Operation Hausspeicher – Stückliste und Bezugsquellen *immer aktuelle Links*

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Da ich mittlerweile täglich Rückfragen per Mail erhalte, welche Teile jetzt im Detail für das ESS-System benötigt werde und wo diese Komponenten – insbesondere Batteriezellen und BMS – am besten bezogen werden können, möchte ich diese Informationen einmal ZENTRAL AN DIESER STELLE zusammentragen und kontinuierlich pflegen. Insbesondere auch deswegen, weil sich die Links teilweise bereits nach einer Woche ändern und ich keine Lust habe alle betreffenden Blogartikel zur Blogserie Batteriespeicher kontinuierlich anzupassen.

BTW kurzer Teaser: Ich konnte meine ESS-Anlage jetzt beim Netzbetreiber nach einer mittelgroßen Berg- und Talfahrt offiziell anmelden! WHOOP WHOOP! Zu diesem für alle „Nachbauer“ besonders kritischen Thema der korrekten Anmeldung bekomme ich auch laufend Fragen. Bitte noch um etwas Geduld – dazu habe ich bereits einen eigenständiger Blogpost mit Hintergrundinformationen samt konkreter Hilfestellung in Arbeit…

Einstieg in die ESS-Thematik

Als Grundlage soll weiterhin der einführende Blogpost zum Thema Operation Hausspeicher – 28kWh für unter 7.000€ herhalten, in welchem bereits viele weiterführende Details zu den hier ergänzten Infos nachgeschlagen werden können.

In eigener Sache

Sofern ihr meine nachfolgenden Affiliate-Links nutzt, erhalte ich eine Provision für die Vermittlung und kann damit auch selbst neue Komponenten kaufen und darüber „aus erster Hand“ berichten. Der Kaufpreis bleibt für euch gleich – ihr habt also keine Nachteile und supportet mich aber umgekehrt enorm!

Also ab gehts:

16x Batteriezellen – LiFePo4 280Ah

Weiterhin gültig ist der nachfolgende Produktlink zu „Shenzhen Basen Technology Co., Ltd.“ auf Alibaba und deren 280Ah LiFePo4-Zellen in prismatischer Bauweise:

16x Prismatische Lithium-Batterie 3,2 V 280Ah Lifepo4 Zelle

Affiliate-Link

BTW: Oftmals kommt beim Aufruf der Alibaba-Links die nachfolgende Fehlermeldung – in diesem Fall einfach nach einer Minute erneut probieren, dann geht es meist wieder…

Nachfolgend abgebildet vier der etwas älteren EVE-Zellen (ohne K im Titel) mit noch nicht aufgeschweissten Gewindestangen, was mittlerweile eigentlich „Standard“ ist:

Lasst euch per Chat unbedingt ein Angebot mit „DDP“ geben, um nicht später noch Zoll zahlen zu müssen!

DDP bedeutet, dass alle Kosten (inkl. Versand und Zoll) im Kaufpreis inkludiert sind und vom Lieferanten übernommen werden, sodass ihr nach 1-2 Monaten „einfach“ ein Paket von UPS oder DPD (war bei mir so) mit den Zellen von der Haustür stehen habt. Sobald die Ware aus Fernost in einem europäischen Lager (z.B. direkt in Deutschland oder Polen) angekommen ist, erhaltet ihr gewöhnlich auch Tracking-Nummern, um den Sendungsfortschritt auf den letzten Kilometern „live“ mitverfolgen zu können. Am besten einfach mal direkt per Chat nachhaken, sofern die Tracking-Links nicht durchgegeben werden. Hier ist die Devise: Am besten einmal öfter nachhaken…

Der über obigen Link angegebene Preis – z.B. 110 USD – ist dabei erstmal nur der reine Preis für eine Zelle. Dazu kommen dann die angesprochenen DDP-Gebühren. Deshalb per Chat ein Gesamtangebot einholen unter Angabe der Lieferadresse, welche ihr im Chat nochmal separat mitteilen müsst. Pi mal Daumen sollten sich diese DDP-Gebühren (Versand und Zoll) bei 16 280Ah-Zellen etwa auf 400-500 Euro belaufen. Wer mit „Gloria Luo“ chattet, lasst einen Gruß von mir da… ;)

Bei der abschließenden Zahlung per Kreditkarte oder PayPal kommen dann nochmal etwa 1-2% Transaktionsgebühren oben drauf, die bis dahin nicht angezeigt werden. Kalkuliert diese Kosten also schon mal vorab mit ein, damit ihr nicht überrascht werdet. Und achtete darauf, in welcher Währung ihr bezahlt bzw. was für euch günstiger ist. Denn wenn man bspw. mit einer „Gebührenfrei“-Kreditkarte zahlt, kann es u.U. günstiger sein direkt in USD zu zahlen.

Mehr Details zur Bestellung auf Alibaba auch im Blogpost Operation Hausspeicher – 28kWh für unter 7.000€.

Aktuell (Stand 12.09.2022) scheint es jedoch so zu sein, dass statt der „EVE“-Zellen aktuell „CATL“-Zellen angeboten werden, die im Grunde ähnlich performen. Das kann sich immer mal dynamisch ändern, je nachdem, welcher Hersteller seine Zellen gerade über welchen Händler anbietet. Hier spielt die Verfügbarkeit vermutlich aktuell auch eine entscheidende Rolle. Wer gerade eine Bestellung vornimmt, kann seine Erfahrungen gerne per Kommentar hinterlassen, ich versuche die Info dann an dieser Stelle zu ergänzen.

Zum Abschluss noch ein Hinweis, der mir gerade „privat“ von Jens von Meine Energiewende (YT-Link) weitergereicht wurde und den ich euch nicht vorenthalten möchte: Ein Community-Mitglied hat wohl gerade seine Zellen erhalten und mehrere davon wiesen optisch sichtbare Beschädigungen (Eindellungen) auf. Das steht im krassen Kontrast dazu, was ich bisher an Erfahrung gemacht habe und was man über oben genannten Anbieter insgesamt so im Netz liest. Ich hoffe dieser „Einzelfall“ wird bald geklärt und kostenfrei Ersatz geliefert. Sofern ich hier ein Update bekomme, reiche ich das hier nach.

Und hier nochmal meine Erfahrung dazu: Bei meiner letzten Bestellung bei „Shenzen Basen“ war das Paketklebeband von zwei Paketen (a 4 Zellen) seitlich etwas eingerissen, was dazu geführt hat, dass die mitgelieferten Busbars während des Transportwegs wohl rausgeflogen sind. Kurz per Chat Bescheid gegeben und zwei Monate später waren die fehlenden Busbars in der Post. Hat zwar ewig gedauert aber immerhin…

Update vom 25.09.2022: Habe kürzlich 108 Stk. 280Ah Zellen bei Shenzen Basen bestellt. Jetzt waren wieder EVE verfügbar bzw. mir wurden gar keine anderen angeboten. Bin schon auf die Lieferung gespannt, hoffentlich noch im November… UPDATE ENDE

Mehr Infos zu den LiFePo4-Zellen im Blogpost Operation Hausspeicher – 14kWh LiFePo4-Zellen für 2.200€.

1x Zelltester – YR1030+ Messgerät (empfohlen)

Um die Zellen direkt nach der Lieferung direkt einem ersten Test zu unterziehen, bietet sich das relativ günstige YR1030+ Messgerät an. Es kann nicht nur die Spannung der Zellen messen, was jedes andere Multimeter auch könnte, sondern darüber hinaus den relativ geringen Innenwiderstand der Zellen. Diese beiden Messwerte in Kombination geben dann bereits einen sehr verlässlichen Indikator, wie es mit dem Gesundheitszustand der Zellen aussieht.

Denn wenn die Messwerte „valide“ sind – also die Spannung bei knapp 3,3V (bzw. leicht darunter) und der Innenwiderstand um die 0,20mOhm liegt, kann man insbesondere nach der langen Lieferzeit davon ausgehen, dass es den Zellen gut geht.

YR1030+ Messgerät

Affiliate-Link

Mehr Infos dazu im Blogpost Operation Hausspeicher – 14kWh LiFePo4-Zellen für 2.200€.

1x BMS – Jiabaida JBD-AP20S006/AP21S002

Zum sinnvollen Betrieb des Batteriepacks wird ein BMS (Batteriemanagementsystem) benötigt. Viele „stehen“ hier auf „Daly“, ich habe mich jedoch bewusst für „Jiabaida“ entschieden, da hier das BMS „JBD-AP20S006“ bzw. „JBD-AP21S002“ (die Stelle nach „AP2“ und die letzte Stelle können sich aufgrund unterschiedlicher Revisionen unterscheiden) einen Trennschalter (Schütz) eingebaut hat, was derzeit ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Das ist aus technischer Sicht meiner Meinung nach den sonst üblichen Mosfets anderer BMS überlegen, da das Jiabaida (JBD) damit eine „physische“ Abkoppelung vornehmen kann, was sicherheitstechnisch klar von Vorteil ist.

Hier das „JBD-AP20S002“ mit gepimpten Anschlusskabeln und aufgesetztem RS485-USB-Adapter per selbstgedrucktem Adapter (rote Halterung):

Weitere Infos dazu im Blogpost Operation Hausspeicher – Batteriepack bestücken.

Pro Batteriepack wird grundsätzlich ein BMS benötigt:

1x JiaBaiDa Smart BMS JBD-AP20S006/AP21S002 LiFePo4 200A

Gewählt werden sollte die Variante „7-20s 200a lifepo4 smart bms„. Wichtig ist „lifepo4“ im Titel, damit es spannungstechnisch passt. Neben der „200a“ kann natürlich auch die größere „300a“ Variante gewählt werden mit einem „fetteren Trennrelais“, das ist aber meiner Meinung nach nicht notwendig.

Gewöhnlich ist hier die Mindestbestellmenge auf 2 Stk. gesetzt. Also entweder ein BMS auf „Lager“ legen, was ich sowieso für sinnvoll halte, oder eben eins auf eBay verkloppen. Die Nachfrage sollte vorhanden sein…

Das oben verlinkte Jiabaida-BMS ist übrigens das von mir aktuell eingesetzte BMS in neuerer Variante. D.h. der Trennschalter ist überarbeitet (flacher) und – was für die spätere Integration maßgeblich ist – besitzt weiterhin einen RS485-Port, der zur Anbindung per nachfolgend verlinktem RS485-USB-Adapter direkt mit dem Victron-System aka Venus OS sprechen kann. Das habe ich gerade (Stand 12.09.2022) nochmal mit „Fidelia Xiao“ von „Dongguan Jiabaida Electronic Technology Co., Ltd.“ verifiziert. Entsprechend habe ich auch direkt nochmal ein paar BMS nachgeordert… :) Wichtig in diesem Kontext zu wissen: Das BMS gibt es auch bei anderen Anbietern. Hier ist aber nicht gewährleistet, dass der RS485-Port auch tatsächlich „boardseitig“ ausgeprägt ist und funktioniert – auch wenn es auf den Produktbildern auf den ersten Blick so aussehen mag. In jedem Fall am besten bei der Bestellung im Kommentarfeld hinzufügen: „I need the BMS with working RS485-Port“. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt am besten über die Chat-Funktion nach…

Hier das Wiring-Diagram des neuen Modells JBD-AP21S002 für eine 16S-Konfiguration (weitere Infos dazu im Kommentarverlauf mit Malte):

1x BMS-Schnittstellenadapter – JBD-UART-RS485

Zur Anbindung empfehle ich dann noch den nachfolgenden RS485-USB-Adapter, der dann bequem im Venus OS Device (z.B. Raspberry Pi) eingestöpselt werden kann. Weiterführende Details dazu u.A. im Blogpost Victron MultiPlus II als ESS konfigurieren.

Grundsätzlich sind auch andere „Ein-Euro-RS485-USB-Adapter“ kompatibel, in einem anderen Kontext (Anbindung Tesla Wallconnector per RS485 – hier vorgestellt) habe ich jedoch die Erfahrung machen müssen, dass insbesondere günstige Adapter schnell mal „abrauchen“ können. Den hier verlinkten RS485-USB-Adapter habe ich jetzt im Vergleich dazu bereits seit über 8 Monaten im Dauereinsatz – mittlerweile in mehreren Batteriepacks verbaut – und hatte noch keinen einzigen Ausfall. #aufholzklopf

Gleichzeitig kann man dann übrigens weiterhin per Bluetooth und Smartphone-App auf das BMS über den verbauten Bluetooth-Dongle zugreifen und Konfigurationsänderungen vornehmen, was ich mega praktisch finde…

1x JBD-UART-RS485 Adapter

Affiliate-Link

Auch diesen gibt es nur mindestens im „Zweier-Pack“, aber das sollte kostentechnisch nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Bei der Bestellung kommt dann übrigens die Anmerkung, dass man evtl. noch Zoll (Einfuhrumsatzsteuer) zahlen muss. In meinem Fall war das bisher nicht der Fall und die BMS wurden „frei Haus“ geliefert innerhalb 1-2 Monate nach Bestellaufgabe. Aber im Notfall kommen eben noch 19% des Kaufpreises oben drauf – für BMS und Adapter.

Kurzes Update zu den oben bereits angesprochenen Zollgebühren: Gerade habe ich einen Anruf von FedEx mit nachfolgender E-Mail erhalten mit der Bitte einen Zahlungsbeleg für die vor 13 Tagen georderten zehn Stück RS485-Adapter zu übermitteln – zwecks Berechnung der Einfuhrumsatzsteuer. Sieht also so aus, als ob ich diesmal in den sauren Apfel beißen und zusätzlich 19% des Kaufpreises entrichten muss. Vermutlich dann auch für die heute georderten sechs Stück JiaBaida BMS, sofern diese dann die kommenden Tage auch per FedEx gesendet werden. Denn hier ist meine Erfahrung auch bei anderen Bestellungen aus Asien, dass FedEx immer die Einfuhrumsatzsteuer gewissenhaft „eintreibt“.

1x Active Balancer – NEEY 4A Smart Active Balancer (nicht zwingend notwendig)

Insbesondere für ein erstes schnelles Top-Balacning und ggf. auch für späteres „Wartungs-Balancing“ empfehle ich das nachfolgende Balancer-Board, über das ich in diesem Kommentar bereits einige Informationen bereitgestellt habe. Es funktioniert um Welten besser als jedes andere Active-Balancer-Board, welches ich bisher benutzt habe. Und es lässt sich sogar noch per Smartphone-App konfigurieren.

Manche bauen den NEEY dauerhaft parallel zum BMS ein, was ich jedoch konzeptionell nicht für notwendig bzw. sinnvoll halte.

Details zu einem späteren Zeitpunkt…

1x NEEY 4A Smart Active Balancer

Affiliate-Link

Alternativ auch über Amazon unter der Bezeichnung HengYun art Batterie-Equalizer GT-24S (Affiliate-Link) zu bekommen – dann jedoch um einiges teurer.

Um den NEEY selektiv „dazuklemmen“ zu können, nutze ich bisher insgesamt 17 Stück dieser Krododilklemmen (Affiliate-Link). Aber ich überlege mir bereits, wie es evtl. geschickter geht…

Victron Multiplus Inverter

Das Herzstück jeder ESS-Anlage ist natürlich der bzw. sind die Batterieinverter, die das Verbindungsglied zwischen AC- und DC-Seite darstellen. Hierfür stehen verschiedene Inverter von Victron aus der Produktfamilie „Multiplus II“ zur Verfügung.

Zum Start benötigt man wenigstens einen Inverter, der entsprechend einphasig eingebunden werden kann, es über den saldierenden Stromzähler aber dennoch erlaubt, eine dreiphasige Hausinstallation mit nur einem Multiplus zu bedienen. Wer möchte, kann dann später immer noch zwei weitere baugleiche Multiplus dazuklemmen, um eine echte dreiphasensynchrone ESS-Anlage aufzubauen, die dann sogar das komplette Haus mit der Ersatzstromfunktionalität (angeschlossen am AC Out-1) versorgen kann. (Aus verschiedenen Gründen würde ich für diesen Zweck jedoch mindestens die MP5000 empfehlen, die MP3000 haben da einfach etwas wenig „Dampf“.)

Bei einem nachträglichen Upgrade muss jedoch darauf geachtet werden, dass nicht nur die Modellbezeichnung, sondern insbesondere auch die Hardwarerevisionen aller Multiplus-Geräte identisch sein müssen, damit die Konfiguration als Dreiphasenverbund sicher funktioniert. Wer mit dem Upgrade also zu lange wartet und es in der Zwischenzeit nur noch eine dazu inkompatible neue Hardwarerevision gibt, hat leider Pech und muss sein Bestandsgerät gebraucht verkaufen und drei neue „identische“ Geräte ordern. Wenigstens sind die Multiplus sehr preisstabil…

Hier eine Auflistung der von mir präferierten Modelle samt Anmerkungen:

Multiplus 3000 (Affiliate-Link)Multiplus 5000 (Affiliate-Link)Multiplus 10000 (Affiliate-Link)
Geeignet für…kleine einphasige ESS-Installationen…mittlere ein- und dreiphasigen ESS-Installationen (Einfamilienhaus)…große dreiphasige ESS-Installationen (Einfamilienhaus + E-Ladesäule)
Ersatzstromfunktion über AC-Out1 (max. Entladeleistung)nur ausgewählte Verbraucher mit max. 2,4kWkomplettes Haus möglich bei dreiphasigem ESS-Setup mit max. 3x4kWkomplettes Haus inkl. Wallbox möglich mit max. 3x8kW
max. Ladeleistungknapp 2kWknapp 3,3kWknapp 6kW
Zulassung in Deutschlandalle Zertifikate vorhandenalle Zertifikate vorhanden (für dreiphasigen Betrieb – bitte Hinweis von Chris beachten)
UPDATE: Mit neuerer Software wohl auch einphasig zugelassen – siehe Kommentar hier
technische Voraussetzungen vorhanden, Zertifikate werden hoffentlich bald nachgereicht
Standby-Verluste (Null-Last-Leistung)knapp 11W/Multiplusknapp 18W/Multiplusknapp 38W/Multiplus

Alle weiteren Infos zu den Multiplus im offiziellen Datenblatt (externer Link)

Als Victron-Bezugsquelle kann ich übrigens Panda-Solar (externer Link) wärmstens empfehlen. Hier habe ich bereits letztes Jahr meine ersten Multiplus-Inverter geordert, da sie dort schlicht mit am günstigsten im Netz zu finden waren und mittlerweile bin ich über einen Servicefall auch mit Patrick – dem Inhaber – im Austausch, der mir per Mail bisher stets kompentent und ultra schnell zur Seite stand. Das hat mich so überzeugt, dass ich nun aktiv für Panda-Solar werbe und Patrick hat nach Rücksprache in seinem Shop kurzerhand auch den Gutscheincodemeintechblog“ hinterlegt, mit dem ihr bei einer Bestellungen ab 1.000€ insgesamt 30€ Rabatt erhaltet.

meintechblog

30€-Gutscheincode bei panda-solar.de

Weitere Komponenten

Soviel vorab zu den „kritischen“ Komponenten, die man schon alleine aufgrund absurder Preise in deutschen Shops am besten direkt aus Fernost ordern sollte und deren Lieferung dann eben gewöhnlich am längsten dauert (1-2 Monate). Vermutlich baue ich den Blogpost an dieser Stelle bald bereits weiter aus mit allen anderen Komponenten, damit alles – wie oben bereits angesprochen – schön an einer Stelle gebündelt wird. Aber das kostet alles extrem viel Zeit das „mundgerecht“ zusammenzutragen. Seht es mir also bitte nach, dass erstmal nur die „wichtigsten“ Komponenten aufgeführt wurden.

In diesem Sinne: Frohes ESS-Bauen in die Runde und achtete auf die bereits mehrfach erwähnten Schutzmaßnahmen (inkl. Schutzbrille und Handschuhe), damit es bald auch bei euch so oder so ähnlich aussieht:

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Jörg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er veröffentlicht regelmäßig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos

162 Gedanken zu „Operation Hausspeicher – Stückliste und Bezugsquellen *immer aktuelle Links*“

  1. Hallo Jörg,

    erstmal vielen dank für die absolut genialen Artikel zum Thema ESS und die investierte Zeit.
    Nachdem auch ich mich zum Nachbau aufgemacht habe wollte ich noch einen interessanten Händler ins Rennen werfen. Bei Gobelpower (Affiliate-Link) bekommt man Akkus und BMS aus einer Hand und kann sich somit evtl was an den Versandkosten sparen (gerade selbst so gemacht). Wenn man sich in diversen Foren umsieht, wird man auch schnell merken, dass es sich hier um einen vertrauenswürdigen Händler handelt.

    Vielleicht kannst/magst du mit ihnen mal Kontakt aufnehmen und zusammen ein fertiges Bundle schnüren?

    in diesem Sinne, ich freue mich schon auf weitere Artikel in der Serie.

    1. Hi Hans,
      immer gerne! :)

      Ja Gobelpower hat mir neulich auch Jens von „Meine Energiewende“ empfohlen bzw. hat er erst selbst eine Bestellung dort ausgelöst.

      Hier mal ein Link für alle Interessierten: 3.2V 280Ah LiFePO4 Battery Cells Grade A (Affiliate-Link)

      Getreu dem Motto: „Never change a working supplier“, habe ich selbst erst vor einigen Tagen erneut bei Shenzen Basen geordert. Diesmal gewaltige 108 EVE 280Ah Zellen für insgesamt sechs 18s-Batteriepacks mit nicht ganz 100kWh Kapazität. 🙈🙈🙈 Im Rahmen der „Super-Duper-Whatever-September-Aktion“ bekomme ich hier die doppelte Anzahl an Busbars und Plastikisolatoren gratis. Hoffe die Lieferung dauert nicht zu lange… Denn dann gibts ein konzeptionelles Update zum Batteriepackdesign. (Nichts Wildes, aber da ich in Kürze meine bestehende Victron-Installation an einen Freund abgeben werde und somit für die neue Victron-Installation alles neu konzipieren kann, fließen in dieses „Upgrade“ eben meine bisherigen Erfahrungen ein.)

      Viele Grüße
      Jörg

  2. Hallo Jörg

    Muss es einfach auch nochmals sagen: Einfach ein toller Blog, vielen Dank!
    Bei Deinen Beschaffungslinks beschäftigen mich folgende Fragen:
    – Die Basen Website ist ziemlich verwirrend mit dem Angebot, wenn man etwas weiter rumschaut als Dein Link: Im Titel einer Zelle findet man gleich 302ah, 304ah, 310ah und 320ah, dann scheint es neben EVE auch noch CATL Zellen zu geben. Dann noch verschiedene Anschlüsse. Vielleicht hast Du Dich ja schon durch die Varianten durchgeackert, wäre cool, hier mehr zu hören.
    – Beim Versand des BMS fällt mir einfach spontan der Versandpreis für 2 Stück auf: 2 x 60.52 -> Ich nehme an, das sind dann eher Express Preise. Vielleicht kannst Du hier auf der Stücklistenseite auch etwas über Deine Erfahrungen zu Versandkosten/-dauer berichten?

    Also ja, bitte baue diese Seite aus – wir danken Dir schon jetzt!

    Grüsse aus der Schweiz,
    Beat

    1. Hallo Beat

      Du kannst bei Alibaba oben rechts die Versandoptionen in Dein Land anzeigen lassen (Shipping -> Change). Da kommt dann eine Liste der Möglichkeiten und Preise.

      Gruß
      Jens

  3. Hallo Jörg
    Vielen Dank auch von mir für die tollen Anleitungen. Besser geht es nicht.

    Zum BMS:
    Meine Nachfragen zur Funktion des integrierten RS485-Ports werden von der Dame vom Vertrieb (Lucy Liu) nicht so recht verstanden. Kann ich beruhigt davon ausgehen, daß das bei JBD funktioniert? Im Klappentext steht etwas von optionaler RS485-Schnittstelle (Optional RS485 communication function can read all battery data in real time and upgrade online.).
    Ich bestelle auch gerade 16+2 Zellen bei Gobelpower und werde später berichten.
    Grüße
    Jens

    1. Hi Jens,
      ja dazu hatte ich ja bereits einige Infos im Blogpost geliefert. Genau so würde ich es eben machen… Wenn du BMS + RS-485 Adapter in einer Bestellung aufgibst und dann noch den Kommentar „I need the BMS with working RS485-Port“ dazuschreibst, werden die sich schon per Chat bei dir melden, sofern es Klärungsbedarf gibt.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Meine neue Bestellung mit 6 BMS auf obigem Link sollte auch die kommenden Tage eintrudeln. Dann kann ich definitiv bestätigen, ob es ordnungsgemäß funktioniert – wie bei meinen älteren Bestellungen auch…

    2. So, meine beiden BMS sind letzte Woche eingetroffen. Geliefert wurde der Typ AP21S002.mit Aufdruck „UART&RS485&CAN“. Gesamtbetrag, mit 2x RS485 USB-Modulen war 275 € (DDP).

    3. Hi Jens,
      danke für dein Feedback! Das klingt doch vielversprechend… Meine insgesamt sechs bestellten BMS sind vor zwei Tagen erst auf den Zug geladen worden in Richtung Europa. Ich gehe davon aus, dass es noch locker 2-4 Wochen dauert, bis ich die Sendung endlich erhalte… Aber gut, meine Zellen brauchen eh auch noch locker 4-6 Wochen, von daher auch ok.

      Viele Grüße
      Jörg

    4. Hallo Jörg
      Das jetzt gelieferte BMS hat keinen TYCO-Schalter mehr verbaut, wie das von Dir abgebildete Teil, sondern einen anderen Typ. Dieser hat, zumindest im zusammengebauten Zustand, kein sichtbares Label mehr.

    5. Hallo,
      im Zusammenhang mit dem BMS und meiner Recherche bin ich auf einen Punkt gestoßen, der einen funktionalen Unterschied darstellt. Soweit ich es verstanden haben, kann man bei den MOSFET-gesteuerten BMS-Varianten das Laden und das Entladen getrennt ein- bzw. aus-schalten. Da ich keine Erfahrung in Nutzung eines Speichers habe, wäre meine Frage, wie wichtig dieser Punkt ist. Gibt es eine sinnvolle Anwendung oder ist es nur ein zusätzliches Feature, weil man es eben machen kann.
      VG
      Christof

    6. Laden vs. Entladen will man nicht getrennt schalten, weil der Strom dann durch die Bypassdiode der gesperrten FETs fließt statt durch den freigeschalteten Transistor. Da geht 1% der Energie direkt in Wärme über statt in der Batterie zu landen.

      Ich halte den Fall aber eh für ausreichend uninteressant, weil im Normalbetrieb Strom und Spannung im Rahmen bleiben. Da schaltet nix.

    7. Hallo Matthias,

      ich komme nochmals auf das Thema getrenntes Laden/Entladen mit dem Jaibaida BMS zurück. Du hast geschrieben, dies sei eher uninteressant.

      Da dieses BMS den Akku vom System trennt, wenn er voll geladen bzw. komplett entladen ist, wäre meine Frage wie ich das BMS wieder dazu bringen kann, sich wieder mit dem System zu verbinden.

      Ist der Akku voll, würde er sich abschalten, um das Laden zu unterbrechen. Aber auf der anderen Seite könnte ich auch keinen Strom aus dem Akku ziehen. Nach gewisser Zeit würde vermutlich durch Selbstentladung die Spannung wieder sinken und das BMS den Kontakt schließen. Beim anderen Fall trennt das BMS bei Erreichen der minimalen Spannung den Akku, aber ein Laden ist nicht möglich. In diesem Fall würde ein weiteres Abfallen der Spannung aber keine Reaktion des BMS bewirken.

      Wie ist dieses Problem zu lösen? Oder habe ich hier etwas falsch verstanden?

      VG
      Christof

    8. Laden: du klemmst ein externes Ladegerät direkt an die Batterie an und gibst ihr kontrolliert was zu essen, bis sie wieder im grünen Bereich ist. Oder du setzst temporär die Grenzwerte noch weiter runter, damit das Relais anzieht. Aber dann sofort der Sonne oder dem Victron sagen dass er/sie laden soll.

      Zum Entladen umgekehrt dasselbe: Warten bis Sonne weg, Grenzwerte rauf, Relais an, AC-Eingang am Victron abschalten, warten bis wieder OK, BMS-Werte wieder berichtigen.

      Das ist ein Haufen Handarbeit, aber du willst es eh nicht automatisieren, weil es im Normalfall (d.h. BMS sendet vernünftige Werte an GX und GX hält sich dran) nicht auftritt: wenn das Relais ausschaltet, ist definitiv irgendwas Anderes ebenfalls kaputt. Das muss man eh zuerst finden und reparieren.

    9. Hallo Matthias,

      danke für die schnelle Antwort. Du gehst davon aus, dass ich ebenfalls das Victron GX-System benutze. Das ist aber nicht der Fall. Ich habe PV-Module an einem Victron SmartSolar MPPT hängen und lade damit den Akku (24V). Von diesem wird wiederum der Inverter gespeist. Komplexer soll das System nicht werden.

      Gut, mit Deiner Antwort gehe ich jetzt davon aus, dass man die Situation: BMS schaltet ab, eigentlich vermeiden sollte, da dann ein manueller Eingriff in das System erfolgen muss bzw. unumgänglich ist. Ich möchte natürlich das System möglichst so laufen lassen, dass ich keinen „Restart“ durchführen muss. D.h. ich muss hier eine Steuerung vorsehen, die das Laden und Entladen entsprechend überwacht und gegebenenfalls beim Laderegler bzw. beim Inverter steuernd eingreift. Das habe ich auch geplant und einen Raspi dafür in meinem Konzept vorgesehen, der mit BMS, MPPT-Laderegler und Inverter über RS485 kommuniziert. Ich hoffe zumindest, dass dies so umsetzbar ist.

      Da ich im Moment noch auf wesentliche Komponenten (Zellen, BMS, Inverter und Kleinkram) warte, könnte ich mich schon darum kümmern. Wobei ich im Moment nur mit dem Victron Laderegler per HW spielen könnte. Die größte Unbekannte ist hier das noch fehlende BMS, da ich nur spärliche Informationen über die Kommunikation über RS485 habe finden können.

      Wie ist dies mit dem GX gelöst? Waren hier Infos über die Protokolle erforderlich, oder sind die im System enthaltenen Treiber bereits intelligent genug, das Problem zu lösen und mit dem BMS zu „reden“?

    10. OK. Der Knackpunkt ist, dass die Ladeschlussspannung bei einem LiFePo4-Batteriepack keine feste Größe ist, sondern davon abhängt, wie ausgeglichen die Zellen aktuell sind. Wenn du wegen Sonnenmangel ein paar Wochen ständig zwischen 10% und 50% herumkrebst, und dann auf 95% hochlädst, dann kann es durchaus passieren, dass eine Zelle die 3.7V überschreitet und dadurch das Relais auslöst, während alle anderen noch bei 3.45 sind.

      Du brauchst somit einen Weg, um dem BMS diesen Spannungswert zu entlocken und an den Solarregler zu verfüttern. Der SmartSolar hat dafür eine RS232-Schnittstelle (einen galvanisch getrennten Adapter auf USB gibt’s u.A. von Victron) und das Protokoll ist netterweise dokumentiert. Muss man halt programmieren, je nach BMS.

      Es geht einfacher: du nimmst ein BMS mit Solid-State-Relais, dann schaltet das BMS einfach das Laden ab wenn’s zu viel wird. Balancen wird es in der Situation ja trotzdem, d.h. irgendwann lädt sie „von selber“ weiter, und dank der Dioden in den MOSFETs geht das Entladen trotzdem noch.

      Meine persönliche Begeisterung für die zweite Methode hält sich in Grenzen, aber das ist letztlich Geschmackssache.

    11. Hallo Matthias,

      danke für die Info. Ich plane das Batteriepack nach der Initialisierung möglichst nur im Bereich von 3.0V bis 3.4V (bzw. 3.5V) zu betreiben. Den oberen Wert würde ich noch evaluieren wollen. Das Pack bekommt einen aktiven Balancer, bei dem ich mir die Möglichkeit offen lasse, ihn nur bei Bedarf zu aktivieren. Ich würde erwarten, dass die Zellen bei dieser Betriebsweise und mit aktivem Balancer nicht so stark driften. Ich werde versuchen, das zu überwachen.

      Eigentlich habe ich mich schon für den JBD mit Relais entschieden, habe aber nur die beschriebene Problematik mit dem Abschalten gesehen. In Deiner Antwort erwähnst Du einen MOSFETs. Konntest Du diesen MOSFET auf dem BMS ausmachen und liegt er über dem Relais? Hast Du das Innenleben näher untersucht?

      Mittlerweile habe ich ein YT-Video von Andy (Off-Grid-Garage) gefunden, in dem ein QUCC BMS untersucht wird. Ich weiß nicht ob dieses BMS baugleich ist, zumindest sieht es dem JDB sehr ähnlich und es ist das gleiche Relais verbaut. Bei seinen Test ist ihm ein Kabel aufgefallen, das über einen Widerstand an dem Relais-Kontakt angeschlossen ist, das mit der Außenwelt in Verbindung steht.

      Wenn ich es richtig verstanden habe, wird über dieses Kabel erkannt ob außen eine höhere Spannung anliegt (Laderegler?) bzw. ein kleiner Strom rein oder raus fliest. Daraufhin wird das Relais wieder aktiviert. Es scheint also doch Möglichkeiten zu geben, die den OFF-Zustand beenden können.

      Ich werde das Verhalten auf jeden Fall testen, wenn das BMS bei mir eingetroffen ist.

      Ist es sinnvoll sich mit dem VenusOS auf dem Raspi zu beschäftigen, um meine Steuerung zu realisieren, oder ist das überdimensioniert?

    12. Hallo Jörg,

      danke nochmals für den Hinweis und auch den Link zu dem anderen Blog-Eintrag. Bei so vielen Artikeln und vor allem den vielen Kommentaren dazu, kann man leicht etwas übersehen oder auch nur flüchtig wahrnehmen.

      Ich habe mich jetzt für dieses JiaBaida BMS entschieden und auch bestellt, zumal es auch merklich günstiger ist, als die Daly Alternative. Geholfen mich zu entscheiden, haben übrigens auch drei YT-Videos von Andy (Off-Grid-Garage) zu diesem BMS. Aber man musste sie erst einmal finden…

      Grüße
      Christof

    13. Hi Christof,
      gerne. Wenn du schon von YT-Videos sprichst, teile doch gerne auch die Links dazu. Dann haben auch andere was davon…

      Viele Grüße
      Jörg

    14. Hallo Jörg,

      Du hast vollkommen recht. Ich habe ja auch über den Blog viele Informationen erhalten. Für mich waren die Fragen und Punkte für eine Kaufentscheidung wichtig und vielleicht geht es anderen ebenso. Meine Fragen zum Ab- und Anschalten des JBD-BMS Relais konnte ich zumindest in den wesentlichen Punkt über Andy’s Youtube Videos klären. Dies waren:

      #1 – QUCC BMS with relay. Why is this happening?
      https://www.youtube.com/watch?v=jQdfND2BovQ

      und

      #2 – I was wrong about the QUCC, Raspi and USB-Hub, starting the JK BMS and Wanptek 1.2kW power supply
      https://www.youtube.com/watch?v=EDlOfTOEiPk
      (In diesem Video wird das Thema ab ca. Timestamp 14:00 behandelt)

      Bei der Suche in Andys Playlist bin ich noch auf weitere Videos gestoßen, die zumindest im Titel „QUCC BMS“ enthalten haben, die ich mir vermutlich auch noch anschauen werde.

      Mein Ergebnis ist, dass über eine Precharge-Logik und das besagte kleine „schwarze Kabel“ das BMS feststellen kann, wie die Verhältnisse am Ausgang des BMS sind. Es kann somit im OFF-Zustand bei leerem und vollem Akku erkennen, ob ein Einschalten sinnvoll ist. Im Betrieb sollte über eine geeignete Steuerung der Akku sich nur zwischen 20% und 80% Ladung „bewegen“.

      Gruß
      Christof

  4. Moin Jörg,
    ich habe mich durch deine Anleitungen durchgelesen und finde das Projekt mega interessant. Wir haben eine 96 kw/p Anlage und ich könnte mir mit deinem Konzept vorstellen mit 28kw/h Speicher mehr oder weniger völlig autark zu sein. Das wichtigste für mich ist jedoch vor so einer großen Investition, ob ich die Anlage auch angemeldet bekomme. Mein Elektriker hat schon gesagt, wenn er die Technik mit mir begleitet und für ihn keine Fehler eingebaut sind, würde er sie für mich anschließen. Er meint jedoch müssen solche Anlagen ein Stück weit zerfiziert sein, um die pflichtgemäß beim Markstammregister anzumelden.

    1. Hi Jan,

      was ne fette Anlage! YES!!!

      Zum Thema Anmeldung beim Netzbetreiber kommt bald ein eigenständiger Blogpost inkl. Howto. Denn ich habe die Anmeldung jetzt erfolgreich durchgeführt und da gab es auf dem Weg einiges an „Diskussionsbedarf“, damit die DIY-Batterielösung akzeptiert wurde.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Die Einheiten bitte korrekt verwenden, ich bekomme da echt die Krise beim Lesen.. :D
      Bitte nicht falsch verstehen, möchte hier nicht klugscheissen, aber so ists nun mal richtig:
      -Leistung der PV-Anlage: kWp („Peak“leistung – normierte Leistung bei 1000W/m2 Einstrahlung und 25° Temperatur)
      -Speicherkapazität: kWh (Leistung x Zeit = Arbeit) – kW/h wäre quasi eine Leistungsveränderung bezogen auf die Zeit. Das wäre evtl. nur für ein Kraftwerk relevant, welches eine gewisse Zeit fürs Hoch- und Runterfahren seine Ausspeiseleistung benötigt.

  5. Moin Jan

    Ich bin gerade dabei auch ein solches System zu planen, stehe aber noch vor der Entscheidung, das ganze entweder in die Garage zu packen (inkl. der Akkus) oder es mit im HWR unterzubringen. Mich würde mal interessieren, was die Victron MPII für einen Geräuschpegel verursachen. Könntest du dazu mal eine Aussage machen? In den Datenblättern habe ich dazu auf den ersten Blick keine Info gefunden.

    Viele Grüße
    Sven

    1. Hi Sven,
      die Lüfter der Multiplus sind erstmal komplett aus. Je nach Umgebungstemperatur und Belastung springen sie an, was im Technikraum – in meinem Fall – ab gefühlt 40-50% Last der Fall ist (Raumtemp. bei knapp 25-30 Grad).

      Auch bei geringer Lüftungsstufe machen die original Lüfter einen enormen Krach und einer hat sich sogar ziemlich „scheppernd“ angehört. Echt schrecklich, was Victron da verbaut… Da mir das mega auf den Keks ging, habe ich etwas in den Victron-Foren gestöbert und mir kurzerhand den Noctua NF-F12 iPPC-24V-3000 (Affiliate-Link) besorgt und gegen den „Stocklüfter“ getauscht. Hat glaube etwas weniger Kühlleistung, ist aber um Welten leiser und die Victrons haben weiterhin eine angenehme Gehäusetemperatur. Heisst jetzt nicht, dass ich das empfehlen möchte, da ich keine Ahnung habe, wie sich das auf die Garantie auswirkt. Aber war mir persönlich erstmal egal, denn der Originallüfter ging in meinem Fall echt nicht, da die Tür zu Technikraum öfter mal offen ist. Evtl. kennt jemand ja noch eine bessere Lüfteralternative?

      Viele Grüße
      Jörg

  6. Hi,
    Ein prima Blog, bin seit Tagen schon am Lesen. :)
    Ich hab noch eine Frage zu den BMS.
    Ich möchte gerne 6 Batteriepacks aufbauen. Jedes bekommt ein BMS… Ist es möglich die BMS über einen Bus zu verbinden oder muss jedes BMS per USB zu rs485 an den Raspberry, sodass ich 7 USB-Anschlüsse benötige?
    Kann das vectron-os mit 6 bms arbeiten?
    Beste grüße
    Harry

    1. Hi Harry,
      ich werde demnächst auch auf 6 Batteriepacks upgraden, dann kann ich es dir genau sagen. Da es aktuell bei mir auch mit 3 Packs geht, sollten mehr eigentlich auch kein Problem sein…

      Man schließt jedes BMS per USB am RPI an. Wenn die vier Ports des PI nicht mehr ausreichen, nutzt man einfach USB-Hubs. Bei mehr als 4 Packs dann am besten einen aktiven 7 Port USB-Hub (Affiliate-Link), also mit eigener Stromversorgung. Denn der Saft der USB-Anschlüsse des Pi ist begrenzt und sonst gibt es mit Sicherheit Probleme bei der zuverlässigen Erkennung mehrerer BMS…

      Venus OS zeigt jedes BMS einzeln in der Oberfläche an. Für die „Logik“ nutzt Venus OS jedoch nur das erste erkannte BMS. Das ist aber auch erstmal ok so. Perspektivisch wäre es aber natürlich schon cool, wenn man alle BMS-Informationen virtuell zusammenfassen könnte und dann erst an Venus OS weiterreicht… Wenn einenm das unbedingt wichtig ist, kann man auch das Batrium-BMS nutzen. Hat viele Vorteile in dieser Richtung, aber meiner Meinung nach auch andere Nachteile. Werde ich bestimmt auch mit Jens von „Meine Energiewende“ in unserer kommenden YouTube-Session Anfang Oktober (Infos folgen bald im Blog) diskutieren…

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Äh, ja. Ein „virtuelles BMS“-Programm zu schreiben, das einfach die Daten aller „richtigen“ BMSe aggregiert und dem Venus-OS insbesondere die korrekten Limits liefert, steht ziemlich weit oben auf meiner TODO-Liste.

      Ist eigentlich nicht besonders schwierig. Man muss halt machen.

      PS: und wieder hat das Blogkommentarsystem vergessen, wie ich heiße. :-P Immerhin sind die nervigen melde-dich-gefälligst-beim-Newsletter-an-Popups jetzt weg. ;-)

    3. Auf dein „Virtuelles-BMS-Aggregierungs-Programm-Moped“ freue ich mich schon… Kannst du evtl. schon Details nennen, auf welcher Hardware das laufen soll?

      Viele Grüße
      Jörg

  7. Hallo Jörg,
    lese mit großem Interesse die Operation Hausspeicher und habe bereits 16 Zellen á 280Ah über Deinem angegeben Link bestellt. Bei der BMS bin ich noch unsicher. Da ich elektronisch und softwaremäßig nicht so bewandert bin, erscheint mir DALY Smart LiFePO4 16S 48V 200A einfacher. Für die Option eines 2-ten Batteriepacks wollte ich die besagte BMS mit protector ordern, weiß aber nicht, ob in der Ausführung 5A oder 15A. Wie funktioniert bei Dir der Ladungsausgleich zwischen beiden Batteriepacks?
    Viele Grüße
    Peter

    1. Hi Peter,
      viele setzen aufs DALY BMS, sollte also auch klappen – klar. