Operation Smart Home: Zwischenstand – Loxone, KNX, 1Wire und Co.

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In den vergangenen Wochen ist planungstechnisch Einiges passiert. Viel Zeit floss¬†in ellenlange Excel-Listen, um nach und nach alle relevanten¬†Smart-Home-Komponenten zusammenzutragen. Erste Loxone- und KNX-Komponenten sind¬†bestellt und teilweise auch bereits vorprogrammiert, um f√ľr die¬†sp√§tere Installation¬†gewappnet¬†zu sein.

Au√üerdem wurden¬†Skizzen und CAD-Pl√§ne weiter verfeinert, um ein besseres Gef√ľhl zu bekommen, wie das Haus sp√§ter aussehen¬†wird. Entsprechend¬†blieb nicht viel¬†Zeit, um ausf√ľhrlich √ľber einzelne Themen zu berichten. Die wichtigsten Details und Erkenntnisse deshalb im¬†nachfolgenden Blogpost, der L√§ngste bisher.

Elektroplanung und -umsetzung

Da sich beim Elektrogespräch mit unserem Bauträger Fertighaus Weiss recht schnell herausstellte, dass eine kooperative Umsetzung der Elektroinstallation nicht möglich ist, blieb nur die Option, diesen Punkt gänzlich abzumustern und in Eigenleistung umzusetzen. Sonst hätte ich keine einzige Leitung selbst verlegen und noch nicht mal meine bereits angeschafften Loxone- sowie KNX-Komponenten weiterverwenden können. So wenig Flexibilität hätte ich zwar nicht erwartet, aus Sicht eines größeren Bauträgers ist das aber in gewisser Weise auch nachvollziehbar.

Einerseits ist der jetzt damit verbundene Planungs- und Realisierungsaufwand gr√∂√üer als erwartet, andererseits kann ich so am besten alle individuellen Anforderungen auch¬†in die Realit√§t umsetzen und weiss sp√§ter √ľber alle Details selbst Bescheid. Gl√ľcklicherweise kann¬†ich dabei auf erfahrene Elektriker aus dem Bekanntenkreis zur√ľckgreifen, die¬†mich beim gesamten Prozess von der Schaltschrankplanung bis hin zur fertigen Installation unterst√ľtzen werden.

Und das¬†ist auch zwingend notwendig, da man in Deutschland schon rein rechtlich einen in das Elektro-Installationsverzeichnis (Info) eingetragenen Elektriker ben√∂tigt, der sich um die¬†Anmeldung bei den Versorgungswerken, um den Anschluss des Baustroms und um die abschlie√üende Pr√ľfung¬†sowie¬†Abnahme der gesamten Elektroanlage k√ľmmert.¬†Hier sollte also erstmal alles in trockenen T√ľchern sein.

Brandschutzschalter verbauen oder nicht?

Anders sieht es da schon bei einzelnen Detailthemen hinsichtlich Absicherung, Stromkreisen etc. aus.¬†Seit Februar 2016 ist vorgeschrieben, dass u.A. in „Orten¬†mit brennbaren Baustoffen“ – was ein Fertighaus in Holzst√§nderbauweise¬†ohne Zweifel ist – sogenannte Brandschutzschalter (Affiliate-Link) installiert werden m√ľssen.

Diese sch√ľtzen neben dem FI (Fehlerstromschalter) und dem LS-Schalter (Leitungsschutzschalter) zus√§tzlich vor gef√§hrlichen¬†St√∂rlichtb√∂gen bei fehlerhaften Verkabelungen (Wiki). Eine¬†h√§ufige Ursache f√ľr Kabelbr√§nde, die mit dem Brandschutzschalter nun der Vergangenheit angeh√∂ren soll¬†(Technik-Fibel).

Bis zum 18.12.2017 gibt es jedoch¬†eine √úbergangsfrist, sodass man bis dahin auch von einer Installation¬†absehen kann. Das w√ľrde auf der einen Seite jede Menge Geld sparen (knapp 1.800 EUR bei 20 Stromkreisen), da die Brandschutzschalter aktuell nur recht hochpreisig von Siemens angeboten werden, entspr√§che¬†auf der anderen Seite aber nat√ľrlich nicht mehr dem Stand aktueller¬†Technik.

Apropos Technik: Solche¬†Branschutzschalter¬†sind √ľbrigens¬†vollgestopft mit Technik, da sie in Bruchteilen einer Sekunde zwischen einem ungef√§hrlichen¬†St√∂rlichtbogen z.B. beim Betrieb einer Bohrmaschine oder eben einem gef√§hrlichen St√∂rlichtbogen bei einem bevorstehenden¬†Leitungsbrand unterscheiden k√∂nnen. Dabei analyisieren sie den aktuellen Stromfluss und entscheiden so, wann es notwendig ist den Strom zu trennen. Und genau darin liegt wohl¬†derzeitig auch die gr√∂√üte Unsicherheit¬†begr√ľndet, da die Technik zwar ausgereift erscheint, jedoch niemand mit Sicherheit sagen kann,¬†ob die recht neuen Komponenten auch tats√§chlich mehrere Jahrzehnte zuverl√§ssig¬†ihren Dienst verrichten.

Verkabelung im Smart Home

Damit sp√§ter alle Smart-Home-relevanten Komponenten mit Strom versorgt werden und untereinander Daten austauschen k√∂nnen, m√ľssen¬†wohl einige Leitungs-Kilometer verlegt werden. Gut nur, dass man bei einem Fertighaus in¬†Holzst√§nderbauweise eine daf√ľr nutzbare Installationsebene in W√§nden und Decken vorfindet und keine Schlitze geklopft werden m√ľssen.

Das spart jede Menge Zeit und ermöglicht es auch dort relativ einfach zusätzliche Leitungen vorzusehen, die vielleicht erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz kommen sollen.

Einzig die Ausl√§sse m√ľssen gebohrt werden, wobei die Kombination aus Presspan- und vorgelagerter 9,5mm starker Gipskartonplatte keine gr√∂√üere Herausforderung darstellt. Zu diesem Zweck¬†gibt es gl√ľcklicherweise auch direkt die passende Lochs√§ge inkl. Lochrandsenker (Affiliate-Link) f√ľr die notwendige Randvertiefung, um die sp√§ter einzusetzenden Hohlraumdosen komplett versenken zu k√∂nnen.

Damit die Abst√§nde zwischen mehreren Dosen auch passen, habe ich mir Schablonen f√ľr Hohlwanddosen¬†(Affiliate-Link) besorgt und f√ľr das Messen der Abst√§nde¬†zu¬†W√§nden und B√∂den direkt noch den g√ľnstigen Bosch Digitaler Laser-Entfernungsmesser (Affiliate-Link). √úbrigens mein Gadget des Jahres!

Bosch Digitaler Laser-Entfernungsmesser

Apropos Hohlwanddosen: Im Innenbereich¬†wird wohl die winddichte¬†Kaiser Hohlwand-Ger√§tedose ECON 64 9264-21¬†(Affiliate-Link) in der tiefen Ausf√ľhrung mit 61mm zum Einsatz kommen.

Spannend ist evtl. auch die F-tronic E5000 Hohlwand-Elektronikdose (Affiliate-Link) mit zusätzlichem Anschlussraum. Hier könnte man in Netzwerkdosen evtl. sogar einen RPI unterbringen oder einen anderen Minirechner, der dann noch direkt per PoE (Power over Ethernet) mit Strom versorgt werden kann.

An der¬†Au√üenfassade¬†kommt dann die Kaiser 1555-51 Ger√§te-Verbindungsdosen ECON Styro55¬†(Affiliate-Link) zum Einsatz, f√ľr die dann noch weiteres Installationswerkzeug notwendig ist.

In diesem Herstellervideo sieht man ganz gut, wie die Dose installiert wird:

Aber zur√ľck zur Verkabelung. Damit die Verbraucher (Steckdosen, Jalousiemotoren, 230V-Lampen) mit Strom versorgt und vom Schaltschrank aus √ľber KNX-Aktoren geschaltet und/oder gedimmt werden k√∂nnen, werden sternf√∂rmig¬†NYM-Y Leitungen zu allen Verbrauchern verlegt.

NYM-J und KNX-Komponenten f√ľr 230V

Da jede Steckdose (gerade auch Mehrfachsteckdosen) einzeln schaltbar sein soll, kommen Mantelleitungen¬†mit entsprechend vielen Adern¬†zum Einsatz. Abz√ľglich Schutz- und Nullleiter k√∂nnen mit¬†einer 5-adrigen Mantelleitung mit 1,5er Querschnitt (NYM-J 5×1,5¬†(Affiliate-Link)) drei Steckdosen versorgt¬†werden, mit einer 7-adrigen Leitung (NYM-J 7×1,5 (Affiliate-Link)) sogar f√ľnf Steckdosen.

Update vom 28.07.2016: An allen¬†Stellen, an denen¬†(Mehrfach-)Steckdosen¬†zum Einsatz kommen, werde ich wohl direkt auf einen 2,5er Querschnitt (NYM-J 5×2,5)¬†(Affiliate-Link)) setzen. Danke an Marco f√ľr den Hinweis.

Update Ende

F√ľr die Ansteuerung sorgen dann 12-fach MDT Schaltaktoren AMS-1216.01 (Affiliate-Link)¬†mit integrierter Leistungsmessung. Da vermutlich 80+ Steckdosen verbaut werden, kommt gleich eine ganze Schaltaktorenbatterie zum Einsatz, was viel Platz im Schaltschrank kosten wird.

Aus diesem Grund wird es wohl auf einen recht gro√üen Schaltschrank von Hager hinauslaufen. Aktuell schwanke ich noch zwischen zwei¬†Modellen. Zum einen der¬†ZB55S (Affiliate-Link), welcher¬†f√ľr die Wandmontage geeignet und mit dem Ma√üen HxBxT 130x140x20,5 cm¬†recht breit ist, sodass er insgesamt 366¬†TE (Teilungseinheiten) bietet. Zum anderen der FP25SW (Affiliate-Link), der¬†zur Standmontage auf einem¬†Sockel sitzt und mit den Ma√üen von HxBxT 195x130x20,5 cm nochmal¬†ordentlich mehr Platz bietet.

Jalousiesteuerung per KNX-Aktoren

Jalousiemotoren werden von der Marke Somfy verbaut. Diese werden – wie die zumeist eingesetzten Aktoren – direkt mit 230V betrieben und¬†ben√∂tigen zwar nur 4 Adern (Auf, Ab, Null, Schutz), gew√∂hnlich wird aber dennoch¬†ein NYM-J 5×1,5 mit f√ľnf Adern eingesetzt. Eine Ader bleibt dabei einfach ungenutzt. Entgegen meiner vorherigen √úberlegungen, diese als Phase f√ľr eine zus√§tzliche Steckdose zu „missbrauchen“ (Null und Schutz sind ja bereits vorhanden), bleibt¬†diese Ader aber unber√ľhrt, da sonst augenscheinlich¬†Schwierigkeiten bei der korrekten Absicherung der verschiedenen Stromkreise auftreten. Wer nicht vom Fach ist, sollte eben immer einen¬†fachkundigen¬†Elektriker hinzuziehen.

Zur Ansteuerung der insgesamt sechs Roll√§den und sechs Jalousien dienen ein 8fach-Jalousieaktor des Typs ABB JA/S 8.230.1M (Affiliate-Link)¬†und ein ABB HA/S 4.230.1M (Affiliate-Link), welche sp√§ter √ľber den Loxone Miniserver gesteuert werden k√∂nnen.

ABB KNX Jalousiekatoren

Direkte und indirekte Beleuchtung

Die Beleuchtung wird etwas verzwickter, da verschiedene Ansteuerungen f√ľr die LED-Lampen, -Stripes, -COB etc. notwendig sind, damit auch alle Leuchtmittel sanft gedimmt werden k√∂nnen. Ob das wirklich notwendig ist, dar√ľber l√§sst sich nat√ľrlich streiten. Gerade sp√§t nachts werden es mir aber vermutlich meine Augen danken, wenn die Beleuchtung gedimmt ist und nicht 1000 Lux auf die Netzhaut strahlen.

F√ľr „konventionelle“ 230V-Lampen kommen¬†zu diesem Zweck 4-fach Dimmaktoren des Typs¬†MDT KD-0401.01¬†zum Einsatz.¬†Im Flur- und Treppenbereich kommen einige¬†LED-Wandleuchten von¬†GRANDE ELEVATO¬†(externer Link) zum Einsatz, deren Konstantstromtreiber (500mAh bei 9-36V)¬†f√ľr den Dimmeinsatz per Phasenab- und Phasenabschnitt ger√ľstet sind.

Deko Light Grande Elevato LED Treiber

Nach einem kurzen Test, bei dem der¬†KNX-Aktor mit¬†Lasttyp „EDL/LED/Halogen mit elektron. Trafo (Ph-Abschnitt)“ und¬†„halblogarithmischer“ Kennlinie konfiguriert wurde, hat sich jedoch¬†herausgestellt, dass der Treiber im mittleren Dimmbereich recht¬†stark brummt. F√ľr mich ein klares Nogo.¬†Aus diesem Grund habe ich mal direkt einen¬†alternativen Treiber mit √§hnlichen Specs von¬†Osram OTE 18/220-240/500 PC geordert, welcher f√ľr Phasenanschnittsdimmung geeignet ist. Vielleicht¬†klappts damit besser.¬†Ansonsten bleiben wohl nur parametrierbare DALI-Treiber √ľbrig, die jedoch gr√∂√üentechnisch vermutlich¬†nicht in das Lampengeh√§use passen d√ľrften.

Update vom 30.07.2016: Der Treiber von Osam wurde gestern geliefert, welcher auf den Millimeter in das Lampengeh√§use passt. Gl√ľck gehabt.

Osram OTE 18:220-240:500 PC in Grande Elevato

Beim¬†ersten Test¬†konnte der Osram-Treiber auch direkt √ľberzeugen.¬†Kein Brummen und¬†keine unn√∂tige Verz√∂gerung beim Einschalten. Entgegen der Herstellerbeschreibung, welche besagt, dass der Treiber per Phasenanschnitt angesprochen werden muss, brachte jedoch nur die Einstellung von Phasenabschnitt den¬†gew√ľnschten Erfolg.

Nach dem Test¬†aller verf√ľgbaren Lasttyp-Varianten hier die Zusammenfassung:

RC ohmsche Lasten (Ph-Abschnitt) -> kein Brummen
L induktive/gewickelte Trafos (Ph-Anschnitt) -> brummt
ESL/LED mit Fassung, ohne Trafo (Ph-Anschnitt) -> brummt
ESL/LED/Halogen mit elektron. Trafo (Ph-Abschnitt) -> kein Brummen (aktuelle Auswahl)
ESL mit Fassung, ohne Trafo (Ph-Anschn.) 100%Start -> brummt

F√ľr einen m√∂glichst homogenen¬†Dimmbereich¬†hat sich als „Kennlinie“ √ľbrigens die¬†Einstellung „Logarithmisch (optional)“ als passend herausgestellt.¬†Im Ergebnis liefert¬†die Lampe auch im gedimmten Modus ein angenehmes, warmweisses Licht, welches in keinster Weise flackert (im Gegensatz zu gedimmten LED-Stripes).

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer eine im Dimmbetrieb surrende LED-Lampe leise bekommen möchte, kann dies mit großer Wahrscheinlichkeit durch den Einsatz des passenden Treibers erreichen. Bei Konstantstromtreibern dabei neben dem korrekten Strom (z.B. 500 mA) unbedingt auch auf den passenden Spannungsbereich (z.B. 18-36V) des Originaltreibers achten und im Anschluss verschiedene Dimmvarianten durchtesten, um die passenden Settings zu finden.

Update Ende

In nachfolgendem Bild sind¬†drei normalbreite¬†Elevato Wandleuchten¬†zu sehen.¬†Die Grande Elevato, die bei mir zum Einsatz kommen wird, ist¬†im Vergleich breiter (18 vs 30 cm) und leuchtst√§rker (5 vs 18 Watt), damit bei 100%iger Ansteuerung gen√ľgend¬†Licht zur Verf√ľgung steht. Im normalen Betrieb sollten jedoch 50% locker ausreichen.

Elevato Wandlampen

F√ľr den Au√üenbereich sind¬†Up-/Down Au√üenwandleuchten von CHIERI (Affiliate-Link) vorgesehen, deren Treiber (12W 300mA 40V)¬†jedoch auf dem Papier¬†nicht dimmbar sind.

Chieri Aussenwandleuchte LED-Treiber

Nach einem Test hat sich das auch best√§tigt, entsprechend flackert die LED beim Dimmen. Da die verbauten¬†LEDs grunds√§tzlich dimmbar sind (schon getestet), wird der verbaute Treiber gegen diesen hier (Affiliate-Link)¬†(12W 300mA 25-42V, LxBxH 98x39x26mm) getauscht. Platztechnisch (Innenma√üe¬†ca.¬†LxBxH: 125x50x25mm)¬†wird es in der Lampe damit recht eng, auch ohne Treiber-Geh√§use. Hier muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Ansonsten ist mit dem neuen Treiber mit den Einstellungen „Lasttyp:¬†ESL/LED mit Fassung, ohne Trafo (Ph-Anschnitt)“ und „Kennlinie: Logarithmisch (optional)“ sowie „Minimale Helligkeit: 10%“ keinerlei Brummen wahrnehmbar.

Etwas √ľbertrieben gro√ü, aber vermutlich gerade deswegen auch irgendwie¬†schick, ist die Deckenleuchte Alea 97cm Hufnagel, welche die Wohnzimmerdecke schm√ľcken soll.

