K√∂nnte man den nicht auch mit einem Core i3 betreiben ? Der scheint etwas g√ľnstiger als der Xeon 1220L zu sein … Funzt das ?

    1. Hi Spoony,

      grunds√§tzlich sollte das funktionieren. Soweit ich informiert bin, hat ein Core i3 aber keine ECC-Unterst√ľtzung, wodurch dieser Vorteil des G8 damit einfach fl√∂ten geht.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    1. Hi Alex,

      zu deinen Fragen:

      1. Laut den Spezifikationen sollte das schon klappen. Dann sollte man sich aber um eine effiziente K√ľhlung bem√ľhen, da der E3-1231v3 mit 80 Watt Verlustleistung im ausgelasteten Zustand ganz sch√∂n W√§rme erzeugen d√ľrfte.

      2. Mit der von dir angesprochenen Raid-Karte habe ich leider keine Erfahrungen. Evtl. kann jemand mit Raid-Erfahrung mehr dazu sagen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    1. Hi Thomas,
      denke das wird nichts, da der von dir angesprochene Prozessor f√ľr den Sockel 1150 ausgelegt ist. Der G8 Microserver besitzt jedoch den Sockel 1155.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  36. Hallo,

    ich habe den HP MS Gen8 mit Windows 2012 R2 Datacenter im Einsatz. Darin 12 GB, 4 x 3 TB WD RED und den XEON CPU.

    Ich habe das Problem, dass wenn ich die RAS-Rolle installiert / konfiguriert habe, die Clients im Hyper-V beim Herunterfahren / Neustarten extrem lange brauchen und mit dem Status: „Beenden – Kritisch“ irgendwann stehen bleiben. Ich finde in Google nichts passendes. Alle Treiber sind aktuell, auch Firmware, Server l√§uft auf „H√∂chstleistung“ ohne Energiesparoptionen. Ist die Remotezugriffs-Rolle deinstalliert, funktioniert alles tadellos. Ich habe bereits den Server frisch augesetzt und stehe wieder genau vor dem gleichen Problem. Testweise habe ich es auch mit Windows 2008 R2 probiert. Hier gab es keinerlei Probleme.

    Kann jemand was dazu sagen / helfen?

  37. Hallo!

    Ich bin bei dem Thema auch ein Newbie… Ums Basteln mache ich mir keine Angst, das hab ich schon lang genug an allem M√∂glichen gemacht, Laptops, PC’s, Mac’s, vom Tower bis zum Laptop und zur√ľck.

    Wie verhält es sich denn, wenn ich den G8 als kleinen Webserver verwenden möchte?
    Klar ist mir, dass die Hardware“anpassungen“ nur von Vorteil sind, aber wie sieht es softwaretechnisch aus? Hat da jemand einen Rat f√ľr mich? NAS sehe ich nur als reine Datenl√∂sung an und nicht als „produktives“ System!? Oder liege ich da falsch?

    Über Eure Tipps wäre ich echt dankbar! Der G8 ist ja im Moment echt nen Schnäppchen und macht mich neugierig mal was zu versuchen!

    Danke Euch!

    Dennis

    1. Hi Lurch,
      das klappt nicht, da der E3-1120Lv3 nur auf den Sockel FCLGA1150 passt. Der Proliant G8 besitzt jedoch den Sockel FCLGA1155.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  38. Ich kann allen nur raten bei der Auswahl des RAM¬īs gut zu √ľberlegen nicht doch lieber den originalen zu nehmen, da der Server HP Smart Memory verlangt. Schaut mal in Eurem ILO unter Memory, da sollte unter HP SmartMemory ein „Yes“ stehen.

    Fragt mich nicht wozu genau das SMART sein soll, auf jeden Fall werden im EventLog da auch Fehler ausgegeben wenn nicht der original Speicher installiert ist. In meinem Fall hatte mir der Support gesagt ich solle erstmal den Speicher tauschen bevor er weiterhin nach Fehlern sucht, nach dem Tausch war auch keine Fehler mehr vorhanden.

  39. guten tag liebe gemeinde
    ich finde diesen beitrag sehr interessant und bräuchte mal eure hilfe.
    ich habe mir auch den hp micro gen8 gekauft,mit folgener hadware,Intel BX80637E31230V2 Xeon Quad-Core Prozessor, 2x 2tb team red festplatten und 16gb ram,soweit so gut habe die beiden festplatten im schacht 1 und schacht 2,nun habe ich vor dort das opensuse drauf zu installieren,und beim start des severs kommt,1 Processor(s) detected,4 total cores enabled,nun zu meiner frage ist das was schlimmes ? eigentlich hatte ich vor das opensuse mit einer ssd am dvd port zum laufen zu bringen aber das geht wohl nicht,ich w√ľrde mich freuen wenn ihr einem neuling ein wenig helfen w√ľrdet
    mfg

    1. ich werde wirklich noch verr√ľckt ich bekomme einfach kein betriebsystem auf den server,bitte um hilfe,was mache ich falsch ?Bios einstellung ?

    2. Im AHCI-Modus der Onboard-Raid-Controllers kann man keine Bootreihenfolge angeben. Das BIOS will immer von der ersten gefundenen Platte beginnend von Schacht 1 booten.

      Abhilfe: USB-Boot-Stick mit Linus-Bootloader basteln, der die SSD an Port5 bootet, Infos hier.

  40. Hallo erwin
    Vielen dank f√ľr deine Antwort,was mich wirklich irritiert ist das beim Start des Servers erst die 16 gb RAM angezeigt werden und dann 1 Professors detected ich habe beide Festplatten im RAID 1 eingebunden,jedoch bekomme ich kein betriebsystem installiert,ich wei√ü einfach nicht warum,ich komme einfach nicht weiter

  41. Hallo,
    kann ich auf dem G8 auch andere RAID Controller wie meinen alten LSI (2009)/AMCC (2004)/3ware 9650SE-4MPL mit BBU einbauen?

    Kann ich bei meinem Controller auch Initiator Target/Software RAID nutzen?

    Sch√ľtzt die BBU den Cache auch im Initiator Target/Software RAID-Modus?

    Gibt es Empfehlungen f√ľr HW-/SW-RAID-Controller mit BBU f√ľr den G8?

    Danke

    1. bau ihn einfach ein, schau was passiert, er wird garantiert beim hochfahren angezeigt, danach kommt es drauf was du f√ľr ein OS einsetzt und ob ers daf√ľr treiber gibt.
      was ich aber bisher so gelesen habe ist der raidcontroller von hp bestens geeignet.

  42. Hallo Jörg,
    auf welche Temperatur kommt der Prozessor unter Volllast bei 4 Kernen?
    Dachte eigentlich, dass der K√ľhlk√∂rper nur bis 35 W ausgelegt ist.
    Gruß
    Michael

    1. Hi Michael,
      vielen Dank f√ľr deinen Impuls, der mich auf ein gravierendes Problem aufmerksam gemacht hat. Aber eins nach dem anderen‚Ķ

      Ich wollte die CPU gerade einem Stresstest unterziehen, um die Temperaturen bei verschiedenen Auslastungen ausgiebig zu checken. Dabei habe ich mit Erstaunen feststellen m√ľssen, dass die iLO-Anzeige der CPU-Temperatur konstant bei 40¬įC verharrt, was mich enorm stutzig gemacht hat.

      Mit dem Terminalbefehl

      sysctl -a |egrep -E „cpu\.[0-9]+\.temp“

      konnte ich das Problem erstmal l√∂sen und es wurden mir nun schlie√ülich die korrekten CPU-Temperaturen angezeigt. Im Idle liegen die Temps aller 8 virtuellen CPU-Kerne bei etwa 50¬įC.

      Da ich spontan keinen besseren Weg gefunden habe, um die CPU unter FreeNAS zu stressen, habe ich den Befehl

      cat /dev/zero > /dev/null

      genutzt, welcher einen Thread belegt und die CPU mit 100% (von den m√∂glichen 800% durch die acht virtuellen Threads der vier CPU-Kerne) auslastet. Dann habe ich diesen Stresstest-Befehl √ľber insgesamt vier separate Terminalverbindungen auf dem FreeNAS-System gestartet, um √ľber die vier parallelen Threads insgesamt zwei der vier CPU-Kerne auszulasten. Die Temperaturen der Kerne sind dabei nach einigen Minuten auf durchschnittlich 70¬įC gestiegen, was wirklich viel ist.

      Das Schlimmste daran: Der L√ľfter verharrte dabei laut iLO konstant bei einer Drehgeschwindigkeit von 18%, weshalb ich die Vollauslastung der CPU mit acht Threads besser einmal gelassen habe. Anscheinend sind laut diesem Thread (einige) iLo-Versionen von einem Bug betroffen, welcher eben die CPU-Temperatur nicht korrekt ausliest und immer mit 40¬įC ausgibt und dann (so vermute ich einfach mal) auch die Drehzahl des L√ľfters nicht angepasst wird.

      Bevor ich also mit einem erneuten CPU-Stresstest durchstarten kann, muss ich wohl erstmal die iLO-Version (und das BIOS?!) des Proliant updaten. Damit habe ich noch keine Erfahrungen und muss mich erstmal einlesen, wie ich das machen muss ohne in weitere Probleme zu laufen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Ich bin nat√ľrlich f√ľr jeden Hinweis dankbar, der zur L√∂sung des Problems beitr√§gt…

    2. Die aktuelle ilo FW ist 2.20 vom 15. Juni. In den aktuellen Release Notes finde ich nichts dazu, bei der 2.10 vom Mai stehts auch nichts in der Richtung. Eventuell wurde das schon vorher gefixt. Ich werde bei Gelegenheit mal ein Update machen. Das SPP (Service PAck f√ľr Proliant) bietet sich da an. Eine fast 5 GByte gro√üe iso, von der man bootet. Bei den speziellen Updatepaketen f√ľr die Betriebssysteme wei√ü ich nicht, ob das mit FreeNAS/BSD alles so klappt wie es klappen sollte. Von daher SPP und boot von CD.

    3. gibs da irgendwie nen downloadlink? wenn man dannach sucht muss man sich anmelden hab ich gemacht komm ich aber nicht wieder dort hin

    4. Im Hardwareluxx-Forum gab es auch schon Postings hierzu.

      Ich bin zur Zeit selbst noch auf CPU-Suche, denn der kleine Celeron tut sich mit der ZFA-Kompression und laufenden VMs schon ein wenig schwer. Zur Zeit scheint es aber kaum mehr Angebote f√ľr Xeons mit 1155er Sockel zu geben (zumindest nicht im Preisbereich 200-250 EUR). Hat da vielleicht jemand einen Tipp?

      @J√∂rg: Hast du mal im Bios versucht die maximale Taktrate oder die Anzahl der aktiven Cores anzupassen? Wie warm wird es denn im Geh√§use wenn deine CPU unter Volllast l√§uft? Eine QuadCore-CPU w√ľrde mir aufgrund einer Plex-Installation auch sehr gefallen, allerdings soll das nat√ľrlich auch langfristig funktionieren :-)

  43. Hey Jörg,

    ich wollte einmal nachfragen ob es zu den „Intel BX80637E31230V2 Xeon Quad-Core Prozessor (3,3GHz, Sockel 1155, L3 Cache, 69 Watt)“ eine preislich und leistungsgleiche Alternative gibt da diesen in bekannten Portalen nicht mehr bestellen l√§sst.

    w√§re √ľber jeden Tipp froh…

    Gruß Jonatan

    1. Grunds√§tzlich nicht. Bei Problemen am besten erst einen und dann den anderen Ram-Riegel getrennt testen, sofern mehr als ein Baustein verwendet werden soll. Ansonsten auf das „Klack“-Ger√§usch beim Einsetzen achten, hier muss manchmal etwas mehr Kraft aufgewendet werden, bis alles ordentlich sitzt.

      Gr√ľ√üe und viel Erfolg
      Jörg

  44. Hallo,

    danke f√ľr den tollen Tipp. Ich bin auch sehr interessiert mir so einen Microserver umzubauen. Hat jemand Erfahrung mit einem i7 Prozessor. Das Problem bei mir ist dass ich bereits 2x 8GB Kingston (non ECC) Arbeitspeicher habe und soweit ich das gelesen habe mit Xeon CPU nicht kompatibel ist.

