Pimp my WLAN: FRITZ!-Repeater in 5 Minuten installieren

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Es ist kein Geheimnis, dass ich √ľber die Jahre¬†ein Fan von AVM und der Fritz!Box geworden bin. Egal ob (V-)DSL- oder Kabelanschluss, die leistungsf√§higen Router bieten¬†nette¬†Spielereien¬†wie den Fernzugriff per¬†MyFRITZ!¬†oder¬†VPN On-Demand¬†und verteilen dabei¬†das anliegende Internetsignal per LAN-Kabel bzw.¬†WLAN zuverl√§ssig in den eigenen vier W√§nden.

Trotz der recht guten Sende- und Empfangseigenschaften kann das WLAN-Signal aber auch schon einmal in die Knie gehen, gerade wenn mehrere Stockwerke mit massiven Stahlbetondecken √ľberwunden¬†werden sollen. Hier helfen sogenannte WLAN-Repeater, wie der nachfolgend vorgestellte FRITZ!WLAN Repeater 1750E, welche die¬†WLAN-Verf√ľgbarkeit¬†verbessern k√∂nnen. Wie die Installation abl√§uft und was es dabei zu beachten gilt, wird in nachfolgendem Blogpost beschrieben.

Lieferumfang

Ein WLAN-Repeater¬†wird gew√∂hnlich mit recht wenig Zubeh√∂r ausgeliefert. Im Fall des FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Affiliate-Link)¬†ist der Hauptbestandteil nat√ľrlich der Repeater selbst, welcher zur direkten Installation per Steckdose vorgesehen ist.

FritzWLAN Repeater in OVP

Neben einer¬†Bedienungsanleitung wird zus√§tzlich nur¬†noch¬†ein Netzwerkkabel mitgeliefert, welches f√ľr¬†das initiale Setup und sp√§ter auch f√ľr den Betrieb eines kabelgebundenen Netzwerkger√§ts¬†am Repeater genutzt werden kann.

FritzWLAN Repeater mitgeliefertes LAN-Kabel 2

Zum diesem Zweck¬†verf√ľgt¬†der Repeater neben dem Steckdosenanschluss √ľber einen eingebauten LAN-Port, welcher Gbit-Ethernet-f√§hig ist.¬†Obwohl diese Geschwindigkeit im Regelfall aufgrund geringerer Netto√ľbertragungsraten¬†der WLAN-Anbindung¬†nicht komplett genutzt¬†werden kann, ist der Gbit-Anschluss dennoch einem 100Mbit/s-Anschluss vieler g√ľnstiger Repeater vorzuziehen.

FritzWLAN Repeater LAN-Anschluss

Mögliche Installationsoptionen

Grundsätzlich hält der FRITZ!WLAN Repeater 1750E drei verschiedene Installationsmöglichkeiten bereit.

  • Installation per WPS: Dazu werden lediglich¬†die WPS-Tasten¬†beim Router (z.B.¬†Fritz!Box) und beim Fritz!Repeater direkt nacheinander¬†gedr√ľckt. Kurze Zeit sp√§ter richtet¬†sich der Fritz!Repeater eigenst√§ndig ein¬†und ist daraufhin betriebsbereit. Voraussetzung daf√ľr ist, dass WPS beim Router zur Verf√ľgung steht und auch aktiviert ist.
  • Installation per Softwareassistent: Dazu wird eine Software von AVM genutzt, welche derzeitig nur f√ľr Windows (Vista oder neuer) zur Verf√ľgung steht.
  • Installation per Browser: Die aufw√§ndigste aber oftmals¬†beste M√∂glichkeit ist die manuelle Einrichtung per Webbrowser, die¬†weder spezielle Einstellungen des Routers (z.B. aktiviertes WPS) noch zus√§tzliche¬†Software voraussetzt, welche zudem (noch) nicht f√ľr MAC-Anwender¬†zur Verf√ľgung steht. Deshalb¬†wird diese universelle Installationsoption, die¬†auch eigene √Ąnderungen am Setup erlaubt, nachfolgend auch n√§her erl√§utert.