Deckenleuchte Alea 97cm Hufnagel fuer Wohnzimmer

In der Lampe können insgesamt sechs Lampen des Typs E14 untergebracht werden. Auf den ersten Blick passen die OSRAM LED-Lampe E14 dimmbar Superstar Classic B Energiesparlampe / A+, 6W (Affiliate-Link) mit ihren warmweissen 2700K perfekt.

Bei voller Ansteuerung stehen¬†36 Watt LED-Power zur Verf√ľgung, die sich dank des KNX-Dimmaktors stufenlos herunterregeln lassen. Nach etwas herumtesten, lassen sich die Leuchtmittel mit den Einstellungen „Lasttyp: ESL/LED/Halogen mit elektron. Trafo (Ph-Abschnitt)“ und „Kennlinie:¬†Logarithisch (optional)“ vollkommen ger√§uschlos und gleichm√§√üig¬†dimmen.

OSRAM LED-Lampe E14 dimmbar Superstar Classic B Energiesparlampe

Alle oben genannten KNX-Aktoren, die eine Ansteuerung der Jalousien und der Lampen erm√∂glichen, haben √ľbrigens manuelle Taster, sodass ein Schaltbefehl¬†notfalls auch „oldschool“ aus dem Schaltschrank heraus ausgef√ľhrt werden kann. Dadurch eignen sich gerade die mit 230V betriebenen Lampen als relativ ausfallsichere Grundbeleuchtung.

Indirekte Beleuchtung per LED-Stripes

F√ľr die Ambiente-Beleuchtug kommen dann weitestgehend 24V LED-Stripes zum Einsatz, die R√§ume mit indirektem Licht fluten. Insgesamt werde ich mich dabei wohl¬†auf eine warmweisse Beleuchtung konzentrieren und¬†von wilden Farbenspielen vorerst Abstand halten. Soetwas¬†habe ich gerade¬†in meiner Wohnung (testweise)¬†installiert und finde das insgesamt recht schrecklich, wobei ich es auch bewusst etwas √ľbertrieben habe. Einzelne Akzente durch Spots sind schon ok, meterlange LED-B√§nder in gr√ľn, rot¬†oder blau sorgen recht schnell f√ľr „Augenkrebs“.

Bzgl. indirekter Beleuchtung konnten wir uns auch neulich einige Inspirationen beim Besuch des Fertigbauparks in Fellbach bei Stuttgart holen. Besonders gut gefallen hat mir dabei die in die Decke integrierte umlaufende Beleuchtung durch warmweisse LED-Stripes.

Indirekte LED Beleuchtung in der Decke

Da mir vor Ort¬†aber niemand genau sagen konnte oder wollte, welche Profile dort im Detail verbaut wurden, musste erstmal Google bem√ľht¬†werden. F√ľndig wurde ich schlie√ülich beim¬†LED-Profil SNL 80/12,5/2m, welches genau die in die Decke integrierte Optik erlaubt. Der Einbau ist zwar etwas aufw√§ndiger, aber bereits mit unserem Bautr√§ger abgestimmt, sodass im Erdgeschoss der gesamte S√ľdbereich des Hauses damit ausgestattet werden kann (gelbe Leisten in der Abbildung – bis auf den K√ľchenbereich).

Grundriss EG

F√ľr einen moderaten¬†Aufpreis wird unser Bautr√§ger dort statt der vorgesehenen 9,5mm starken Gipskartonplatten die f√ľr die Installation notwendigen¬†Platten mit 12,5mm an die Decken schrauben. Wir k√ľmmern uns vor- bzw. w√§hrend des Schlie√üens der Decke dann noch um die passgenaue Anbringung der LED-Profile an den jeweiligen Wandseiten.

In diesem externen Video ist der Auf- und Einbau der Leisten auch sehr gut beschrieben:

Die LED-Leiste √ľber der K√ľchenzeile ist etwas anders aufgebaut. Hier muss nicht nur die Gipskartonplatte vorbereitet werden, sondern auch die dahinterliegende Presspanplatte einen passenden Ausschnitt erhalten, um die notwendige Einbautiefe f√ľr das Profil zu erreichen.

Planung Deckenausschnitt fuer LED-Leiste

Die später 2m lange LED-Leiste besteht aus dem LED-PROFILE M 24 als Außenelement und dem LED-PROFILE M 28 als Innenelement. Sofern alles nach Plan läuft, verschwindet die Leiste am Ende komplett in der Decke.

Indirekte LED Beleuchtung ueber Kuechenzeile

In den Leisten¬†sollen dann jeweils¬†g√ľnstige warmweiss LED-Stripes (Affiliate-Link) mit 2660 Lumen verbaut werden, die ich bereits derzeitig¬†im Einsatz habe und deren Leuchtkraft und Lichtfarbe sehr angenehm ist.

Affiliate-Link

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Wie es aussieht, gibt es davon jetzt auch neuere Modelle mit mehr Leistung und einer damit verbundenen h√∂heren Leuchtst√§rke. Da w√§re zum einen¬†die Variante mit 5300 Lumen (Affiliate-Link) und 77W¬†bzw.¬†zum anderen die Version mit 6100 Lumen (Affiliate-Link) und¬†60W¬†zu nennen. Ob die¬†Variante mit geringerem Verbrauch tatst√§chlich einen h√∂heren Lichtstrom liefert, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls k√∂nnten diese leistungsf√§higeren Stripes gerade bei der LED-Leiste √ľber der K√ľchenzeile sinnvoll sein, um im Bedarfsfall eine h√∂here¬†Ausleuchtung zu erreichen.

Update vom 31.07.2016:¬†¬†Meine Erkenntnisse¬†zu diesem Thema sind im Blogpost 3 LED-Stripes f√ľr warmweisses Licht im direkten Vergleich nachzulesen.

Neben den LED-Stripes werden an einigen Stellen auch LED-Deckenspots zum Einsatz kommen. Nach dem Test verschiedener warmweisser Exemplare (von Alibaba und Co.) wird die Wahl vermutlich auf die etwas teureren Loxone Spots WW fallen. Die 4W starken Spots haben ein angenehm warmweisses Licht, benötigen Рwie die LED-Stripes auch Р24 Volt und lassen sich mit den passenden Treibern ebenfalls stufenlos dimmen.

Loxone Spot WW

Um die Spots¬†in der Decke „luftdicht“ versenken zu k√∂nnen, werden Deckendosen des Typs Kaiser ThermoX 9300-22 (Affiliate-Link)¬†verwendet. Sie haben einen Durchmesser von¬†86mm bzw. eine¬†Tiefe von 90mm und vertragen Leuchtmittel mit bis zu 35W.

Vor dem Einbau wird die Presspanabdeckung der Deckendose mit einer passenden Aussparung mithilfe der oben verlinkten Lochsäge versehen und zum Schluss noch entsprechend verputzt.

Kaiser ThermoX 9300-22 Deckendose mit Ausschnitt

Spannend finde ich auch die Möglichkeit der Installation von LED-Stripes an der Unterseite der Treppenstufen. Eine entsprechende Einfräsung vorausgesetzt, können so später passgenaue LED Alu Profil HR installiert werden, die eine extrem geringe Einbautiefe von nur 9mm aufweisen.

Treppenstufen mit durchlaufender Nut

Da alle 24V-Leuchtmittel (Stripes und Spots) per PWM (Pulsweitenmodulation) gedimmt werden, empfielt sich grunds√§tzlich der Einsatz geschirmter Mantelleitungen – auch wenn man oftmals liest, dass es wohl auch ohne Schirmung funktionieren kann. Die g√ľnstigste Variante¬†ist wohl (N)YM(St)-J 3X1,5/1,5 mm¬≤ abgeschirmte Mantelleitung¬†mit knapp einem Euro pro Meter. Wer f√ľnf Adern ben√∂tigt (etwa f√ľr RGBW-B√§nder), muss mit ca. 1,5 Euro pro Meter rechnen – 100m Ring NYM(ST)-J 5×1,5/1,5 RE Mantelleitung geschirmt. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass die Schirmung einen¬†Funktionspotentialausgleich (FPA) erh√§lt (Infos).

F√ľr die¬†LED-Treiber¬†gibt es mehrere M√∂glichkeiten. Da ich bereits eine Loxone DMX-Extension (Affiliate-Link) und einige¬†Loxone RGBW Dimmer DMX (Affiliate-Link) (4 Kan√§le a 2,1A bzw. 50W) besitze, werden diese wohl auch zum Einsatz kommen. Weitere¬†Kan√§le k√∂nnen dann entweder mit zus√§tzlichen¬†DMX-Modulen von Loxone (bzw. anderen Herstellern wie DMX4ALL -> DMX-LED-Dimmer X9) oder bspw. auch¬†direkt √ľber¬†KNX-Dimmer-Aktoren¬†MDT¬†AKD-0424R.01¬†(4 Kan√§le a 4A bzw. 96W) erweitert werden.

Dabei f√§llt mir ein, dass ich noch zwei LED-Treiber mit DMX-Schnittstelle des Typs WS24LU3A (Affiliate-Link) besorgt habe, die sich perfekt f√ľr die individuelle Ansteuerung jeder einzelnen Treppenstufe und anderen Spielereien eignen w√ľrden.

WS24LU3A DMX 24Ch Treiber

Der Treiber besitzt¬†24 Kan√§le, welche mit 3A belastet werden k√∂nnen. Bei 16 Treppenstufen mit jeweils 80-90cm LED-Stripes (mit max.¬†10W bei voller Helligkeit) w√§re also genug Luft nach oben. Und unter der Treppe sollte auch¬†genug Platz f√ľr den Treiber samt passendem Netzteil sein. Damit k√∂nnte man dann lustige Welleneffekte umsetzen. Von oben nach unten, sobald sich jemand der Treppe von oben n√§hert und umgekehrt. Pr√§senzmelder f√ľr die Erkennung sind ja bereits vorhanden.

24V-Netzteil(e) direkt im Schaltschrank

Um die Treiber und in letzter Instanz die dort angeschlossenen Leuchtmittel mit gen√ľgend Power zu versorgen, werden mehrere Netzteile zentral¬†im Schaltschrank untergebracht. Ob es schlau ist, wirklich nur ein oder zwei gro√üe Netzteile zu verbauen und/oder mehrere leistungsschw√§chere, kann ich aktuell leider noch nicht beurteilen.

Einige¬†setzen wohl das Modell Meanwell HLG 600H¬†(Affiliate-Link) mit einer Maximalleistung von knackigen 600W ein, welches jedoch nicht ohne Weiteres f√ľr die Hutschienenmontage geeignet ist. Entsprechend m√ľsste man hier einbauseitig schon etwas tricksen.

Spontan ist mir das kleinere Netzteil¬†TDK Lambda¬†DSP100-24 (Affiliate-Link)¬†ins¬†Auge gesprungen, welches zwar nur 100 Watt liefert, daf√ľr jedoch direkt auf die Hutschiene bei geringer Einbautiefe installiert¬†werden kann.

Insgesamt wird es wohl stark darauf ankommen, welche Kombination aus Netzteilen, Treibern und Leuchtmitteln sinnvoll ist. Sobald ich hier den kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden habe, folgt ein Update (wird wohl noch dauern).

Und noch ein wichtiger Punkt zur Absicherung der 24V-Leitungen. Weidm√ľller bietet hier spezielle Sicherungsreihenklemmen ZSI an, die mit – je nach Verbauchern – passenden Eska Schmelzsicherungen (2-10A) ausgestattet werden k√∂nnen. Damit¬†sollten dann¬†auch ungewollte √úberlastungen verhindert werden k√∂nnen.

KNX f√ľr Taster, Pr√§senz- und¬†Rauchwarnmelder

Aus Gr√ľnden der Flexibilit√§t (Herstellerunabh√§ngigkeit) und einfachen Nachr√ľstbarkeit weiterer Komponenten werden mehrere¬†„Sensor“-Elemente per KNX angebunden.

Der MDT¬†Glastaster II Smart¬†BE-GT20W.01¬†hat es mir dabei besonders angetan. Da ich aktuell aber noch auf die Lieferung warte (Verf√ľgbarkeit ab Ende Juli 2016), kann ich leider noch nicht viel dazu sagen.

Als Präsenzmelder kommen in allen Räumen die Busch Jäger Standard 6131/30-24 zum Einsatz, die bereits per ETS-Software programmiert und in der Loxone Config vorbereitet sind.

Loxone Config KNX Praesenzmelder

Neben der Erfassung der Helligkeit besitzen die Pr√§senzmelder vier¬†Pr√§senzzonen (jeweils 90 Grad), die flexibel¬†in zwei Meldegruppen aufgeteilt werden k√∂nnen (die „Premium“-Ausf√ľhrung des Busch Pr√§senzmelders besitzt sogar vier Meldegruppen und erfasst zus√§tzlich auch noch die Temperatur). So l√§sst sich bspw. im Flur zwischen Pr√§senz im Eingangsbereich (Zone 1) und im Zugang zum Wohnbereich (Zone 2) unterscheiden.

EG Praesenzmelder

Im Badezimmer kann mit der Zusatzinfo ermittelt werden, ob sich jemand gerade in der Dusche (Zone 2) aufhält.

OG Praesenzmelder

Durch die genaueren Pr√§senzzonen sind so sp√§ter erweiterte Szenarien m√∂glich, um bspw. die Beleuchtung passgenauer schalten¬†zu k√∂nnen oder im Falle der Dusche die Intensit√§t der Wohnrauml√ľftung zu erh√∂hen.

Welche Pr√§senz- bzw. Bewegungsmelder im Au√üenbereich eingesetzt werden sollen, ist noch offen. Aktuell k√∂nnte¬†ich mir den Busch 220 MasterLine KNX 6179/01-204 (Affiliate-Link)¬†ganz gut vorstellen, da er zwei Pr√§senzzonen und einen D√§mmerungs- sowie Helligkeitssensor besitzt. Die¬†Premium-Linie 6179/02-204 (Affiliate-Link)¬†bietet zus√§tzlich¬†u.A. sogar noch einen Temperatursensor, dessen Information √ľber einen analogen Output des Loxone Miniservers sp√§ter theoretisch als Temperaturinformation an die Heizung weitergegeben werden kann. Dann br√§uchte man im Au√üenbereich keinen h√§sslichen Oldschool-Temperatursensor mehr, wie er immer noch an so gut wie allen Neubauten angebracht wird.

F√ľr Sicherheitszwecke kommen¬†die Gira Rauchwarnmelder Dual Q 233602 (Affiliate-Link) zum Einsatz. Diese besitzen einen Steckplatz, in welchem das KNX-Erweiterungsmodul 234300 (Affiliate-Link)¬†untergebracht werden kann.

Gira Rauchwarnmelder Dual Q mit KNX-Erweiterungsmodul

Damit l√§sst¬†sich dann nicht nur die Information √ľber einen erkannten Rauchalarm auf den KNX-Bus schicken, sondern zudem Statusinformationen √ľber den Rauchmelder auslesen und den Rauchwarnmelder selbst als Signalgeber einsetzen. Dazu stehen dann drei verschiedene Signalt√∂ne mit unterschiedlichen Mustern und Lautst√§rken zur Verf√ľgung. Der¬†leise Ton („Signalgeber“) k√∂nnte bspw. als Quittierungston genutzt werden, sobald die Alarmanlage scharf geschaltet wird und der laute Ton („Nebenstellenalarm“) kann u.A. als Einbruchsalarm „missbraucht“ werden.

Insgesamt bringt das KNX-Modul eine ganze F√ľlle an Kommunikationsobjekten mit, die einen auf den ersten Blick erstmal etwas erschl√§gt, auf den zweiten Blick aber jede Menge M√∂glichkeiten in Bezug auf Kontrolle und Wartung (Batterie schwach, St√∂rung Rauchkammer etc.) bietet.

Gira RWM KNX Kommunikationsobjekte

Um die Umwelt etwas besser beobachten zu k√∂nnen, kommt die¬†Wetterstation BMS Quadra zum Einsatz.¬†Deren Helligkeits- und Windsensoren sollen sp√§ter herangezogen werden, um bspw. die Jalousien auf der S√ľd- sowie¬†Westseite je nach Sonneneinstrahlung bzw. bei hohen Windgeschwindigkeiten automatisch auszurichten. Im Grunde sind alle relevanten Sensoren (inkl. Regensensor und Temperatur) vorhanden, lediglich¬†ein Feuchtigkeitssensor fehlt der¬†recht¬†spacig wirkenden Station.

BMS Quadra

Da ich die Station in neuwertigem Zustand recht g√ľnstig von einem Mitglied¬†des¬†KNX-User-Forum¬†erwerben konnte,¬†stand einem Testeinsatz auf der Dachterrasse nichts mehr im Wege. Gro√ü war dann die Entt√§uschung, da sich nach nur ca. einer Stunde leichtem Regen jede Menge Feuchtigkeit unter der Plastikabdeckung¬†angesammelt hatte, an welcher Stelle sich die empfindlichen Helligkeitssensoren befinden.

BMS Quadra Feuchtigkeitsproblem

Da der Hersteller anscheinend gerade bei „gebrauchten“¬†Ger√§ten wenig bis gar keinen Support bietet (laut Forum), habe ich¬†die fehlerhafte¬†Silkondichtung selbst entfernt und den blautransparenten Deckel mit Liqui Moly 6185 Silikon-Dichtmasse (Affiliate-Link) neu angebracht, bisher mit Erfolg.

BMS Quadra Feuchtigkeitsproblem geloest

Schockmoment also gl√ľcklicherweise √ľberstanden. Also kann die Quadra schon mal virtuell am Haus installiert werden. √úbrigens mein erstes selbst erstelltes 3D-Element in SketchUp, da es im 3D Warehouse kein passendes Modell gab. Also nicht zu kritisch sein.¬†:)

BMS Quadra virtuell an Hausdach montiert

Temperaturmessung per OneWire

Um eine Einzelraumregelung der Temperatur gew√§hrleisten zu k√∂nnen, kommen g√ľnstige OneWire-Temperatursensoren zum Einsatz. In die luftdichten Hohlwanddosen kommen dann die Temperaturf√ľhler von Loxone (Affiliate-Link), die ich schon seit geraumer Zeit im Testeinsatz habe.

OneWire-Temperaturfuehler von Loxone

Zus√§tzlich werde ich mir wohl den Spa√ü machen und – wie im Artikel Operation Smart Home – Gewerke√ľbergreifende Funktionsbereiche: Heizungssteuerung angesprochen – Estrichsensoren installieren, um die Temperatur der Fu√übodenheizung zu messen und damit eine m√∂glichst effektive Justierung der Ventile vornehmen zu k√∂nnen. Dazu werden DS18b20-Sensoren (Affiliate-Link)¬†in Leerrohre gepackt und zwischen Vor- und R√ľcklauf installiert. Vor einiger Zeit hatte ich diese Sensoren sehr g√ľnstig √ľber Aliexpress bezogen, mittlerweile haben die Preise aber wohl angezogen, sodass die Amazon-Alternative ohne lange Wartezeit gar nicht mehr so unattratkiv¬†erscheint.

Update: Nach kurzer Recherche habe ich¬†bei Aliexpress doch noch recht g√ľnstige Exemplare mit 3 Meter Anschlusskabel¬†gefunden, die inkl. Versand nur knapp zwei Euro pro St√ľck kosten.

DS18b20-Sensoren wasserdicht mit 3m Anschlusskabel

Um die Temperaturinformation in Loxone zur Verf√ľgung zu haben, werden die Sensoren per Busleitung an die passende Loxone 1-Wire-Extension (Affiliate-Link) angeschlossen. Da wohl recht viele Sensoren angeschlossen werden und etwas Luft nach oben bleiben soll – bspw. f√ľr CO2-Sensoren auf 1Wire-Basis – wird pro Stockwerk eine Extension eingesetzt. Die Anleitung¬†von Loxone besagt¬†√ľbrigens, dass bis zu 20 Sensoren mit einer Anschlussl√§nge von knapp 300 Metern m√∂glich sind. Hier wird √ľbrigens auch empfohlen Twisted-Pair (z.B. CAT 7) mit einem Querschnitt von mind. 0,6mm zu nutzen. Das Thema hatten wurde¬†schon einmal hier diskutiert, weshalb wohl besser noch 0,8mm (z.B. KNX-Busleitung) eingesetzt werden sollte.

KNX- und 1Wire-Leitung parallel verlegen

Damit alle KNX- und 1Wire-Komponenten an den jeweiligen Bus angeklemmt werden k√∂nnen, werden¬†zwei EIB-Leitungen parallel verlegt. Einmal regul√§r f√ľr KNX (gr√ľn) (Affiliate-Link) und einmal f√ľr OneWire (lila/violett), in diesem Fall dann die¬†EIB-Y(St)Y 2x2x0,8 EIB-/ Instabusleitung Lila.

Diese werden dann gemeinsam als Linie vom Schaltschrank aus von Raum zu Raum weitergeschliffen, eine Linie pro Stockwerk. Das Ende einer Linie wird dann wieder bis zum Schaltschrank zur√ľckgef√ľhrt, jedoch nicht angeschlossen. So kann man die Linie bei etwaigen Problemen theoretisch von beiden Seiten erreichen.¬†Wie die genaue Verlegestrecke dann tats√§chlich¬†aussieht, wird dann¬†direkt¬†beim Einziehen der Leitungen entschieden.

Netzwerkleitungen auch f√ľr Fensterkontakte verwenden?

√úber die Verlegung der CAT7-Leitungen¬†wurde ja im Blogpost Operation Smart Home – Gewerke√ľbergreifende Funktionsbereiche: Netzwerkverteilung schon ausf√ľhrlich gesprochen. Offen ist jedoch weiterhin, welche Leitungen f√ľr den Anschluss der Fenster- und T√ľrkontakte (bei den Fenstern mit¬†√Ėffnungs-/Verschluss√ľberwachung) genutzt werden sollen. Obwohl¬†es nat√ľrlich weitaus g√ľnstigere M√∂glichkeiten gibt, frage ich mich gerade, ob es nicht doch sinnvoll sein kann, einige CAT7-Leitungen mehr zu verlegen und diese f√ľr den Anschluss der Kontakte zu nutzen. Und an einigen Stellen ist es zudem so, dass¬†bereits Duplex-CAT7-Leitungen eingeplant sind, eine Netzwerkdose jedoch vollkommen ausreicht, wodurch die zweite Leitung direkt genutzt werden kann. So d√ľften sich die Mehrkosten auch in Grenzen halten.

Loxone Tree Stellantriebe

Nach langem hin und her habe ich mich doch f√ľr die Loxone Stellantriebe Tree¬†f√ľr die Regelung der Heizkreisventile der Fu√übodenheizung entschieden. Die Ansteuerung erfolgt pro Heizkreisverteiler (jeweils 7-8 Heizkreise bzw. damit auch Stellantriebe) dann nur √ľber eine vieradrige Leitung, da die Tree-Technologie als Bussystem konzipiert ist. Ben√∂tigt wird dabei noch die Loxone Tree Extension, welche bereits zwei getrennte √Ąste besitzt, an denen jeweils bis zu 50 Ger√§te angeschlossen werden k√∂nnen. „Ast links“ wird dann √ľber das Erdgeschoss, „Ast rechts“ f√ľr den ersten Stock genutzt.

Damit ist die Verdrahtung sehr einfach und sollte recht schnell ablaufen, zumal die Stellantriebe bereits angelernt und in der Loxone Config vorbereitet sind.

Loxone Tree Stellantriebe

Ein¬†zentraler Vorteil der¬†Loxone-Stellantrieben ist zudem, dass sie im Gegensatz zu den gew√∂hnlichen thermisch betriebenen Stellantrieben einen Stellmotor besitzen. Dadurch verbrauchen sie¬†immer nur kurz bei einer¬†Nachstellung der Ventilposition etwas Strom und verbraten nicht permanent 2-3 Watt, wie im Fall von¬†thermischen Antrieben. Au√üerdem k√∂nnen sie Zwischenpositionen direkt anfahren und m√ľssen so nicht kontinuierlich per PWM (Pulsweitenmodulation) angesteuert werden. Stell√§nderungen sind durch den Stellmotor binnen Sekunden erledigt, bei thermischen Elementen dauert das schon mal bis zu zehn Minuten.

Die Kr√∂nung ist¬†jedoch, dass die Loxone-Stellantriebe weiterf√ľhrende Wartungsinformationen √ľbermitteln k√∂nnen. Mit der passenden Config kann man sich sofort informieren lassen, wenn bspw. ein Antrieb oder¬†Ventil nicht korrekt erkannt wurde oder feststeckt.

Loxone Config Status Tree Stellantriebe

Kontrollierte Wohnrauml√ľftung

F√ľr die kontrollierte Wohnrauml√ľftung¬†wird die¬†Tecalor TVZ 170 Plus¬†eingebaut, andere Hersteller werden von unserem Bautr√§ger nicht supportet¬†– leider.¬†An sich kein schlechtes Ger√§t,¬†jedoch auch nicht wirklich fit f√ľr die Smart-Home-Welt von heute/morgen. Die „kleine“ Tecalor besitzt weder¬†Webschnittstelle, noch eine Erweiterbarkeit f√ľr KNX, Modbus oder was auch immer.¬†Lediglich drei L√ľfterstufen lassen sich¬†ansteuern.

Gl√ľcklichweise gibt es hierzu jedoch¬†eine Anleitung im Netz, sodass¬†Loxone sp√§ter zumindest die drei Stufen regeln kann. Wenn die Tecalor zus√§tzlich an einer schaltbaren Steckdose h√§ngt, l√§sst sich das Ger√§t auch remote¬†ausschalten. Oldschool, aber mehr ist wohl nicht drin. H√§tte ich die Wahl, w√ľrde ich wohl die¬†Helios¬†KWL EC 200 W R verbauen.

Update vom 24.01.2017:¬†Mittlerweile h√§ngt die Tecalor TVZ 170 Plus an der Wand des Technikraums und nach einem pr√ľfenden Blick meines netten Nachbarn bin ich zuversichtlich, dass sich die Wohnrauml√ľftung auch stufenlos √ľber Loxone regeln lassen wird. Benni (mein Nachbar)¬†selbst hat die Wolf CWL-400 Excellent, welche auf den ersten und zweiten Blick (laut¬†Display-Settings) die gleichen¬†Schnittstelleneinstellungen besitzt. Und bei der Wolf funktioniert die Ansteuerung schon mal mit 0-10V (stufenlos)¬†ohne Probleme, wie in dessen Blogpost¬†nachzulesen ist.

Update vom 01.05.2017:¬†Dank Benni l√§sst sich meine Tecalor nun auch stufenlos per analogem 0-10V Output des Miniservers steuern, die Konfiguration ist identisch zur oben angesprochenen Wolf-Anlage. K√ľnftig gibt es sogar noch Optimierungspotenzial. Mit der passenden IP-Schnittstelle (eBUS Koppler Ethernet) l√§sst sich wohl sogar der interne Bus der Anlage anzapfen und damit Nachrichten (Wartungsinformationen) auslesen und Schaltbefehle schicken. Total spannend, erstmal aber nicht √ľberlebenswichtig.

Aus meinem täglichen Leben

Wie man sieht, ging in den letzten Wochen einiges voran. Viele verschiedene Dinge wurden geplant, einige Komponenten davon bereits getestet und teilweise auch schon programmiert, um den Aufwand bei der späteren Installation möglichst gering zu halten. Bis alles fertig ist, wird es aber noch etwas dauern. Aber hey, der Weg ist das Ziel.

Smart Home v1

Gef√ľhlt bin ich bei vielen Dingen zwar immer noch recht weit am Anfang (Ansteuerung von Hauswasserwerk und kontrollierter Wohnrauml√ľftung), nach und nach werden sich die L√ľcken aber hoffentlich bis zum Stelltermin des Hauses – nach aktueller Planung bis Ende des Jahres¬†– schlie√üen.

Die n√§chste gro√üe – vermutlich auch¬†die gr√∂√üste – Baustelle wird im n√§chsten Schritt angegangen: Der Schaltschrank. Hier werde ich mich in den kommenden Wochen mit dem Elektriker meines Vertrauens zusammensetzen und den Aufbau planen, damit alle gew√ľnschten Komponenten bereits vorab im Schaltschrank fertig eingebaut und vorkonfiguriert sind.

Im besten Fall muss dann nur noch der Hausanschluss angeschlossen¬†und die hausseitigen Ger√§te¬†au√üerhalb des Schaltschranks √ľber die im Schaltschrank¬†installierten Reihenklemmen angesteckt¬†werden. Ich werde berichten…

Fun Fact: Dieser Blogpost ist mit √ľber 4.000¬†W√∂rtern √ľbrigens der L√§ngste, den ich bisher¬†ver√∂ffentlicht¬†habe. :)

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Jörg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er veröffentlicht regelmäßig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos

123 Gedanken zu „Operation Smart Home: Zwischenstand – Loxone, KNX, 1Wire und Co.“

  1. Hi,
    klingt alles super spannend und ich lese die Beitr√§ge auch gerne. Was mich aber interessieren w√ľrde ist, wie viel Wohnfl√§che du nachher verwaltest. Ich frage darum weil ich auch plane gro√ü zu renovieren und mir noch nicht sicher bin, ob sich das f√ľr meine Gr√∂√üe lohnt. Darum wollte ich dich mal fragen, um einen Anhaltspunkt zu bekommen.

    1. Hi Frank,
      sind in Summe knapp 140qm Nettowohnfläche. Aber im Grunde ist es echt egal, wie groß die Wohnug oder das Haus ist. So oder so gibt es genug, das sich automatisieren lässt. ;)

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Gr√∂√üe ist kein Kriterium .. Ich verzichte auch gern auf das Vokalubar „HAUSautomatisierung“ und nehme lieber „HEIMautomatisierung“. Wir haben davon in unserer ersten Wohnung 65qm ebenso profitiert, wie jetzt bei 220qm. Allerdings setze ich auf deutlich weniger Komponenten, da f√ľr mich der 80:20 Ansatz entscheidend war. Gleichwohl die M√∂glichkeiten, die hier beschrieben werden toll sind, zeigte mir die Erfahrung.. so viel wie n√∂tig, aber nicht mehr.

    3. Hi Markus,
      da hast du in all deinen Punkten absolut Recht. Weniger ist oftmals mehr. Das Schwierige dabei ist aber doch, dass man vorher meist nicht recht einsch√§tzen kann, ob eine Funktion nur Spielerei oder im t√§glichen Einsatz wirklich sinnvoll sein kann. Da m√∂chte ich von den restlichen 20% beim 80/20-Ansatz einfach m√∂glichst viel ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Sonst w√§re das Ganze – gerade f√ľr einen Techblog – wohl auch etwas langweilig. :)

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    4. Als TechnikFan bin ich auch gern f√ľr Spielereien und probiere viel aus. Beim Haus habe ich dann aber bewusst einen Gang zur√ľck geschraubt. Ein Haus ist keine Softwarel√∂sung, die man eben schnell mal austauscht. Damit hast Du aber recht, wenn Du alles reinpackst und dann kannst Du Dein Haus √§hnlich einer Software immer neu anpassen.

      Ich beobachte nur, dass man mit zu viel Technik den Durchschnittbauherren verschreckt. Mit Heimautomatisierung l√§sst sich mittelfristig mehr Geld sparen, als es kostet und der Komfortgewinn ist immens und besonders die Anpassungsf√§higkeit f√ľr Familien wird oft gar nicht gesehen .. die ist aber unschlagbar. Und ja .. man kann es vorher nie wissen und wird immer ein St√ľck daneben liegen.

      Hier findet jeder sein Maß und egal in welcher Größe findet man etwas passend zum Geldbeutel.

      Achja .. kleiner Tip .. im Technikraum w√ľrde ich eine klassisch verschaltete Beleuchtung einbauen. Warum? Wenn mal etwas spinnt, ist man dankbar, wenn der meist fensterlose Raum wenigstens Licht hat .. selbst wenn man alle Komponenten per Netzwerk erreicht.

    5. Hi Markus,
      alle Spielereien werde ich sicher auch nicht von Anfang an umsetzen. Das w√ľrde alleine schon das Budget sprengen, vom Aufwand f√ľr den hardwareseitigen Einbau und der softwareseitigen Parametrierung einmal ganz abgesehen.

      Aber egal, was alles zum Start eingebaut oder nicht eingebaut werden soll, ist die richtige Planung der zu installierenden Leitungen bzw. Leerrohre essentiell. So hat man auch sp√§ter die M√∂glichkeit, um Dinge zu erweitern, an die man heute noch f√ľr Spielerei h√§lt, oder die man gar nicht auf dem Schirm hat. Bestes Beispiel ist der Smart Mirror, der sp√§ter mal ohne sichtbare Strom- oder Datenkabel (wenn kein WLan genutzt werden soll) nachger√ľstet werden kann.

      Danke f√ľr den Tipp mit dem Technikraum. Das hat mir neulich auch schon ein Elektriker empfohlen. Irgendwie widerstrebt mir das aber immer noch etwas… :)

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  2. Hi Jörg,

    super Artikel. Ich saniere gerade einen Altbau und mache die Elektrik und SmartHome Auf – und Vorbereitung auch in Eigenleistung. Deine Ausf√ľhren klingen so, dass Du f√ľr Deine Steckdosen 1,5mm¬≤ Kabel vorsiehst. Beachte hierbei, dass die Strecken, sofern mit 16A abgesichert, aufgrund des maximal zul√§ssigen Spannungsfalls nicht l√§nger als 17m werden d√ľrfen. L√§ngere Strecken d√ľrfen nur noch mit 13A abgesichert werden (ich glaube hier waren es dann maximal 30m) oder mit 2,5mm¬≤ Kabel ausgef√ľhrt verwenden. Ich hab feststellen m√ľssen, dass selbst bei R√§umen die sehr nahe am Verteiler liegen, die 17m schnell erreicht sind. Aber das war eigentlich auch egal, denn mein begleitender Elektriker hat von Anfang an klipp und klar gesagt „Steckdosen mit 2,5mm¬≤“!. Hatte zwischendurch auch nochmal mit nem anderen (aktiven) Elektriker Kontakt und als er h√∂rte, dass ich selbst saniere, kam auch recht schnell die Kontrollfrage welchen Querschnitt ich f√ľr die Steckdosen ziehe, er hat das dann auch nochmal best√§tigt. Jeder altgediente und nicht im aktiven Dienst befindliche Elektriker erkl√§rt mich f√ľr bekloppt wenn ich erz√§hle, dass ich 2,5mm¬≤ ziehe wie ein Weltmeister, aber die Aktiven best√§tigen es.
    Du hast ja geschrieben Du hast erfahrene Elektriker auf die Du zur√ľckgreifen kannst, ich will da auch Keinem zu Nahe treten, wollte nur meine Erfahrungen wiedergeben.