    W√§re f√ľr ein Feedback dankbar.

    mfg

  45. Hey Jörg,

    weißt du ob es möglich ist zu den 4 vorhandenen HDD Slots anstelle eines Laufwerks eine SSD als Bootplatte einzubauen?

    Wenn es möglich ist wie schließe ich diese an?

    Gruß Jonatan

    1. Hallo Jonatan,
      so wie ich gelesen habe hat das Board nur den blauen SATA Port, USB und einen microSD Slot auf dem Mainboard.
      Wenn man den blauen nicht nutzen kann w√ľrde ich einen Konverter von USB 3.0 auf SATA verwenden und die SSD muss ja auch irgendwo festgeschraubt werden ggf. einen Adapter von 2.5″ auf 3.5″.

  46. Hallo,

    Erstmal danke f√ľr den Informativen Bericht. Daraufhin habe ich mich dazu entschlossen, meinen G8 ebenfalls aufzur√ľsten. Nur folgende Dinge machen mir noch etwas Sorgen: in meinem G8 ist ein 200 W Netzteil verbaut. Der G1610T hat eine Leistungsaufnahme von 35 W. Der Xeon aber 69 W. Schafft das Netzteil das mit 2 HDDs und alles andere ?
    Ist der passive K√ľhlk√∂rper des G8 f√ľr den ausreichend um die CPU zu k√ľhlen ? Einen CPU L√ľfter wird man ja kaum eingebaut bekommen.

    Gruß
    Walter

  47. Hallo J√∂rg, super Artikel zum Thema NAS. Ich selbst habe noch einen Eigenbau auf Atom-Prozessor Basis mit Windows Home Server 2011. Was die Leistung angeht bin ich mit meiner sehr zufrieden, auch wenn dort ein MS SQL-Server Express l√§uft. Aus meiner Sicht reicht diese Konfiguration auch f√ľr die meisten aus, da wie auch in meinem Fall die Hauptaufgabe einer NAS das Speichern von Dateien ist. Alles was dar√ľber hinaus geht, sind f√ľr mich schon KMU-Server die auch eine entsprechende Infrastruktur ben√∂tigen und eigentlich nicht in ein NAS-Geh√§use geh√∂ren. Trotzdem ein Super Artikel.
    Gruß und Danke Michael Schäfer

    1. DAS w√ľrde mich auch mal interessieren. Und damit meine ich NICHT die Seitenschneider-Variante :-)

      Spoony

  48. Hallo,

    nat√ľrlich ich es m√∂glich die blaue LED abzuschalten. Aber das ist dann immer so unwiderbringlich…….. :-)
    Meines Wissens nach gibt es keine Möglichkeit diese via Bios etc zu deaktivieren. Wenn das Licht selber stört einfach das Mainbaord rausziehen und die blaue LED mit Isolierband abkleben. Dann ist auch Zappenduster.

    Wally

    1. das funktioniert genau so, nur musst du dich um eine Stromversorgung k√ľmmern, da dies ein backplane ist und keine eigene hat. Bei conrad z.B. gibts so ein als externe Variante

      Gruss
      frank

  49. Ich m√∂chte ein kleines QNAP NAS mit diesem Setup ersetzen, ausser dem eigentlichen Fileservice (4x3TB disks) will ich eine Suchmaschine ( Elastic Search ) auf dem System betreiben, RAM Ausbau auf 16GB ist dazu sicher notwendig, aber mit der CPU bin ich unsicher, erstmal mit dem default Prozessor starten, oder gleich auf einen XEON setzen ? Gibt es dazu Erfahrungen, wie die CPU „skaliert“ ?
    Gruß Thomas

  50. Auf diese Empfehlung hier habe ich mir den G8 geholt und gleich auch noch den E3-1265lv2 und 2x HP Speicher (604506-B21 – 8GB). Mit letzterem k√§mpfe ich leider noch – der mag nicht sauber erkannt werden (error 0114 bis 90%). Stopfe ich in Slot A den 2GB rein, komme ich wenigstens ins Bootmen√ľ und k√∂nnte meine Systeme installieren – angedacht ist Proxmox4 mit OMV (KVM) und MLD (Container).
    Interessanterweise erkennt der Bootscreen nur 2GB, während im Bios wie auch im Intell. Provisioning in den Systeminformationen 10GB angezeigt werden.

    Hat jemand einen Hinweis f√ľr mich?

    Vielen Dank und Gruß aus dem Westen.

  51. Hallo Jörg,

    dies ist ein super Blog, der sehr gut gemacht ist. Ich selbst besch√§ftige mich bereits seit 5 Jahren mit dem Eigenbau von NAS Systemen f√ľr den privaten u. B√ľrobereich. Fr√ľher habe ich FreeNAS eingesetzt, als das dann zu iXsystems gekommen ist, bin ich weiter zu NAS4Free geschwenkt. Ist sicherlich geschmacksache.

    Ich wollte Dich aber auf eine kleine Sache bezgl. des von Dir erwähnten SATA Controller von IBM aufmerksam machen. Habe mich selbst sehr lange damit beschäftigt. Ich selbst benutzte zwei Intel RAID Controller SASUC8I. Beiden ist gemeinsam, dass sie den LSI Chip SAS2008 verwenden, welcher sich prima im IT Mode als reiner HBA verwenden läßt. Aber: SAS2008 ist ein SAS/SATA-II Controller! Nur im SAS Mode werden die 6Gb/s erreicht, bei Anschluss von SATA-II Disken sind es halt nur 3Gb/s. Nachzulesen im Handbuch von IBM auf Seite 1-3 (General Description)

    Aber mal ehrlich und „Kirche im Dorf lassen“: Wenn 4 Disken parallel mit 3Gb/s arbeiten, ist das mehr als genug um 100MB/s √ľbers Netzwerk zu schaufeln. Nur f√ľr lokal ablaufende I/O Prozesse k√∂nnte das mal interessant werden. Au√üerdem, auch wenn eine Disk mit Spindel heutzutage eine 6Gb/s SATA-III Schnittstelle besitzt, hei√üt das noch lange nicht, dass sie diese auch mit Daten von ihrer Spindel versorgen kann. Soll hei√üen: Eine drehende Platte kann nicht mal ein 3Gb/s Interface s√§ttigen. Ganz anders sieht das nat√ľrlich bei SSDs aus. Hier ist 6Gb/s fast schon Pflicht.

    Viele Gr√ľ√üe aus Berlin

    1. Hi Matthias,
      danke f√ľr das Lob und den interessanten Hinweis! Der von dir angesprochene Intel RAID Controller SASUC8I (Datenblatt) bietet auch „nur“ 3Gb/s, oder? Welche Karte w√ľrdest du empfehlen, um jede der SATA-Platten mit vollen 6Gb/s anzubinden?
      Und noch was: Der einzige Vorteil der SAS2008-Karte (M1015) im Vergleich zum internen Controller des HP Proliant G8 ist damit hot-swap, richtig?

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Oh, eine Empfehlung ist sehr schwer. Folgende Faktoren sollten ja ber√ľcksichtigt werden: 6Gb/s. Anbindung an PCI √ľber wieviele Lanes? Native Unterst√ľtzung durch aktuelles FreeBSD bzw. FreeNAS bzw. NAS4Free? Alternativ: Gibt es Treiber vom Hersteller? Und zuletzt der Preis!

      Folgende Hersteller fallen mir erstmal sofort ein: IBM, Intel, LSI, Adaptec u. HighPoint. F√ľr LSI Chips findet sich h√§ufig der native Support in den FreeBSD Versionen wieder. HightPoint wird schwierig, da der native Support f√ľr die meist mit Marvell Chips ausgestattet Adapter nur bis ca. FreeBSD 7 oder 8 drin war. Treiber von Marvell, ja, aber mit Vorsicht zu genie√üen. Interessant ist aber folgendes:

      Der Preis beim SAS/SATA 6Gb/s 8 Port RAID Controller Highpoint RocketRAID RR2720SGL beträgt zur Zeit ca. 160,- EUR. Der darin verbaute Marvell 88SE9485 ist allerdings ein Problem, wenn nicht dies hier wäre.

      Man sollte also den Markt weiter durchsuchen u. die Entwicklung bei iXsystem mal abwarten. Da sehe ich mit meinem NAS4Free nat√ľrlich schlechter aus…

      Hot-Swap, ja, das ist richtig. Wäre der einzige Vorteil.

      Und ja, der Intel SASUC8I ist baugleich mit dem IBM M1015.

      Und meine wirkliche Empfehlung w√§re, die Disken nicht mit „auf Teufel komm raus“ 6Gb/s anschlie√üen zu wollen. Das bringt wirklich nichts, au√üer man schlie√üt SSDs an. Glaubt mir bitte. Ich betreibe bei uns in der Firma seit 15 Jahren HP EVAs und 3PARs und spiele halt privat noch mit ZFS rum.
      Mein Tipp: Mehr Spindeln UND mehr Memory bringts wirklich. Geht nat√ľrlich nicht mit dem HP Microserver. Aber falls ihr mal selbst was bauen wollt, nehmt ein Big Tower Geh√§use mit 6 externen 5.25″ Slots und baut 2 Plattenk√§fige (Icy Dock FlexCage MB975SP-B (Affiliate-Link)) ein. Dann habt Ihr Platz f√ľr 10 Disken, intern vielleicht noch ein paar SSDs f√ľr Schreib- u. Lese Cache. Die SSDs direkt an ein Mainboard mit 6Gbs, die Disken an ein oder zwei Controller mit min. 10 SATA Anschl√ľssen (√ľber Hydrakabel) und gut ist.

      Gruß, Matthias

  52. Hi zusammen,

    habe mir jetzt den Controller auch besorgt. Die Firma, wo ich den her habe, hat den mir gleich in den IT-Mode geflasht. Doch der Controller wird nicht erkannt. Woran kann das liegen? Bios Netzwerkkarten und ilo4 sind auf dem aktuellen Firmwarestand.

    Wenn da einer was zu sagen könnte, wäre schon klasse. Oder ein anderer Controller, der das kann, was der hier im Bericht kann.

    Danke euch f√ľr die Antworten.

    Gruß
    Hans

  53. Hallo Hans!
    Welchen Controller hast Du Dir besorgt? Und wo wird der Controller nicht erkannt? Betriebssystem? Im IT-Mode ist der Controller sozusagen transparent f√ľr das OS. Steck‘ mal eine Disk ran und schau‘, ob Dein OS (FreeNAS oder NAS4Free) die Disk sieht.

    1. Hallo Matthias,

      habe mir den Controller hier aus dem Pimp my Gen8 gekauft. Er wird nicht im Gen8 und auch nicht in meinem anderen Rechner erkannt. Im Gen8 steht nur PCI Slot 1 unknown Controller. Das Kabel von dem Board vom Gen8 habe ich an den IBM Controller angeschlossen. Den Controler vom Board hatte ich Disabeld.

      Doch der Gen8 sieht den Controller nicht. Dann kommt die Medlung halt kein System. Htte den H√§ndler das schon geschrieben der meinte ich m√ľsse das Bios updaten. Habe es auch gemacht. Doch hatte nichts gebracht.

      Gruß
      Hans

  54. Ich bin etwas verwirrt. Bitte kl√§re mich auf: Welches KABEL hast Du vom ProLiant Board am IBM M1015 angeschlossen? Da ist eigentlich nichts anzuschliessen. Der Adapter kommt in einen mindestens PCIx8 Slot, und dann ein bzw. zwei SAS/SATA Hydrakabel an den Kontroller. An die SATA Anschl√ľsse kommen dann die Disken. Vgl. Abbildung auf http://forums.nas4free.org/viewtopic.php?t=4461
    Du must Dir zum Testen mal ein frisches FreeNAS oder NAS4Free auf einen bootfähigen USB-Stick installieren und von diesem booten. Wie schaut es dann aus?

    1. Hallo Hans!
      Ok, ich sehe gerade weiter oben im Thread die Fotos, auf denen das SFF-8087 Kabel zu sehen ist. Das ist das Kabel, was Du meinst. Probiere aber mal trotzdem, vom USB-Stick das FreeNAS oder NAS4Free zu booten. Vielleichst siehst Du die Disken ja dann.

    2. Hallo Matthias,

      Freenas habe ich versucht zu Installieren doch ich bekomme nur Fehlermeldungen beim Installieren. Da ich √ľber Linux gar nichts wei√ü, habe ich es sein gelassen.

      Den ProLiant FestplattenController habe ich im Bios auf AHCI eingestellt. Auf der ersten Platte von vorne Linkesfach, habe ich mir Windows 2012 R2 Essentials (180 Tage) Installiert. Dann ist da noch eine 4TB Nas Platte von Seagate und 2 x 6TB WD Red Platten drin. Die 2 WD Red Platten sind noch leer.

      Eigentlich muss doch der Controller vom Bios des Rechners erst mal erkannt werden, damit die Platten dann im System auch weiter gereicht werden. Oder sehe ich das falsch?

      Habe jetzt vom Händler per E-Mail bescheid bekommen das ich den Controller noch mal einschicken soll. Es könnte sein das eine falsche Version als it-Mode geflasht worden wäre.

      Warten wir das erst mal ab.

      Ich werde aber mal das Nas4free versuchen. Weil wie gesagt das FreeNas geht bei mir nicht zu Installieren.

      Gruß
      Hans

  55. Hallo,

    zun√§chst einmal vielen Dank f√ľr diesen Blog und auch vielen Dank an diejenigen die sich daran angeh√§ngt haben. Auf die Idee ein HP MS Gen8 als NAS einzusetzen kam ich durch einen Artikel in de c`t. Ich setzte bis dato auf ein Synology NAS mit 2 Einschubpl√§tze. Prinzipiell war ich mit dem System auch zufrieden, jedoch fehlte mir stellenweise Kontrollm√∂glichkeiten und die Abh√§ngigkeit von einem NAS-Anbieter hat mir nicht wirklich sehr behagt.

    Auch die Performance hat dann stellenweise doch nicht ausgereicht. Kurzum: Ein neues, besseres NAS musste her :-) Gesagt getan habe ich nun in den letzten Wochen ein tolles NAS (basierend auf FreeNAS) aufgesetzt und dabei einige der sonst immer bekannten Probleme gemeistert.

    Was ich weitergeben m√∂chte da es mich extrem viel Zeit und Nerven gekostet hat die CPU aufzur√ľsten:

    Ich brauchte im Grunde nur eine CPU die den AES-NI Befehlssatz unterst√ľtzt, da ich im FreeNAS verschl√ľsselte ZFS-Volumes habe. Ohne AES-NI Befehlssatz ist die √úbertragungsgeschwindigkeit extrem eingeschr√§nkt. Aber nun weiter:

    Prinzipiell: Ein CPU upgrade wird f√ľr den Sockel 1155 immer schwieriger, da die Prozessoren alle ausverkauft sind. Die sonst immer g√§ngigen Prozessoren (s.o. oder auf anderen einschl√§gigen Websites) sind also kaum noch erh√§ltlich. Ich habe mehrfach und EU-weit versucht, bspw. einen E3-1265LV2 zu bekommen, aber vergeblich. Letztlich bin ich bei einem E3-1225V2 gelandet. Problem ist: Seine maximale thermische Verlustleistung liegt bei 77W…
    Das schreckt erstmal ab.
    Es ist nicht so als ob das Netzteil nicht gen√ľgend Power h√§tte, es ist mehr die zu erbringende K√ľhlleistung die abschreckt. Aber: Die maximale TDP wird nur extrem selten erreicht. In diesem Fall nur wenn der Prozessor auf allen Kernen ausgelastet und auch nur wenn die integrierte GPU mitbenutzt (gefordert) wird. Zus√§tzlich m√ľsste gleichzeitig auch noch Speiuchercontroller etc. gefordert werden.
    In welchem Szenario kommt das bei einem NAS vor? In keinem.
    Kurzum habe ich den Prozessor bestellt und eingebaut. Im Moment l√§uft er sogar noch mit dem original HP K√ľhlk√∂rper (TDP: 35W) und hat eine durchschnittliche Temperatur von 32 Grad √ľber alle Cores. Ich habe au√üerdem einen Stresstest laufen lassen f√ľr eine Stunde (stress-1.0.4 –cpu 4) und die CPU Temperatur lag am Ende f√ľr die letzten 20 Minuten stabil bei 69¬įC. Die maximale Temperaturgrenze von Intel (TJmax) ist bei 105¬į.
    Somit erachte ich diese CPU auch als eine m√∂gliche Alternative, die zudem auch noch k√§uflich zu erwerben ist. Demn√§chst werde ich noch einen Noctua NH-L9i als K√ľhll√∂sung installieren. Ich muss bei diesem aber die Halteb√ľgel ver√§ndern, da HP nicht die Standard Lochabst√§nde f√ľr K√ľhler benutzt hat.

    Ich werde ggf. weiter berichten und w√ľnsche allen viel Spa√ü beim basteln!

    Gruß

    Mein NAS in der jetzigen Konfiguration:
    – FreeNAS 9.3
    – Intel E3-1225V2 (3,2Ghz 4/4)
    – 2x8GB Kingston ECC Speicher
    – Boot von USB Stick (16GB)
    – Systemvolume (jails + system dataset) ist eine SSD von SanDisk am SATA5
    – 1x 8TB Seagate Archive HDD
    – 2x 3TB WD Red HDD

    1. Hallo Thiemo,
      hast du schon Erfahrung mit dem Noctua NH-L9 gemacht?? Falls ja, ist es schwierig diesen einzubauen. Auf welche Temperaturem kommst du mit dieser Lösung. Habe den selben Prozessor installiert, lassen diesen jedoch bis jetzt nur mit 2 Kernen laufen, da ich Angst habe, dass dieser zu heiß wird.
      Gruß
      Michael

    2. Geht das mit der 8tb f√ľr Video & Live-Serverbetrieb (own cloud)? Oder muss man da die NAS Archive nehmen?

  56. Hab mir einen DELL P2715Q gekauft (toller 4K-Monitor !) und möchte nun zusätzlich zum MacBook auch meinen HP Microserver anschliessen. Der HP Microserver hat aber nur einen VGA-Ausgang und der Monitor hat HDMI und DisplayPort bzw. MiniDP -Eingänge. Es gibt Adapter DisplayPort -> VGA, aber eher um alte Beamer, Fernseher usw. an moderne Laptops anschliessen zu können. Ich benötige die umgekehrte Richtung, oder ist das bei den Adaptern egal ? Kann jemand einen Adapter bzw. ein Kabel VGA -> MiniDP empfehlen ?

    1. Hi Spoony,
      die Richtung Digital -> Analog ist √ľber einen Adapter eigentlich recht einfach m√∂glich. Umgekehrt Analog -> Digital ist eigentlich nicht so schick. Bei deinem 4k Monitor w√ľrde ein analog aufbereitetes Bild per Adapter aufgrund der vermutlich schlechteren Bildqualit√§t auch nicht wirklich Spa√ü machen. Sofern du den Steckplatz im Microserver noch frei hast, k√∂nnte man evtl. auch eine Grafikkarte nachr√ľsten. Damit habe ich aber schon lange keine Erfahrungen mehr. Evtl. kann jemand anderes noch einen Tipp bzgl. Grafikkarte im Proliant geben…

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. @Jörg:
      Um Spass gehts hier auch nicht :-P Ich will lediglich sicherstellen, dass ich den Server auch mal ohne RemoteDesktop, iLO oder SSH erreiche. Zum Beispiel, wenn ich mal neu installieren muss. Das wäre im Moment ja leider nur ohne Bild (un-)möglich :-)

  57. Wer setzt hier noch ESXI 5.5 ein? Läuft bei mir seit Monaten stabil als NAS-Ersatz, Musikserver auf 3 separaten VMs.
    Einziger Fehler bislang: einmal den USB-Stick getauscht, von dem gebootet wird, der hat den Dauerbetrieb nicht √ľberlebt. Achja, und das Durchreichen von USB an einen bestimmten USB-DDC war nicht st√∂rungsfrei m√∂glich, mit einem anderen USB-DAC hatte ich dagegen keine Probleme. Egal, mittlerweile auf einen Raspberry-PI ausgelagert, fertig.

    Mein Problem:

    Ich m√∂chte ein mehrstufiges Sicherungskonzept f√ľr die Daten haben:
    1) Auf Dateiebene und
    2) Auf Image-Ebene.
    Punkt 1) habe ich soweit abgeschlossen, ich sichere hauptsächlich die Daten der Nas4Free-VM (und auch wichtige Dateien der anderen VMs) per Skript auf einem anderen Fileserver.
    Punkt 2) Nur ein wenig herumgelesen: Welche kostenlosen Backup-Programme gibt es f√ľr die VMs unter ESXI? Welche sind gut?
    Einige (auch der kostenlosen Lösungen) laufen mit der Free-ESXI-Version leider nicht.
    Was setzt ihr ein?

    Danke & Gr√ľ√üe
    Marcus

  58. mal ne Frage, wenn ich den M1015 habe (it-mode), kann ich dann von das Freenas von ner ssd booten die am internen controller hängt? weil ich will ja alle Platten am m1015er im Freenas haben.

  59. Hallo Tom,

    ich kenne mich mit Linux nicht aus. Doch bei mir habe ich das so mit dem Windows Server 2012 R2 Essentials gemacht. Es läuft wunderbar so.

    Habe mir ein SFF-8087 Kabel besorgt und die SSD an port 1 (sata3) angeschlossen.

    Die anderen Platten hängen an dem M1015 (it-mode)

    Hans

  60. In der aktuellsten FreeNAS-Version (9.3) erscheint folgender Alert:

    „Firmware version 17 does not match driver version 20 for /dev/mps0“

    Da scheint also wohl zwischenzeitlich der FreeBSD-Treiber aktualisiert worden zu sein. Kennt jemand eine Download-Adresse f√ľr die neue v20 Version des IT-Bios?

  61. Hallo Leute,

    erst einmal: Respekt, der Blog ist wirklich genial! Speziell dieser Artikel hat es mir sehr angetan und ich habe mir glatt einen Microserver besorgt (erstmal in Standardkonfiguration).

    Jetzt habe ich allerdings nach der Erst-Installation ein Problem:
    Ich habe via iLo den Server gestartet und vom USB-Stick (mit freenas best√ľckt) gebootet. Die Installation ging reibungslos. Jetzt will ich das erste mal freenas starten und er sagt mir: „no configured interfaces were found try to do it manually“. D.h. er gibt mir keine IP aus, unter der ich das Web-GUI erreichen kann.

    Habe schon viel probiert, was könnte ich falsch machen?

    W√ľrde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen k√∂nnte.

    1. Hi Christoph,
      spontan w√ľrde ich folgende Dinge empfehlen:
      -LAN-Adapter-Einstellungen in BIOS pr√ľfen
      -LAN-Kabel pr√ľfen
      -Im Router nachsehen, ob per DHCP eine IP-Adresse f√ľr das NAS zugewiesen wurde

      Gr√ľ√üe und viel Erfolg bei der Fehlersuche
      Jörg

  62. Erst einmal auch von mir: Respekt! Ein gnadenlos guter Artikel!
    Aber nichts kann so ausf√ľhrlich sein, dass jeder es versteht, und so stehe ich noch vor so einigen Fragen.

    Bisher habe ich einen QNAP-TS409Pro. M.E. eine der besten Serverbuden √ľberhaupt. Allerdings, wie unschwer zu erkennen, ist das Teil in die Jahre gekommen.

    Nutzung bisher:
    – Audio-Server f√ľr Audiostreaming in HiDef.
    – Sat-Recorder und Filmspeicher
    – PC-BackUp-Lager

    Nutzung geplant:
    – Radio-Server
    – OwnCloud
    – Audio-Server
    – Video-Server
    + PC-BackUp

    Ich plane seit geraumer Zeit ein eigenes OnlineRadio. Schon jetzt habe ich das Problem gut 2gb-Flac vorliegen zu haben, was mich bei dem Alter meines Qnap langsam nerv√∂s macht. Deshalb hatte ich die Anschaffung eines weiteren Qnap geplant, der ja auf jeden Fall deutlich fixer sein sollte und w√ľrde (aufgrund der aktuelleren Hardware) als mein jetziger.

    Je besser die Hardware, desto mehr Ideen. So kam der Gedanke, nicht nur die √ľbliche Serversoftware aufzuspielen, sondern gleich noch den Radio-Server Airtime parallel zu installieren.

    Ansatz:
    Doch schnell kam ich aufgrund der deutlichen Unterschiede in den Daten bei den Einstiegsmodellen der 4-bay-Serie m√§chtig ins Straucheln, so dass ich dann doch recht schnell beim maximal best√ľckten 431+ landete. Der wiederum ist so nah im Preis am 451, dass es dumm w√§re den zu ignorieren, weil ja dann Intel am Start w√§re.

    Dann tauchte der HP auf, der ja schon in der Standardversion besser best√ľckt ist, auch wenn die Software fehlt. Hier hatte ich mich nach langem hin-und her f√ľr den FreeNAS Ableger OpenMediaVault entschieden.

    Je l√§nger und mehr ich allerdings las, um so unsichere wurde ich. Denn eine CPU hier, eine Raid-Karte dort, ein wenig mehr Speicher, und schon reden wir von gut 450,-‚ā¨ Zusatzkosten. 650,-‚ā¨ kann ich beim besten willen nicht auf einmal stemmen, da ja auch noch mindestens 2 x 4TB verbaut werden sollen.

    Deshalb hier nun meine Fragen:
    Рkann man den HP kaufen und erst im Nachhinein umbauen/pimpen, oder muss ich sofort pimpen, wenn ich auf Raid und höhere CPU samt Arbeitsspeicher fahren möchte (Kompatibilität)?
    – Spielt es eine ernsthafte Rolle in der Best√ľckung, das die ersten beiden Sch√§chte mit 6gb/s, die beiden letzten mit nur 3gb/s ausgestattet sind?
    – Wenn ich eine Raid-Karte einsetze, fallen diese Beschr√§nkungen ja weg. Gibt es eine g√ľnstigere Alternative zu der eingesetzten IBM, die aber nat√ľrlich genauso zuverl√§ssig sein sollte?
    – Erst das verbaute Raid zu nutzen macht ja keinen Sinn, wenn man aufr√ľsten will. Zumal ja die Platten mit dem neuen Raid dann nicht mehr lesbar sind, oder?
    – Beim original Raid geht kein HotSwap. Muss ich dann im Fall des Ausfalls einer Platte den Server lediglich herunterfahren, um die Platte zu tauschen, oder gibt es noch mehr Nachteile?
    – Kann die CPU nachtr√§glich getauscht werden, oder ist sie Bestandteil des Verschl√ľsselungsalgorithmus, wenn denn verschl√ľsselt wird?
    – Kann man den internen SATA-Port nicht sinnvoll zum booten via ssd nutzen, muss man √ľber USB oder SD-Karte gehen?

    Sorry f√ľr die vielen Fragen, aber ich hoffe es erweicht sich jemand mir die Dinge ein wenig zu erkl√§ren.

    Many THX
    & schöne Feiertage.

    Gruß
    Olaf

    1. Auch wenn’s schon ein paar Tage her, ist will ich Dir mal antworten.
      Ich habe mir den Microserver Mitte letzten Jahres in der Basisversion gekauft und step by step aufger√ľstet. Der Celeron wurde erst vor ein paar Wochen gegen den o.a. XEON getauscht. Das geht ohne Problem, da ist nichts verdongelt oder so. Ich habe den CPU √ľber ebay in den USA bestellt. Da gibt es wohl noch einige zu einem guten Preis. Den Hauptspeicher habe ich letztes Jahr schon auf 16GB gebracht und die IBM RAID Karte kommt auch noch dran. Das Ganze hat sich etwas verz√∂gert, da die „alten“ Seagate Platten aus eine Terastation in k√ľrzester Zeit nacheinander ausgefallen sind. Ich habe die Platten dann auch direkt von 1,5 auf 4TB aufger√ľstet. Fehlt noch eine, dann habe ich 12TB netto :-) Wie das mit der Umstellung von dem internen RAID Controller auf die IBM Karte geht, habe ich mir nur kurz angelesen. Angeblich geht es bei freenas ohne Datenverlust. Du k√∂nntest am internen SATA Anschluss eine SSD betreiben, nur wof√ľr? F√ľr den Systemstart von freenas reicht ein USB Stick aus und schneller wird das System mit einer SSD auch nicht. Da w√ľrde ich lieber mal einem L2ARC experimentieren, wobei das nach den Berichten im Forum bei der Performance auch nach hinten losgehen kann.

  63. Hallöchen,

    wirklich toller Beitrag! Mir stellt sich jedoch die Frage, wie du den Server installiert hast. So ohne Monitor?! Die von dir Vorgeschlagenen Xeon Prozessoren haben keine interne Grafik und statt PCI Grafik nutzt du einen RAID Controller..
    Ich wäre dankbar wenn du dieses Rätsel auflösen könntest :-)

    Gruß
    Florian

    1. Hi Tom,

      ach die Matrox ist onboard integriert. Okay das war f√ľr mich nirgendwo so richtig ersichtlich, dann ist alles klar!

      Stehe gerade kurz davor mir auch so einen schicken kleinen Server zu kaufen. Selbst jetzt 2016 finde ich nirgendwo eine echte alternative in diesem Preis-Niveau.

      Gruß
      Florian

  64. Hallo.

    Genau so einen Blog habe ich gesucht. Super geschrieben!

    Eine Frage habe ich allerdings noch bzgl. RAM:
    Ich √ľberlege von G2020 auf Xeon E3-1220Lv2 hochzur√ľsten und habe derzeit 8GB Kingston (ein Modul) mit CL9 und 10600 verbaut.
    In anderen Foren und auch in einem HP-Dokument habe ich gelesen das f√ľr Xeon CL11 und 12800 ben√∂tigt wird.
    stimmt das?
    Falls ja, dann brauche ich wohl zusätzlich neuen RAM.
    Falls nein, dann w√ľrde ich noch ein zweites 8GB-Modul kaufen.

    Danke und viele Gr√ľ√üe aus Kalifornien!

    1. Hi Christian,

      wo bekommst Du den E3-1220lv2 noch?

      Ich Suche schon seit November nach dieser CPU. Bislang habe ich sie nur original von HP, direkt im Server gefunden.

      Gruß

      Thomas.

  65. Hallo Christian,
    bei mir läuft auch der Dual-Core-Xeon mit folgenden Speichermodulen:
    Kingston KVR1333D3E9SK2/16G Arbeitsspeicher 16GB (DDR3 ECC CL9 DIMM Kit, 240-pin). Also auch CL9. Bislang keine Problem, läuft seit Mai 2015 im 24/7-Betrieb unter VMWare ESXi.

    1. Hallo Jonas,
      das passt leider vom Sockel nicht, muss eine CPU f√ľr Sockel 1155 sein.
      Der E5-2670 hat Sockel 2011(-3).

    1. Prinzipiell ja – aber bedenke, dass 95W ganz ordentlich runtergek√ľhlt werden m√ľssen. Ich w√ľrde bis knapp auf 80W gek√ľhlt gehen und da sollte m.M.n. ein zus√§tzlicher L√ľfter eingesetzt werden.

  66. Hallo, ich habe mir soeben 2 der kleinen W√ľrfel geg√∂nnt. Ausgestattet sind die erst mal „nur“ mit der kleinen Celeron CPU und 2GB RAM. Daf√ľr sind 2 St√ľck original 2TB SATA HDD von HP dabei und kostet nur 265 Euro brutto (H√§ndler bei ebay). Prima Preis finde ich.

    Ich habe allerdings vor hier 1x einen „richtigen Windows Server 2012R2 zu installieren. Evtl. auch nur Essentials oder Foundation. Aber daf√ľr soll der RAID Controller P410 mit 512MB Cache (Affiliate-Link) rein. Den bekommt man sehr g√ľnstig (49.- Euro)

    Mit dem anderen möchte ich mit FreeNAS experimentieren.

    Als CPU Upgrade dachte ich an einen DualCore Pentium.

    Wird in dem Server nur mit der Xeon CPU ECC RAM unterst√ľtzt?

  67. Ich h√§tte da grundlegend ein oder zwei Anregungen f√ľr Dich:

    USB Stick? Der Gen8 hat einen Micro-SD Kartenleser on-Board, der als Bootdevice genutzt werden kann.

    Der onBoard-Controller ist eigentlich gar nicht ganz √ľbel, aktiv ohne Cache halt. F√ľr RAID 0, 1 und 10 mit vmWare brauchbar, bei ZFS werden die Platten doch optimal nur via AHCI ans System durchgereicht. Die _Hardware_ kann Hot-Plug (Plattenk√§fig+Backplane), wenn die Platte sauber vor der Entnahme in den suspend gedr√ľckt wird und der Controller AHCI konform ist sollte Hot-plug funktionieren, inklusive Erkennung der neuen Platte. Genau f√ľr solche Lowcost-Schweinereien ist ZFS doch gemacht worden, Enterprise Storage auf sch√§bigem Consumerkram…

    Zum Thema Schreibcache der Platten aktivieren hinter einem Raid-Controller:
    Hast Du Deinen Server hinter einer USV, dann darfst du anmachen.
    Hast Du keine USV lass es einfach aus und vergiss die Performance.

    Der Grund ist einfach, wenn im Verlauf einer Schreiboperation (am besten auf ein RAID5) plötzlich der Strom weg ist verpuffen die Daten in den Schreibcaches. Das sind zwischen 32 und 64MB Daten die nicht dort landen, wo sie erwartet werden Рje phys. Platte. Das muss nicht immer wiederherstellbar sein, was man nach so einem Ausfall noch vorfindet, abhängig vom reellen Datenverlust, RAID-Level und Dateisystem.

    CPU tauschen:
    35W TDP – optimal ist der Intel(R) Xeon(R) CPU E3-1220L V2 @ 2.30GH. Wenn das Geld knapp ist kann es auch der Vierkerner sein, aber dann sollten zwei der Kerne √ľber das Bios abgeschaltet werden. Das sind theoretisch immer noch 5W TDP mehr als zugelassen, funktioniert aber gem√§√ü der Dudes im Interwebs zuverl√§ssig, k√ľhl und schnell.

    Letztlich bin ich aus einer ganz anderen Intension beim Gen8 gelandet, ich war auf der Suche nach einem neuen W-LAN Router/Firewall Kistchen. Alles was ansatzweise in Frage kam war aus dem Stand doppelt so teuer wie der Gen8 im Rohbau. In Verbindung mit dem passenden HP 8-Port Switch macht er das ganz hervorragend, nebenbei l√§uft ein Linux (Nagios/Zarafa/OwnCloud/…) und ein Windows als DC (seit Windows 10 muss man sowas ja auch zuhause haben).

    Der Server an sich braucht 30-35 Watt ruhend, mit Switch, Access-Points, externer HDD f√ľr Backups usw. liegt die Leistungsaufnahme bei 75 Watt. Unter Last bei ca. 90-95Watt f√ľr¬īs Gesamtsystem hinter der USV.

    Das ist etwa die gleiche Leistungsaufnahme, die Router und W-LAN Extender vorher alleine benötigt haben Рdie beiden Server (die vorher nicht da waren) rechnen wir mal nicht mit.

  68. Seit heute ist Freenas 9.10 als Final released. Ich war mal mutig und habe meinen HP Microserver von 9.3 auf 9.10 aktualisiert. Das Update war √ľber die GUI problemlos und der Server l√§uft einwandfrei. „√Ąu√üerlich“ sieht mal von der neuen Version nicht viel aber es kommt ja auf die inneren Werte an:
    Aktualisiertes OS (FreeBSD 10.3).
    Aktualisierte SAMBA Version (4.3.4.)
    Und noch einen Haufen Kleinigkeiten.
    Auf den ersten Blick scheint der Datendurchsatz beim kopieren von Daten höher zu sein.

