Operation Solarcarport – Was weiter geschah – inkl. erstem Panelputz

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Einige Monate sind nun seit Inbetriebnahme bzw. Anschluss ans Stromnetz bereits ins Land gezogen und es fehlen nicht mehr viele Details am PV-Carport, die noch zu erledigen sind – meist kosmetischer Natur.

Zeit also den aktuellen Umsetzungsstand zu dokumentieren, den realisierten PV-Ertrag zu betrachten und die Anlage das erste Mal gr├╝ndlich zu reinigen. Dies alles im nachfolgenden Blogpost.

Gesch├Ątzter vs. realisierter PV-Ertrag der ersten drei Monate

Oft ist es ja so eine Sache mit Sch├Ątzwerten. Deshalb war ich auch ein St├╝ck weit skeptisch, ob die von Solar Edge erzeugte Vorausschau einigerma├čen passt, oder eben doch ein St├╝ck weit ein zu optimistisches Bild malt. Aber seht selbst: Hier erstmal der gesch├Ątzte Energieertrag:

Und hier der erzielte Energieertrag, der aus der SolarEdge-App abgelesen wurde:

Im Juni, dem ersten vollen Monat seit Inbetriebnahme, war der reale PV-Ertrag mit 1,24 MWh sogar ein kleines St├╝ck oberhalb des gesch├Ątzten Energieertrags in H├Âhe von 1,2 MWh – also im Grunde eine absolute Punktlandung. Mehr Infos zu diesem Monat inkl. Tagesertr├Ąge sind im Blogpost Operation Solarcarport ÔÇô Der erste Monat PV-Ertrag dokumentiert.

Der Juli hat mit realen 1,55 MWh die gesch├Ątzten 1,27 MWh um fast 22% ├╝bertroffen – Wahnsinn! Aber der Monat war zumindest gef├╝hlt sehr sonnig und viele Tage haben sogar knap 60 kWh Ertrag gebracht.

Im August ging der Ertrag zur├╝ck auf reale 1,06 MWh, was exakt der Sch├Ątzung entspricht – also erneut Punktlandung. Chapeau! H├Ątte ich so wirklich nicht erwartet. Jetzt bin ich nat├╝rlich mehr als gespannt, wie sich die Werte in Zukunft – insbesondere in den Wintermonaten – weiter entwickeln werden.

Leistungsoptimierer werden montiert

Die anfangs noch einfach unterhalb der Panels baumelnden Leistungsoptimierer vom Typ SolarEdge P370 (Affiliate-Link) mussten jetzt nat├╝rlich endlich mal sauber installiert werden. Zu diesem Zweck und aus Gr├╝nden der besseren Panel-Stabilit├Ąt habe ich je ein U-Profil, bestehend aus drei Holzleisten, immer zwischen zwei PV-Panels eingepasst. Dort k├Ânnen dann k├╝nftig auch noch LED-Spots eingebaut werden. Die U-Holzprofile sto├čen dabei von unten an die Panels, wobei der ├ťbergang mit einer ca. 5mm dicken Gummilippe realisiert ist.

In den U-Profilen selbst sollten dann auch die Leistungsoptimierer untergebracht werden. Dieses Vorhaben war aber so nicht wirklich praktikabel, da die Temperatur der Optimierer in den quasi geschlossenen Holzrahmen aufgrund der Sonneneinstrahlung einfach zu hei├č geworden w├Ąre. Au├čerdem erzeugen die Optimierer ja selbst auch noch W├Ąrme – doppelt ungut f├╝r die Lebensdauer.

Deshalb habe ich mich kurzerhand dazu entschlussen, die Optimierer einfach an der R├╝ckseite der U-Profile zu befestigen. So sieht man wenigstens noch etwas die verbaute Technik, was zudem regelm├Ą├čig f├╝r neugierige Nachfragen sorgt.