    MfG
    Marco

    1. Hi Marco,
      danke f√ľr deinen Input!
      F√ľr Lampen und Jalousien m√∂chte ich durchgehend 1,5mm¬≤ nehmen, da die Lasten hier √ľberschaubar sind.
      Da so gut wie √ľberall Mehrfachsteckdosen vorgesehen sind und der Technikraum mit dem Schaltschrank alles andere als zentral ist, wird es wohl Sinn machen direkt auf 2,5mm¬≤ zu setzen. Dann entsprechend f√ľnf- oder siebenadrig, je nach Anzahl der anzuschlie√üenden Verbraucher. Denn Mehrfachsteckdosen m√∂chte ich so gut es geht vermeiden.

      Dir viel Erfolg beim Sanieren!

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Jörg,

      dann darfst Du die Leitungen nicht mit 16A absichern, sondern nur mit 6 oder 10A. Das sollte Dir dein Elektriker anhand der verlegten Kabellängen ausrechnen.

      2,5mm¬≤ Kabel sind schon aus Energiespargr√ľnden gegen√ľber 1,5mm¬≤ zu empfehlen. Der Widerstand des Kabels wird aufgrund der sehr hohen Peakstromaufnahme moderner Schaltnetzteile immer wichtiger.

      Du hast folgendes geschrieben:

      ********
      Abz√ľglich Schutz- und Nullleiter k√∂nnen mit¬†einer 5-adrigen Mantelleitung mit 1,5er Querschnitt (NYM-J 5×1,5¬†(Affiliate-Link)) drei Steckdosen versorgt¬†werden, mit einer 7-adrigen Leitung (NYM-J 7×1,5 (Affiliate-Link)) sogar f√ľnf Steckdosen.
      ********

      Hast Du alle „Phasen“ einer Leitung √ľber eine Sicherung abgesichert? Wenn Du mehrere Absicherungen parallel verwendest √ľberlastest Du in diesem Fall u.U. den Nullleiter.

      Stefan

      P.s.: Warum kann ich eigentlich nicht auf deinen Post antworten, sondern nur auf Marcos?

    3. Hallo Jörg,

      ups, das mit den niedrigen Sicherungswerten hatte Marco ja auch schon geschrieben.
      Ich muss gestehen 13A Sicherungen habe ich bisher nicht verbaut gesehen, nur 6A, 10A und 16A. Zu kaufen gibt es sie wohl…..

      Hattest Du Dir die Hager Sicherungsautomaten angeschaut? Die bekommt man auch mit zwei Ausgangsklemmen und sind meinem Wissen nach die einzigen Sicherungsautomaten, die f√ľr den direkten Anschluss von zwei Kabeln ohne Tricks zugelassen sind.
      Ich bin sowieso ein Fan der Klemmtechnik von u.a. Hager und Wago. Die halten in der Zwischenzeit „ewig“.

      Stefan

    4. Hi Stefan,
      habe dem Blogpost mal ein Update verpasst, dass ich bei Steckdosen direkt auf 2,5mm setzen werde.

      Einen Wandauschlass mit mehreren Steckdosen w√ľrde ich sicherungstechnisch am liebsten zusammengefassen, um die von dir beschriebenen Probleme zu vermeiden. Aber da verlasse ich mich auf meinen Elektriker.

      Verschiedene Sicherungsautomaten habe ich noch nicht im Detail anschaut. Danke f√ľr den Hinweis! Die genaue Verteilung im Schaltschrank ist gerade noch ein offener Punkt.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Du kannst immer nur auf den Hauptkommentar antworten. Das habe ich aus verschiedenen Gr√ľnden extra so eingestellt.

  3. Hi Jörg,

    Was war f√ľr dich der entscheidende Faktor f√ľr den Wunsch nach der Helios KWL? Wegen Einbindung in KNX oder einfach gute Erfahrungsberichte?

    Viele Gr√ľ√üe,
    Uli

    1. Hi Uli,
      die Helios hat standardm√§√üig einen Webserver, √ľber den man Statusinformationen (z.B. wartungsrelevante Daten) auslesen kann und an den Befehle (z.B. L√ľftergeschwindigkeit) √ľbermittelt werden k√∂nnen. Weiterhin hat man die M√∂glichkeit (wenn auch nicht g√ľnstig) sowohl Modbus als auch KNX √ľber ein passendes Modul nachzur√ľsten. Das wirkt dann eher nach dem Jahr 2016 als drei digitale Input-Pins der Tecalor, √ľber die 3! Geschwindigkeitsstufen geregelt werden k√∂nnen. Bis zu den Erfahrungsberichten bin ich dann gar nicht erst gekommen, da bereits direkt die Aussage vom Bautr√§ger kam, dass ausschlie√ülich Tecalor verbaut werden kann.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  4. Hallo Jörg,

    danke f√ľr den Klasse Blog Artikel! Ich befinde mich auch gerade in der Bauplannung und deswegen bin ich wirklich f√ľr jeden Tip dankbar.
    Wie machst du es mit der Erdung? Lässt du einen Fundamenterder einbauen?
    Was machst du mit Blitz-/√úberspannungsschutz? In so einem Smarthome gibt es ja schon sehr viele empfindliche Elektroger√§te…

    Freue mich schon auf den Schaltschrank!

    Gr√ľsse
    Michael

    1. Hi Michael,

      mein Bauträger wird eine Fundamenterdung einbauen und auch abnehmen. Die Anschlussfahne wird dann im Technikraum auf die Potentialausgleichsschiene gelegt.

      Als Blitz-/√úberspannungsschutz k√∂nnte evtl. der Kombi-Ableiter TN-C-Systeme DSH TNC 255 (Affiliate-Link) geeignet sein. Dar√ľber habe ich aber noch nicht im Detail mit meinem Elektriker gesprochen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Jörg,

      wie ich immer wieder lese willst Du ja alle Ger√§te kontrollieren… ( ;-> ) nimm doch die FM Version, die hat einen potentialfreien Fernmeldekontakt.

      Leider reicht die Wirkung eines solchen Ger√§tes nur ca. 5m weit um das Spannungsniveau soweit auf allen Leitungen anzugleichen dass die Endger√§te es „aushalten“ k√∂nnen.
      Alle Busse (KNX, LON, usw.) und 230V Ger√§te in einer Entfernung von mehr als 5m vom Dehnshield ben√∂tigen f√ľr einen vollst√§ndige „Wirkung“ (gibt es die √ľberhaupt bei einem Blitzeinschlag?) zus√§tzlich im Abstand von ca. 10m (h√§ngt nat√ľrlich davon ab wo Endger√§te angeschlossen sind) einen Typ3 √úberspannungsschutz. Die DSL-Leitungen (analog/ISDN setzt Du bestimmt nicht mehr ein) und SAT-Anlagen brauchen auch einen „Blitzschutz“.
      Ist hier sehr gut beschrieben:
      http://www.dehn.de/de/wohngebaeude

      Blitzschutz ist eigentlich der falsche Begriff. Ein Blitzschutzgerät hebt grob gesagt die Spannungen auf allen Leitungen gleichzeitig auf dasselbe Niveau und leitet dabei einiges gegen Erde ab. Die Differenz zwischen den Adern macht den Geräten und Leitungen zu schaffen.

      Apropos Fundamenterdung….
      Bekommst Du ein Pr√ľfprotokoll √ľber die Erdung vom Bautr√§ger? Ohne ist nicht sicher, ob sie f√ľr den Boden abh√§ngig vom Bodenaufbau, Grundwasser, usw. ausreichend ist. Je nach Beschaffenheit des Bodens (gibt es ein Bodengutachten?) kann ein zus√§tzlicher Tiefenerder notwendig sein.
      Wenn die Erdung nicht ausreicht nutzt Dir der gesamte Blitzschutz nichts und Du kannst Dir böse Nebeneffekte durch die schlechte Ableitung von Spannungen (bis in den HF Bereich) einfangen.

      Gr√ľ√üe

      Stefan

    3. Hi Stefan,
      danke f√ľr den Hinweis bzgl. der FM-Version. Das gesamte Thema Blitzschutz werde ich mir direkt mit meinem Elektriker ansehen. Hoffentlich l√§sst sich das alles einigerma√üen zufriedenstellend umsetzen. Gibt ja schon eine Menge Dinge, die man beachten muss/sollte.

      DSL (Telekom) und Kabel (Unitymedia) kommen per Glasfaser ins Haus. Kabelfernsehen (Unitymedia) anscheinend zus√§tzlich noch per Koaxial. Letztgenanntes w√ľrde ich aber nicht nutzen.

      Da sich der Bautr√§ger nach eigenen Angaben um die Fundamenterdung k√ľmmert und diese abnimmt, gehe ich mal schwer davon aus, dass es ein Pr√ľfprotokoll geben wird. Sicherheitshalber hake ich aber auch nochmal nach… Danke f√ľr den Hinweis! Dieses Dokument (ab S. 18) gibt √ľbrigens Aufschluss, was es beim Protokoll zu beachten gilt. Ein Bodengutachten liegt √ľbrigens auch vor.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  5. Hallo Jörg

    Einige Stellen dieses Eintrags sind recht ausf√ľhrlich und einiges scheinst du schon zu testen. Ich h√§tte gerne zu diesem Absatz mehr erfahren:

    Zur Ansteuerung der insgesamt sechs Roll√§den und sechs Jalousien dienen ein 8fach-Jalousieaktor des Typs ABB JA/S 8.230.1M (Affiliate-Link) und ein ABB HA/S 4.230.1M (Affiliate-Link), welche sp√§ter √ľber den Loxone Miniserver gesteuert werden k√∂nnen.

    Hast du schon was davon getestet? Ich pers√∂nlich stehe gerade kurz davon meinen Loxone Miniserver und allen anderen Locone Kram wieder zu verkaufen, weil es scheinbar keine M√∂glichkeit einer Koexistenz von KNX und Loxone im Bereich Rollladen/Jalousie gibt. Das Problem ist, dass Loxone keinen Statuseingang f√ľr Jalousien hat. Wenn man per KNX die Beschattung verstellt wei√ü der Miniserver nicht mehr wo die Rolll√§den stehen. Das Loxone Konzept sieht es einfach nicht vor, dass neben dem Miniserver noch andere Instanzen aktiv agieren. Oder irre ich mich? Kann ich mit einem KNX Taster einen KNX Jalousieaktor (ohne „durch den Miniserver hindurch zu gehen“) ansteuern und dennoch die aktuelle Position der Jalousie mit dem Miniserver visualisieren?

    F√ľr mich ich dies jetzt im Nachhinein ein echtes Problem und ich bin sehr entt√§uscht von Loxone. Darum weise ich dich (hoffentlich rechtzeitig) darauf hin. Ich bin jedenfalls auf der Suche nach einer Alternative f√ľr Loxone, mit der ich mein KNX System wirklich visualisieren und erweitern kann…

    Viele Gr√ľ√üe
    Lukas

    1. Hi Lukas,
      damit hast du Recht. Loxone sieht im normalen Jalousiebaustein keine Statuseingänge vor, was schon seit Jahren von Anwendern bemängelt wird. Das wird wohl leider auch so bleiben, da Loxone kein Interesse an der Behebung dieses Umstandes hat. Da das Loxone-System aus meiner Sicht dennoch die passende Gesamtlösung bietet, muss eben ein Workaround gefunden werden. So leicht gebe ich da nicht auf.

      Dem Problem werde ich mich erstmal versuchen so anzun√§hern, dass ein KNX-Taster die Jalousie direkt schalten kann. Dabei erh√§lt der Loxone-Jalousiebaustein f√ľr die richtige Visualisierung auch einen entsprechenden Auf-/Abbefehl, dessen Ausg√§nge werden f√ľr die Zeit dieses Taster-Schaltvorgangs jedoch √ľber Logikbausteine „unterdr√ľckt“. So werden die Schaltbefehle, die ja sowieso schon beim Jalousieaktor ankommen, nicht nochmal √ľber Loxone verschickt. Die einzige Einschr√§nkung w√§re dann wohl, dass die Jalousie w√§hrend eines Schaltvorgangs per KNX-Taster nicht √ľber die Loxone-App steuerbar ist. Aber das kann theoretisch auch ein Vorteil sein…

      Sobald ich eine brauchbare L√∂sung gefunden habe, werde ich dar√ľber berichten.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  6. Hallo Jörg,

    das mit den Steckdosen an den Rollos ist √ľberhaupt kein Problem. Die von dir beschriebene Problematik w√ľrde zutreffen wenn du 2 Sicherungskreise auf den Leitungen h√§ttest. Du kannst aber Problemlos die Steckdosen Leitung √ľber den gleichen Stromkreis machen wie die Rollos (5.Ader auf der gleichen Sicherung). Wundert mich etwas das dein Elektriker das nicht wusste ….

    gr√ľ√üe
    Thomas

    1. Hi Thomas,
      danke f√ľr den Input. Mit meinem Elektriker habe ich √ľber solche Details bisher noch gar nicht gesprochen…
      Mal sehen, was er dazu sagen wird.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  7. Hallo Jörg,

    ich habe noch einen Sicherheitstip f√ľr dich.
    Ich weiss nicht ob du dir schon dar√ľber Gedanken gemacht hast aber du solltest keinen KNX Bus nach au√üen legen.
    Mit einem Laptop und z.b. Zugang einen Au√üen Bewegungsmelder hat ein Einbrecher / Angreifer innerhalb von Sekunden Zugriff auf alle KNX Ger√§te und kann nach belieben schalten und walten – also z.b. auch die Haust√ľr aufmachen wenn diese per KNX angebunden ist.

    Gruß
    GrayDeath

    1. Hi Gray,
      danke f√ľr den Hinweis. F√ľr den Au√üenbereich sehe ich nat√ľrlich eine separate Linie vor, die per KNX-Linienkoppler von der Hauptlinie im Haus getrennt wird, keine Sorge. :)
      Dort hängen dann vermutlich nur Bewegungsmelder und Wetterstation dran. Details folgen zu gegebener Zeit.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  8. Hallo Jörg,

    Du hattest davon gesprochen, dass Du die Treppenstufen beleuchtest… willst Du auch Bewegungsmelder/Druckmelder installieren, so dass die Treppenstufen dort aufleuchten wo man geht?

    Gruß

    Stefan

    1. Hi Stefan,

      Pr√§senzmelder mit verschiedenen Pr√§senzzonen gibt es im Flur sowohl im EG als auch im OG, sodass diese erstmal zur Ansteuerung gen√ľgen sollten. √úber Ersch√ľtterungssensoren an der oberen und unteren Treppenstufe hatte ich schon mal kurz gedacht, damit habe ich mich aber auch noch nicht weiter besch√§ftigt. Falls du konkrete Produktvorschl√§ge daf√ľr hast, bitte immer gerne her damit. :)

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Jörg,

      lange Folientaster als Sensoren w√ľrden sich anbieten, aber da bin ich noch nicht f√ľndig geworden.
      Von der Bauform her dachte ich an diese Variante.
      Drucksensoren sind hier wohl oversized :-)

      Auch das hier ist wohl ein wenig √ľbertrieben ;-)

      Bei der Suche bin ich √ľber diesen Drucksensor f√ľr Heizung und Wasser gestolpert:
      Damit k√∂nntest Du Deine Heizung im laufenden Betrieb auf Dichtigkeit √ľberwachen.

      Gruß

      Stefan

  9. Jörg,

    Danke sehr! Super Blog! Ganz viele hilfreiche Informationen.
    Meine Neubau-Whg wird bis Ende des Jahres fertig gebaut. Morgen habe den letzten Termin mit dem Elektriker – ich habe deswegen einige Fragen.
    Mein Bautr√§ger ist offen for (Smarthome) Erweiterungen, inkl. KNX usw…, er will aber sehr sehr viel geld daf√ľr.
    – In meiner aktuellen Whg habe jede menge Philips Hue Lampen im Einsatz – teuer zu kaufen, aber sie funktionieren daf√ľr sehr gut. Lohnt es sich wirklich eine KNX L√∂sung zu installieren wenn Funkl√∂sungen auch gut gehen? Was sind die Vorteile?
    -Zum Thema FBH, ich habe vor Netatmo Thermostate einzubauen, die Funktionieren mit Loxone und brauchen keine zus√§tzliche Verkablung – hast du damit Erfahrung? (Cat7A Leitungen sind in der n√§he der Stellantriebe geplant – falls KNX oder Loxone-Tree in sp√§ter Frage kommt, wird’s gehen)

    Danke!

    1. p.s.
      alle Cat7a Leitungen in meiner Wohnung sind geschirmt f√ľr 1,5Ghz (besser f√ľr z.B. CATV Signale da ich auf Coax verzichten will) und mit AWG22 Dr√§hte anstatt AWG23.
      Mit AWG22 hoffe ich auf weniger Spannungsabfall f√ľr PoE und auch noch bessere Chancen, dass KNX und/oder 1-Wire √ľber Cat7a gut geht.

      Ich habe einige Cat7a Proben bestellt (Ligawo, Bigtec, Draka usw..) dieser fand ich am besten:
      Dätwyler Datenkabel Cat.7A, S/FTP (1500 MHz), 4x2xAWG22
      http://www.elektroversand-schmidt.de/product_info.php?cPath=461_877&products_id=25726

    2. Danke f√ľr den Tipp bzgl. des gr√∂√üeren Querschnitts bei AWG22-Leitern (0,326mm¬≤) im Vergleich zu AWG23 (0,258mm¬≤). Darauf h√§tte ich sonst gar nicht geachtet. Mehr Details dazu im Wiki-Artikel.