  69. Hallo,
    Danke f√ľr die Doku. W√§re es m√∂glich, dass du einen Link auf genau den Hp Microserver postest, den du verwendest? Ich sehe unter deinem Link mehrere, Preisspanne zwischen 250 und 700 ‚ā¨ und keiner tr√§gt die genaue Bezeichnung, die du geschrieben hast.
    Vielen Dank und viele Gr√ľ√üe,
    Felix

    1. Die Frage ist, was Du mir dem Server machen willst. F√ľr FreeNAS z.B. reicht die einfachste Version (siehe link ganz oben) mit dem Celeron-Prozessor, aufger√ľstet auf 16GB RAM. Willst Du das Plex Plugin und Transcoding verwenden solle es ein XEON sein. Den Server gibt es √ľbrigens auch g√ľnstiger als √ľber denn o.a. Link.

  70. Moin, wollte gerade die Firmeware f√ľr den M1015 Controller herrunterladen und lande leider bei der Meldung „Die von Ihnen gesuchte Datei wurde entweder verschoben oder gel√∂scht.“
    Gibt es inzwischen einen anderen Link?
    Danke

    1. Hey ich schließe mich dir einfach mal an und vielleicht werden wir ja gehört. Also ich hab jetzt Hardwaretechnisch auch alles so weit fertig und dieser Download geht jetzt nicht was ja ziemlich deprimierend ist.
      Wäre nett wenn ihr helfen könntet.

  71. Die Entscheidung ist gefallen und der Gen8 bestellt.

    Als Speicher wird hier ja Kingston KVR1333D3E9SK2/16G empfolen. Jetzt bin ich √ľber original HP-Serverspeicher gestolpert, der als RDIMM-Speicher mit Namen HP 8 GB PC3-10600 DDR3-1333 2Rx4 im Shop steht.

    Original HP-UDIMMs sind fast doppelt so teuer wie der getestete Kingston Speicher. Der HP-RDIMM-Speicher soll hingegen expandet ECC verf√ľgen und eine deutlich bessere Performance und Datensicherheit bieten, kostet aber interessanterweise so viel wie die Kingston Riegel.

    Kann mir vielleicht jemand weiter helfen? Weiß jemand ob die passen?
    Danke.

    1. O.K., ich antworte mir selber. Die RDIMM sind nicht kompatibel, was ich auch sehen hätte können wenn ich das Handbuch gelesen hätte. So habe ich den hervorragenden HP-Support in Anspruch genommen.

      Eine weitere Frage geht eigentlich @Thomas bez√ľglich der 8TB Archive von Seagate. Im technikaffe-Test sind die reihenweise vom Server mit Zeitfehlern ausgeworfen worden, wenn gro√üe Datenmengen drauf sollten. Bei einem RAID 6 Verbund mit 5 Platten sollten 16TB √ľbertragen werden. Bei 2,7TB ist schon die erste Platte aus dem Verbund geflogen. Nach erneutem RAID aufbau sollten die restlichen 13,3TB verschoben werden, doch nach 1,7TB flog eine weitere Platte aus dem Verbund.
      Urspr√ľnglich wollte ich nach und nach 4 x 8TB verbauen und in RAID 5 oder 10 fahren.

      – Wie stabil sind denn nun mehrere 8TB Archive ? (OpenMedia oder FreeNAS?)
      РKannst du vielleicht auch etwas zu der Lautstärke sagen?

      Mein QNAP TS409pro ist mit seinen 4x2TB Samsung Green erstaunlich leise.

      Vielen Dank.

  72. Hi, ich habe eine Frage bez√ľglich des Arbeitsspeichers im Microserver Gen8. Muss der DDR3 ECC L RAM (1,35V) verbaut werden ? Ich habe aus meinen anderen Server DDR3 ECC genommen und damit hat er nicht gebootet und als gepipst.

    Gruß

    Sebastian

    1. Hi Sebastian,
      vermutlich braucht man zwangsweise passende RAM-Riegel mit 1,35V (low voltage), wie sie im Artikel verlinkt sind. Arbeitsspeicher mit 1,5V wird wohl – wie von dir getestet – nicht funktionieren.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Jörg,
      Vielen Dank dann werde ich mir mal Low Voltage Riegel besorgen und es damit testen.

      Besten Gr√ľ√üe und ein sch√∂nes Wochenende.

      Sebastian

  73. @Olaf Juni 3rd, 2016

    Ich betreibe die 8TB-Scheiben ohne Raid und unter FreeNAS. Bisher hat mir nichts eine Fehlermeldung geschickt, wobei anzumerken ist, das die Fehlermeldungsverschickerei per email nie richtig funktioniert hat. Ich schau alle paar Wochen mal ins Webinterface.

    Thomas

  74. Zum Thema W√§rmeleitpaste (schon etwas her…) ist hier: https://www.youtube.com/watch?v=JB0NlPTj8Q4
    ein -wie ich finde- guter Beitrag zu sehen.
    Zum Thema FreeNAS bootet auch √ľber einen der USB3.0-Ports (in 2014 gepostet…):
    Hat das mal Jemand ausprobiert? Bei normalen PCs klappt das nämlich nicht.
    Meine derzeitige Variante f√ľr das Betriebssystem ist ein USB-to-SATA Adapter und daran eine kleine SSD. Mit SD-Karten und USB-Sticks habe ich in Sachen Langlebigkeit schlechte Erfahrungen gemacht – daher diese L√∂sung…

    viele gute Beitr√§ge…habe aber nicht alles gelesen ist einfach zu viel…inzwischen…

  75. Hi, evtl. weiß hier jemand eine Lösung, Mein GEN8 startet das Intelligent Provisioning nicht mehr, habs schon mit dem Recovery versucht klappt aber auch nicht. :-(

    Gr√ľ√üe aus M√ľnchen

    Tommy

  76. Hallo, gibt es eine Info zur Festplattenkapazität evtl. Firmware-update.
    Ich w√ľrde gern 4 x 6 TB WD Red ohne Zusatzkarte verbauen.
    Find leider nichts im Netz.

    Gruß aus Rosenheim

    Bernd

    1. Werde in ein paar Tagen ein Proliant f√ľr einen Bekannten einrichten. Da kann ich auch mal eine 6TB WD Red direkt ranh√§ngen und testen, ob das klappt. Werde berichten…

      Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: In einem der zahlreichen Kommentare hat glaub ich auch schon jemand geschrieben, dass 6TB Platten grunds√§tzlich unterst√ľtzt werden.

  77. Sind die Dateien f√ľr das „Umflashen“ des im Blogpost genannten RAID-Controllers noch irgendwo her zu beziehen? In dem verlinkten Forenthread sind alle Downloads nicht mehr verf√ľgbar

  78. Guten Tag zusammen,
    ich bin momentan am √ľberlegen, ob ich auch die CPU auf den E3-1230V2 (Affiliate-Link) wechsel, da der G1610T beim transcodieren schnell an seine Grenzen st√∂√üt.

    Nun verunsichert mit das Thermomanagement, kann mir jemand, aus Erfahrung sagen, ob die passive K√ľhlung f√ľr die CPU gen√ľgt und ob der Bug mit dem Temperatursensor und der L√ľfterdrehzahl noch existiert.
    Mir zeigt ILO leider auch nur 40¬įC, w√§hrend CoreTemperature unter Last auf 50¬įC
    Ich hab jetzt ILO4 Version 2.40 installiert. Anscheinend die aktuellste.
    Hab nur die Bef√ľrchtung, dass der L√ľfter einfach nicht h√∂her dreht, wenn der Sensor nicht richtig arbeitet.

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen und Dank im Voraus

    Kristoph

    1. Hi Kristoph,
      bei mir l√§uft der G8 in der in diesem Blogpost beschriebenen Konfiguration (wie von dir pr√§feriert) bereits seit knapp 2 Jahren am St√ľck stabil. Wobei ich sagen muss, dass die CPU bisher nie √ľber einen l√§ngeren Zeitraum komplett ausgelastet war. Der Systeml√ľfter arbeitet im Betrieb bei 19%.

      Ich habe jetzt auch mal die neueste iLo 4 Version 2.44 installiert, um zu sehen, ob die CPU-Temperatur jetzt endlich mal richtig angezeigt wird. Aber leider ist der 40¬įC-Bug immer noch vorhanden. :/

      Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: F√ľr alle, die auch ein iLo-Update durchf√ľhren m√∂chten: Die neueste iLo-Version findet man in dieser Liste ganz unten. Die gew√ľnschte „.scexe“-Datei nach dem Download mit 7zip √∂ffnen und das enthaltene „.bin“-File exportieren. Dieses l√§sst sich dann im iLo-Interface unter „Administration“ -> „Firmware“ einspielen.

    2. Vielen Dank f√ľr das schnelle Feedback!

      Habe heute den Prozessor eingebaut, Hardwaretechnisch alles ansonsten belassen.
      Im Bios hab ich den L√ľfter auf „Increased Cooling“ gestellt, was laut iLO zu mindestens 30% L√ľfterdrehzahl f√ľhrt. Dazu noch √ľbern Server 2012R2 die Prozerssorauslastung auf max. 85%, was bei max Auslastung (prime95) 3,27Ghz taktung f√ľhrt bei 50Watt Verlustleistung. Die Temperatur geht im Idle auf unter 35¬įC bei 25¬įC Raumtemperatur runter, unter Volllast steigt sie nach 10 minuten gerne √ľber 85¬įC. Also sollte es soweit passen, solange man den Server nicht durchgehend am limit betreibt.

      Was mir interessanterweise aufgefallen ist, die iLO CPU Temperatur hat nach den 10 minuten volllast auf einmal 52¬įC angezeigt. Ist zwar immer noch ewig weit weg, aber anscheinend bekommt die iLO einen Wert und verharrt nicht konstant auf 40¬įC. Vielleicht hilft das ja irgendjemanden weiter.

      MfG
      Kristoph

    3. Ich habe einen E3-1220v2 schon seit fast 2 Jahren im Einsatz (K√ľhlung default). Das gute St√ľck recodiert oft 1080p Videos on the fly, um diese via Chromecast streamen zu k√∂nnen (via FreeNAS+Plex). Die Performance ist v√∂llig ausreichend f√ľr solche „Spielchen“ und er wird auch nicht zu hei√ü. Alles prima! :)

  79. Bekomme ich auf der HP-Seite auch die neueste Firmware?
    Die Suchfunktion dort spuckt mir nur ein paar Treiber aus, aber weder iLO- noch Firmware-Updates.
    Danke!

    1. Hi Zeno,
      die HP-Seite ist f√ľr mich eher ein schwarzes Loch als eine √ľbersichtliche Downloadquelle. Hier hab ich auch nach l√§ngerer Suche samt Registrierung nicht geschafft die passenden Files in der aktuellsten Version runterzuladen. Aber vielleicht stelle ich mich auch etwas d√§mlich an, nicht auszuschlie√üen. Deshalb der externe Link zu den iLo-Files.

      Ich m√∂chte gerne auch die anderen Firmware-Dateien √ľber das iLo-Interface updaten. Hat jemand einen Direktlink, wo man die folgenden Files bekommt?
      -System ROM firmware (.B18)
      -Power Management Controller and SL Chassis Manager firmware (ABCD5S95.hex)
      -System Programmable Logic Device (CPLD) firmware (.vme)

    1. Hi Frank,
      danke f√ľr die Info!

      Im Hewlett Packard Enterprise Support Center habe ich jetzt mal die Datei „System ROMPaq Firmware Upgrade for HP ProLiant MicroServer Gen8 (J06) Servers (For USB Key-Media)“ heruntergeladen. Die Datei „CP023766.scexe“ dann wieder per 7zip ge√∂ffnet und die dort enthaltende Datei „CPQJ0612.CC6“ √ľber das iLo-Interface eingespielt. Scheint geklappt zu haben.