FritzWLAN Repeater manueller Verbindungsaufbau

Manuelle Installation per Browser

Der¬†Fritz!Repeater, welcher k√ľnftig die¬†WLAN-Reichweite des heimischen WLAN-Routers (egal ob Fritz!Box oder ein Router eines anderen Herstellers) erweitern soll, wird im ersten Schritt per LAN-Kabel am PC bzw. Laptop angeschlossen.

FritzWLAN Repeater per LAN-Kabel an Mac angeschlossen

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die bestehende WLAN-Verbindung des PC entweder deaktiviert wird, oder wie im Fall von OS X die LAN-Verbindung eine höhere Priorität als die WLAN-Verbindung besitzt und insofern in der Netzwerkliste am besten ganz oben gelistet ist.

Mac OSX Thungerdbold-Ethernet hoechste Prioritaet

Sobald die LAN-Verbindung zwischen FRITZ!Repeater und PC aufgebaut ist, kann am PC die Adresse http://fritz.repeater geöffnet werden, welche auf das Webinterface des Repeaters leitet.

Dort kann und sollte das¬†„Repeater-Kennwort“ vergeben werden. Wer sich kein neues Kennwort √ľberlegen m√∂chte, kann zur Not auch das selbe Passwort wie beim Router selbst verwenden.

FritzWLAN Repeater Kennwort setzen

Im n√§chsten Schritt¬†wird der „Einrichtungsassistent“ mit „Weiter“ gestartet.

FritzWLAN Repeater Einrichtungsassistent

Im Anschluss sucht der WLAN-Repeater automatisch nach WLAN-Netzewerken¬†in Reichweite. Hier sollte nach kurzer Zeit das bestehende WLAN-Netz des eigenen¬†Routers (hier „apfel“) auftauchen, welches durch den Repeater erweitert werden soll.

Da der¬†FRITZ!WLAN Repeater 1750E neben dem¬†g√§ngigen 2,4 GHz-Frequendband¬†auch das leistungsf√§higere¬†5 GHz¬†unterst√ľtzt, werden in einer zus√§tzlichen Liste¬†die verf√ľgbaren 5 GHz-WLAN-Netze aufgef√ľhrt (hier „apfel 5 GHz“). Voraussetzung daf√ľr ist nat√ľrlich, dass der vorhandene Router ebenfalls 5 GHz-f√§hig ist, wie bspw. die Fritz!Box 7490 (Affiliate-Link), welche ebenfalls eine maximale WLAN-Geschwingikeit von bis zu 1.300 Mbit/s erm√∂glicht.

FritzWLAN Repeater Funknetzauswahl

Nach dem Klick auf „Weiter“¬†wird noch ein Hinweis angezeigt, sofern die ausgew√§hlten¬†2,4 und 5 GHz-Netze unterschiedliche Namen aufweisen (hier „apfel“ und „apfel 5 GHz“). In diesem Fall¬†wird dies einfach per „OK“ best√§tigt.

FritzWLAN Repeater Hinweis

Damit sich der Repeater mit dem vorhanden WLAN-Netz des Routers verbinden kann,¬†muss noch die korrekte Verschl√ľsselungsmethode (gew√∂hnlich WPA2 CCMP) ausgew√§hlt und der¬†bereits hinterlegte „WLAN-netzwerkschl√ľssel“ des Routers eingetragen werden. Dieses WLAN-Passwort ist jenes, welches auch bei Laptops und Smartphones bereits bisher beim ersten WLAN-Verbindungsaufbau zum WLAN-Router abgefragt wird.

