Operation Solarcarport – Eigenbau mit PV-Technik von SolarEdge

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Seitdem ich denken kann, begeistert mich die Nutzung von Sonnenenergie zur Stromerzeugung enorm. Einmal installiert, erntet eine PV-Anlage unaufhaltsam und ├╝ber mehrere Jahrzehnte sauberen Sonnenstrom. Diese Energie kann dann im Haus selbst verbraucht, in einem Akku gespeichert und verbleibender ├ťberschuss ins Stromnetz gespeist werden. Und nun war es endlich soweit: Ich habe ein Solarcarport mit 9,15kWp errichtet!

In diesem und nachfolgenden Artikeln m├Âchte ich einige Einblicke vermitteln, was mir aus technischer Sicht bei der Planung und Umsetzung besonders wichtig war, wie ich die Energie sinnvoll nutzen m├Âchte (u.A. ├╝berschussoptimierte Akkuladung unseres E-Fahrzeugs) und welche Ausbaum├Âglichkeiten bestehen.

Solarcarport vom Anbieter kaufen?

Im Grunde habe ich mich mit dieser Frage bereits seit ├╝ber drei Jahren mehr oder weniger intensiv besch├Ąftigt. Seitdem wohnen wir n├Ąmlich schon im Eigenheim und nach diversen anderen Bauprojekten (u.A. „Smart Garden“ inkl. automatischer Bew├Ąsserung und Rasenm├Ąhroboter – dazu gibt es auch noch mind. einen eigenst├Ąndigen Artikel) stand nun auch dieses Thema auf der fast abgearbeiteten Liste.

Auch wenn wir derzeitig nur ein Auto fahren, wollten wir dennoch ein Doppelcarport bauen inkl. Schuppen, um Flexibilit├Ąt zu gewinnen – ├╝berdachten Abstellplatz kann man ja quasi nie genug haben – vorallem dann, wenn man sich gegen einen Keller entschieden hat.

Das Dach sollte ├╝brigens aus teiltransprenten PV-Modulen bestehen, also quasi ├ťberdachung und PV-Anlage in einem. Das ist viel praktischer und sieht zudem ein gutes St├╝ck schicker aus als aufgest├Ąnderte PV-Panels…

Wenn man nach dem Thema Solarcarport googelt, findet man mehrere Anbieter, die sowas anbieten. Wir haben uns also ein individuelles Angebot machen lassen, welches jedoch aus diversen Gr├╝nden unpassend war:

  • Der Preis war mit ├╝ber 30k Euro einfach viel zu hoch.
  • Die teiltransparenten PV-Panels sollten nur knapp 6kWp liefern und w├Ąren „konventionell“ ohne Leistungsoptimierer installiert worden (Details dazu weiter unten).
  • Es wurde nur ein Wechselrichter angeboten und ich h├Ątte mich ohnehin selbst um das f├╝r mich passende Modell (Thema Loxone-Integration) k├╝mmern m├╝ssen.
  • Extras, wie Einfr├Ą├čungen f├╝r LED-Profile sind im Standard nicht vorgesehen und w├Ąren wohl schlussendlich nicht realisierbar gewesen.
  • Die Regenrinne h├Ątte ich trotz Komplettangebot selbst ans Abwasserrohr anschlie├čen m├╝ssen.

Solarcarport doch besser selbst bauen?

Also blieb – wie so oft – nur die Selbstumsetzung ├╝brig. Ein Doppelcarport mit knapp 50qm Grundfl├Ąche wurde dabei schon damals beim Bauantrag des Hauses genehmigt, Punkt- und Schwerlastfundamente zwecks Ausgleichen des H├Âhenunterschieds ebenfalls bereits gesetzt.

Also ran an den Zollstock, das Gel├Ąnde vermessen und dann ans CAD-Programm – in meinem Fall die Freeware Sweet Home 3D, mit welchem ich damals schon unser Haus virtualisiert habe. Hier erstmal in einer Version ohne seitliche Verlattung.

Und hier nochmal ein etwas ├Ąlterer Planungsstand, daf├╝r aber mit Verlattung und Pflastersteinen.

UPDATE VOM 18.01.2022: Da es jetzt bereits mehrfach die Bitte gab, das CAD-File zur Verf├╝gung zu stellen, m├Âchte ich dem Wunsch nun – wenn auch etwas versp├Ątet – nachkommen: Carport CAD (1500 Downloads)

Im Wesentlichen ging es dann nat├╝rlich darum zu ermitteln, welche Komponenten ├╝berhaupt eingesetzt werden sollen und was das Ganze dann in Summe kostet. Hier eine grobe Aufstellung:

In Summe also knapp 16k Euro und damit nur ca. die H├Ąlfte vom Angebotspreis des Solarcarport-Anbieters. Wobei ein Teil der Elektro-Kosten (z.B. Schaltschrankkomponenten und Elektriker) beim „Komplettangebot“ noch dazugekommen w├Ąren.

Aber: Der Eigenbau bedeutet nat├╝rlich erstmal jede Menge Arbeit, bis endlich die erste Wattstunde Sonnenenergie geerntet werden kann. Aber soviel vorab: Es hat bisher wirklich Spa├č gemacht. H├Ątte doch lieber Zimmermann werden sollen, da sieht man am Ende des Tages wenigstens, was man physisch geschafft hat. :)

Hier einige Bilder von der Bauphase: Laut CAD-Planung erstmal die Ma├če ermitteln…

… und das bestellte Holz zuschneiden. Genutzt habe ich daf├╝r meine gute „alte“ Bosch Paneels├Ąge (Affiliate-Link), die mich bereits den gesamten Hausbau begleitet hat.

Dann Einfr├Ąsungen f├╝r die Holzverbinder mit der Bosch Oberfr├Ąse (Affiliate-Link) einarbeiten.

Einfr├Ąsungen f├╝r die LED-Profile d├╝rfen nat├╝rlich auch nicht fehlen.

Und Balken streichen. Erst zweimal Schutzgrund, dann zweimal Isoliergrund und schlie├člich einmal Deckfarbe. Sehr zeitaufw├Ąndig, insbesondere weil man Trocknungszeiten beachen muss.

Hier der aktuelle Zwischenstand, schon mit funktionierendem PV-Dach.

Die PV-Leistung hat damit sogar rechnerisch 9,15kWp und die mir notwendig erscheinende Leistungsoptimierer-Technik ist beim Selbstbau-Projekt auch schon mit drin. Aber was hat es jetzt damit wieder zu tun?

Teilverschattung ist der Tod jeder PV-Anlage – normalerweise

Die einzelen PV-Module, welche eine ungef├Ąhre Gr├Â├če von 170×100 cm aufweisen, werden in Reihe geschaltet und mit dem Wechselrichter verbunden. Die Anschlusspunkte der Panels sind in nachfolgender Skizze durch rote Vierecke symbolisiert.

Jedes PV-Modul liefert dabei vereinfacht gesagt eine Gleichspannung von ca. 30 Volt, welche sich entsprechend durch die Zahl der in Reihe geschalteten PV-Module erh├Âht. Bei 30 Modulen kommt dann also ca. 900 Volt beim Wechselrichter an.

Je nach Sonneneinstrahlung variiert die Stromst├Ąrke, welches ein PV-Modul generiert. Bei guter Sonneneinstrahlung und – sagen wir einmal – 300 Watt-Leistung sind das dann 10A pro Modul. In diesem Fall bekommt der Wechselrichter also 10A bei 900V, welche er dann in Wechselspannung umwandeln kann. Den Wirkungsgrad kleiner 1 mal au├čen vor, sind das dann etwas 9.000W bzw. 9kW.

Soweit zur Theorie. Denn in der Praxis k├Ąmpft eine PV-Anlage st├Ąndig mit sich ├Ąndernden Lichtbedingungen. Das Schlimmste ist dabei die sogenannte Teilverschattung. Wird ein PV-Modul nicht gleichm├Ą├čig von der Sonne „beleuchtet“, kann es dies durch Bypass-Dioden noch etwas ausgleichen. Also wenn bspw. nur ein kleiner Bereich verschattet ist, sinkt die Gesamtleistung des Panels auf 3/4 (bei vier Bypass-Dioden). H├Ârt sich ja erstmal nicht so schlimm an… Der gro├če Haken ist aber, dass alle PV-Panels – wie oben beschrieben – in Reihe h├Ąngen und das aktuell „schw├Ąchste“ PV-Panel die Leistung ALLER PV-Panels auf sein Niveau herunterzieht.

Ist bspw. nur ein Panel durch einen Schornstein verschattet und liefert – sagen wir einmal – 100W, sind alle anderen 29 Panels ebenfalls auf 100W limitiert, obwohl diese gerade durch eine super Sonneneisntrahlung jeweils 300W produzieren k├Ânnten. In Summe kommen also nicht 8.9kW an, sondern nur noch 3kW. Eine Reduzierung um knapp 2/3.

Es k├Ânnte nat├╝rlich auch sein, dass nicht alle Panels von Werk aus die gleiche Leistung haben und dann dr├╝ckt das schw├Ąchste Panel dauerhaft die Leistung aller Module. Oder ein Modul ist verschmutzt, oder oder oder.

Um dies mit konventionellen Mitteln zu kompensieren und u.A. auch Anlagen mit mehr als einer Ausrichtung zu erm├Âglichen, besitzen Wechselrichter meist Anschl├╝sse f├╝r zwei unabh├Ąngige Str├Ąnge. So h├Ąngen nicht mehr alle Panels in einer Reihe, sondern werden eben in zwei separete Reihen aufgesplittet. Dabei muss man aber auch den DC-Spannungsbereich eines Strangs beachten, den der Wechselrichter vorgibt. Schrecklich, oder?

Leistungsoptimierer 4-the-win!

Die eben beschriebenen Nachteile einer Teilverschattung, wie auch ich sie ├╝ber den Tagesverlauf durch mein Hausdach und einen Baum vom Nachbarn je nach Jahreszeit auf einem oder mehreren Panels hinnehmen m├╝sste, lassen sich aber gl├╝cklicherweise minimieren.

Die L├Âsung liefert das deutsche Unternehmen SolarEdge mit sogenannten „Leistungsoptimierern“, die in unserem Carport aktuell noch relativ h├Ąsslich unterhalb jedes PV-Panels baumeln (die kleinen schwarz-silbernen K├Ąstchen), im fertiggestellten Zustand aber durch eine Leiste versteckt werden.

Je nach Systemauslegung wird entweder jedes Modul bzw. werden immer zwei in Reihe geschaltete PV-Module an einen solchen Optmierer angeschlossen, welche wiederum in Reihe geschaltet und an einem f├╝r die Leistung ausgelegten Wechselrichter von SolarEdge angeklemmt werden. Die Optimierer ermitteln dabei die optimale Systemspannung ├╝ber alle PV-Module hinweg und leiten – einfach gesagt – die aktuelle Leistung jedes einzelnen PV-Moduls verlustfrei an den Wechelrichter durch.

Dieser h├Ąngt – zusammen mit den notwendigen Sicherungen und dem DC-├ťberspannungsschutz – jetzt an der einzigen bis dahin noch freien Wand im Technikraum.

Das SolarEdge-System hat aber noch weitere technische Vorteile. W├Ąhrend der Installation gibt jeder Optimierer, welcher am PV-Panel angeschlossen ist (die Sonne muss nat├╝rlich scheinen), lediglich eine Pr├╝fspannung von einem Volt aus. So l├Ąsst sich bei 30 in Reihe geschalteten Optimierern schnell pr├╝fen, ob auch 30V am Ende der Leitung ankommen. Dann passt alles. Und eine Gefahr von Stromschlag ist ebenfalls ausgeschlossen, da die Optimierer erst die volle Leistung abgeben, wenn sie die Datenkommunikation mit dem Wechselrichter aufbauen k├Ânnen, an welchen sie angelernt wurden.

Datenkommunikation? Richtig gelesen. Jeder Optimierer „spricht“ mit dem Wechselrichter ├╝ber das normale PV-Stromkabel, identifiziert sich mit seiner eigenen ID und ├╝bermittelt zudem seine aktuellen Leistungswerte, welche in der Monitoringplattform von SolarEdge angezeigt werden. Das geht sogar so weit, dass man sich den Leistungsverlauf der gesamten Anlage bspw. ├╝ber den Tagesverlauf ansehen kann. So sieht man sofort, wenn etwas nicht stimmt und bspw. ein Panel verdreckt ist.

Hier erkennt man bspw. ganz sch├Ân, wie die zwei Panels links unten vom Hausdach verschattet werden.

Und auch sonst finde ich die Monitoringplattforn von SolarEdge wirklich gelungen – hier die Daten eines einigerma├čen bew├Âlkten Tags:

Die Verbrauchs- und Eigenverbrauchs-Kurve wird ├╝brigens erst dann angezeigt, wenn das Smartmeter von SolarEdge installiert ist. Es wird mit Stromklemmen an L1, L2 und L3 direkt nach dem Stromz├Ąhler der Stadtwerke angeklemmt und misst die aktuelle Einspeisung bzw. den aktuellen Bezug mit ├╝ber 99%iger Genauigkeit.

Da ich die Verbrauchsst├Ąnde meines Hausstromz├Ąhlers bereits seit Langem per IR-Lesekopf auslese (Blogpost) und in Loxone vorhalte, werde ich demn├Ąchst mal diese Werte mit dem des SolarEdge Smartmeters vergleichen. Mal sehen, wie gut das passt.

Apropos Loxone… Alle relevanten Verbrauchswerte lassen sich vom SolarEdge-Wechselrichter ├╝ber diverse Schnittstellen abholen und weiterverarbeiten. Aktuell nutze ich dazu die Modbus TCP-Schnittstelle, welche direkt vom Loxone Miniserver verarbeitet werden kann (es gibt sogar eine entsprechende Vorlage daf├╝r). Weitere Infos dazu im LoxWiki im Thread SolarEdge Wechselrichter. Hier habe ich gerade auch selbst eine Frage gestellt, da ich die Einbindung ├╝ber Modus RTU einfach nicht hinbekomme. Evtl. kann ja ein Leser einen hilfreichen Tipp geben, der es schon hinbekommen hat. Ich w├╝rde mich freuen.

Und so sieht die Strompoduktionskurve dann in der Loxone-App aus.

Aus meinem t├Ąglichen Leben

Vor mehr als 30 Jahren habe ich mir als Kind nichts mehr als eine Solararmbanduhr gew├╝nscht, welche ich damals zuf├Ąllig im Quelle-Katalog gefunden habe. Als ich sie dann zum Geburtstag bekam, trug ich sie viele Jahre und freute mich gef├╝hlt jeden Tag dar├╝ber, dass sie lediglich von der einfallenden Sonnenkraft angetrieben wurde – und nicht von einer Einmalbatterie. Und genau so f├╝hlte ich mich vor einigen Tagen auch, als unser E-Auto ausschlie├člich durch ├ťberschussstrom der PV-Anlage geladen wurde. F├╝r mich einfach immer noch unbegreiflich, dass das technisch funktioniert.

Aber zur├╝ck zum PV-Carport. Bisher habe ich es nicht bereut auf SolarEdge zu setzen. Das Ergebnis spricht f├╝r sich und bereits die Planung war einfach ein Traum. Insbesondere der „SolarEdge Designer“ hat mich total geflasht, da er eine Vorhersage der zu erwartenden Ertragswerte auf Basis einer Vielzahl von Variablen – inkl. in 3D berechneter Verschattung – ausspuckt.

Wie man sieht, habe ich mit dem Wechselrichter noch etwas Luft nach oben. Vielleicht wird das Hausdach auch noch mit PV-Modulen vollgestopft, mal abwarten.

Die Monate Nov, Dez und Jan sind PV-ertragstechnisch nat├╝rlich alles andere als optimal.

Und es gibts sogar noch eine detaillierte Auflistung der zu erwartenden Leistungsverluste.

Zu jedem hier kurz vorgestellten Themenbereich k├Ânnte ich noch stundenlang quatschen, aber jetzt muss das Carport erstmal fertiggestellt werden. Wer einzelne Details wissen m├Âchte, kann aber wie immer gerne einen Kommentar hinterlassen.

Update vom 09.07.2020: Hier reiche ich noch ein Bild der Glashalterung nach, welches sich Robert gew├╝nscht hat. Und hier noch die Detailskizze von easywintergarten.de.

Update vom 03.03.2022: Und hier noch zwei Bilder des Ortgangblechs, die sich Michael gew├╝nscht hatte:

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J├Ârg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er ver├Âffentlicht regelm├Ą├čig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos

67 Gedanken zu „Operation Solarcarport – Eigenbau mit PV-Technik von SolarEdge“

  1. Ich finde das Projekt sehr spannend und die Beschreibung super.
    Gibt es einen Grund die Module in serie und nich parallel zu schalten ?
    Und ich habe den Akku Puffer f├╝r den Solarstrom vermisst.
    MB

    1. Hi Michael,
      das gesamte Konzept inkl. Wechselrichter ist eben darauf ausgelegt, dass die Module in Reihe geschaltet werden. Nur mal eine ├ťberlegung: W├╝rde man die Module parallel schalten, w├╝rde die Spannung gleich bleiben und man w├╝rde relativ schnell eine wahnsinnig hohe Stromst├Ąrke bekommen, f├╝r welche man rie├čige Leitungsquerschnitte ben├Âtigen w├╝rde. Auch w├Ąren die Kabelwege zwischen den Modulen quasi doppelt so lang. Vermutlich gibt es aber technisch gesehen noch viel ├╝berzeugendere Gr├╝nde, warum man eine Reihenschaltung verwendet. Bin ich aber ├╝berfragt, sorry.
      Ein Hausakku ist nat├╝rlich eingeplant, ist mir aber derzeitig einfach noch zu teuer bzw. m├Âchte ich bissl mehr als nur 5-10kWh als Puffer, was aktuell aber einfach unrentabel ist. Und wenn, dann m├Âchte ich auch volle Notstromf├Ąhigkeit bei Netzausfall, was das Ganze nochmal aufw├Ąndiger macht.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  2. Hallo J├Ârg,
    sehr sch├Ân hier mal wieder was zu lesen und tolles Projekt. Als SmartHome-Enthusiast, passionierter Hobbyheimwerker und EE-Verfechter w├Ąre das genau mein Projekt – muss nur noch das Haus mit Grundst├╝ck her ;-)

    Eine Frage zu deiner Solartechnik: die Leistungsoptimirer klingen erstmal technisch sehr sinnvoll. Hast du mal grob ├╝berschlagen ob es sich auch wirtschaftlich rechnet (Amortisationszeit)? Die 1500ÔéČ sollen ja im besten Fall auch weider eingespielt werden… W├╝rde mich einfach mal ineessieren.

    Gr├╝├če Stephan

    1. Hi Stephan,
      dr├╝cke die Daumen, dass du ein bald ein ├Ąhnliches Projekt umsetzen kannst!
      Zur Wirtschaftlichkeit kann ich wohl erst etwas wirklich Konkretes sagen, wenn ich den PV-Ertrag und vorallem die Eigenverbrauchsquote – sagen wir – ├╝ber den Zeitraum von einem Jahr ermittelt habe. Aber sagen wir mal anders: Ich h├Ątte es einfach niemals ├╝bers Herz gebracht, eine konventionelle Anlage zu installieren mit dem Wissen, durch die zwangsl├Ąufige Teilverschattung Ertragsverluste in Kauf nehmen zu m├╝ssen. Mein Bauchgef├╝hl: Die Optimierer machen auf lange Sicht bestimmt etliche MWh aus, wodurch es sich definitiv lohnen wird. Belastbare Werte werden nachgeliefert, sobald ermittelt.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  3. Sehr interessanter Beitrag. Mich w├╝rde interessieren wie du die ├ťberschussladung realisiert hast (E-Auto wird nur mit PV-Energie geladen).

    1. Hi Ralf,
      dazu plane ich aktuell einen separaten Blogpost.
      Erste Ausbaustufe ist der Tesla UMC (Ladung per Steckdose mit vorher eingestelltem Leistungswert zwischen 5 und 13A. Meine Loxone-Logik schaltet dann die Steckdose passend zur aktuellen ├ťberschusssituation.
      Ausbaustufe 2 (funktioniert auch bereits) ist dann die bedarfsgerechte Ladung per TWC (Tesla Wallconnector) dreiphasig von 3,5 bis max. 11kW. Diesem l├Ąsst sich per RS485-Schnittstelle mitteilen, welche Leistung er gerade ans Fahrzeug durchleiten darf. Logik ebenfalls in Loxone realisiert.
      Ausbaustufe 3 ist schlie├člich den TWC mit 20A-Schaltaktoren auszustatten, da er auch eine einphasige Ladung unterst├╝tzt, sofern man ihm beim Einschalten einfach die anderen beiden Phasen vorenth├Ąlt. Damit l├Ąsst sich dann runter bis 5A bei 235V gehen, also knapp 1,5kW, was gerade bei wenig Sonne immer noch eine ordentliche PV-├ťberschussladung erm├Âglicht.
      Details wie gesagt dann im kommenden Artikel.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

    2. Danke f├╝r die Info! Bei mir habe ich den go-e Charger als Ladestation geplant, diese will ich mit OpenWB auf einem Raspberry steuern. Oder alternativ mit dem Loxone Miniserver, falls m├Âglich. F├╝r das einphasige Laden habe ich ein extra Dose vorgesehen, an der blo├č eine Phase angeschlossen ist. Wenn ich dreiphasig laden m├Âchte, habe ich eine zweite Dose daneben. Muss man dann leider manuell umstecken. So ist erstmal der Plan. Bin gespannt auf den neuen Artikel!

  4. Hallo,
    wo hast du die Solarmodule bezogen? Ich bin schon l├Ąnger auf der Suche nach ordentlichen Modulen f├╝r meine Terrassen├╝berdachung. Bis jetzt stellt sich das aber als sehr schwierig dar einen H├Ąndler zu finden, der transparente GlasGlas-Module anbietet.
    Danke
    Viele Gru├č
    Jan

    1. Hi Jan,
      bin nach langer Recherche hier f├╝ndig geworden: https://emotion-e.com/index.php?k=9
      Meine 305W-Module von Rixin scheinen aber gerade nicht verf├╝gbar zu sein. Aktuell gibt es wohl nur die teureren Bifacial-Module. Alternativ bekommt man dort aber auch die „Klassiker“ von Elegante, die aber nochmal nen gutes St├╝ck teurer sind. Der Anbieter ist ├╝brigens total nett und die Lieferzeit mit knapp zwei Wochen auch v├Âllig ok. H├Ąngt eben davon ab, was zur Zeit auf Lager liegt…

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

      PS: Ob die Rixin-Module „ordentlich“ sind, wird sich wohl erst in ein paar Jahren zeigen. Jedenfalls habe ich letztes Jahr schon mal eins testweise geordert und auf dem Spielturm im Garten installiert. Hat den Winter inkl. Hagel unbeschadet ├╝berstanden und eine brauchbare Leistung generiert (an nem Mini-Wechselrichter), weshalb ich mich jetzt schlussendlich f├╝r die Module entschieden habe.