      Ob ich jetzt noch etwas firmwareseitig bzw. BIOS-seitig updaten kann, verstehe ich allerdings nicht…

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  80. ich mach das immer √ľber das Proliant servicepack ISO
    aktuell dieses hier HP Service Pack for ProLiant (SPP) Version 2016.04.0
    die Datei heisst: 864794_001_spp-2016.04.0-SPP2016040.2016_0317.20.iso
    da ist alles drauf was man beim Proliant Server updaten kann incl bios ILO etc

    allerdings findet man die (also zumindest ich nicht) nicht bei HP selbst wenn man registriert ist da mauss man bestimmt was kostenpflichtiges abschließen umd das zu bekommen

    auf google findet man immer einen downloadlink

  81. Wie schauen eure Erfahrungen mit Festplattenadaptern aus, um eine 2,5″ SSD in den 3,5″ Einschub zu bekommen? Woanders wird dieser Adapter empfohlen: Kingston SNA-DC2/35 SATA DriveCarrier Einbaurahmen (Affiliate-Link)

    Der ist quasi eine leere 3,5″ Festplatte, in welche man die 2,5″ Festplatte einbaut. Damit liegt dann auch der SATA-Connector an der richtigen Stelle, was bei bei den meisten anderen Adaptern nicht gegeben ist (weil es bei einem „freien“ Einbau in einem klassischen Geh√§use auch nicht notwendig ist)

  82. Ich habe mir das aktuelle Proliant Servicepack ISO organisiert und damit meinen Microserver auf den aktuellen Stand gebracht. Das ging ganz problemlos. Nach dem herunterladen des ISO findet man dort drin im Verzeichnis USB ein Tool zum erstellen einen bootf√§higen USB-Sticks auf Basis des ISO-File. Mein 64 GB Stick wurde vom Tool nicht erkannt, mein 16 GB Steicherkarte im USB-Adapter dann schon. Danach den Server vom Stick booten und das interaktive Update durchlaufen lassen. Obwohl mein Microserver noch gar nicht so alt war, hat er ein BIOS Update, eine neue Firmware f√ľr die Netzwerkkarten und eine Firmware f√ľr das ILO Board gefunden. Update starten und nach ca. 20 Min wird die ILO Remote Konsole getrennt. 15 Min st√§ter erneut zugegriffen und da meldete sich das ILO Board mit der neuen Firmware. Neustart des Servers und alles funktionierte wieder wie gehabt. Muss mal sehen ob sich etwas ver√§ndert hat :-)

    1. Wie „organisiert“ man sich dieses ISO?
      Meine Anfrage bei HP diesbez√ľglich wurde mit Stillschweigen beantwortet.
      Einen Wartungsvertrag habe ich nat√ľrlich nicht :)

    2. man braucht eigentlich keinen bootf√§higen Stick zu basteln man kann das iso √ľber die ILO Console laden und der Server bootet dann davon

  83. Hi,
    ich habe den HP MicroserverGen8 mit einem E3-1220v2 aufger√ľstet…l√§uft auch schnell, allerdings „schmiert“ er immer wieder ohne Vorwarnung ab. Ich nutze OMV/Debian 7. Die LED-Leiste leuchtet rot am HP (is ja sonst ne blaue LED). Hast du eine Idee was das sein k√∂nnte?

  84. Moin Leute…

    nach einigen Umbauten w√ľrde ich gerne einen weiteren L√ľfter oben auf Geh√§use montieren. Dazu habe ich zwei Fragen.

    1. Kann ich an den Anschluss von dem einen L√ľfter zus√§tzlich einfach einen zweiten anschlie√üen?
    2. Leider finde ich keinen L√ľfter mit diesem 6-Pin Anschluss hat jemand vllt einen Link oder den richtigen Namen f√ľr diesen Anschluss?

    Gruß

    Joa

    1. 1. Sollte schon klappen, wenn du einen zweiten L√ľfter parallel zum ersten anschlie√üt. Das Problem wird aber vermutlich sein, dass die L√ľfterdrehzahl dann nicht mehr korrekt vom System ermittelt werden kann und dann entsprechend zu schnell oder zu langsam angesteuert werden.
      2. Keinen Plan, sorry.

  85. Hallo an den tollen Blog hier,

    ich bin Lars und habe auch den Microserver seit √ľber 3 Jahren im Einsatz.

    Betreibt hier eigentlich auch einer den originalen HP P220 Raidcontroller an dem Microserver ?

    Mich w√ľrde mal interessieren wie bei Euch die Temparaturen so sind von dem P220, bei mir liegen sie immer so um 80 ¬į.

    Er läuft zwar schon Jahrenlang so aber ich finde das schon recht hoch.

    Meine sonstige Config :

    HP Microserver G8
    Xeon E1220 L
    HP P220 2 GB Raidcontroller
    10 GB Ram
    4 x Seagate Const. 1 TB SAS 2,5 intern
    4 x Samsung 250 GB SSD extern / externes SATA/SAS Gehäuse am P220
    Server 2012 R2 incl. 1 virt. Mailserver
    Host f√ľr Datenablage

    1. hallo ich nutze den Server mit dem onboard raidcontroller
      mit ebenso xeon E1220 l
      16GB ECC Ram
      4x 6TB WD RED
      8GB Usb Stick mit Freenas 9.10 mit ZFS Raid5

      also bei mir sind laut ILO alle Temperaturen unter 50grad

  86. Super Blog und sehr gute Anleitung Danke!

    Ich habe meinen Microserver nach Deiner Konfiguration aufgebaut. Betreibe aber einen Windows Server 2012 R2 mit einer SSD (RAID0) als Bootdisk √ľber den internen B120i. Benutze den M1015 im IT Mode als Software RAID unter Windows. (Storage Pools) Erreiche eine durschnittliche Schreibgeschwindigkeit von 40MB/s was durchaus ordentlich ist f√ľr so eine NAS L√∂sung f√ľr zu Hause.

    Was erreicht ihr f√ľr Schreiberaten √ľber ZFS in FreeNAS?

    Einzige Negativpunkt: Seit ich den M1015 im IT Mode und den vier Platten betreibe, steigt meine L√ľfterdrehanzahl auf bis zu 30%. F√ľr mich ist dies noch gerade so grenzwertig im Wohnzimmer. Vor dem Einbau des Controllers und der vier WD Red Platten summte der L√ľfter bei 6%

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Gibts da eine brauchbare Lösung um die Drehzahl zu reduzieren oder muss ich damit jetzt einfach leben? :)

    Danke f√ľr eure Inputs.

    Gruss

    Rafael

    1. An den 4 WD Platten liegt es nicht, die habe ich mit je 4TB auch drin. Hast du schon mal wie weiter oben beschrieben die BIOS und Firmware stände, speziell vom ILO Board aktualisiert?

    2. Ich konnte den Fehler ausfindig machen. Der einzige Controller, welcher offiziell vom ILO erkannt wird ist der Smart Array P222 von HP. Das Problem bei anderen Controllern ist, dass das ILO aus Sicherheitsgr√ľnden die L√ľfterdrehzahl erh√∂ht, wenn er die Temperatur des Controllers nicht auslesen kann. Zum Gl√ľck gibts den P222 inkl. Cache Module und FBWC f√ľr mehr als 200 Euro bei Ebay:
      http://www.ebay.de/itm/HP-Smart-Array-P222-512MB-FBWC-Controller-New-Bulk-631667-B21-/401157753256?hash=item5d66dd89a8:g:kkAAAOSwRgJXkPD-

      Das liegt durchaus im Rahmen, Original (Factory Sealed) kostet das Teil das Doppelte des Anschaffungspreis vom Microserver selber.
      Sollte n√§chste Woche ankommen, bin gespannt wie sich die Schreibgeschwindigkeit und die L√ľfterdrehzahl entwickeln wird.

      Gruss

      Rafael

  87. Hallo,
    Ich besitze ebenfalls einen Microserver Gen8. Dieser l√§uft seit ca. einem Jahr 24/7 mit einer San Disk Low Budget SSD. Heute Nacht hat mein Server gepiepst und als ich heute morgen ins ILo geschaut habe, sah ich, dass das OS bzw die SSD nicht mehr erkannt wird. Was f√ľr eine SSD w√ľrdet ihr mir f√ľr 24/7 Betrieb f√ľr das OS empfehlen?

    Besten Dank vorab.

    Gruß
    Sebastian

  88. Hallo,

    danke f√ľr den informativen Beitrag. Den Gen8 wie oben beschrieben aufzur√ľsten, k√∂nnte echt mal ein tolles, mittelfristiges Projekt werden.

    Aber zuvor noch eine andere Frage zu dem sog. ODD Port (5. SATA-Port, onboard):
    Du hast oben einen Raid-Controller eingebaut. Ich allerdings m√∂chte kein Raid betreiben, sondern m√∂glichst viele der 3,5″-Sch√§chte nutzen und das System, welches sich auf einer SSD befindet, gern an den f√ľnften Port h√§ngen.

    Auf https://www.bastelbunker.de/hp-microserver-gen8-booten-von-den-odd-port/ fand ich auch eine entsprechende L√∂sung, allerding ist diese wenig dynamisch und setzt eine feste Anzahl HDD’s voraus. Geht das nicht irgendwie, dass der f√ľnfte Port Standard ist, egal wie viele HDD’s in den Sch√§chten stecken? Alternativ w√ľrde ich auch in eine PCI-Sata-Card investieren, sofern die √§hnlich schnell ist wie die Ports der Sch√§chte oder eben der ODD-Port (da bin ich technisch leider raus :-s )

    Danke f√ľr Feedback.

    1. Hey hatte genau das gleiche vor, leider ist der f√ľnfte Port nur nutzbar in einem raid betrieb wobei die Platte des f√ľnften Port nicht im raid sein muss

  89. Ich habe mir dieses Setup quasi auch 1 zu 1 nachgebaut. Allerdings spiele ich im Moment etwas mit Proxmox herum. in meinem System läuft eine Intel(R) Xeon(R) CPU E3-1230 V2 @ 3.30GHz. Ich versuche jetzt seit geraumer Zeit einen PCI Passthrough zu realisieren.
    Leider bislang erfolglos.
    die CPU unterst√ľtzt vt-d. und ich bin der Meinung dass eigentlich alles funktionieren sollte. allerdings bekomme ich das nicht zum laufen.
    Jemand hier, der mit der Hardware schonmal √Ąhnliches realisiert hat?

    1. Hat sich erledigt :) eine Neuinstallation des Systems nach CPU-Tausch brachte den gew√ľnschten Erfolg.
      Ich hatte gehofft das umgehen zu k√∂nnen. Aber nachdem ich alle Eventualit√§ten getestet hatte und das die einzige M√∂glichkeit war, die ich noch nicht probiert hatte…
      Zumindest läuft es jetzt ;)

  90. Hallo zusammen,

    ich habe de Microserver Gen8 mit dem G1610T CPU und w√ľrde gerne auf einen leistungsst√§rkeren Xeon CPU umsteigen. Ich finde allerdings weder neue noch gebrauchte kompatible CPUs.

    Den hier beschriebenen: Intel BX80637E31230V2 Xeon Quad-Core Prozessor (3,3GHz, Sockel 1155, L3 Cache, 69 Watt) gibt gebraucht auf Amazon f√ľr rund 400 Euro.

    Kann jemand helfen / Tipp geben was ich rel. kostensparend, passend und auch bestellbar als CPU-Upgrade nutzen kann?

    Vielen lieben Dank Euch!

    Gruß Michael

    1. Da musst du etwas geduldig sein. Ich habe meinen Intel(R) Xeon(R) CPU E3-1230 V2 @ 3.30GHz erst letzte Woche bei Ebay erstanden. Ich habe dazu nichteinmal gesteigert, sondern einen Sofortkauf get√§tigt. Das ger√§t sollte 160‚ā¨ kosten (nat√ľrlich gebraucht).
      Ich habe den Verk√§ufer dann angeschrieben und mit ihm ein wenig verhandelt. Das ende vom Lied war, ich habe genau diesen Prozessor f√ľr 90‚ā¨ bekommen. Ein richtiges Schn√§ppchen.
      Der Prozessor kam an, sah top aus. absolut toller zustand. habe das Ding eingebaut und es läuft wie Bolle.