      Der Aufpreis ist in meinem Fall mit knapp 15% auch vertretbar. W√ľrde spontan die Variante Draka UC1500HS w√§hlen. Spricht da aus deiner Sicht etwas dagegen oder warum hast du die teurere halogenfreie Version gew√§hlt?

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    3. Hi Oisin,
      ich hab es wohl schon mal am Rande angesprochen, dass ich pers√∂nlich soweit m√∂glich auf Funk verzichten m√∂chte. Manche Funkl√∂sungen funktionieren mittlerweile recht zuverl√§ssig, keine Frage. Meine Erfahrung aus den letzten Jahren ist jedoch, dass es damit aber immer mal irgendwo klemmt oder zwickt. Das liegt wohl in der Natur der Sache und darauf hab ich langfristig einfach keine Lust, gerade bei einem Neubau, bei dem man recht einfach √ľberall passende Leitungen verlegen kann. Hinzu kommt, dass man bei Funk eigentlich nie genau wissen kann, ob die systemseitige Verschl√ľsselung (sofern √ľberhaupt vorhanden) nicht doch bereits Sicherheitsl√ľcken enth√§lt. Da installiere ich lieber Kabel und entsprechende „oldschool“ KNX-Komponenten, die vermutlich in 20 Jahren noch ohne St√∂rungen und Manipulationsm√∂glichkeiten funktionieren.

      Mit Netatmo habe ich keine Erfahrung, sorry.

      Gr√ľ√üe und viel Erfolg bei deinem Projekt
      Jörg

    4. Draka Cat7a 1500Mhz AWG22 ist auch sehr gut.

      Dätwyler war leichter zu entmanteln und es war nicht so steif oder dick wie Draka Kabel.
      Ich denke Draka wäre auch eine tolle Wahl

    5. Ich werde dann doch auch versuchen auf Funk zu verzichten….

      Ich versteh nicht warum KNX nicht √ľber Cat7a AWG22 funktioneren soll…..wenn sehr lange >>100m 0.8mm KNX Leitungen zugelassen sind, dann m√ľssten auch ~30m 0.6mm Cat7A Kabel ausreichend sein….oder?

      Ich werde wo möglich KNX Leitungen ziehen lassen und evtl. auf CAT7A gehen wo ich keine KNX Leitung rein bekomme.

    6. Hallo Oisin,

      KNX Leitungen sind f√ľr die Verlegung parallel mit 230V/480V Leitungen zugelassen, CatX Kabel normalerweise nicht.
      Ansonsten spricht nur der höhere Innenwiederstand gegen CatX Kabel.

      Gruß

      Stefan

  10. Hello,

    Ich habe eine Frage.
    Ich plane die Verdrahtung meiner Neubauwohnung, wie ich hier erw√§hnt habe – will mein Elektriker immer viel Geld f√ľr Smarthome Erweiterungen. Deswegen, versuch die die Verdrahtung so zu planen, dass ich sp√§ter auf KNX und Loxone umbauen kann.
    Einige Lichter in meiner Wohnung bekommen einen eignen LS-Schalter (wegen 2/3-Weg Wandschalter) Рich gehe davon aus, dass ich in diesem Schaltkreis ein Loxone oder KNX Relaisschalter mit einbauen könnte Рstimmt das?
    Kann ich einfach später ein Relax Extension an dem Ausgang vom LS-Schalter anschliessen und davon auch schalten? (angenommen, die Wandschalter alle an geschaltet sind)

    Danke sehr

    1. Hallo Oisin,

      Du kannst jede Leitung hinter einer Sicherung schalten. Wichtig ist, dass Du im Sicherungskasten Platz f√ľr weitere Ger√§te hast. Am besten oberhalb der Sicherungen, dann kannst Du die Aktoren bei Bedarf direkt hinter die Sicherungen einschleifen.
      Denk auch an so „Kleinigkeiten“ Netzteil und Drossel vom Platz her einzuplanen, am besten eine Reihe zus√§tzlich.

      Gr√ľ√üe
      Stefan

  11. Hallo Jörg,

    ich habe mal eine Frage bez√ľglich deiner Planung f√ľr die Ermittlung der Raumtemperatur. Du setzt ja, wie im hiesigen Blog-Eintrag gesagt auf Temperaturf√ľhler von Loxone in den Holraumdosen, zus√§tzlich aber auch noch auf die Temperaturauswertung der MDT-Glastastern bzw. den KNX-Pr√§senzmeldern. M√∂chtest du dann auch den 3 Werten einen Mittelwert bilden oder welchen Wert wirst du zur Anzeige der Temperatur nutzen?

    Viele Gr√ľ√üe
    David

    1. Hi David,

      erstmal werde ich vorab versuchen alle Temperatursensoren zu kalibrieren, damit die Werte möglichst valide sind. Dazu gibt es vermutlich demnächst weitere Infos.

      Welche Werte ich dann tats√§chlich nutze bzw. ob aus verschiedenen Werten der Mittelwert gebildet wird, kann ich leider noch √ľberhaupt nicht absch√§tzen. Vermutlich ist das schon sinnvoll, das wird sich schlussendlich aber wohl erst im laufenden Betrieb zeigen. Infos dann auch erst zu gegebenem Zeitpunkt, alles andere w√§re wilde Spekulation.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  12. Noch eine Frage von mir….
    Wenn ich 5×1,5mm geschirmt zum Deckenlicht bringe, k√∂nnte ich die DMX Signale im Notfall √ľber die zwei zus√§tzliche Dr√§hte schicken? 24V, Erde und DMX Signalleitung?
    F√ľr zwei Kabel will der Elektriker das doppelte haben…. Deswegen die Frage.

    Danke schön.

    1. Kannst ja evtl. mal hier nachlesen.

      Kann funktionieren, ist aber wohl der Ober-Pfusch. Ich w√ľrde jedenfalls spontan davon abraten und einen weiten Bogen um solche Freestyle-L√∂sungen machen.

      Wenn du schon die Steuerinformationen mit √ľber die f√ľnfadrige NYM-Mantelleitung pumpen m√∂chtest, schau dir lieber DALI an. Das ist quasi DMX in oldschool, welches genau f√ľr diesen Anwendungsfall konzipiert ist.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hi Jörg,

      Ich habe von Dali gelesen – klingt super, vielen dank!!!
      Mir ist aber noch nicht ganz klar wie es funktioniert, z.B. wenn ich ein „Loxone DALI Extension“ kaufe, kann ich ich mit sowas wie „OSRAM HTI DALI 105/230-240 DIM Elektronische Trafo“ ein e27 240V LED trieben und dimmen?

      Wie schließe ich es an mein Loxone Dali Extension?
      https://www.voltus.de/hausautomation/dali/dali-dimmer/osram/osram-hti-dali-105-230-240-dim-elektronische-trafo.html

    3. okay, Danke J√∂rg…Da steht aber sehr wenig Info…nur folgendes.
      Ich habe bei Loxone nachgefragt

      HINWEISE ZUR VERKABELUNG
      Der maximale Spannungsfall zwischen Sender und Aktor darf 2V nicht √ľberschreiten.
      Die maximale Kabellänge beträgt 300m bei 1.5 mm² Leitern
      Bei DALI Installationen sind sowohl Linien- als auch Sterntopologie möglich, eine Ringtopologie ist zu vermeiden
      Bei Ausnutzung der maximalen Leitungslänge ist es nicht ratsam, DALI in Kombination mit der Netzleitung zu verlegen.

    4. F√ľr die decken Beleuchtung tendiere ich jetzt zu knx oder Loxone Dimm-Aktoren anstatt Dali oder DMX.. Das hei√üt keine Farben aber viel weniger Komplexit√§t!

      DMX wird f√ľr die Spots benutzt.
      J√∂rg danke f√ľr deine Hilfe.

  13. Hallo Jörg,

    ich bin es noch einmal und habe gleich eine weitere Frage zu allg. Verständnis.
    Du hast ja geschrieben, dass die Jalousie- und Rollladenmotoren (welche sind dies eigentlich von Somfy?) per 5×1,5mm¬≤ NMY-J Kabel betrieben werden. Jetzt meine Frage, wird √ľber dieses Kabel auch das KNX“signal“ geschickt oder verlegst du zu jedem KNX Endger√§t eine gr√ľne KNX Busleitung? Vielleicht ist die Frage ja schon falsch gestellt, bin da noch nicht wirklich firm in der Materie, aber mich interessiert es grunds√§tzlich mal, ob f√ľr jeden KNX „Empf√§nger“ eine extra BUS Kabel gelegt werden muss? Ist sicher eine sehr laienhafte Frage, aber ich bin wirklich sehr interessiert an dem Thema.

    VG David

    1. Hi David,

      KNX wird via dem gr√ľnen Kabel gelegt – insofern ja: Zu jedem KNX Ger√§t ein Kabel. Aber die Motoren werden beispielsweise eher zentral in einem Schaltschrank an KNX via einem entsprechenden Rolladenaktor an KNX angebunden –> Also nur Leitung im Schaltschrank.

      Viele Gr√ľ√üe, Uli

    2. Danke euch beiden schon mal f√ľr die R√ľckmeldung. Nur das ich es jetzt richtig verstanden habe.
      Beispiel Rollladen:
      Vom Rollladenmotor geht ein Kabel an den KNX Aktor und erhält von dort den Strom. Der KNX Aktor erhält vom Netzteil seinen Strom und wird per KNX Bus z.B. an die Loxone Miniserver angeschlossen.

      Beispiel Präsenzmelder:
      hier gehen 2 Leitungen von PM zum KNX Aktor bzw direkt in den MiniServer

      Sorry wenn ich mich da ein wenig DAU mäßig anstelle :D

  14. Zunächst mal: Super Blog!

    Frage: Warum nutzt du einen KNX Jalousieaktor? Was kann der „mehr“ als ein normaler KNX-Schaltaktor mit dem man ebenso eine Jalousie √ľber 2 Kan√§le rauf und runter fahren kann?

    1. Hi Patrick,
      die von mir eingesetzten KNX-Jalousieaktoren von MDT besitzen mechanisch verriegelte Relais. Dadurch kann es trotz falscher Programmierung (oder was auch immer) niemals vorkommen, dass der Rohrmotor gleichzeitig Strom auf beiden Kanälen (Auf und Ab) erhält. Das finden manche Motoren nämlich alles andere als lustig und rauchen dabei im schlimmsten Fall komplett ab.

      Dar√ľber hinaus bieten KNX-Jalousieaktoren gew√∂hnlich weitere Features, die eben genau auf den Betrieb eines Rolladens bzw. einer Jalousie abgestimmt sind (z.B. getrennt einstellbare Fahrzeiten f√ľr Auf und ab oder notwendige Pausezeiten bei einem Richtungswechsel -> Umschaltverz√∂gerung).

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  15. Hi Jörg,
    Wirst du die Logiken (Automatikjalousie) f√ľr die Jalousien eigentlich √ľber den Miniserver laufen lassen oder wirst du die einzelnen Logiken „manuell“ erstellen? Soll ja bei KNX Aktoren in Verbindung mit dem Miniserver nicht so ohne weiteres laufen. Und ein KNX Taster wie der MDT Glastaster soll dabei auch so seine Schwierigkeiten machen falls man ihn mit den Jalousieaktoren verbindet. So konnte man es zumindest im Loxforum lesen.
    Bin da auf deine Lösung gespannt

    1. Hi David,
      werde wohl erstmal die Logik des Miniservers nutzen – schon allein weil ich keine Lust auf die Konfiguration per ETS habe. Das ist so 1980er-Style und dauert immer ewig :D

      Also Tasterdruck -> Loxone Miniserver -> Ansteuerung Jalousie

      Dann wird es eben noch einen Taster bzw. eine Tasterfunktion geben, um alle Jalousien im Haus direkt per KNX und damit ohne Umweg √ľber den Miniserver zu schalten – Nur f√ľr den Fall, dass Loxone einmal ausfallen sollte.

      Wenn ich hier ein brauchbares Konzept gefunden habe, welches sich in der Praxis bew√§hrt hat, folgt ein Update. Das kann aber noch dauern…

      Der erste MDT Glastaster II Smart ist jetzt auch endlich eingetroffen. Werde mich die kommenden Tage damit besch√§ftigen und evtl. auch dar√ľber berichten.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Hast du einen passenden Link zum Thread im Loxforum?

  16. Hi Jörg,

    das klingt ja schon mal super, dass weitere Hardware eintrifft und du fleißig testen kannst.

    Hier der Link (https://www.loxforum.com/forum/eib-knx-schnittstelle/46265-knx-jalousien-mit-automatikbaustein/page2) zum Forum in dem ich die Frage auch schon gestellt habe und eine nachvollziehbare, wenn auch ern√ľchternde, Antwort bekommen habe.

    Mein Wunsch/Ziel w√§re es eigentlich, die Jalousie und auch das Licht, im „Notfall“ √ľber den MDT Glastaster bedienen zu k√∂nnen (auch f√ľr G√§ste etc.) so dass ein Ausfall des MiniServer nur die Visualisierung und vielleicht die Regelung der Heizung mit den Lox Tree Stellmotoren.

    Da ich mit ETS und dem Miniserver noch gar keine Ber√ľhrung habe stellt sich mir die Frage, ob das Programmieren in ETS wirklich soviel schwerer ist oder ob nicht doch die Vorteile von KNX √ľberwiegen. Und den MiniServer dann f√ľr die reine Visualisierung?

    VG David

    1. Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten…
      Bei der Programmierung √ľber die ETS mit den Applikationen der jeweiligen KNX-Ger√§te hat man gew√∂hnlich sehr viele aber meist auch recht un√ľbersichtliche M√∂glichkeiten, was gerade den Einstieg erschweren kann. Komplexere Funktionen sind aus meiner Sicht kaum selbsterkl√§rend, die Benennung zudem teilweise inkonsistent. So muss man entweder in der Doku des Herstellers nachbl√§ttern (sofern vorhanden) oder eben alles selbst durchtesten. In der ETS gibt es √ľbrigens keine weitere Hilfestellung (z.B. Mouseover mit Infotexten o.√Ą.) zu einzelnen Funktionen. Beim Testen muss man auch Geduld mitbringen, da es teilweise recht lange dauert (eine Minute ist keine Seltenheit), bis ein einzelnes KNX-Ger√§t programmiert ist und eine √Ąnderung getestet werden kann. Die KNX-Welt ist gef√ľhlt eher f√ľr „Profis“ konzipiert, die jede Menge Produktschulungen besucht haben und die Funktionen eh tagt√§glich im Einsatz haben. Aber alles halb so wild, gerade wenn man etwas Spa√ü am „Basteln“ und gen√ľgend Zeit mitbringt. Auch entdeckt man meist wirklich praktische Funktionen, dann aber oft erst auf den zweiten Blick.

      Loxone ist auch nicht immer selbsterkl√§rend, aber hier kommt man gerade am Anfang viel schneller und einfacher ans Ziel. Hier gibt es bspw. Hilfetexte, verlinkte Onlinequellen und einen Simulationsmodus, um √Ąnderungen in Sekundenschnell zu testen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Das Ist nat√ľrlich ein Argument f√ľr Loxone. Ich hab nur Bedenken, falls der MiniServer mal den Geist aufgibt, dass dann „nichts“ mehr geht, wenn die KNX Ger√§te nicht direkt √ľber den KNX Bus verbunden sind.

    3. Kann ich verstehen… Ein gewisses Risiko bleibt dabei nat√ľrlich immer. Deshalb versuche ich auch einige Basic-Funktionen per Fallback direkt √ľber den KNX-Bus laufen zu lassen (Grundlicht An, Rollos Zentral Auf) und alle Nice-To-Have Features (Lichtszenen, Automatikfunktionen, Multimedia, etc.), die nicht „lebenswichtig“ sind, √ľber Loxone.

    4. Hallo Jörg,

      habe die ETS seit Version 3, ganz so schlimm ist es auch nicht.
      Immerhin ist im Laufe der Versionen etwas besser geworden, die ETS3 war in meinen Augen wirklich schlimm zu bedienen.

      Gr√ľ√üe Stefan

  17. Hallo Jörg,

    lese Deinen Blog schon länger und finde es super, was Du alles machst. Insbesondere Dein eigenes SmartHome Projekt finde ich echt spannend.
    Warum setzt Du eigentlich nicht komplett auf den Loxone Tree statt KNX?

    Ich habe aktuell das Gef√ľhl, dass wir uns in einem Umbruch befinden und sowieso bald alles auf IP-basis laufen wird.

    Gerade plane ich auch meine eigenes SmartHome (Neubau) und stehe vor der schweren Entscheidung f√ľr das richtige System.
    Kenne einen guten Elektriker bei uns, die haben fr√ľher viel KNX gemacht und die empfehlen f√ľr Privathaushalte nur noch Loxone. Auch die eigene KNX Installation in deren Firmenzentrale wird r√ľckgebaut. Das gibt mir schon zu denken.

    Wäre ja mal auf Deine Meinung gespannt.