  5. Servus

    Vielen Dank f├╝r deinen Beitrag
    Ich suche aktuell eine Bedachung f├╝r meine selbst gemauerte Doppelgarage.

    Wie dicht ist das Solar Dach eigentlich? Vermutlich regnet es zwischen den Panels durch oder?

    Besten Dank
    Gr├╝├če und mach weiter so.

  6. Ein sch├Ânes Projekt! – Sehr sauber umgesetzt – Respekt!
    K├Ânntest Du noch ein/zwei Detailbild(er) der Panelhalterungen nachreichen?

    Vielen Dank & viele Gr├╝├če!
    Robert

  7. Hallo J├Ârg,

    sehr tolle Sache! Genau das Gleiche haben wir auch schon ein Weilchen vor, auch mit Solaredge (als Erweiterung der vorhandenen Dachanlage am gleichen Wechselrichter und zum Laden eines E-Autos). Es scheint bei uns auch auf selber machen herauszulaufen (da kam der letzte Newsletter genau richtig) :-)
    Einem Anbieter war es nach langem ├ťberlegen zu kompliziert, oder es gab Preisvorstellungen jenseits 30k Euro, wie oben beschrieben. Dieser Anbieter schickt ├╝brigens noch immer flei├čig automatisierte Emails.
    Eine Frage zur Modulauswahl: hattest du die Vision 36M von Solarwatt betrachtet, und was sprach dagegen?

    Vielen Dank und viele Gr├╝├če,
    Thies

    1. Hallo J├Ârg,

      noch eine Nachfrage zur PV: Haben die Rixin-Module einen passenden Stecker f├╝r die Solaredge-Optimierer oder musstest du die Stecker tauschen? Falls ja, ging das gut?

      Danke!

      Viele Gr├╝├če,
      Thies

    2. Hi Thies,
      es waren ├╝berall „stinknormale“ RC4-Stecker dran. Musste aber pro Panel je eines der beiden Kabel verl├Ąngern, da sowohl Panel- aus auch Optimierer-Kabel paar cm zu kurz waren, um die Verbindung herzustellen. Diese Kabel habe ich selbst konfektioniert, geht super einfach.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

    3. Hallo J├Ârg,

      danke f├╝r die schnelle Antwort! Hast du eine Empfehlung f├╝r die Crimpzange? Tut es eine einfache oder sollte es eine originale vom Steckerhersteller sein?

      Und vielleicht doch nochmal die Frage, ob du die Vision 36M von Solarwatt betrachtet hattest? Sind allerdings anscheinend einiges teurer..

      Danke&viele Gr├╝├če,
      Thies

    1. Hi Heiko,
      danke f├╝r die Blumen! Hat auch total Spa├č gemacht dar├╝ber zu schreiben.

      Zum Thema PV wird es mit Sicherheit noch einige Inhalte geben. Habe bspw. bereits realisiert, dass eine frisch installierte Klimaanlage automatisch k├╝hlt, sofern gen├╝gend PV-Power zur Verf├╝gung steht. Denke das ist ein weiterer Blogpost wert…

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  8. Hallo J├Ârg,

    du m├╝sstest eigentlich zur optimalen Ausnutzung des PV ├ťberschuss eine easee Ladestation nehmen und diese mittels „Solar Manager“ koppeln. Ich schreibe noch einen ausf├╝hrlichen BLogpost dazu, mit dem Setup komme ich massiv besser aus als mit der Keba P30 und kann bis auf 1.4kW runter beim Laden. genial – jedes Watt ausn├╝tzen ;-)

    Zum Carport: Hut ab, genau so soll es sein. Ich habe einfach meinen bestehenden etwas umgebaut: https://technikblog.ch/2020/04/photovoltaik-anlage-um-eine-kleinanlage-auf-dem-carport-erweitert/
    Nat├╝rlich auch Solaredge :)

    Gr├╝sse aus der Schweiz
    hans

  9. Hallo J├Ârg,

    Super schick der carport. ­čśŐ

    Wir haben 3 Parkpl├Ątze nebeneinander, w├╝rde man so einen carport auch in 9m Breite bauen k├Ânnen, ohne st├╝tzen zu. den Parkpl├Ątzen?

    VG Gerd

    1. Hi Gerd,
      wenn die Balken stark genug dimensioniert werden -> warum nicht… Ist am Ende aber auch abh├Ąngig von mehreren Faktoren, die individuell sind je nach Standort (u.A. Windlast, Schneelast, Untergrund).
      Ein Standsicherheitsnachweis vom Experten kann Auskunft geben.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  10. Hallo J├Ârg,
    wie siehts nun aus nach einem guten Jahr?
    Kannst du nochmal einen kleinen Bericht zum aktuellen Stand verfassen?
    Speziell geht’s es mir darum, was mit den Platten passiert, wenn das Holz arbeitet? Sind schon defekte o.├Ą. aufgetreten?
    Liebe Gr├╝├če und vielen Dank f├╝r die Antwort,
    Marvin

    1. Hi Marvin,
      ein ausf├╝hrlicher Bericht wird folgen – kurz vorab: Alles l├Ąuft nach ├╝ber einem Jahr wie am ersten Tag. Keine Ausf├Ąlle, nichts. Habe die Panels nur nach dem W├╝stensturm geputzt, mehr auch nicht.
      Zwischen den PV-Panels und den Aluhaltern sind seitlich immer knapp 4-5mm „Luft“, sodass das Holz bei Temperaturunterschieden arbeiten kann.
      Alle Optimierer arbeiten perfekt und man kann super nachverfolgen, wieviel Energie jedes Panel erzeugt hat. Degradation habe ich bisher noch nicht feststellen k├Ânnen, werde dazu aber auch mal eine genauere Auswertung durchf├╝hren. Die Anlage hat jedenfalls die letzten Monate durchweg mehr erzeugt als vorausberechnet – mehr dazu ebenfalls bald.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

      PS: Bald soll die Anlage noch mit einem selbstgebauten, knapp 14kWh fassenden LiFePo4-Batteriespeicher erweitert werden – bin schon so gespannt… :)

  11. Klasse, vielen Dank f├╝r die schnelle R├╝ckmeldung!
    Ich denke ich werde unser Carport genauso aufbauen!

    W├╝rdest du r├╝ckwirkend betrachtet alles nochmal genauso aufbauen wie oben beschrieben?