      Ein Neuger√§t wirst du aber nur um die 400,-‚ā¨ bekommen.

    1. Hallo Mike

      Ich habe exakt denselben Controller beim gleichen Verkäufer gekauft. Sehr schneller Versand. Ich hatte die Karte innerhalb einer Woche. Sehr empfehlenswert. Steuern / Zoll musste ich keine zahlen, (Ich lebe in der Schweiz, keine Ahnung wie das ist in Deutschland)

      Lg

      Rafael

  91. Hallo zusammen,

    ich brauche mein HP Gen8 bisschen aufr√ľsten. Ich wollte neu Prozessor kaufen, leider kann ich nicht finden ein neue Xeon was da war vorgestellt.
    Meine Frage: kann ich ein Intel Core i5 oder i7 nehmen?? Nat√ľrlich Sockel 1155

    W√ľrde das zusammen funktionieren?

    Vielen Dank

  92. Moin,

    gibt es jemanden hier der sich mit dem HP Gen8 mit Freenas 9 in kombination mit dem HP Switch PS1810-8G und dem Thema LACP beschäftigt hat.

    Jedesmal wenn ich es ausprobiere geht danach nichts mehr…

    Gruß Jonatan

  93. Vorsicht ist geboten wenn man einen USB-Stick als Boot-Volume verwendet. Ich meine in der Zwischenzeit schreibt FreeNAS jede Menge Logs auf das System Dataset und somit auf den USB-Stick. Durch die erhöhte Schreibaktivität sind mir schon einige SanDisk Cruzer hops gegangen. Das System Dataset sollte man also wenn möglich auf ein anderes Volume auslagern.

    Gruß
    Florian

    1. Das lässt sich im FreeNAS WebGUI unter System -> System Dataset einfach umstellen. Dort kann man dann anstatt freenas-boot einfach ein anderes Volume auswählen.

  94. Habe mehrere Microserver (Gen8) und boote (vom Stick) Clonezilla, um regelmässig Backups von FreeNAS zu erstellen.

    Bislang habe ich das √ľber USB getan – w√§re sch√∂n, stattdessen die Backup-Platte in einen freien Slot zu stecken und das Backup zu starten.
    Die Systemplatte ich ja ganz klassisch √ľber das Festplatten-Array-Setup konfiguriert.
    Wie mache ich das mit einer Backup-Platte? Muss ich die anmelden? Wie reagiert das System, wenn die Platte nicht da ist?
    Danke!

  95. Verstehe ich das wirklich richtig, dass der K√ľhler des Celeron Prozessors ausreichend ist f√ľr einen E3-1230 V2?

    Habe mir den HP MicroServer Gen8 erst k√ľrzlich zugelegt, da er mit 189‚ā¨ Sehr g√ľnstig war. M√∂chte aber auf Dauer noch den Prozessor und Arbeitsspeicher (aktuell 4GB) erweitern.

    Wo wir bei der zweiten Frage w√§ren. Wie „schlecht“ w√§re es vorerst weitere 8GB einzubauen und den vorhandenen 4GB Riegel erst in Zukunft auszutauschen?

    1. Hi Felix,
      der G8 ist f√ľr solche CPUs konzipiert worden. Mit dem Setting l√§uft das Sytem bei mir schon seit √ľber zweieinhalb Jahren im Dauerbetrieb. Bisher ohne jegliche Probleme.

      Beim Aufr√ľsten des Arbeitsspeichers solltest du auf gleiche Eigenschaften der Module (Volt, Taktung, Timing) achten. Unterschiedlich gro√üe Module sollten kein Problem darstellen. Eventuell klappt es dann eben nicht mit dem Dual-Channel-Betrieb, der in der Theorie mehr Geschwindigkeit verspricht. Aber das w√ľrde mich nicht wirklich abschrecken. Wenn unterschiedliche Module verbaut werden, kann es je nach Kombo aber schon mal vorkommen, dass das Mainboard das Ganze nicht frisst. Aber das muss man immer testen, da f√ľhrt wohl kein Weg vorbei. Am besten bei einem H√§ndler bestellen, bei dem du die Module zur Not wieder zur√ľckgeben oder gegen andere Modelle tauschen kannst.

      Gr√ľ√üe und viel Erfolg
      Jörg

    2. Hi Jörg,

      vielen Dank f√ľr die schnelle Antwort!

      Ich konnte 2x8GB KVR16E11/8KF f√ľr 80‚ā¨ erbeuten und jetzt noch einen Intel i5-2390T (funktioniert laut Forum auch im Gen8) f√ľr 50‚ā¨. Der RAM ist bereits verbaut und l√§uft ohne Probleme, die CPU d√ľrfte demn√§chst kommen. Von der Leistung d√ľrfte die CPU mir vollkommen reichen (unRAID,diverse Docker u.a. Plex Server, selten vielleicht mal ne VM), nur der Celeron kam schnell an seine Grenzen.

      Bei beiden Artikeln h√§tte ich noch eine R√ľckgabem√∂glichkeit, aber die Preis d√ľrften vollkommen in Ordnung gewesen sein und die Komponenten f√ľr meine Anspr√ľche vorerst v√∂llig ausreichen. F√ľr Kritik an den ausgew√§hlten Komponenten bin ich aber nat√ľrlich gerne offen!

      Viele Gr√ľ√üe
      Felix

  96. Hallo J√∂rg –

    toller Blog und ein immer noch aktiver Thread dazu….

    Hier Details zu meinem geplanten Build:

    Xeon CPU 16GB RAM

    40 GB Intel-SSD an Sata ODD Port 5 als Systemplatte

    4x WD RED Hds an einem im IT Modus geflashten IBM M1015 Controller

    Meine Frage nun:

    Welchen Mode muss ich im Bios f√ľr den internen Sata Controller w√§hlen (Legacy/AHCI/Raid) damit der HP von der SSD am internen ODD booten kann und der IBM 1015 mit den angeschlossen Platten funktioniert?

    1000 Dank schon mal

  97. Hallo Jörg,

    Danke f√ľr deinen Artikel zu den HP Microserver. Basierend auf deine Konfiguration habe ich folgende Konfiguration geplant und teilweise durchgef√ľhrt:
    FreeNAS auf USB: Consumer-Hardware weil billig!
    So ein USB ist Massenware und eine Klon ist schnell gemacht. √úbrigens kann die Konfiguration in FreeNAS separat gespeichert werden.
    16GB RAM – Kingston KVR1333D3E9SK2/16G:
    Sind verbaut und funktionieren und ja, ILO motzt das es keine original HP Teile sind ‚Äď so what.
    60GB SSD als second level cache f√ľr das ZFS.
    CPU Intel Xeon e3 1265L v2:
    Ausgew√§hlt nach den Kriterien die in [2] und [3] genannt werden, eigentlich ein guter Kompromiss zwischen m√§chtig ‚ÄěBums‚Äú, Leistungsaufnahme und W√§rmeentwicklung. Lange habe ich danach gesucht und schlie√ülich bei ebay √ľber einen chinesischen Lieferanten gefunden. Wenn ich Gl√ľck habe l√§uft es mit dem bestehenden passiven K√ľhler.
    Deiner Empfehlung f√ľr den SAS Controller bin ich √ľbrigens trotz Kritik gefolgt (m√ľsste langsam eintrudeln).
    Warum? Weil ich auch auf Hot-Plug stehe und den Durchsatz von 6GB/s bei 2x 1GB Netzwerkanbindung möglicherweise erreichen werde. Übrigens, die Geschichte mit dem Festplatten-Cache ist rein theoretischer Natur, wenn ich eine Festplatte im laufenden Betrieb ausbaue, dann ist sie sowieso ausgefallen und dann erwarte ich, dass mein Filesystem das abfängt.
    Die WD Platten sind gestern eingetrudelt und hier ergibt sich jetzt meine Frage, vielleicht hast du eine Antwort:
    Bei ZFS ergeben sich bei 4 Platten 2 unterschiedlich diskutierte M√∂glichkeiten. Angeblich soll eine Mirror Konfiguration besser sein als RAIDZ (also in etwa RAID 10), da beim Ausfall und nachtr√§glichen Neueinbau die Geschwindigkeit ansonsten beim Neuaufbau des Volumes drastisch einbricht (was bei den Terabytes die wir hier besprechen sehr lange dauern kann). Hast du diesbez√ľglich Erfahrungen?
    Eine kurze Bemerkung zu FreeNAS:
    Auf einer Virtualisierungsl√∂sung (z.B. ESXi) FreeNAS als virtuelle Maschine aufzusetzen ist nicht nur unn√∂tig sondern auch kontraproduktiv ‚Äď wenn, dann w√ľrde ich es genau anders herum machen. Begr√ľndung: Ich habe mehr Freiheitsgrade mit FreeNAS welches sowohl fertige Plugins als auch abgeschottete Pseudo-Betriebssysteme (sogenannte JAILS) anbietet. Wer es auf die spitze treiben will kann in so einer Jail dann noch VirtualBox installieren und danach sein Windows darauf fahren.

    F√ľr alle die viel zu viel Zeit und Geld haben und sich so ein Projekt antun m√∂chten einige f√ľr mich n√ľtzliche Links dazu:
    [0] Diese Seite hier ‚Äď absoluter Startpunkt ÔĀä
    [1] https://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-g8-g1610t-g2020t-i3-3240-e3-1220lv2-microserver-963207.html
    [2] http://homeservershow.com/forums/index.php?/topic/5639-proliant-microserver-gen8-links/#entry62204
    Post von Joe_Miner hat eine sch√∂ne √úbersichtstabelle √ľber die m√∂glichen CPU‚Äôs, der Leistung und der Stromaufnahme.
    [3] http://homeservershow.com/hp-proliant-gen8-microserver-xeon-e3-1265lv2-cpu-upgrade.html

  98. Moin.
    Ich hab da auch mal ne Frage hierzu.
    Ich möchte mir auch einen solchen Server zulegen.
    Nur stellen sich gerade noch ein paar Fragen.

    Ich habe mir bei Amazon den kleinen Server mit dem Celeron und 4G RAM rausgesucht und möchte dann den Prozessor tauschen gegen einen Xeon E3-1265L.
    Dann halt noch 16G Speicher rein, scheint ja nicht so schlimm zu sein, wenns kein Originaler ist.
    Festplatten hatte ich mir gedacht, zwei 4TB WD Red Pro und dann noch zwei 1TB WD Red an den langsameren Ports (Da liegen nur Filme drauf und sollte hierf√ľr reichen).
    Den Raid-Controller wollte ich erstmal original lassen und beide Plattenpaare im RAID1.

    Hat denn der kleine Server auch eine iLO?
    Das steht nicht so wirklich beschrieben…

    Wenn ich doch auf die IBM RAID Karte wechseln sollte, wird die dann auch mit den Platten in der iLO erkannt, wenn ein Festplattenschaden da wäre?

  99. 1. die Ports sind alle gleich schnell bis auf evtl den ODD
    2.Der server hat ILO
    3. Die Platten stehn nicht im ilo drin wenn der IBM verbaut wird SMART l√§sst sich √ľber das OS auslesen wenn sich der Controller nicht im RAiD mode befindet

    1. Weiter oben in den Beiträgen steht doch, daß nur die ersten zwei Festplatten mit 6GB/s und die weiteren zwei mit nur 3GB/s oder hab ich da was falsch verstanden.

      Wenn ich einen Hypervisor (proxmox, vmware, etc.) nutze, erkennen die dann das RAID des Extra-Controllers? Weil bei einem großen HP Server erkennt das vmware und sogar die iLO.

  100. Ja stimmt du hast recht mit 2xSata3 und 2x Sata2 f√ľr normale 3.5Zoll festplatten ist das allerdings unerheblich da sie nicht in der Lage sie die Sata2 schnitstelle nur ann√§hernd austzreizen
    wenn der Hypervisor den Controller unterst√ľtzt wird er sicherlich auch erkannt

  101. hallo,

    wie zufrieden bist du mit freenas? f√ľr mich z√§hlt ehr die systemstabilit√§t da ich meinen gen8 gerne auf freebsd umr√ľsten will (obaord ahci mit 4x2tb raidz2) und die erfahrungen mit softwarekompatibilit√§t (kann man quasie alles was man so auf debian laufen hat hier auch laufen lassen).

    1. Ich habe FreeNAS seit mehreren Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden.
      Das Arbeiten mit den Jails ist eine wahre Freude. Achtung hier; nicht alles geht in Jails, einige Dienste liefen gar nicht, es sind aber sehr spezielle Netzwerkdienste wie OpenLDAP und VPN.
      Das System kann man beliebig auf einem USB Stick installieren, was zum ausprobieren sehr praktisch ist – wichtig dabei, die Konfiguration abspeichern.
      In der neuen Version 11 ist noch ein Virtualisierer dazugekommen und ich bin sehr gespannt darauf es auszuprobieren.

  102. Hat hier jemand Erfahrung mit VMWare ESXi auf der Kiste? Ich habe aktuell Debian 8 mit Open Media Vault installiert, möchte aber einen kleinen Server haben zum virtualisieren. Das RAID sollte eigtl erkannt werden, wenn ich die Platten der VM zuweise (Software RAID von OMV). Vllt. hat ja schon jemand Erfahrung damit, warte noch auf meinen RAM, dann werde ich meine jetzige Installation virtualisieren und ESXi aufsetzen :)

    1. Ich setze ESXI ein (schon l√§nger), werde aber wegen fehlender Backup-M√∂glichkeiten der kostenlosen Version wechseln. VMWare hat die API in der kostenlosen Version eingeschr√§nkt, so dass viele Backup-L√∂sungen nicht funktionieren. Und die nicht-kostenlose Version vom ESXI kostet (m. E.) ein Arm und ein Bein. Nat√ľrlich kannst Du die einzelnen VMs sichern (quasi innerhalb der VM mit √ľblichen L√∂sungen wie (LVM-)Snapshots oder dd etc.), ich h√§tte allerdings lieber eine L√∂sung auf Host-Ebene.

  103. Hallo Jörg,

    eine sch√∂ner Beitrag! Nach viel hin und Her habe ich mich nun auch f√ľr den MicroServer Gen.8 entschieden (jedoch mit 4 10 TB Festplatten).

    Eine Frage habe ich aber noch zu deinem Setup: Die TDP des E3-1230v2 sind ja doch bedeutend h√∂her, als vom originalen E3-1220Lv2 oder Celeron G1610T. Benutzt Du weiterhin die urspr√ľngliche passive K√ľhlung, oder hast Du hier ebenfalls nachger√ľstet?

    Ich m√∂chte √ľber die Weihnachtstage meinen zusammenbauen und habe nahezu die gleiche Hardware, die Du hier ebenfalls beschreibst (abweichend 10 TB Festplatten, eine SSD f√ľr m√∂gliche VMs, sowie einen 2. USB Stick um das OS zu spiegeln falls ein Stick mal ausf√§llt).

    1. Die Micorserver mit Celeron (35 Watt) /Pentium (35Watt)/Xeon E3 (17Watt) haben einen anderen K√ľhler verbaut als die mit i3. https://support.hpe.com/hpsc/doc/public/display?docId=emr_na-c03800702

      Die Heatsink des Celeron ist f√ľr f√ľr max 35Watt ausgelegt (Celeron, Pentium, Xeon E31220Lv2). Die des i3 ist f√ľr 35Watt+ (der i3 hat 55Watt ) ausgelegt. Du kannst den gr√∂√üeren K√ľhler nachkaufen, kostet ca. 50‚ā¨ oder dir selbst was suchen https://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-g8-g1610t-g2020t-i3-3240-e3-1220lv2-microserver-963207.html dort gibt einige Anregungen.

  104. ich weiss ja nicht wof√ľr die Rechenpower des 1230 brauchst sollte aber funktionieren. deswegen steht er ja da be pimp mei microserver gen 8. ich habe den Celeron durch einen xeon 1220lv2 (schwer zu bekommen) ersetzt der ist leistungsst√§rker und effizienter als der celeron

  105. Den 1230v2 gab’s g√ľnstig beim Chinesen :)

    Zunächst wird wohl erstmal Freenas (oder SBS 2012 R2) drauf laufen. Dazu noch Plex, Webserver, TVheadend-Server und mal sehen was sonst noch so kommt.

    „Da“ steht er, weil er vom Chipsatz des Mainboards abgedeckt wird. bei der doppelten TDP bin ich in so einem kleinen Geh√§use jedoch vorsichtig. Gerade wenn er im Sommer durch laufen muss. Leider habe ich noch keine Erkenntnisse sammeln k√∂nnen, ob die passive K√ľhlung gen√ľgt, oder ob es doch ein aktiver L√ľfter sein muss. Und hier m√∂chte ich ungerne try and error probieren :D

  106. Ich bekomme es einfach nicht hin. Einen (leeren) USB Stick im internen Slot eingesteckt und einen mit den Installationsdateien hinten in einem der USB2 Anschl√ľsse.

    Die Installation konnte durchlaufen, wenn ich mit F11 und danach mit 3 UBS ausgew√§hlt habe. Ich hatte anschlie√üend auf Install (1) geklickt und den einzigen verf√ľgbaren Stick ausgew√§hlt. Nun m√∂chte ich von diesem Stick booten um die Installation zu beenden, doch es klappt nicht. Stattdessen lande ich immer im PXE-Network Bootversuch. Er hat zuvor vergeblich versucht vom „USB DriveKey (C:)“ zu booten.

    Ich habe mich schlau gemacht und offenbar kann von USB3 (die zwei blauen hinteren Anschl√ľsse) nicht booten. Aber vom internen Slot sollte es doch gehen??

    1. ich hab das anders gemacht einen stick auf den onboard usb gesteckt direkt neben dem sdkartenschacht und das Installationsmedium hab ich dann √ľber die ILO Console eingebunden und installiert l√§uft bzw hab ich das mittlerweile umgestellt das ich statt von usb nun von ner ssd boote aber die vorgehensweise ist die selbe

  107. hallo ich habe hier einen Microserver gen8 da sind beide Lanports nicht mehr ansprechbar die tauchen weder im Bios noch unter Ilo auf
    ich hatte den ne weile nicht in betrieb dann hatte ich was gelesen das es im ILO eine schwachstelle gibt und da hab ich mir supportdvd besorgt und installiert vermutlich seit dem funktionieren die Lanports nicht mehr

    kennt jemand das Problem bzw die Lösung?

    1. Das sieht nach nem Fehler beim Flashen der Frimware aus. Ich w√ľrde einfach nochmal die DVD einlegen und nochmal flashen. „Besorgt“ du hast also nicht direkt von HP anhand der Seriennummer und deinem Account runtergeladen?

  108. ich habe den Server gebraucht gekauft und eben nicht registriert und soweit ich weiss kommt man als Endkunde sowieso nicht an die Support DVD ran
    aber es gibt ja genug Foren die sich mit dem Server beschäftigen und dort stand halt ein Link zu der Support DVD die ich auch auf einem anderen Microserver eingesetzt hab und da gab es dieses Problem nicht

  109. hallo Leute, ich h√§tte einen voll ausgebauten Gen8 zu verkaufen, da ich nicht mehr die Zeit und Lust habe mich gross damit zu besch√§ftigen. Er ist aber nur f√ľr Selbstabholer in M√ľnchen, da ich die Verpackung nicht mehr habe.

    Was ist verbaut?

    Intel Xeon E3-1265L v2, 4x 2.50GHz
    16 GB Kingston Ram
    IBM ServeRAID M1015 (geflasht)
    Ilo registristriert
    ohne oder mit Platten (2 x 1 GB und 2 x 500 GB)

    Er ist ca 4 Jahre alt, nie im Dauerbetrieb gelaufen, hatte fr√ľher mal so ziemlich alles an Images durchprobiert, bin dann kurz bei Xpenology h√§ngengeblieben und kurz danach eine 5 Bay Synology gekauft.

    Wer Interesse hat, möge mir bitte eine Mail schreiben.

  110. Hallo,
    ich habe den Proliant G8 mit 16GB seit einem Jahr als Server (mit Win Server2016 essentials) am Start. Er läuft ganz ordentlich. Nur Rechenintensive Anwendungen (Datenbankanwendung Firmensoftware), da geht er in die Knie. Ich habe nun einen neuen Prozessor bestellt (E31230V3).
    Benötige ich nach dem Wechsel irgendwelche Treiber? oder was muss ich nach dem Upgrade Tun?
    Kennt sich damit jemand aus?

  111. Hallo, leider sind die ganz oben im Thread enthaltenen Download-Links f√ľr das flashen vom IBM M1015 in den IT-Mode allesamt down. Kann mir evtl. jemand einen Tipp geben, wo man die Dateien noch downloaden kann?

    Vielen Dank und Gruß

    1. Wozu eigentlich der diesen Controller ich hatte ihn auch aber die Onboardvariante leistet das gleiche demzufolge habe ich ihn wieder ausgebaut und wieder verkauft

  112. Grr, mein System hat während des Urlaubs eine schöne Bescherung hingelegt.
    Das Teil bootet nur noch mit zwei kurzen Beeps, was heißt, dass entweder PCI-Raid-Karte, Speicher oder Board hinne sind.
    Karte ist raus, Speicher wurden abwechselnd in Slot1 gebootet – Resultat: weiterhin 2 Beeps. Ohne Speicher kommt halt auch nix.
    Hat jemand noch so ein Kistchen funktionst√ľchig rumliegen und braucht es nicht mehr? Die 16GB sind gerade ausreichend.
    Oder lieber direkt eine Alternative, wo ich die Raid-Karte und die Platten weiternutzen kann? Ich hoffe mal einfach, dass das SW-Raid noch läuft.

    1. Leider nein (schon mal bei eBay nachgeschaut?),

      Aber die Frage die ich mir stelle ist, was kommt danach?
      Mittlerweile ist das gute St√ľck 5 Jahre alt und man sollte sich nach einer guten Alternative umschauen.
      Vielleicht ist dies etwas, was hier unter allen Bastlern und Technik-Liebhabern mal angedacht werden könnte?

      Gruß

  113. Angedacht ist ein HP MS Gen10plus mit 32GB & max CPU und externer SATA-Raid (die aktuell verbaute scheint wohl nicht schlecht zu sein. ;-) Das Träumchen liegt aktuell bei 1250,- plus neue Platten.

    Morgen kriege ich wohl ein funktionierendes W√ľrfelchen, in der Hoffnung, die Datenplatten um bauen zu k√∂nnen und wieder an die Daten zu kommen. Dann ist Zeit zu planen und sparen.
    VG

  114. hotplug funktioniert problemlos selbst heute getestet eine problematische HDD ersetzt
    ich nutze Truenas 12 da habe ich die defekte Platte auf offline gesetzt dann die platte entfernt ( im Betrieb) die neue Platte eingesetzt und mit der ersetzten Funktion wieder eingebunden nur resilverd er bis morgen.
    Hp will damit bestimmt nur keine Support leisten m√ľssen bei einem Entry Server die sagen einfach Hotplug geht nicht basta

    1. oh sorry nicht richtig gelesen wegen hotplug da redet ihr wohl vom gen 10plus ich haben den Gen 8

  115. Zweiter W√ľrfel ist gekommen und hat direkt als Organspender gezeigt, dass die Speicherriegel defekt waren.
    Zus√§tzlich zeigte sich, dass der Monitor zwar eine funktionierende Kabelerkennung hatte, ansonsten das Bild aber schwarz bleibt – Ersatzger√§t rulez – finde mal einen mit VGA…
    Jetzt kommen neue Teile (LSI 7220-8i IT-Mode, 16 GB & E3-1265L-V2) und ich habe neben meinem laufenden OMV einen reinen ESXi stehen – so der Plan. Dann geht auch RSync f√ľr t√§gliche Sicherung…

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