FritzWLAN Repeater Sicherheitseinstellung

Weitere Informationen zur vorhandenen Verschl√ľsselung k√∂nnen¬†direkt in den Router-Einstellungen eingesehen werden. Im Falle der Fritz!Box sind diese Informationen bspw. unter¬†http://fritz.box/wlan/encrypt.lua?sid=39dfe6bef9e22f73 einsehbar.

Im Anschluss k√∂nnen die Einstellungen noch einmal √ľberpr√ľft und mit „Fertigstellen“ best√§tigt werden.

FritzWLAN Repeater Einstellungen uebernehmen fertigstellen

Nach kurzer Zeit sollten die Verbindung hergestellt werden, was mit einem gr√ľnen Haken symbolisiert wird.

FritzWLAN Repeater Einrichtung abgeschlossen

Im direkten Anschluss wird die Startseite des Fritz!Repeaters geladen. Dort lassen sich Informationen zu den zentralen Verbindungseigenschaften einsehen und der Status kontrollieren.

FritzWLAN Repeater Uebersicht

Damit ist die Ersteinrichtung des FRITZ!Repeaters bereits abgeschlossen und die oberhalb des WLAN-Schaltes angebrachten WLAN-Signal-LEDs sollten aufleuchten. Je besser bzw. schneller die Verbindung zur WLAN-Station (Router), desto mehr LEDs (bis zu 5) leuchten am Repeater auf.

FritzWLAN Repeater verbunden und betriebsbereit

Jetzt kann auch die f√ľr die Einrichtung notwendige Kabelverbindung zwischen FRITZ!Repeater und¬†PC getrennt werden. Der Repeater agiert ab sofort als „WLAN-Br√ľcke“ und verst√§rkt das WLAN-Signal des WLAN-Routers. Praktisch dabei ist, dass ab sofort auch Ger√§te per¬†LAN-Kabel am Repeater angeschlossen werden k√∂nnen und damit ins Heimnetz integriert werden k√∂nnen, die bspw. weit entfernt aufgestellt sind und kein eigenes WLAN eingebaut haben.

FRITZ!Repeater aktualisieren

Im Anschluss sollte gleich noch ein Softwareupdate des FRITZ!Repeaters durchgef√ľhrt werden. Dies geschieht ebenfalls √ľber das Webinterface¬†unter¬†http://fritz.repeater¬†und dem dortigen Men√ľpunkt „System“ -> „Update“ -> „FRITZ!OS-Version“ -> „Neues FRITZ!OS suchen“ erreichbar ist.

FirtzWLAN Repeater Update

Aus meinem täglichen Leben

Einmal konfiguriert und an einem passenden Ort platziert, kann der FRITZ!WLAN Repeater 1750E das heimische WLAN auf einen Schlag verbessern, was sowohl Reichweite bzw. Stabilität als auch Geschwindigkeit angeht.

Im direkten Vergleich zum AVM FRITZ!WLAN Repeater 310 (Affiliate-Link), welcher nur max. 300 Mbit/s im 2,4 GHz-Bereich erlaubt, kann der zugegebenermaßen auch höherpreisige FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Affiliate-Link) gerade auch mit dem noch weniger verbreiteten 5 GHz-Bereich mit bis zu 1.300 Mbit/s aufwarten.

FritzWLAN Repeater OVP

Abgesehen davon, dass diese Laborwerte unter Realbedingungen alles andere als realistisch sind, kann aber gerade auch die „parallele“ Nutzung beider Frequenzb√§nder (Dual-WLAN) von Vorteil sein. Kompatible Mobilger√§te k√∂nnen dabei¬†auf das schnelle 5 GHz-Signal zur√ľckgreifen, wovon gerade Downloads und Videostreaming¬†profitieren. Au√üerdem ist das 5 GHz-Frequenzband noch lange nicht so stark √ľberlaufen wie das 2,4 GHZ-Band, bei dem alleine schon durch die Tatsache vieler angrenzender WLAN-Netzwerke¬†mit gleichen/√§hnlichen Frequenzen die √úbertragungsgeschwindigkeit infolge √ľberlagerter Funksignale stark beeintr√§chtigt werden¬†kann.