    Oh dann bin ich echt mal auf den Speicher gespannt!
    Ich freu mich drauf!

    Liebe Gr├╝├če, Marvin

    1. W├╝rde alles wieder genauso machen, jep. Deshalb habe ich die Terrassen├╝berdachung im Grunde identisch konstruiert. Nur eben mit transparenteren Panels und einen Leistungsoptimierer pro zwei Panels in Reihe.

      Insbesondere die Solaredge Leistungsoptimierer sind Gold wert – aufgrund der teilweise sehr unterschiedlichen Beschattung ├╝bers Jahr gesehen durchs Haus im S├╝den.

      Es gibt zwar auch Wechselrichter mit Schattenmanagement – und ohne einzelne Leistungsoptimierer an den Panels – aber da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das MPP-technisch ansatzweise genauso gut funktionieren kann. Zumindest in meinem etwas kniffligeren Beschattungsfall…

      Au├čerdem ist es einfach genial zu sehen, wie jedes Model im Detail arbeitet. So k├Ânnte man im Fehlerfall den ├ťbelt├Ąter auch mit einem Blick in die App ausfinding machen.

      Gr├╝├če
      J├Ârg

  12. Hallo J├Ârg,
    tolles Projekt und super Erkl├Ąrungen.
    Ich ├╝berlege ebenfalls meinen Carport mit so einem Solardach zu decken.
    Leider haben die Module von Rixin keine ├ťberkopfzulassung. Somit d├╝rfte ich sie f├╝r den Carport nicht nutzen. Ich habe da starke Bedenken was passiert wenn unser untergestelltes Wohnmobil bei Hagel oder einfach von einem gebrochenen Modul besch├Ądigt w├╝rde.
    Zahlt dann noch eine Versicherung?
    Du hast Dir doch sicherlich da auch Gedanken zu gemacht.
    Beste Gr├╝├če, Peter

    1. Hi Peter,
      rein technisch sind die Module aus meiner Sicht (nur meine Meinung) sicher, da Verbundglas. Die Zertifizierung fehlt jedoch, das stimmt. Im Fall der F├Ąlle m├╝sste man mit der Versicherung diskutieren… Oder besser noch im Vorfeld vor Vertragsschluss bei der Versicherung nachhaken.

      Schau mal die Module an, welche ich k├╝rzlich f├╝r die Terrassen├╝berdachung genutzt habe. Hier steht explizit dabei: „Verbundglas getestet nach EN10200 ├ťberkopfinstallation“ -> https://shop.pvdach.com/210-Wp-Doppelglas-M40-Photovoltaik-Modul-Glas-Glas

      Viele Gr├╝├če und Erfolg bei der Umsetzung
      J├Ârg

  13. Tolles Projekt! Damit leistet man einen Betrag zum Klimaschutz und ist bestens auf eMobilit├Ąt vorbereitet.
    Wir kommen aus dem Bereich der industriellen Solar-Carports und entwickeln seit geraumer Zeit auch einen E-Home Solar Carport. In China sind private Solar Carports auch im kommen. Durch die ├ťberregulierung in Deutschland (Baugenehmigung, Netzanschluss) sind sehr hohe Einmalkosten f├╝r Architekt und PV Installation notwendig und dann wird der private Bereich f├╝r Anbieter wie uns schnell unwirtschaftlich. Dieser Blog zeigt das hohe Engagement in Deutschland. Ich bleibe Follower.

  14. Hallo J├Ârg,

    vielen Dank f├╝r die tolle Beschreibung und das super Projekt!

    Ich w├╝rde den Carport gerne nachbauen und damit die bestehende PV erweitern ;-) W├╝rdest Du Dein CAD Modell zur Verf├╝gung stellen?

    Vielen Dank und Gr├╝├če
    Jonathan

    1. Hi Jonathan,
      hier das Sweet Home 3D CAD-File: [download id="15105"]

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

      PS: Bitte nicht so auf die Benamungen achten, das ist alles andere als „clean“… ;)

  15. Hi J├Ârg,

    gro├čes Lob and ich f├╝r die super Leistung. Mir schwebt auch so ein Projekt vor, bin allerdings noch in der Planungsphase. Hast du das „Mobiliar“ in Sweet Home 3D, wie z.B. die L-Steine, Leisten etc. selbst erstellt oder irgendwoher eingebunden? Das w├╝rde mich mal interessieren. Ich k├Ânnte zwar einen gro├čen Teil aus deinem dankenswerterweise bereitgestellten CAD-File ziehen, allerdings m├Âchte ich hier das ganze noch um einen Teil erg├Ąnzen/ab├Ąndern.
    Vielen Dank schon mal und Gru├č
    Michael

  16. Hi J├Ârg,

    K├Ânntest du bitte noch ein Foto von oben machen (also so, dass man die Aluschienen und das Ortgangblech sehen kann – direkt in der Ecke)? Mir ist nicht ganz klar, wie die Befestigung realisiert ist.

    Vielen Dank – auch f├╝r den super Beitrag – das ist wirklich eine gro├če Hilfe!