    Gr√ľ√üe,
    Jörg

    1. Hi,
      KNX bietet mir die M√∂glichkeit, um Ger√§te von zig Herstellern zu verwenden. So kann ich mir die f√ľr mich passenden Komponenten zusammensuchen (z.B. Glastaster mit Display, Bewegungsmelder mit mehreren Pr√§senzzonen etc.). Sowas bietet Loxone aktuell selbst (noch) nicht. Au√üerdem k√∂nnen KNX-Komponenten – sofern ich das so konfiguriere – auch direkt miteinander sprechen. So kann ich bspw. eine zentrale „Notlicht-Taste“ realisieren, die bei einem Druck alle √ľber KNX-Aktoren angesteuerte Lichter im Haus direkt √ľber den KNX-Bus und damit ohne Umweg √ľber den Miniserver einschaltet. So mache ich mich gerade bei solchen zentrale Aspekten nicht zu 100% abh√§ngig vom Loxone Miniserver, der bei meinen wilden Konfigurationen auch mal abschmiert.
      Das ist einfach eine Philosophiefrage, die jeder f√ľr sich selbst beantworten muss. KNX-Komponenten k√∂nnen zudem Vorteile bieten, wenn man von der etwas nervigeren Konfiguration absieht. Manche KNX-Aktoren/Sensoren sind recht g√ľnstig und manche KNX_Komponenten haben einen gr√∂√üeren Funktionsumfang, wie bspw. eine integrierte Strommessung.
      Dem Miniserver ist es ja im Grunde egal, woher Sensordaten kommen oder wohin Steuerbefehle gesendet werden (KNX-Bus oder Loxone-Tree), wobei Loxone-Tree nat√ľrlich in einigen Belangen √ľberlegen ist (Verschl√ľsselung, Anzahl m√∂glicher Nachrichtenpakete/Sekunde). Alles aus einer „Loxone“-Hand hat aber nat√ľrlich auch Vorteile. Die Einrichtung ist wesentlich einfacher und teilweise gibt es auch spannende Produkte wie den Stellantrieb auf Loxone-Tree-Basis. Diesen werde ich bspw. auch f√ľr meine Fu√übodenheizung einsetzen, da ich darin Vorteile sehe (geringer Stromverbrauch, geniale Wartungsinformationen).

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Jörg,
      Danke f√ľr deine ausf√ľhrliche Antwort. Wie stehst Du denn zu dem System von Control4 in Verbindung mit KNX? Control4 w√§re dann also Visu und Steuerungsserver.

      Gr√ľ√üe,
      Jörg

    3. Control4 bietet ein paar spannende Komponenten im Bereich „Home Cinema“, dar√ľber hinaus habe ich mich aber noch nicht so ausf√ľhrlich damit auseinandergesetzt. Auf den ersten Blick eher hochpreisig und man kann die Produkte auch nicht einfach so kaufen, sondern muss √ľber H√§ndler gehen. Au√üerdem kann ich nichts dazu sagen, wie einfach oder schwierig die Konfiguration ist. Wer mehr Infos hat, immer gerne her damit!

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    4. Ich schaue mir die Kombi Control4 und KNX in der kommenden Woche in einem Showroom intensiv an. Berichte dann gerne hier.

    5. Wie versprochen, hier nun meine Eindr√ľcke aus dem Showroom:
      Control4 wird dort als Visu und Steuerung (per App / Tablet / Taster) genutzt.
      Die Verkabelung ist mit KNX umgesetzt und parametriert, viele Logiken sind aber in Control4 enthalten. Das tolle ist, dass man hier auch sog. „Snapshots“ erstellen kann. D.h. man schaltet in einem Raum einen gew√ľnschten Zustand der vorhanden Komponenten und speichert diesen dann als „Snapshot“, dann hat man diesen direkt per App/Tablet nutzbar und kann sogar einen Taster damit belegen.
      In Summe hat es mich auch √ľberzeugt, dass ich genau eine Visualisierung/Steuerung f√ľr Multimedia (Multiroom und Heimkino) und das restliche SmartHome habe.
      Sch√∂n ist auch die Fernbedienung von Control4, die den Wust an Fernbedienungen im Wohnzimmer √ľberfl√ľssig werden l√§sst.
      Insgesamt scheint der Aufwand f√ľr Parametrierung von KNX durch den Einsatz von Control4 zu sinken und vieles sowohl f√ľr den Installateur als auch den Endanwender einfacher zu machen.

      Aktuell tendiere ich immer mehr in Richtung KNX und Control4.

    6. Man ben√∂tigt min. den Controller. Der mittlere EA3 kostet wohl um die 1.200‚ā¨.
      Werde mir f√ľr das System aber mal eine Kostensch√§tzung geben lassen, dann wird sich zeigen, ob es auch bezahlbar ist.

  18. Hi Jörg!
    Super Blog, echt genial geschrieben und sehr interessant, Kompliment!!!
    Habe auch gerade meine Haus mit Loxone ausgestattet und bin noch immer am verbessern und bauen.
    Dazu h√§tte ich mal eine konkrete Frage. Es gibt ja mittlerweile sehr tolle LED B√§nder mit 2 verschiedenen „wei√ü“ LEDs. z.B.:http://www.autled.com/uploads/bibliothek_pdfs/Datenblatter/LED_Flexstrips/LED_Flexstrip_115_AW.pdf
    Diese kann man super einsetzen um z.B. bei leicht gedimmten Licht die „w√§rmeren“ erleuchten zu lassen und bei 100% Lichtstrom vorwiegend die „k√ľhleren“ zu aktivieren. Dadurch k√∂nnte man die Farbeigenschaften einer Gl√ľhlampe simulieren.

    Wie w√ľrdest du diese LED B√§nder ansteuern? Deine Meinung dazu w√ľrde mich sehr interessieren.

    1. Haha,
      die selbe Idee hatte ich auch schon – und fast jeder fand das bisher total abwegig. M√∂chte das auch unbedingt umsetzen f√ľr die indirekte Deckenbeleuchtung. Spannend finde ich gerade das LED-Stripe duo-wei√ü 2700K-6000K (Affiliate-Link), welches bspw. durch Loxone mit 24V DMX-Aktoren angesteuert werden kann.

      Wie ich das Ganze softwareseitig umsetze, weiss ich aber auch noch nicht genau. Denke das muss man direkt im Live-Betrieb testen und dann nach Lust und Laune konfigurieren. K√∂nnte mir vorstellen, dass man die beiden LED-Kan√§le in Loxone als einen Slider im Lichsteuerungsmodul einbindet (Dimmstufen) und dann nachgelagert noch einen zus√§tzlichen Slider in der Visu, um die Lichtfarbe in Kelvin einzustellen. Evtl. macht es dann auch Sinn die Lichtfarbe je nach Uhrzeit oder D√§mmerungszustand zu automatisieren, aber das wird man dann sehen. Evtl. ist das auch nur reine Spielerei, dennoch denk ich, dass das schon Potenzial hat…

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Interessant….
      ich könnte es mir im Bad vorstellen: Rasieren ~5500k, Bädewanne entspannen ~2700k.
      In der K√ľche genauso, Kochen in der Woche ~5500k, am Wochenende mit Glas Wein kochen + entspannen evtl. mit Freunden oder Partner: 2700k

  19. Hallo Jörg,

    echt ein super Blog, habe nun schon 2 Stunden mit dem Lesen verbracht, echt eine klasse Anlaufstelle wenn man noch nicht genau weiß, was man machen möchte.
    Bin √ľber das Thema Loxone zu dir gekommen, da ich das eigentlich ganz cool finde – bis auf deren Schalterl√∂sung, die ich f√ľr G√§ste jetzt nicht so toll finde.

    habe nirgends gefunden, wie du das zu L√∂sen gedenkst? Was f√ľr Schalter wirst du verbauen? MDT Glastaster (KNX)? Loxone?

    Mir ist nicht ganz klar wie ich die im Loxone genannten 4-fach Taster (Beispiel „Gira Wipptaster 4 fach ‚Äď Hersteller Art.Nr.: 014700“ & „Jung 532-4U Multi-Switch Doppel-Taster ‚Äď Hersteller Art.Nr.: 532-4U“) genau mit Loxone koppeln kann? Ben√∂tige ich hierzu Eltakos? Oder eine bestimmte Art der Extension?

    W√§re dankbar f√ľr einen Tipp und Einblick in deine angestrebte L√∂sung.

    1. Andy, daf√ľr sind die Digitale-Eing√§nge da. Mit 24V k√∂nnen diese „normale“ Schalter auch benutzt werden.

      Ich w√ľrde aber sehr gerne h√∂ren was J√∂rg vor hat.
      Ich habe Cat7a Leitungen zu allen Wandschalter gezogen, ich bin mir aber noch nicht sicher ob ich normale Taster oder KNX Taster möchte.

    2. Danke f√ľr die schnelle Antwort oisin!
      D.h. ich brauch nichts weiter, einfach pro Schalter einen Digitalen Eingang einplanen und fertig? Oder könnte ich auch mehrere auf einen Eingang legen?
      Also brauch am Ende nichts weiteres ausser ein paar Extensions :)

    3. Hi Andy und Oisin,
      das Thema Taster lag mir bis vor kurzem auch schwer im Magen. Nach langem Herumprobieren haben wir uns jetzt auf MDT Glastaster 2 Smart (Affiliate-Link) eingeschossen. Selbst meine bessere H√§lfte findet den Glastaster schick und funktional, Volltreffer! ;) Habe jetzt sogar den „Auftrag“ bekommen nur solche Taster zu verbauen, damit es √ľberall einheitlich ist. Kein Schn√§ppchen aber vermutlich langfristig eine gute Entscheidung. Nur die Einbauh√∂he ist noch offen. In meiner improvisierten „Testwand“ h√§ngt der Glastaster jetzt auf knapp 145cm H√∂he. Dachte erst, dass das viel zu hoch ist, vermutlich wird es aber so realisiert – oder vielleicht sogar auf 150cm, was der empfohlenen Mindesth√∂he des Herstellers entspricht. 130cm war auch nicht schlecht, aber h√∂her ist da echt besser. Mal sehen, was bis dahin kleiner gewachsene G√§ste dazu sagen…

      Die Ansteuerung erfolgt √ľber den Loxone Miniserver. Habe mir auch schon ein recht nettes Konzept erarbeitet, √ľber das ich bloggen werde, sobald ich mal Zeit finde. Mit einem kurzen Klick lassen sich bspw. die Lichtszenen durchschalten. Ein Lampen-Symbol auf dem Taster zeigt dann, ob eine der Szenen aktiv ist oder nicht. Zudem wird der aktuelle Szenenname am Display angezeigt. Ein langer Tastendruck (>0,2s) schaltet den Lichtbaustein aus. Ein Doppel- oder Dreifachklick (wie es der Loxone-Standard vorsieht) wird nicht umgesetzt. Zum einen fand ich das bisher immer etwas nervig (Loxone Touch) und zum anderen ist das notwendige Timing mehrerer schneller Tastendr√ľcke in Folge durch die √úbertragung per KNX-Bus schwieriger zu realisieren.

      Wenn du „normale“ Wandtaster haben willst, achte unbedingt darauf, dass es sich um echte „Taster“ (und keine Schalter) handelt. Also eine Wippe, die nach einem Tastendruck wieder in ihre Ursprungslage zur√ľckwippt. Sonst klappt das nicht. Ein Tastpunkt (wichtig!) ben√∂tigt dann einen digitalen Eingang am Loxone Miniserver oder einer Extension. Hast du also 5 Tastpunkte am Taster (z.B. 1x Licht und 2x Jalousie), brauchst du daf√ľr auch 5 digitale Eing√§nge. Sofern vorhanden, k√∂nnen freie analoge Eing√§nge zur Not auch daf√ľr „missbraucht“ werden. Dazu l√§sst sich in der Loxone Config einfach ein Haken beim analogen Eingang setzen, so dass dieser als digitaler Eingang interpretiert wird.

      Theoretisch k√∂nntest du dir auch Eing√§nge sparen, indem du einzelne Tastpunkte von zwei (oder mehr) Tastern zusammenlegst. Das w√ľrde ich aber ehrlich gesagt nicht empfehlen, da das die sp√§tere Flexibilit√§t brutal einschr√§nkt. Evtl. gibt es dann sogar irgendwann Probleme mit den maximalen Leitungsl√§ngen.

      Hoffe die Infos helfen erstmal etwas weiter. Ist alles Geschmacksache, am besten vorher alles testen, soweit es geht. Dann erlebt man später hoffentlich keine großen Überraschungen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    4. Danke Jörg!
      Die MDT Glastaster 2 Smart habe ich auch angeschaut, die sehen echt sch√∂n aus! Ich find als Loxone alternativ die Touch Tree okay….aber auch nicht so toll.
      Ich habe noch kein KNX √ľberhaupt.

      Was brauche ich daf√ľr?
      – Drossel? muss ich irgendwas beachten?
      – MDT Glastaster 2 Smart, klar
      – ETS? Demo Version okay oder muss ich es wirklich kaufen?
      – Miniserver, klar
      – Cat7a AWG22 zur UP-Dose, reicht denke ich, oder?
      – noch etwas ?

      Danke!

    5. Hi Oisin,
      um KNX-Komponenten √ľber den Miniserver ansprechen zu k√∂nnen, ben√∂tigst du:

      -KNX-Netzteil mit integrierter Drossel
      ODER
      ein Netzteil, was an die 30V ausgibt und eine separate Drossel

      -MDT Glastaster 2 Smart, richtig

      -ETS Demoversion -> damit kannst du max. 5 Komponenten in einem ETS-Projekt verwalten. Das sollte erstmal reichen. ETS-Projekte kannst du immer so viele anlegen, wie du möchtest. Mit der ETS Lite (knapp 80 Euro) kann man dann 20 Komponenten in einem Projekt verwalten, was es insgesamt etwas einfacher macht, wenn man viele unterschiedliche Geräte verwaltet.

      -Miniserver, jep. Dabei ganz wichtig zu wissen: Mit neueren ETS-Versionen (ab Version 5.irgendwas) l√§sst sich der Miniserver nicht mehr als KNX-IP-Gateway zur Programmierung der Ger√§te √ľber die ETS einsetzen. Damit die Programmierung der KNX-Komponenten ohne Stress funktioniert, ben√∂tigst du also noch ein passendes Gateway. Ich habe z.B. das Weinzierl 730 (Affiliate-Link).

      -Cat7-Leitung mit AWG22 (√ė 0,62mm) sollte bei geringeren Leitungsl√§ngen grunds√§tzlich auch f√ľr KNX funktionieren. Empfohlen wird das aber nat√ľrlich nicht, da geringerer Leitungsquerschnitt (EIB-Leitung hat √ė 0,8mm) und nicht spannungssicher bis 4kV. Sollte funktionieren, eingefleischte KNXler werden dich f√ľr diesen Fauxpas aber vermutlich mit „gr√ľner EIB-Busleitung“ auspeitschen wollen. ;)

      -Richtig viel Zeit, um dich mit der doch recht – wie soll ich es am besten sagen – altbackenen und zeitaufw√§ndigen Programmierung per ETS vertraut zu machen. Damit es schlussendlich klappt, musst du die in ETS m√ľhsam vergebenen und zugeordneten Gruppenadressen dann auch noch in der Loxone Config eintragen (Bezeichnung, Gruppenadresse, Datentyp), damit die Verkn√ľpfung zum „Gehirn“ hergestellt ist. Alles kein Hexenwerk, kann aber richtig lange dauern, bis es genau so funktioniert, wie man m√∂chte. Da steckt der Teufel im Detail.

      Insgesamt schon recht gro√üer Aufwand, gerade wenn man – wie ich – recht viele KNX-Komponenten einsetzen m√∂chte und dann auch noch eine getrennte Au√üenlinie sowie eine erweiterte Hauptlinie (im Haus) ben√∂tigt. Dann braucht man gleich noch einen Linienkoppler, einen Linienverst√§rker, eine zus√§tzliche Stromversorgung und evtl. auch noch eine Drossel. √úber die genaue Topologie habe ich √ľbrigens auch schon einen Blogpost in Vorbereitung.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    6. Danke J√∂rg…. ich habe dann so gut wie alles au√üer „Richtig viel Zeit“

      Ich schau mal, vielleicht fang ich mit einer Mischung von „normalen“ Taster und Touch Tree an (Tree geht sehr sehr einfach und schnell).

    7. Gerne :)

      Loxone Tree-Taster sollten um den Faktor 100 einfacher einzubinden sein, keine Frage… :)
      Das schöne ist ja insgesamt, dass man nachträglich noch viele Dinge ändern kann, wenn man entsprechend Leitungen vorgesehen hat.
      Bei den KNX-Tastern werde ich vermutlich auch erstmal aufgrund von Zeitmangel nur Grundfunktionen einprogrammieren und dann im laufenden Betrieb nach und nach „softwareseitig“ nachlegen.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    8. p.s.
      Ich habe mich f√ľr Loxone Schaltschrank-Aktoren entschieden (Dimmer, Extension usw..) am Anfang keine KNX Komponenten.
      Ich find die Loxone Aktoren funktionieren gut und vorallem Setup geht super schnell.

      Meine Neubauwohnung wird „vor Weihnachten“ fertig sein, ich werde die Loxone Komponenten selber installieren, daf√ľr ist die Verkablung schon bereit. :)

    9. Klasse, vielen Dank f√ľr die Antworten!

      Die beiden von mir genannten Taster von Jung und Gira m√ľssten aber passen, oder? die waren zumindest von einem Loxone Mitarbeiter in deren Blog genannt worden.

      In Summe kommen da aber schon eine ganze Menge digitaler Eingänge zusammen, wie sieht das bei euch aus?
      Habe mir beispielsweise √ľberlegt, die 4 Jalousien im Wohnzimmer paarweise √ľber die Taster zu steuern – 2 zusammen f√ľr Wohnzimmer, 2 f√ľr Esszimmer. Falls ich wirklich einzeln steuern will, dann w√ľrde ich das per Tablet/App machen.