Bei einer Entfernung von knapp 10 Metern zwischen FRITZ!Box 7490 und FRITZ!WLAN Repeater 1750E und der √úberbr√ľckung von zwei R√§umen ist die Anbindung in meinem Fall noch recht anst√§ndig. Mit einem per LAN-Kabel am Repeater angeschlossenen MacBook Pro¬†konnte ich √ľber die „WLAN-Br√ľcke“ mit knapp 160 Mbit/s (also 20 MB/s) Daten meines QNAP NAS √ľbertragen, welches wiederum per Gbit-Ethernet an der¬†FRITZ!Box h√§ngt. Bei der Nutzung einer¬†200 Mbit-Internetleitung (z.B. von Unitymedia) w√§re dann tats√§chlich das im Haus installierte¬†WLAN-Netz der limitierende Faktor und nicht die Internetanbindung. Wer sich noch etwas mit dem Unterschied zwischen Mbit/s und MB/s auseinandersetzen m√∂chte, findet¬†im Blogpost Dateiformate und Dateigr√∂√üen im Netz¬†weitere Informationen.

Bei der Bestimmung des optimalen Aufstellungsortes sollte¬†man auch etwas Zeit investieren und verschiedene Standorte und Ausrichtungen austesten, da sich die Funkwellen je nach Raumgegebenheit oftmals nicht linear ausbreiten und Neuausrichtungen¬†von wenigen Zentimetern teilweise kleine Wunder bewirken k√∂nnen.¬†Dabei helfen in erste Linie die 5 WLAN-Signal-LEDs am Repeater selbst, die¬†ein erstes Indiz f√ľr die Verbindungsqualit√§t und damit auch der erzielbaren Geschwindigkeit zum Router liefern. Hier sollte insgesamt darauf geachtet werden, dass die Entfernung zum Router nicht zu gro√ü ist, da der Repeater logischerweise auch nur die maximale Geschwindigkeit an¬†andere WLAN-Ger√§te verteilen kann, die er auch selbst vom Router bezieht.

Gerade in gro√üen Geb√§uden kann es deshalb auch Sinn machen mehr als einen¬†Repeater einzusetzen, wobei mehrere Repeater „in Reihe“ nat√ľrlich¬†auch zu sinkenden √úbertragungsgeschwindigkeiten und h√∂heren Latenzen f√ľhren k√∂nnen, die gerade bei Videochats problematisch werden¬†k√∂nnen. Sp√§testens dann¬†machen sich auch¬†Probleme beim¬†„Roaming“ zwischen den verschiedenen WLAN-Verbindungspunkten bemerkbar, wenn sich ein Anwender im Haus von Station zu Station bewegt. Wer jedoch solche „Luxusprobleme“ ad√§quat adressieren m√∂chte, ben√∂tigt professionelle WLAN-Systeme im mittleren¬†f√ľnfstelligen Bereich. F√ľr Normalanwender sind deshalb Hilfsmittel wie der hier vorgestellte FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Affiliate-Link) auch weiterhin eine der kosteng√ľnstigen und gleichzeitig einfachsten¬†M√∂glichkeiten, um Zuhause den WLAN-Empfang auf g√ľnstige Weise¬†zu verbessern.

Affiliate-Links

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Jörg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er veröffentlicht regelmäßig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos

17 Gedanken zu „Pimp my WLAN: FRITZ!-Repeater in 5 Minuten installieren“

  1. Ich habe bei mir eine Fritzbox 7390 und zwei FRITZ!WLAN Repeater 310 im Einsatz.

    Bis vor kurzem war nur ein Repeater im Einsatz, welcher bedingt durch die baulichen Gegebenheiten nur einen schwachen Empfang zur Fritzbox herstellen kann.

    Blöd nur, dass viele Geräte sich aber mit diesem Repeater verbinden, da sie zu diesem den besseren Empfang haben, obwohl sie zum Router auch noch eine gute Verbindung haben sollten.

    Meine Idee war dann auf halber Strecke noch einmal ein Repeater einzusetzen, meine Hoffnung war, dass sich der 1. Repeater nicht zur Fritzbox, sondern zum 2. Repeater verbindet. Tut er scheinbar nicht.

    Daher muss ich entweder doch noch mit Tools die WLAN-Ausbreitung vermessen, um den besten Standort f√ľr den Repeater zu finden, wobei man auf Grund der Anzahl von Steckdosen doch etwas eingeschr√§nkt ist, oder eine zweite Fritzbox zulegen und mit WDS arbeiten.

    1. Hi Matthias,
      danke f√ľr den Hinweis zu WDS (Wireless Distribution System). Habe familienintern auch eine WDS-Fritzbox installiert, welche den Empfang im Carport verbessert. Das funktioniert bisher 1a und hat sogar noch den Vorteil, dass diese Fritz!Box 7390 (Affiliate-Link) weiterhin auch noch als DECT-Repeater f√ľr die eingesetzten Mobilteile fungiert.
      W√ľrde mich freuen, wenn du dich nochmal meldest, sobald du dein Problem l√∂sen konntest.

      Gr√ľ√üe und viel Erfolg
      Jörg

  2. Ich nutze den 1750E-Repeater seit fast einem Jahr sehr zufriedenstellend, um anständigen WLAN-Empfang in das erste OG zu bringen.

    Die Haupt-Fritzbox steht im EG und schafft es nicht, durch die Fu√übodenheizung ein annehmbares WLAN-Signal nach oben zu schicken. Wasser in engen Schlaufen ist halt schlecht f√ľr die Ausbreitung von hochfrequenten, elektromagnetischen Strahlen…

    Da die R√§ume im ersten OG aber √ľber doppelte Ethernet-Dosen verf√ľgen, habe ich eine kabelgebundene Gigabit-Verbindung zwischen der Haupt-Fritzbox und dem Repeater hergestellt, der sich funkseitig im folgenden voll und ganz dem Aufspannen des WLANs im ersten OG widmen kann.

    Diese L√∂sung ist bei einer vorhandenen Ethernet-Verkabelung um Funkhindernisse (Wasser, Metall, viel Entfernung, …) herum wesentlich performanter.

    Eventuell findet ja der ein oder andere Leser ähnliche Umstände in seinem Heim vor und kann den Hinweis gebrauchen.

    1. Hi Dennis,
      danke f√ľr den Hinweis. Diese Konfigurationsm√∂glichkeit namens „LAN-Br√ľcke“ habe ich auch schon erfolgreich in meinem Umfeld installiert. Dabei l√§uft die Verbindung zwischen Haupt-Fritzbox und WLAN-Repeater √ľber einen Powerline-Adapter, da kein Ethernet-Kabel verlegt ist. Wenn damals schon der FRITZ!Powerline 546E (Affiliate-Link) verf√ľgbar gewesen w√§re, h√§tte ich wohl direkt darauf zur√ľckgegriffen. Bei der Konfiguration als „LAN-Br√ľcke“ sollte man insgesamt darauf achten, dass beim WLAN-Repeater sowohl die selbe SSID (WLAN-Name), Verschl√ľsselungsmethode als auch Passwort vergeben wird wie beim WLAN-Router.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  3. Hallo Jörg,
    bei der LAN-Br√ľcke, also Ethernet Kabel Verbindung zwischen Repeater und FritzBox (egal ob direkt oder √ľber Powerline), sollte man ausserdem darauf achten, dass beim WLAN-Repeater andere Channel als beim WLAN Router verwendet werden.
    Also zum Beispiel.
    Fritzbox: 2.4GHz Channel 1, FritzRepeater 2.4 GHz Channel 6
    Fritzbox: 5 GHz Channel 36, FritzRepeater 5 GHz Channel 40
    Damit klappts auch mit dem WLAN-Roaming innerhalb der Wohnung von der FB zum Repeater und umgekehrt

    Aber die selbe SSID (WLAN-Name), die selbe Verschl√ľsselungsmethode und auch Passwort vergeben wird wie beim WLAN-Router.