Hier nochmal aus einem anderen Winkel – mit ge├Âffnetem Rolltor zum Schuppen an der R├╝ckseite des Carports:

Von vorne ist von den Optimierern aber – wie es sein soll – nichts mehr zu erkennen:

Hier kann man relativ klein auch beide E-Lades├Ąulen erkennen, wobei die Linke erst k├╝rzlich installiert und ins Smart-Home-System integriert wurde. Details zu im Blogpost Tesla Wall Connector v2 mit TWCManager ÔÇô Dynamische PV-├ťberschussladung realisieren.

Carport-Schuppen 4thewin! – Endlich genug Platz…

Was mangels Keller vorher alles im Technikraum untergebracht werden musste, konnte nun endlich in den Carport-Schuppen einziehen.

Dazu habe ich Regale aus 3-Schicht-Platten verbaut, welche mit simplen Schwerlasttr├Ągern (Affiliate-Link) an den Carport-Pfosten befestigt sind. Die Innenw├Ąnde vom Schuppen sind ebenfalls mit 3-Schicht-Platten mit 18mm St├Ąrke ausgekleidet. Die Au├čenseite besteht aus weiss gestrichenen Holzlatten mit 20mm St├Ąrke. Hier einmal die R├╝ckansicht:

Um in den Schuppen zu gelangen, habe ich zwei passgenaue Vorbauroll├Ąden bei Jalousiescout (externe Link) mit Elektroantrieb geordert, die dann easy per MDT-8-Fach-Aktor (Affiliate-Link) ├╝ber die KNX-Extension ins Loxone-System integriert werden konnten. Genug Relais waren dabei dann noch ├╝brig f├╝r schaltbare Steckdosen…

Hier einmal das Rolltor auf der rechten Seite:

Und das nochmal etwas breitere Rolltor auf der Vorderseite:

Es dauert zwar knapp zwei Minuten, bis die Tore jeweils komplett ge├Âffnet sind, aber dank des MDT-Glastasters (beide Tasten ganz unten) neben der Haust├╝r in der Diele lassen sich beide Rolltore rechtzeitig ├Âffnen, sodass man eigentlich nie warten muss – vorallem dann nicht, wenn man eh noch Schuhe anzieht.

Aus Sicherheitsgr├╝nden werden die Rolltore dann abends automatisch geschlossen, sofern vom Pr├Ąsenzmelder im Schuppen f├╝r f├╝nf Minuten keine Bewegung mehr erkannt wurde.

Sicherheitstechnisch sind die Roll├Ąden laut kurzer Netzrecherche ├╝brigens gar nicht mal so schlecht. Ein Hochdr├╝cken der geschlossenen Roll├Ąden ist nicht m├Âglich, da der Elektromotor sperrt und ein Aufbrechen sicher mit viel L├Ąrm verbunden. Und apropos Sicherheit…

Mittig ist eine Mobotix MX-O-SMA-S-6D016 Sensoreinheit (Affiliate-Link) in einem MX-PTMount-Opt-PW (Affiliate-Link) verbaut, welche gestochen scharfe Aufnahmen bei rie├čigem Weitwinkel erm├Âglicht. F├╝r dessen Ansteuerung kommt ├╝brigens das Mobotix MX-S15D-Sec Dual-Kamerageh├Ąuse (Affiliate-Link) zum Einsatz.

Ein weiteres Mobotix-Sensormodul wird in K├╝rze auch noch im Schuppen installiert, um u.A. kontrollieren zu k├Ânnen, ob die Rolltore wirklich komplett heruntergefahren sind. Evtl. installiere ich zus├Ątzlich noch Infrarotschranken, damit die Rolltore nur dann schlie├čen, sofern sich nichts im Weg befindet. Sicherheitstechnisch kann jetzt aber auch schon nichts wirklich passieren, da die installierten „Smart-Rolladenmotoren“ bei Widerstand einfach abschalten.