  20. Hi Andy, ich habe auch in dem Loxone Blog davon gelesen (ich habe jetzt die von Gira zum testen bestellt. Am Wochenende werde ich schau wir es funktioniert.) Sieht gut aus.

    Die Loxone Tree Schalter sind weder billig noch sehr h√ľbsch, die sind aber einfach und brauchen keine Digitale Eing√§nge… (nur Tree Extension)
    Ich habe mein Loxone Test-Brett mit einem Tree Schalter ausgestattet, es war sehr schnell integriert und es scheint gut zu funktionieren.
    Die von Gira und Jung werden aber sicherlicht auch gehen. Ich melde mich nachdem ich die getestet habe.

    1. Hi Oisin,

      wie ist dein Test mit dem Gira Schalter verlaufen? Wie ist deine Meinung nun dazu? Loxone oder eher was anderes?
      Von den Anschl√ľssen an den Extensions ben√∂tigst man ja die gleichen Inputs wie bei einem Loxone Schalter, oder?

      Vielen Dank!

    2. Der Schalter von Gira fuktioniert einwandfrei! Keine Probleme. Mit einem Cat7 zum Miniserver, sehr einfach. Der Schalter ist auch ok, nichts besonderes aber auf jeden Fall ok!

      Deine Frage versteh ich leider nicht, der Schalter von Loxone ist ein Tree Schalter, daf√ľr braucht man nur 4 Dr√§hte zum Tree Extension. Es wird also anders angeschlossen. Der Schalter von Gira 014700 brauchen eine menge Digitale-Eing√§nge (4 Eing√§nge pro Gira 014700).

      Ich habe jetzt auch KNX Komponenten gekauft (IP-Gateway, KNX-Netzteil und MDT Glasstaster 2). Ich werde schauen was mir lieber ist.
      Ich muss diese Woche eine Dienstreise nach Amerika machen, veilleicht kann ich in ca. 2 Wochen davon berichten.

  21. Vielen Dank f√ľr das Feedback Oisin.

    Der Tree Schalter ist ja schön und gut, aber dann bin ich doch auf Loxone festgelegt, oder? Und an welchen Eingang kommt der dann ran? (Ich glaube ich brauche ein Testbrett :) )

    Bin jedenfalls auf deinen Test gespannt.
    Ein normaler Loxone Schalter (kabelgebunden) muss dann ebenfalls an einen Digital Eingang?

  22. Hi Jörg,

    ich weiss, dass du Funklösungen vermeiden willst, ich auch.
    Ich habe aber immer wieder Ideen f√ľr Projekte wof√ľr ich keine Verkabelung vorgesehen habe (Deckenventilator Geschwindigkeit z.B.)
    Wenn du eine Funkl√∂sung nehemn m√ľsstest, welche w√§re am zuverl√§ssigsten?

    Ich finde Loxone Air nicht besonders gut…Hue finde ich exzellent, FS20, na ja meistens okay. Sind Homematic oder Z-Wave besser, deiner Meinung nach?

    Danke schön!

    1. Hi Oisin,
      aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass HomeMatic wirklich stabil funktioniert, gerade auch √ľber l√§ngere Zeit hinweg. Einzig die fehlende Verschl√ľsselung st√∂rt mich mittlerweile etwas, aber das ist je nach Anwendung eben abzuw√§gen. Theoretisch sollte man bei allen „gew√∂hnlichen“ HomeMatic-Aktoren auch eine sichere Signatur aktivieren k√∂nnen, damit habe ich mich aber noch nicht n√§her auseinandergesetzt. HomeMatic IP (verschl√ľsselt) ist auch im Kommen, hier gibt es aber noch nicht viele Erfahrungswerte. Z-Wave habe ich noch nicht lange im Einsatz, wobei ich damit auch noch keine Probleme hatte. Sollte also auch ok sein.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Wieso findest du Loxone Air nicht besonders gut?

    2. Hi Jörg,

      Ich habe drei Smart Sockets, ein Fenster/T√ľr Kontakt und ein Touch Air.
      -Die Smart Socktes sind ok. Allerdings hatte ich schon zwei Fälle wo zwei davon einfach nicht funktioniert haben, aber danach dann doch wieder.
      -Mein Touch Air ist nicht zuverl√§ssig, es scheint „einzuschlafen“ trotz neue Batterie. Ab und zu muss ich einige mal dr√ľcken bevor es reagiert. Meistens funktioniert es, meine Partnerin sagt aber „ich will das nicht, es funktioniert immer nicht wenn ich es brauche“ – WAF Faktor = 0!
      -Der Fenster Kontakt geht gar nicht……meine 90qm Mietwohnung ist einfach zu gro√ü daf√ľr!? Der Extension Air und Sensor m√ľssen im selben Raum sein.

      Ich habe auch LaCrosse, FS20, EC3000 und Hue am laufen.
      Bald steige ich um -> KNX, Tree, DMX, 1-Wire, usw… :) :) :)

      Neulich habe ich zwei TP-Link WLAN „Smart Plugs“ im Betrieb – die scheinen sehr zuverl√§ssig zu sein. Integration in FHEM ging schnell (mit dem Modul) und die waren billig! (letzte Woche nur 33‚ā¨!)

      https://www.amazon.de/TP-Link-HS110-intelligente-Verbrauchsanzeige-funktioniert/dp/B017X72IES/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1479137981&sr=8-1&keywords=smart+plug+tp+link

      Gr√ľ√üe
      Oisin

  23. Hi Jörg,

    mit den Neuigkeiten im letzten Firmware (Modbus min. Abfragezyklus 0,1s –> 5s) bin ich mir nicht so sicher, dass ich mein Smarthome komplett auf Loxone setzen will.
    Ich habe deswegen angefangen mehr KNX Aktoren zu kaufen (auch wenn das Setup nicht so leicht ist).

    Hast du immer noch vor die Tree Aktoren f√ľr FBH einzusetzen? Ich bin √ľberrascht wie g√ľnstig die KNX Aktoren sind (Gira 6-fach 230V f√ľr ~170‚ā¨).
    Spricht etwas dagegen KNX statt Tree zu nehmen?

    Danke schön!

    https://www.voltus.de/hausautomation/knx-eib/aktoren/heizungsaktoren/gira/gira-215800-knx-heizungsaktor-6fach-plus.html

  24. Hi Jörg

    Vielen Dank f√ľr diesen hervorragend geschriebenen Blog und die vielen Informationen, welche man hier findet.

    Ich habe eine Frage zu den von Dir verwendeten T√ľr-/Fensterkontakten bzw. deren Einbindung in das System.

    Welche T√ľr-/Fensterkontakte kannst Du empfehlen bzw. setzt Du hier ein. Musstest Du dich selbst darum ‚k√ľmmern‘ das diese in die Fenster bzw. T√ľren eingebaut werden? Und wie bindest Du diese in das System ein, schliesst Du diese an den Loxone-Server an oder machst Du das √ľber einen KNX-Bin√§reingang?

    Gruss, Sven

    1. Hi Sven,
      freut mich, dass dir die Inhalte gefallen.

      Ich habe die Fensterkontakte bei meinem Bautr√§ger im Vorfeld in Auftrag gegeben. Verbaut werden vermutlich „Siegenia Magnetschalter AEROCONTROL UMS001“. Das konnte mir zwar niemand best√§tigen, jedoch habe ich den Schalter in deren neugebautem Musterhaus entdeckt. Der Magnetschalter ist zwar sehr hochpreisig, eine andere Alternative wurde mir aber leider nicht angeboten. Also entweder hop oder top. Es gibt auch zig andere auf dem Markt, leider fehlt mir da aber auch die Erfahrung bzw. ist man eben darauf festgelegt, was der Anbieter einem √ľberhaupt verkaufen kann bzw. will. Auch wenn das pro Kontakt inkl. Einbau √ľber 100 Euro kosten kann (wie bei mir). Pro Fensterfl√ľgel wird √ľbrigens ein Magnetkontakt verbaut. Viele sparen an dieser Stelle, da ja eigentlich ein Kontakt beim „Prim√§rfl√ľgel“ ausreicht. Wenn man das Ganze sp√§ter f√ľr Alarmfunktionen nutzen m√∂chte, w√ľrde ich es richtig machen.

      Die Magnetkontakte werden also im Werk mit in die Fensterrahmen eingebaut. Das ist die sauberste Lösung, bei der man später keinerlei Verkabelung sieht. Das war mir sehr wichtig. Nachträglich wäre das unmöglich gewesen.

      Die Anschlusskabel der Magnetkontakte hängen ca. 15-20cm neben den Fenstern jeweils aus einer Wanddose in knapp 2m Höhe. Um die Signale auf den KNX-Bus zu bekommen, nutze ich dann vermutlich durchgängig KNX-Binäreingänge, die dann mit in der Dose ihren Platz finden -> EIB/KNX Tasterinterface 2-fach, UP, Eingänge potentialfrei РBE-02001.01 (Affiliate-Link)

      Diese Tasterintefaces habe ich jetzt schon ausgiebig getestet. Sie sind klein, g√ľnstig und funktionieren super. Ich k√∂nnte nat√ľrlich auch ein zentrales 16fach Tasterschnittstelle BE-16024.01 (Affiliate-Link) im Schaltschrank nutzen, so spare ich mir aber die Verkabelung bis in den Schaltschrank und k√∂nnte freibleibende Kan√§le sp√§ter auch f√ľr andere Spielereien (z.B. Signal-LED oder Wandtaster) nutzen. Und wenn man die Kosten pro Kanal runterbricht, gibt sich das nicht viel. Ein „Baustein“ bezieht max. 10mA (knapp 0,3W) vom KNX-Netzteil, was ok ist. Das „Besondere“ an diesem Tasterinterface ist √ľbrigens, dass er eine geringe Abfragespannung von nur 3,3V hat, was sich (zumindest theoretsch) positiv auf die Lebensdauer des Magnetkontakts auswirken sollte. Andere Bin√§reing√§nge verwenden da bis zu 24V (wie die verlinkte 16-fach Variante). Also am besten auf eine m√∂glichst geringe Abfragespannung achten.

      Theoretisch k√∂nnte man auch die gr√∂√üere 4-fach Variante BE-04001.01 (Affiliate-Link) nehmen, um die Magnetkontakte mehrerer Fenster bzw. Fl√ľgel einzeln mit nur einem Tasterinterface abzufragen. Man muss dabei aber auf eine maximale Leitungsl√§nge von jeweils 5m achten. Vermutlich geht auch etwas mehr, aber das ist eben die Herstellerangabe bzw. technische Restriktion bei nur 3,3V Abfragespannung.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  25. Hi Jörg,
    auch ich bin begeistert von der M√ľhe die Du dir hier bei der Dokumentation deines Hausprojektes machst.

    Speziell häng ich jetzt gerade an den SNL Decken Profilen und suche ein Bild oder Bilder deiner damit umgesetzten Deckenbeleuchtung. Hättest Du da was in petto?

    Gruß Sven

    1. Umsetzung bzw. Installation erfolgt erst kommende Woche. Bisher hab ich nur etwas rumprobiert, wie man die Profile am besten sägt. Dazu habe ich mir eine längere Metallsäge gebastelt. Was genau ist dein Problem?

      Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Danke f√ľr die Antwort J√∂rg, mein Problem ist das ich kein Bild im Netz finde, wo die Beleuchtung mit diesen Leisten abgebildet ist. Nur die gerenderten Grafiken. Ich w√ľrde leisten auch gern bei uns verwenden bin mir aber nicht sicher wie es dann aussehen k√∂nnte.

      Bin auf deine Erfahrungen gespannt

  26. Netter Blog.
    Aber wenn schon √ľber Brnadschutzschalter geschrieben wird, sollte das direkt folgende Bild nicht sein.
    Keine Trennung von 230V und Datenleitungen…Das ist leider nicht erlaubt.

    Und auch so ja dann doch einige Bilder eher zum gruseln.
    Ergo: Gute Ideen (bis auf Loxone), aber bitte anständig umsetzen.

    1. Hi Volker,
      da hast du tatsächlich Recht. Habe das Bild getauscht. Welche Bilder findest du gruselig und weshalb ist Loxone keine gute Idee?

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  27. Hallo,
    ich denke √ľber eine Fussbodenheizung (FBH) f√ľr das Bad nach, allerdings elektrisch.
    Hierzu habe ich folgende Fragen:
    РGibt es ausschließlich Estrichsensoren mit Anschlußleitung, also nicht kabellos?
    – Wieviel Sensoren m√ľssen verbaut werden? Wovon h√§ngt die Anzahl ab?

  28. Hallo J√∂rg, genialer Artikel… Bringt mich auf sooo viele Ideen. Klasse, danke f√ľr die M√ľhe.

    Eine Nachfrage, eher off-topic. Mit welchem Programm hast du deine Grundrisse gezeichnet?

    Gruß Michael

    1. Hi Michael,

      vielen Dank! Hab ich mit Photoshop CS3 gemacht und hunderten Ebenen… War ne mega Arbeit, kann ich aber nur empfehlen. Damit kann man w√§hrend der Planung zig Layer und Symbole anpassen oder einf√ľgen und beh√§lt den √úberblick.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  29. Hallo Jörg,

    erst mal gro√üen Respekt f√ľr dein Vorhaben und das ausf√ľhrliche Berichten.
    Ich bin auch zurzeit in meinem Rohbau (Bungalow) und setze auf eine Smart Home Lösung und habe auch schon das eine oder andere Kabel verlegt. ;-)
    Ich habe auch die MDT BE-GT2TW.01 und stehe nun vor der Frage komplett auf KNX zu setzen oder eine Loxone-Mischung. Mein Elektriker rät eher davon ab das zu mischen obwohl er auch Loxone-Partner ist.
    Mir geht es haupts√§chlich darum, dass ich es auch ‚ÄěEinfach‚Äú programmieren kann und die Taster mit allen Funktionen und R√ľckmeldungen ordentlich einzubinden. Wie ist deine Erfahrung bis jetzt im Zusammenspiel mit Loxone und den Tastern?

    Viele Gr√ľ√üe
    J√ľrgen

    1. Hi J√ľrgen,
      danke f√ľr die Blumen!

      Also ich setze bewusst auf die Mischung von KNX-Sensoren und -Aktoren mit dem Loxone Miniserver. Daneben kommen aber nat√ľrlich auch noch andere Bussysteme zum Einsatz, wie Onewire oder DMX. Die Meinungen dazu gehen selbstredend sehr weit auseinander. Den gr√∂√üten Vorteil aus der Mischung sehe ich darin, genau die Komponenten einsetzen zu k√∂nnen, die meine Anforderungen am besten erf√ľllen. Da ist KNX mit einer Vielzahl namhafter Hersteller einfach unschlagbar, alleine was Taster oder Pr√§senzmelder angeht. Ein Bussystem zu verlegen, ist zudem sehr einfach und man kann in eine bestehende KNX-Linie auch sp√§ter leicht zus√§tzliche Ger√§te einbinden.

      Loxone als „Kopf“ des Ganzen m√∂chte ich auch nicht missen, da die grafisch orientierte „Programmierung“ intuitiv ist und mir die unaufdringliche Visualisierung sehr gef√§llt. Falls es Loxone einmal nicht mehr geben sollte, k√∂nnte ich auch erstmal alleine mit den KNX-Komponenten „√ľberleben“. Dann werden diese eben so programmiert, dass sie sich direkt – und ohne Umweg √ľber eine Zentrale – Nachrichten senden. Das macht vielleicht auch so schon Sinn, wenn man mit einem Taster ohne Umweg √ľber die Zentrale alle Lampen „notfallm√§√üig“ einschalten kann, bspw. wenn der Miniserver einmal die Gr√§tsche machen sollte. Dann schaltet ein KNX-Taster den KNX-Aktor eben direkt. Oder eine andere Zentrale (FHEM, Wiregate, Gira Homeserver, whatever) kommt zum Einsatz, die sich in den KNX-Bus ankoppeln kann.

      Der Nachrichtenaustausch Loxone <-> Miniserver l√§uft jedenfalls problemlos, √ľber die Reaktionszeiten kann ich mich absolut nicht beschweren. Und in diesem Punkt bin ich generell recht kritisch. F√ľr den von dir angesprochnen Anwendungsfall gibt es sogar einen passenden Eintrag im Loxwiki -> MDT Glastaster in Loxone einbinden

      Ich kann aber auch sehr gut nachvollziehen, dass dein Elektriker eher davon abraten w√ľrde. Da sind mehrere Gr√ľnde vorstellbar…

      Einerseits ist die Programmierung der KNX-Komponenten √ľber die ETS sehr zeitaufw√§ndig, gerade wenn man das nicht t√§glich macht. Dann muss man jeder Funktion erstmal eine Gruppenadresse zuweisen und diese noch ein zweites Mal in Loxone einf√ľgen inkl. passendem Datentyp. Da kostet schon echt viel Zeit bspw. nur einen Glastaster mit seinen gef√ľhlt 30 Funktionen komplett und vorallem auch korrekt einzubinden. Denn dabei passiert schnell einmal ein Fehler, den man dann erstmal finden und entsprechend korrigieren muss. Das kostet wieder Zeit. Da ist es 100 mal einfacher einen Loxone-Taster in Loxone zu integrieren.