    Gruss, Ingolf

    1. Hi Ingolf,
      danke f√ľr diesen wirklich wichtigen Hinweis, hatte ich ganz vergessen.
      Am besten 2-3 Kanäle zwischen Router und Repeater freilassen, wie in deinem Beispiel beschrieben. Dann kann man noch parallel den eingebauten WLAN-Monitor der Fritzbox nutzen, welcher die Anzahl anliegender Fremdnetze auf den jeweiligen Kanälen auslistet. Hier wählt man dann am besten einen freien Kanal (sofern möglich) bzw. einen, auf dem möglichst wenige andere WLAN-Netze laufen. Das kann man aber auch im laufenden Betrieb noch durchtesten, um das bestmögliche Setting mit der höchsten Geschwindigkeit bzw. Stabilität zu ermitteln. Ein bisschen Gefummel, was sich aber lohnen kann.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  4. Hallo,

    ich verwende als Repeater bei mir kleine FritzBoxen, weil ich ebenfalls ein Repeater f√ľr DECT ben√∂tige und AVM bietet keinen Kombirepeater an. Wenn man kein schnelleres WLAN als 300mbit N braucht im 2,4Ghz Netz, bietet sich die g√ľnstige und massenhaft bei Kleinanzeigen angebotene Fritz!Box 7312 (Affiliate-Link) (ca. 20-30‚ā¨) von 1und1 an.
    Verwendet man eine LAN Br√ľcke und braucht zus√§tzliche LAN Ports, bieten sich auch gr√∂√üere Router an wie der FritzBox 7330 (Affiliate-Link) (100‚ā¨) f√ľr 2 Ports oder die
    FritzBox 7360 (Affiliate-Link) (120‚ā¨) f√ľr 4 Ports.
    Haben aber alle den Nachteil kein WLAN im 5Ghz Bereich zu haben. Da hilft sonst nur eine FritzBox 7390 (Affiliate-Link) (180‚ā¨) oder Fritzbox 7490 (Affiliate-Link) (200‚ā¨) f√ľr WLAN AC, da ist aber – auch wenn man DECT ben√∂tigt – WLAN Repeater (Affiliate-Link) und DECT Repeater (Affiliate-Link) (je 80‚ā¨) g√ľnstiger.

    1. So ich muss hier mal eine Korrektur machen. DECT-Repeater geeignet sind leider nur wenige FritzBoxen wie ich jetzt mit einer 7490 feststellen musste, die das nicht kann. Folgende Fritzboxen eignen sich als Repeater (und die hatte ich bisher alle, deswegen ging ich davon aus, dass das alle können):
      FRITZ!Box 7390, FRITZ!Box 7270 v3 oder FRITZ!Box 7240

      Alle anderen können das leider nicht.

    1. Hi Stefan,
      hast du die Antennen selbst im Einsatz?
      Hab bisher schon einige externen Antennen getestet, das hat bei mir jedoch im Endeffekt nie eine erhebliche Verbesserung gebracht.

    1. @Sven ich bef√ľrchte nein! Kann beispielsweise nicht drucken wenn mit einem √ľber den Repeater Ger√§t verbunden bin. Der Drucker selbst ist ein wifi Drucker der √ľber die Fritzbox verbunden ist.

  5. Habe den Fritz Repeater 310 erfolgreich installiert. Router im Keller und repeater im EG. L√§uft einwandfrei. Der Router im Keller ist noch per LAN mit der PlayStation im Keller verbunden. Seither ist das Internet im Keller √ľber LAN nur noch sehr langsam. Kann ich das √§ndern?

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