Alle Netzwerkkomponten, wie die Mobotix-Kamera, h├Ąngen am Ubiquiti US-8-60W UniFi Switch (Affiliate-Link) im Schuppen, welcher vier PoE-Ports und vier „normale“ GBit-Ports zur Verf├╝gung stellt.

LED-Beleuchtung per DMX

Da ich bereits im Haus super Erfahrungen mit dem DMX4ALL DMX-ÔÇőLED-Dimmer X9HR (externer Link) sammeln konnte, musste dieser einfach auch im Carport zum Einsatz kommen. Wie das Setup im Detail aussieht, wird jedoch in einem separaten Blogpost behandelt, da das an dieser Stelle zu ausufernd w├Ąre. Hier erstmal das fertige Ergebnis mit insg. knapp 30 Metern 0815-Warmweiss-LED-Stripes, welche bei Aliexpress (externer Link) geordert wurden.

Die Helligkeit steht hier auf 60%, was eigentlich ausreicht. Durch die DMX-Ansteuerung l├Ąsst sich die Helligkeit bei jedem der f├╝nf LED-Streifen aber auch einzeln einstellen.

Von oben macht das PV-Glasdach durch seine teiltransparente Struktur auch nachts eine gute Figur:

PV-Dach von Schmutz befreien

Da man Solarzellen von Zeit zu Zeit vom anfallenden Schmutz befreien sollte, um wieder die volle Leistung zu erhalten, habe ich direkt mal den Glasabzieher samt Wasserschlauch geschnappt und bin vorsichtig aufs Dach geklettert. Bei der geringen Neigung von f├╝nf Grad ist das nat├╝rlich doppelt wichtig, da der Regen nicht allen Schmodder weggsp├╝len kann. Wichtig dabei ist, dass man sein Gewicht auf die Zwischensparren verlagert und nicht auf die Glasplatten selbst. Denn auch wenn die Platten selbst nicht brechen sollten, k├Ânnen solche punktuellen Belastungen zu Mikrorissen in den PV-Panels f├╝hren, wodurch die Leistung dauerhaft vermindert wird.

Hier habe ich schon einige Panels gereinigt, wobei man ganz gut erkennen kann, wieviel Dreck sich bereits nach der kurzen Zeit auf den noch ungeputzten Panels gesammelt hat.

Und hier noch ein Bild in Richtung Sonne… Pfui Spinne!!!

Achso, wichtig ist dabei auch, dass viel Wasser verwendet wird, da beim Abziehen des Schmutzes anderenfalls bspw. kleine Sandk├Ârner Kratzer auf den Glaspanels verursachen k├Ânnen. Auch sollte man unbedingt entmineralisiertes Wasser verwenden, da sonst Kalkreste auf den Panels verbleiben k├Ânnen, welche die Leistung wieder entsprechend verringern. In meinem Fall habe ich einfach das Wasser direkt aus der Regenwasserzisterne mit 3P-Filter genutzt, welches komplett kalkfrei ist.

Schon enorm, was sich in weniger als vier Monaten da alles angesammelt hat.

Und hier schlussendlich das frisch geputzte PV-Glasdach:

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Leistungswerte durch das Putzen in den kommenden Tagen ver├Ąndern – oder nicht.

Ein erster „Simultantest“ w├Ąhrend des Putzens bei exakt selben Lichtverh├Ąltnissen spricht jedenfalls schon mal f├╝r sich. Das frisch geputzte Panel liefert 68,75 W, das verdreckte Panel hingegen nur 63,58W. Immerhin 8% Unterschied.

Aus meinem t├Ąglichen Leben

Viel Zeit floss in den vergangenen Monaten in das Carport-Projekt, um noch ausstehende Aufgaben zu erledigen. Auch zogen sich die Arbeiten teilweise wie Kaugummi. Alleine das ma├čgenaue Zuschneiden, Streichen und Anbringen der insgesamt 24 U-Holzprofile unterhalb der Panels hat etliche Stunden gefressen. Kein Vergleich bspw. zum Anbringen der Aluprofile inkl. LED-Stripes.

Umso gl├╝cklicher bin ich nun zu sehen, dass alles so funktioniert, wie ich es mir im Vorfeld ausgemalt habe. Mega cool finde ich nach wie vor, dass man nachvollziehen kann, welche Power die PV-Anlage aktuell liefert und in Kombination mit der PV-├ťberschussladung im E-Fahrzeug landet.

Wie ich das im Detail realisiert habe, wird wieder in einem separaten Blogpost behandelt.

Achso und eine lustige bzw. traurige Info noch zum Schluss. Obwohl das PV-Carport schon seit Monaten am Netz h├Ąngt, habe ich bisher immer noch keine einzige Abrechnung bzw. Auszahlung vom lokalen Netzbetreiber f├╝r die mittlerweile eingespeisten 3 MWh Strom erhalten. Der Grund, der mir auf Nachfrage hin mitgeteilt wurde: Der externe Dienstleister ist gerade noch dabei die Abrechnungssoftware zu pimpen, damit diese die seit 01.07.2020 g├╝ltige Umsatzsteuer in H├Âhe von 16% auf der Abrechnung ber├╝cksichtigt. Ein verbindliches Datum konnte man mir auch nicht nennen. Ohne Worte…

Update vom 12.01.2021: Hier liefere ich noch ein Bild nach, wie die Dichtung zwischen den PV-Panels aussieht, da Alex per Kommentar nachgefragt hatte:

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J├Ârg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er ver├Âffentlicht regelm├Ą├čig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos

24 Gedanken zu „Operation Solarcarport – Was weiter geschah – inkl. erstem Panelputz“

  1. Deine Beitr├Ąge sind wie immer sehr sachlich. Dein Carport sieht richtig geil aus. Wir haben seit Ende Juni 17 Solarpanels bei uns auf dem Dach, mit jeweils 370 Wp. Vom Ertrag der letzten zwei Monate waren wir sehr angetan. Es sind bis dato fast 590 KWh zusammen gekommen. Richtig interessant wird es erst n├Ąchstes Jahr, wenn wir vom Fr├╝hjahr in den Sommer wechseln.

    1. Hi Werner,
      danke f├╝r dein Feedback. Ja bin auch mega gespannt, wie sich die Ertragswerte entwickeln und was nach exakt einem Jahr netto an MWh rausgekommen ist.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

    1. Hi Bernd,
      freut mich, dass du am Ball bleibst und hoffe, dass du dich im neuen Haus schon eingew├Âhnt hast!

      Viele Gr├╝├če und hoffentlich bis bald mal
      J├Ârg

  2. Wieder ein sehr interessanter und gelungener Beitrag! Zum Thema ├ťberschussladen: hast du Infos oder vielleicht sogar Messwerte, was den Ladeverlust bei geringer Ladeleistung (z.B. eine Phase mit 1,4 kW) betrifft? Ich meine schon mal etwas davon gelesen zu haben. Oder ist das aus deiner Sicht kein Problem?

    1. Hi Ralf,
      der Ladeverlust bei unterschiedlichen Ladeleistungen ist mit Sicherheit fahrzeugspezifisch und h├Ąngt ma├čgeblich von der verbauten Ladeelektronik ab. Bei unserem Model 3 werde ich es aber mal die kommenden Tage testen, wie es sich ein- bzw. dreiphasig zwischen jeweils 6A und 16A verh├Ąlt. Angeblich wird bei 10A der beste Wirkungsgrad erzielt. Details folgen dann in einem separaten Blogpost.

      Aber im Grunde sind auch etwas h├Âhere Ladeverluste meiner Meinung nach v├Âllig egal, sofern man direkt per PV-├ťberschuss l├Ądt, da die Kosten dabei so viel niedriger sind als bei Netzbezug. Insgesamt also nicht wirklich perfekt aber dennoch der beste Kompromiss, auch wenn es l├Ąnger dauert das Fahrzeug zu laden und etwas h├Âhere Verlustleistungen in Kauf genommen werden m├╝ssen.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  3. Hallo J├Ârg,
    teile mal bitte Deine Erfahrungen mit dem Klima im Schuppen, ich hatte mit einem Blechdach in den ├ťbergangszeiten Herbst und Fr├╝hling immer eine Tropfsteinh├Âhle wegen Kondensierung. Das hat erst nach einer Aufdachd├Ąmmung mit XPS und Folie aufgeh├Ârt. Die PV Panele haben ja wahrscheinlich auch nur einen geringen W├Ąrmedurchgangswert. Aber ansonst Respekt f├╝r das Carport und auch f├╝r Deinen Blog!
    VG Andreas

    1. Hi Andreas,
      danke f├╝r die Blumen!

      Kann zwar nicht mit Langzeitwerten dienen, bisher habe ich aber kein Problem mit Feuchtigkeit. In den Regalen im Schuppen lagern u.A. Verpackungen aus Pappe seit Juni, bisher ohne gammelig zu werden.

      Neulich hatten sich an der Unterseite der Panels Tropfen gesammelt, als die daraufliegende Schneedecke geschmolzen ist. Vermutlich weil sich die in der warmen und feuchten Luft gebundene Feuchtigkeit an der noch kalten Panelunterseite niederschlagen konnte. Dachte schon, dass es irgendwann anf├Ąngt runterzutropfen – ist dann aber gl├╝cklicherweise ausgeblieben.

      Kann mich also nicht beklagen – mal sehen, wie es im Fr├╝hjahr weitergeht.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  4. Danke f├╝r den ausf├╝hrlichen und tollen Beitrag, hat mir sehr gefallen.
    Allerdings habe ich eine Frage zu deiner Videokamera. Auf dem Bild ist vorne eine Stra├če zu erkennen. Soweit ich wei├č darf aber ├Âffentliches Gel├Ąnde nicht ├╝berwacht werden!?

    1. Hi Simon,
      denke bei 95% aller ├ťberwachungskameras (inbesondere bei Haust├╝rgegensprechanlagen) ist irgendwo etwas „Fremdes“ drauf. In meinem Fall erkennt man durch die Fisheye-Linse in der Ferne (Strasse ist knapp 20m entfernt) absolut keine Details, weshalb ich das pers├Ânlich f├╝r unkritisch halte.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  5. Hi J├Ârg,
    tolles Projekt!
    Ich bin auch ein bissel am Planen und frage mich die ganze Zeit wie hast du die Sto├čseite der PV Module verbunden bzw abgedichtet? viele Gr├╝├če

    1. Hi Alex,
      danke!

      Die PV-Module haben zueinander einen Abstand von knapp 6-7mm. Unter diesem Spalt wird ein Aluprofil eingepasst, sodass die sp├Ąter eingebrachte Dichtmasse nicht weglaufen kann. Von oben wird danach Ramsauer 131 Multiflex (Affiliate-Link) eingespritzt, bis die Fuge dicht ist.

      ├ťberstehende Dichtmasse einfach mit einem Spachtel abziehen. Habe mir dazu ein Spachtelset f├╝r Silikonfugen (Affiliate-Link) geholt. Kann man immer mal wieder gebrauchen.

      Achso und vorher habe ich direkt rechts uns links vom Spalt Malerkrepp (Affiliate-Link) geklebt, dann gibts beim Abziehen des ├╝bersch├╝ssigen Dichtmaterials keine Sauerei auf dem Glasmodul – insbesondere wenn man als Nicht-Profi (mehrfach) nacharbeiten muss.

      Im Blogpost habe ich ganz am Ende jetzt noch ein Bild davon hochgeladen, dann kannst du es dir vermutlich etwas besser vorstellen.

      Viele Gr├╝├če und Erfolg bei deinem Vorhaben
      J├Ârg

      PS: W├╝rde mich ├╝ber Feedback von dir freuen, sobald die Umsetzung erfolgt ist.

  6. Hallo J├Ârg,
    ein sehr gelungenes Projekt. Vielen Dank f├╝r die unglaublichen Inspirationen :)
    Welchen Motortyp hattest du denn gew├Ąhlt f├╝r das Rolltor?

    Viele Gr├╝├če
    Torsten

  7. Servus J├Ârg,
    sehr interessanter Beitrag f├╝r alle die auch so ein Projekt in Planung haben! (wie mich;-)

    Zwei wichtige Fragen hab ich noch:
    Wie hast Du die Platten geputzt? Genauer gesagt, kann man da einfach „dr├╝ber laufen“, oder sollte man sich lieber was drunterlegen um die Punktbelastung zu veringern?
    Und sind denn noch neue Erkenntnisse entstanden in Sachen Schwitzwasser mit Abtropfen im geschlossenem Teil?

    Danke.
    Gru├č Paul

    1. Hi Paul,
      man sollte tunlicht vermeiden auf die Glaselemente zu treten, um Mikrorisse zu vermeiden. Ich habe mein Gewicht komplett auf die seitlichen Aluprofile verlagert und bin quasi nur auf den Knien „langgekrochen“. Wird schon irgendwann unangenehm, wenn man es aber nicht jeden Tag macht, ist es kein Stress.

      Bzgl. Schwitzwasser gab es ├╝ber den Winter gl├╝cklicherweise keine Probleme mit heruntertropfendem Wasser. Die Pappkartons im Schuppen haben den Winter bspw. easy ├╝berstanden ohne Klamm zu werden.

      Viele Gr├╝├če und Erfolg bei der eigenen Umsetzung
      J├Ârg

      PS: Habe gerade auch eine Terrassen├╝berdachung mit 40% transparenten PV-Glaspanels fertiggestellt – quasi mit identischer Bauweise wie beim Carport. Dazu gibt es demn├Ąchst einen Blgopost. Evtl. helfen dir die Inhalte noch ein St├╝ck weiter.

  8. Hallo J├Ârg,
    einen Super tolle Seite hast du hier.
    Leider geht vieles was ihr hier so macht ├╝ber mein technisches Verst├Ąndnis hinaus aber ein paar Sachen sind auch f├╝r mich verst├Ąndlich ;-)
    Falls es in naher Zukunft einen detaillierten Beitrag zu deiner Carport Beleuchtung gibt w├╝rde ich mich echt freuen.
    Ich w├╝rde solche Einfr├Ąsungen gerne bei meiner Terassen├╝berdachung auch umsetzen und die M├Âglichkeit jeden LED-Streifen separat zu Steuern ist schon toll.
    Ich schau immer mal wieder vorbei und bin gespannt was hier noch so pr├Ąsentiert wird.

    LG
    Timo

  9. Hi J├Ârg,
    ich habe ebenfalls 2 dieser Module als kleines Balkonkraftwerk Vordach am laufen und bin am ├╝berlegen das ganze in gro├č als Terrassen├╝berdachung zu bauen. Es scheinen ja die 1670x1050x7mm Module zu sein, wenn ich das richtig sehe, mir ist bei mein Vordach schon aufgefallen, das diese schon stark durch h├Ąngen. Da mach ich mir Gedanken ├╝ber die Stabilit├Ąt. Wie ist da bisher deine Langzeit Erfahrung? Schneelast, Hagel und auch Sturm ist da ja nicht zu untersch├Ątzen. Ich bin da auch am ├╝berlegen lieber 1700x710x7mm Module zu nehmen, weil diese nicht so durchh├Ąngen, andererseits ist dadurch die Strom ausbeute schlechter und der Preis noch h├Âher…
    Wieviel Max Leistung bringen deine Module so? Ich frage, weil durch die Dicken Balken und die U-Profile auf der R├╝ckseite hast du ja schon die Bifaciale R├╝ckseite im Randbereich dauerhaft Teilverschattet. W├╝rde mich sehr interessieren wie stark sich das so auswirkt. Leider sind diese Module gegen normale 415w Module ja schon eher schwach, da m├Âchte man die Bifaciale R├╝ckseite ja gerne gut aussch├Âpfen.
    LG

    1. Hi Boris,
      meine Module – ja es sind die breiten Module mit knapp 1m – werden durch die „Holzk├Ąsten“ unterhalb der Panels inkl. abschlie├čender Gummdidichtung nach oben hin „gest├╝tzt“, wodurch ich absolut kein Durchbiegen/-h├Ąngen wahrnehmen kann. Vermutlich ist das dann der „Trick“, wobei ich dieses potenzielle Problem vorher gar nicht auf dem Schirm hatte…

      Hinten zur Regenrinne hin habe ich auch ein L-f├Ârmiges Aluprofil mit Silikon untergeklebt, damit das Wasser eine saubere Tropfkante hat – aber auch hier verhindert das Profil als netten Nebeneffekt ein Durchbiegen g├Ąnzlich.

      Starkregen, Schnee bis gut 30cm und Hagel haben die Panels in den mittlerweile ├╝ber 2 Jahren Betrieb ohne Besch├Ądigung ├╝berstanden. Maximale Leistung pro Modul geht an die 300W (├╝ber die SolarEdge Leistungsoptimierer gemessen), wobei ich keine Bifacial-Variante verbaut habe – w├╝rde bei meiner Konstuktion aber vermutlich auch nicht so viel Sinn machen (wie du ja selbst schreibst). Klar gibt es auch „konventionelle“ Panels ├╝ber 400W, aber die sind dann ein St├╝ck gr├Â├čer und erm├Âglichen eben nicht die meiner Meinung nach geniale Lichtdurchl├Ąssigkeit, was den Carport „aufhellt“ und gleichzeitig vor starker Sonneneinstrahlung sch├╝tzt. W├╝rde das immer wieder exakt so machen. Denn der Carport alleine hat mit ├╝ber 9kWp echt nicht wenig Power…

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

  10. Hi J├Ârg,
    danke f├╝r die Infos. Hast du ein Bild von den Alu Profil? Ist die Materialst├Ąrke sehr stark? Frage mich, ob das ganze nicht mit durch biegt. Ansonsten ist ein Alu Profil nat├╝rlich eine gute L├Âsung, weil es nicht so auftr├Ągt.
    300W ist schon m├Ąchtig, das erreichen meine 320er Bifacial nicht. Eher 250W. Allerdings habe ich auch eine Holzlatte vorne unter den Modulen, die das Bifaciale sicher reduzieren…. Ich ├╝berlege mir eine L├Âsung f├╝r mein Terrassendach, da w├╝rden allerdings nur 20 Platten passen, also m├Âchte ich m├Âglichst viel Watt pro Modul raus holen.
    Mal schauen
    LG

    1. Hi Boris,
      ein Bild habe ich leider gerade nicht zur Hand. Sind „stinknormale“ L-Profile mit ich glaube 2x2cm und einer St├Ąrke von 5mm. Bei Last biegt es sich schon etwas, geht dann aber auch wieder komplett zur├╝ck.

      F├╝r die Terrassen├╝berdachung kann ich dir transparente Module empfehlen, damit man darunter noch mehr Licht bekommt. Mehr Infos dazu inkl. Bildern im Blogpost Operation Solar-Terrassen├╝berdachung ÔÇô Anlagenerweiterung um 4,8 kWp.

      Viele Gr├╝├če
      J├Ârg

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