    Mit freundlichen Gr├╝├čen
    Michael

  17. Hi J├Ârg,

    danke f├╝r die Fotos!
    Verdammt – daran hab ich nicht gedacht. Wie ist es am anderen Ende mit der Regenrinne? :-)
    Sorry, dass ich daran nicht vorher gedacht habe.
    Der Link in der Mail zur Best├Ątigung geht leider nicht – trotz nicht-Handy.

    Gru├č
    Michaek

    1. So, hab nochmal ein weiteres Bild hinzugef├╝gt, bei dem man auch die Regenrinne sieht.

      Das mit dem Best├Ątigungslink funktioniert in der Regel schon, nur die Seite wird nicht korrekt angezeigt bzw. zeigt einen Fehler. Ich weiss, das Problem ist nervig, sorry…

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  18. Hi J├Ârg,

    perfekt – vielen Dank!

    Die E-Mail Benachrichtigung hat tats├Ąchlich funktioniert (trotz der Fehleranzeige).

    Man sieht an der Kopf- und Fu├čseite der Module so eine Art Aluschiene, die nach unten geht. Ist das ein Teil vom Modul oder hast du da extra etwas montiert? Ds sieht fast wie ein umgedrehtes Alu-Verlegeprofil aus.

    Gru├č
    Michael

  19. Hi J├Ârg,

    Danke f├╝r’s Teilen deiner Erfahrungen.
    Ich wollte gerade damit starten, mich mit dem SolarEdge-Designer zu besch├Ąftigen.
    Da stellt sich mir jetzt aber die Frage, wie du da zu einem Zugang als Privatperson gekommen bist?
    Vielleicht kannst du mir weiterhelfen?
    Danke und VG,
    Thomas

    1. Hi Thomas,
      hab mich ├╝ber mein Gewerbe (durch den Blog) anmelden k├Ânnen. Als Privatperson geht das wohl nicht, leider – da hast du Recht…

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

    1. Das kommt ma├čgeblich auf die Traglast des Carport an. Dazu bedarf es einer individuellen Berechnung. Auch kann je nach Anbringung der Panels (z.B. Aufst├Ąnderung) die Ber├╝cksichtigung der Windlast relevant werden. L├Ąsst sich also so pauschal nicht beantworten und muss mit passenden Formeln und je nach Standort (zu erwarteneder max. Schneefall, vorherrschende Windzone, etc.) gepr├╝ft werden.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

    2. Hallo J├Ârg,

      cooles Projekt ­čĹŹ­čĆ╗

      Mich w├╝rde interessieren wie du die Balken ausgelegt hast oder hat dir das jemand berechnet?

      Viele Gr├╝├če

  20. Hallo und danke f├╝r die umfangreiche Vorlage zum Bau eines Solar-Carports.
    Bei meiner Planung will ich gerade das Rasterma├č der Balken festlegen auf den die Panels liegen sollen. Da es keine genormten Breiten f├╝r die Glas Kollektoren gibt sehe ich es als problematisch an mich auf einen Typen festzulegen. Die Breite des Carports ist bei mir vorgegeben, da rechts und links der Platz vergeben ist. So stehe ich vor dem Problem mit dem Raster weitestgehens festgelegt zu sein.
    Wenn ich es richtig gesehen habe, sind deine Panels nicht mehr im Programm. Was tun, wenn man mal Ersatz braucht.
    Gr├╝├če
    Martin

    1. Hi Martin,
      bei emotion-e.com sind meine Module gerade nicht lieferbar, das stimmt. Ich w├╝rde evtl. einfach mal beim Anbieter (ist echt nett!) durchklingeln und nachfragen, ob es die Module nochmal geben wird. Ansonsten gibts dort aktuell die „DDM320 BIF 320Wp RIXIN“ mit leicht abweichenden Ma├čen von 1026 x 1676mm. Was die insgesamte Breite des Carport betrifft, kann man etwas herumspielen mit unterschiedlich breiten Aluhaltesystemen. Manche haben zwischen den Panels nur 2cm „Luft“ (so wie bei mir) und manche 3cm oder sogar 4cm. Au├čerdem hat man pro Panel meist auch einige Millimeter Spielraum, was das seitliche Einspannen angeht, sodass man die insgesamte Breite auch noch um mehrere Zentimeter beeinflussen kann. Ach und bei den au├čenliegenden Balken hat man noch etwas Spielraum, je nachdem, ob man die Aluhalterung weiter innen oder weiter au├čen auf dem Balken montiert.

      Falls meine Panels – warum auch immer – kuputt gehen sollten, werde ich in den sauren Apfel bei├čen und erstmal online recherchieren m├╝ssen, um vergleichbar gro├če Glasmodule zu finden. Wird die Zeit zeigen… Da mache ich mir aber ehrlich gesagt nicht so viele Sorgen, da findet sich immer ein passender Weg.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  21. Wow! Ein tolles Projekt – professionell umgesetzt. Ich bin Amateur, komme mehr aus der kaufm├Ąnnischen Ecke und w├╝rde dein Projekt super gerne copy-pasten. Ich sehe viele Parallelen in der Umsetzung. Bei mir soll die PV-Modul-Neubedachung meiner Doppelgarage (Entfall 40 Jahre alter Wellplatten) mit seitlichem neu zu erstellenden Carport in der von dir verwendeten Bauweise montiert werden. Dachfl├Ąche nachher insgesamt 13x8m. Teilweise tags├╝ber tempor├Ąr teilbeschattet. Am Anfang steht die Planung des Anbaus. Frage: Welches (freeware) CAD Programm kann ich laden, das deine SH3D-Datei ├Âffnen kann und f├╝r mich Techniklaien bedienbar ist? Herzlichen Dank f├╝r deine Antwort, und gerne weiterer first-steps-Tipps. Viele Gr├╝├če aus dem Saarland, Karsten

    1. Hi Karsten,
      die Software heisst „Sweet Home 3D“ – diese ist auch oben im Text verlinkt.

      Viele Gr├╝├če und viel Erfolg bei deiner Umsetzung
      J├Ârg

  22. Hallo J├Ârg, kurze Frage – welche Erfahrungen hast Du mit Schnee ? Bei dieser Dachneigung ist ja nicht davon auszugehen, dass er runterrutscht.