      Andererseits wird dein Elektriker auch von Loxone belohnt, wenn er ausschlie√ülich deren Komponenten einsetzt. Mit dem Jahresumsatz eines Loxone-Partners steigt auch sein Partner-Status (Silver, Gold, …) und damit seine Au√üenwirkung. Als Kunde w√ľrde einen bekannten Platinum-Partner auch tendenziell einem kleineren Silver-Partner vorziehen. Gleichzeitig steigt bei h√∂heren Ums√§tzen auch der Partner-Rabatt, sodass es schon alleine aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll sein kann, komplett auf Loxone zu setzen.

      Aber das ist nur eine Sichtweise. Gibt sicherlich noch ganz andere gute Gr√ľnde. Vielleicht beantwortet das deine Frage aber auch so schon einigerma√üen.

      Viele Gr√ľ√üe
      jörg

  30. Hi,
    Wir bauen Ende des Jahres auch mit Weiss und werde wohl auch das Elektrogewerk rausnehmen, um zumindest KNX vorzubereiten.
    War die Geschichte problemlos in Bezug auf Weiss. War das Verlegen der Kabel sehr aufwendig?
    Kenne mich nicht aus, aber der Ansprechpartner von Weiss meinte man arbeite dann mit einem Zugdraht…
    Bin wie gesagt kein Fachmann
    Danke schon mal vorab

    1. Hi Marcel,
      freut mich, dass du schreibst! √úber den Blog haben sich schon einige Weiss-Bauherren bei mir gemeldet. Finde ich spitze, da kann man sich super austauschen.

      Also Weiss hatte erstmal keine Probleme mit der „Abmusterung“ der Elektrik. Du musst eben sehen, dass dann z.B. auch das Schlie√üen der Decken und W√§nde gestrichen wird. Dieses haben wir dann – wiederum gegen einen Aufpreis – erstmal separat „zugebucht“, da wir das nie in absehbarer Zeit selbst geschafft h√§tten – alleine der mehrk√∂pfige Weiss-Trupp hat da mehrere Tage geschuftet, und die wissen genau, wo sie hinlangen m√ľssen.

      Das Verlegen der Leitungen w√ľrde ich immer nur mit professioneller Unterst√ľtzung durch einen fachkundigen Elektriker ausf√ľhren. Ist alles kein Hexenwerk, hier brauchst du aber einen Profi an deiner Seite, damit alles glatt l√§uft. Ich habe vorab einige Weiss-Baustellen in der n√§heren Umgebung besucht und mir dort alles genau angeschaut. Bei einem Bekannten konnte ich dann auch die Installation der Netzwerkleitungen begleiten, was wirklich viel geholfen hat. Ohne dieses Wissen w√§re ich echt verloren gewesen.

      Mindestens genauso aufw√§ndig wie das Verlegen der Leitungen ist aber auch die Planung im Vorfeld. Also wo sollen sp√§ter Bewegungsmelder, Schalter, Dosen und Lampen installiert werden. Hier musst du dir erstmal selbst klar dar√ľber werden, wo was hin soll. Hier kann man vom Know-How eines guten Elektrikers profitieren – zumindest was z.B. die Mindestanzahl und Position von Steckdosen angeht. Am besten alle Komponenten ma√üstabsgetreu in die 2D-Draufsicht einzeichnen. Diesen Plan musst du dann auch mit Weiss abstimmen, damit im Werk die passenden Vorbereitungen in Form von Aussparungen und Einzugsf√§den (lila B√§ndchen) f√ľr die Leitungen ber√ľcksichtigt werden k√∂nnen. Ich habe diese Pl√§ne zusammen mit dem Weiss-Fachmann dann bestimmt 5 oder 6 Mal √ľberarbeitet. Teilweise hatte ich die Positionen nicht 100%ig korrekt eingezeichnet (man muss z.B. die Balkenlage beachten, die bei uns erst w√§hrenddessen finalisiert wurde), teilweise gab es aber auch kleine Interpretationsschwierigkeiten. Da musst du alles bis ins Detail durchdenken und hinterfragen (u.A. auch die Leitungswege), damit f√ľr die sp√§tere Installation schon m√∂glichst viel vorbereitet ist.

      Was den Aufwand angeht: Je nach Installation erstreckt sich die Planungsphase √ľber mehrere Wochen/Monate, bzw. solltest du gut eine Woche f√ľr die Detailplanung bzw. Abstimmung mit Weiss einrechnen. Die Installation der Leitungen dauert dann einige Tage, zumal man hier auch die Zeit einrechnen muss, um alle Lampen- und Steckdosenausl√§sse vor Ort zu vermessen und zu bohren. Auch wenn die Lernkurve schnell steigt, kosten viele „Kleinigkeiten“ brutal viel Zeit. Wir hatten nach dem Schlie√üen der Decken √ľber Weihnachten zum Gl√ľck zwei Wochen Luft (Weiss-Werksferien), um viele Detailarbeiten in Ruhe abzuschlie√üen. Das hat alles etwas entzerrt.

      Insgesamt kann ich dir nur den Tipp geben: Such dir einen kompetenten und offenen E-Installateur, der dich bei dem Projekt von vorne bis hinten begleiten m√∂chte. Denn der Schaltschrank muss ja auch noch installiert, alle Leitungen angeschlossen und gepr√ľft sowie die KNX-Komponenten in Betrieb genommen werden. Und erstellte von Anfang an Pl√§ne und dokumentiere alles, das hilft sp√§ter ungemein.

      Gr√ľ√üe und viel Erfolg bei der Umsetzung
      Jörg

    2. Hi Jörg,
      Vielen Dank.
      Auf deine Antwort habe ich gerade nochmal mit Weiss telefoniert.
      Ich sehe mein KNX schon schwinden. Da hängt ja ein ganz schön großer Rattenschwanz dran. Vor allem das Schließen der Decken, Spachteln etc
      Da wird die Gutschrift nie und nimmer reichen.
      Schau mer mal..,
      Trotzdem danke nochmal f√ľr die ausf√ľhrlichen Infos

    3. Kein Problem. Als weitere Anregung: Ein Bekannter hat bspw. mit Weiss abgemacht, dass Weiss normal „Elektro“ macht und er sich selbst um die Netzwerkleitungen k√ľmmert. Da war der Aufwand recht √ľberschaubar, da Weiss die gesamte E-Planung und Umsetzung √ľbernimmt und man selbst einfach „nur“ noch ein paar Leitungen zus√§tzlich einziehen muss. So k√∂nnte man bspw. auch KNX-Leitungen selbst reinlegen bzw. reinlegen lassen f√ľr eine sp√§tere Umsetzung bzw. „Nachr√ľstung“. Am besten auch darauf achten, dass ein gro√üer Schaltschrank mit genug Luft nach oben verbaut wird, wobei Weiss sich da normal nicht lumpen l√§sst. Manchmal ist Weiss da recht offen f√ľr sowas, manchmal nicht. Am besten direkt mit der E-Planungsabteilung abstimmen und 1-2 mal mehr nachhaken.

      PS: Ich w√ľrde evtl. auch mal nachfragen, was eine sternf√∂rmige Verkabelung an Mehraufwand bedeutet. Damit ist eine Smart-Home-Aufr√ľstung um einiges leichter.

    4. Hallo,
      Leider ist Weiss in unserem Fall da sehr unflexibel.
      Noch ne Frage hätte ich:
      Wie aufwendig ist denn das Schlie√üen der Decken bzw was wollte Weiss daf√ľr?
      Ist ja dann setzen der OSB und Gipskarton + verspachteln…
      Gern Nachricht auch √ľber PN.
      Muss mich dann mal bei unserem Trockenbauer erkundigen…
      Sorry f√ľr die vielen Fragen aber w√ľrde gerne irgendwie ein BUS System realisieren (Kabelgebundenen) mit √ľberschaubaren finanziellen Aufwand.

    5. Hi Marcel,
      das kann ich nur zu gut nachvollziehen. Die Kabel reinzulegen, wenn die Decken noch offen sind, ist √ľberschaubarer Aufwand. Wenn dann aber mal alles geschlossen ist, sieht es schlecht aus.

      F√ľr „Decken und Dachschr√§gen schlie√üen“ haben wir knapp 1,6k (netto) gezahlt. Auf das Spachteln hatte das alles keine Auswirkungen… Wenn du die Decken selbst schlie√üen m√∂chtest, stellt dir Weiss sogar das Material (passende Presspan- und Gipskartonplatten). Wir fanden den Aufpreis f√ľr das Schlie√üen der Decken aber dennoch fair. Auf die Deckenfl√§che runtergerechnet etwas mehr als 10‚ā¨ pro Quadratmeter

      Im Wohnbereich hab ich den Jungs dann einen halben Tag mit dem Anbringen des Gipskarton geholfen, da einer vom Team verhindert war. Im Gegenzug haben sie mir super beim Anbringen der indirekten LED-Leisten geholfen und wirklich genau gearbeitet. Das alles selbst zu machen, h√§tte alleine zeitlich gar nicht geklappt und eine externe Vergabe w√§re auch nicht g√ľnstiger gewesen.

      Insgesamt kann es auch von Vorteil sein, wenn man nur einen „Vertragspartner“ hat. Zum einen wegen der einfacheren Koordination und zum anderen zwecks Gew√§hrleistungsgr√ľnden. Wenn mal etwas sein sollte, schiebt sonst jeder gerne dem anderen den schwarzen Peter zu und du musst dann erstmal nachweisen, wer Schuld hat. Bei einem einzigen Vertragspartner ist das nat√ľrlich einfacher.

      Muss man aber alles nat√ľrlich individuell beurteilen, hoffe die Infos helfen dir aber zumindest etwas weiter.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  31. Hallo Jörg,
    bzgl. geschirmter NYM Leitungen hab ich eine Frage.
    Ich wollte mit 5×1,5 NYM(ST) 2 Brennstellen anfahren und auch getrennt schalten bzw. dimmen. (DMX Dimmer im Verteilerschrank). Meinst du da bekomm ich Probleme aufgrund der unterschiedlichen Frequenzen der zwei Dimmkan√§le in nur einer Mantelleitung?

    1. Hi Timo,
      puh, da bin ich leider kein Experte. M√ľsste man auf einen Test ankommen lassen. Kommt vermutlich auch stark auf die Leitungsl√§nge an.

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  32. Hallo Jörg,
    du hast f√ľr die Tests ja den WS24Lu3 Dimmer verwendet und wolltest diesen ja auch f√ľr die Treppenstufenbeleuchtung einsetzen.
    Wie kommt es, dass es dann doch der DMX4All geworden ist? Wo sind hier die Vor- /Nachteile?
    Ich habe einen WS24Lu3, bekomme damit aber keine sauberen Dimmverläufe hin. Hat das bei dir geklappt? Bei mir könnte es an der Ansteuerung liegen (uDMX interface und PC Dimmer Software).

    Gr√ľ√üe
    René

    1. Hi René,
      bis auf die Treppenstufenbeleuchtung habe ich jetzt tats√§chlich √ľberall DMX4All-Dimmer verbaut. Grund daf√ľr ist deren mit 4khz enorm hohe PWM-Frequenz. Auch bei komplett heruntergedimmtem Licht (10% Helligkeit) ist absolut kein Flackern wahrnehmbar. Und da bin ich wirklich empfindlich. Selbst mit dem Smartphone per Slow-Mo-Funktion (240 fps) sieht man keinerlei Flackern. Au√üerdem sind die DMX4All-Dimmer mit passendem Geh√§use f√ľr die Hutschienenmontage im Schaltschrank ausgelegt. Hier kann ich auch das Netzteil problemlos vom Strom trennen, ohne dass beim Wiedereinschalten des Netzteils ein kurzer „Ein“-Impuls auf die angeschlossenen LEDs geschickt wird. Diese Ph√§nomen zeigt n√§mlich der WS24Lu3, was ich etwas unsch√∂n finde. Dazu kommt, dass man bei den DMX4All-Dimmern jedem Dimmkanal ein separates Netzteil verpassen kann, was die Anschlussflexibilit√§t stark erh√∂ht. Da ich den WS24Lu3 sowieso rumliegen hatte und ich die 16 Treppenstufen separat schalten wollte, ist er eben dort zum Einsatz gekommen. Verbaut ist er im kleinen Vorratsraum direkt unter der Treppe. Da er dann noch freie Anschl√ľsse hatte, k√ľmmert sich jetzt auch noch um die Grundbeleuchtung im Vorratsraum und um eine zus√§tzliche Wandregal-Beleuchtung. :)

      Achso, Nachteil der DMX4All-Dimmer ist nat√ľrlich, dass sie teurer sind. Aber im Vergleich zu anderen professionellen L√∂sungen immer noch ein Schn√§ppchen – zumindest aus meiner Sicht.
      Was genau meinst du mit Dimmverl√§ufen? Beim Hoch- und Runterdimmen (l√§sst sich in Loxone recht genau einstellen) merkt man schon, dass die Zwischendimmstufen irgendwann – wenn es eben recht langsam eingestellt ist – konstant ruckeliger durchlaufen werden. Wenn der Dimmverlauf aber auf weniger als 3 oder 4 Sekunden eingestellt wird, merkt man von diesem Ruckeleffekt aber praktisch nichts mehr. Dass es √ľberhaupt ruckelt, liegt vermutlich daran, dass Loxone intern nicht mit 255 Helligkeitsstufen (bei DMX anscheinend standard) arbeitet, sondern nur mit 100.

      Dazu werde ich vielleicht auch mal ein Video hochladen, indem man die von mir verbauten DMX-Dimmer (haben ja auch noch einige Loxone-DMX-Dimmer im Einsatz) im direkten Vergleich sieht. Denn Bilder sagen ja gewöhnlich mehr als tausend Worte. :)

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  33. Super, vielen vielen Dank, das hilft schonmal weiter.

    Ich hatte mit Dimm-Verl√§ufen von 0% bis 100% in 5 Sekunden getestet und das war mehr stufig als ein fl√ľssiges dimmen. Als w√ľrde er in 5 oder 10% Schritten immer springen anstatt fl√ľssig zu dimmen. Aber dann probiere ich da mal weiter mit anderer Software und Einstellungen.

    Gr√ľ√üe
    René

  34. Wow, das ist ein genialer Blog! Ich habe auch schon √ľberlegt etwas mit meiner Fu√übodenheizung zu machen. Ein System um es mit dem Smartphone zu steuern w√§re super. Allein mit den ganzen Informationen zu Handtieren macht Spa√ü. Danke f√ľr die Inspiration!

  35. Hi Jörg,
    gibts schon ein Update was deine KNX-Jalousieaktoren betrifft?
    Hast du beim gemeinsamen AUF- oder AB-fahren aller Rollos Probleme, dass der KNX BUS √ľberlastet? Behalten deine Jalousien immer ziemlich genau die Position, zb 45¬į? Welche KNX-Jalousieaktoren hast du im Einsatz? MDT JAL-0810.02?
    W√ľrdest du hier wieder auf KNX setzen oder die Rollos √ľber die Loxone Extentions ansteuern?

    LG
    Alex

  36. Hallo Jörg,

    ich bin immer von deinen Bildern begeistert. In den Zeichnungen oben hast du sogar deine Solarpanels eingezeichnet. Kannst du mir sagen, welcher Software du das erstellst?

    1. Hi Vitali,
      danke f√ľr dein Lob! :)

      Habe viele Modelle von 3D Warehouse (externer Link) geladen und dann in Sweet Home 3D (externer Link) importiert, um dort das Gesamtmodell zu erarbeiten.

      Eigene Modelle habe ich ich anfangs mit SketchUp (externer Link) erstellt, mittlerweile (bedingt durch die Einarbeitung in den 3D-Druck) nutze ich aber vermehrt Fusion 360 (externer Link).

      Bei Thingiverse (externer Link) gibt es dar√ľber hinaus aber auch viele spannende Modelle (prim√§r zum Drucken und eher nicht f√ľr den „virtuellen Hausbau“).

      Viele Gr√ľ√üe und Erfolg bei eigenen Modellen
      Jörg

  37. Hallo Jörg,
    bin heute auf deinen Blog mit der Beschreibung der Loxone-Tree-Verteilung und Stellmotoren f√ľr Heizungsventile gesto√üen. (https://www.meintechblog.de/2017/02/operation-smart-home-3-leitungskilometer-und-gefuehlt-1-000-arbeitsstunden-spaeter/)

    Unsere Anlage f√ľr Fu√übodenheizung ist noch aus dem letzten Jahrhundert ūüėĀ und arbeitet „mit sich ausdehnenden Thermoelementen“. Immer schon ein √Ąrgernis und mehr als f√§llig bei einer Modernisierung der Heizungsanlage und ersetzt zu werden mit Stellmotoren.

    Liese sich Loxone in ein „normales Heizungssystem“ integrieren, d.h. die Thermoelemente und die F√ľhler in den R√§umen raus und am Heizungsverteiler Stellmotoren (z.B. Stellantrieb Tree), die letztlich die Stellgr√∂√üe von Temperatursensoren in den R√§umen erhalten (z.B. Raumklima Sensor Air von Loxone).

    Habt ihr dazu Erfahrung?

    1. Hi G√ľnther,
      klar – l√§sst sich machen. Wenn du Tree-Stellantriebe nutzen m√∂chtest, brauchst „vor Ort“ aber 24V (2 Adern) und nochmal zwei weitere verdrillte Adern zwecks Kommunikation – am besten ein Loxone-Tree-Kabel nehmen. Falls das nicht m√∂glichst ist, gibts auch noch Air-Stellantriebe. Ist halt technikbedingt (Funk) fehleranf√§lliger und Batterien muss man auch regelm√§√üig tauschen.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

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