    Danke.

    1. Hi Uwe,
      jep, der bleibt nat├╝rlich liegen – bis er wieder schmilzt. Letzten Winter waren es glaub um die 5-6 Tage, an denen das Dach mit Schnee bedeckt war.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  23. Hallo J├Ârg,

    Tolles Projekt! Ich habe mich entschieden ebenfalls ein solches zu beginnen. Deine Projektplanung, -dokumentation und die Erkl├Ąrungen sind dabei sehr hilfreich. Zwei Fragen habe ich noch.
    1. Ist mittlerweile eine Speicheroption umgesetzt?
    2. Wie sind die Leistungsoptimierer versteckt/verbledet worden? Vielleicht w├Ąre da ein weiteres Bild hilfreich.

    Danke und Gru├č,
    Rico

    1. Hi Rico!

      1. Klar, Hausspeicher ist realisiert mit insgesamt knapp 40kWh Speicherkapazit├Ąt und knapp 9kW Lade- und 12kW Entladeleistung (3phasig) inkl. Ersatzstromfunktion -> https://www.meintechblog.de/category/batteriespeicher/ – Als Einstieg empfehle ich den ├Ąltesten Artikel gaaanz unten :)

      2. Zum Verstecken der Leistungsoptimierier habe ich einige Infos inkl. Bilder im Blogpost Operation Solarcarport ÔÇô Was weiter geschah ÔÇô inkl. erstem Panelputz gepostet.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  24. Hallo J├Ârg, habe mir dein Projekt heute noch mal ganz genau durchgelesen, Respekt und Dank f├╝r Deine Doku hier. Was mich allerdings noch sehr bewegt, ist die Dachneigung von 5┬░. Ist schon extrem flach, dann ist auch die Verschmutzung kein Wunder, auch f├╝r die Energieausbeute w├Ąren 20-30┬░ viel besser. Was hat dich von einer gr├Â├čeren Dachneigung abgehalten (neben der Optik). Viele Gr├╝├če. Uwe

    1. Hi Uwe,
      wollte einfach nicht, dass das Carport auf der einen Seite noch h├Âher bzw. auf der anderen Seite niedriger ist. ­čÖł Alles in allem ist die Dachbeigung v├Âllig ok. Die Verschmutzung h├Ąlt sich echt in Grenzen und etwas Verschmutzung bringt so gut wie keine messbaren Einbu├čen – so meine Erfahrung.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

    2. Ach einen Input kann ich noch geben: Habe gerade einige Adapter bestellt, die man einfach an die PV-Panels ranklemmt und die das sonst stehenbleibende Wasser durch den Kapillareffekt abtragen, um langfristige Ablagerungen insbesondere bei geringen Neigungen zu verhindern -> https://a.aliexpress.com/_uXqK2H (externer Link)

      Bin gespannt, wie gut das bei meinem 7 Grad Hausdach funktioniert. Hier gibt es an den R├Ąndern schon einige Ablagerungen, die aber lustigerweise zu keinen messbaren Ertragseinbu├čen f├╝hren. Und dabei kann ich durch die SolarEdge-Leistungsoptimierer jedes Panel individuell tracken. Manche Panels habe ich gereinigt, manche nicht. Und alle performen – bis auf die ├╝blichen Toleranzen – absolut identisch…

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  25. Hi. Inspiriert durch Deinen Blog habe ich meine Alter Terrasse mit den Modulen von Rixin erneuert.
    Da ich bisher keine Solaranlage habe, m├╝sste ich dies ja zum ersten Mal anmelden lassen.
    Ein Elektriker hat mit mir gesprochen, aber will nicht wegen der fehlen ├ťberkopf-Zulassung.
    Weitere 7 haben abgewunken – machen nur komplett und sind nicht interessiert.
    Du hast scheinbar sehr viel Gl├╝ck gehabt mit deinem Elektriker.

    1. Ok schade,
      kenne schon zig Leute ├╝ber den Blog, die das so realisiert haben wie ich und die ihre Anlage ohne Probleme angemeldet bekommen haben.

      So oder so: Die fehlende Zertifizierung ist f├╝r mich pers├Ânlich ein Witz. Ich habe bei der Terrassen├╝berdachung quasi baugleiche Module eines anderen Herstellers verbaut inkl. ├ťberkopfzertifikat. Hat man die Module einmal in der Hand, merkt man, dass diese 1:1 gleich aufgebaut sind – eben mit Sicherheitsglas. Klar muss alles technisch sauber und insb. auch sicher sein, aber manchmal muss man den Elefanten auch mal im Dorf lassen – oder wars die Kirche… :D

      Viele Gr├╝├če und ich hoffe du findest noch jemanden, der dir weiterhelfen kann
      J├Ârg

    1. Hi Thomas,
      fragst du mich oder generell? Ich habe keine Erfahrung zu Bifacial-Modulen, da selbst nicht verbaut. W├╝rde mich jedenfalls wundern – aber korrigiert mich bitte gerne -, wenn das bei ├ťberdachungen wie meiner mehr als 10% zus├Ątzlichen Ertrag bringt…

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  26. Hallo J├Ârg,

    cooles Projekt. Plane ├Ąhnliches.
    Dazu h├Ątte ich eine Frage; Du hast die L├Ąngskanten der Module mit dem beschriebenen System fixiert und abgedichtet. Nun stellt sich f├╝r mich die Frage wie hast du es mit den kurzen Seiten gemacht/dicht bekommen?

    Danke f├╝r deine Antwort
    Rainer

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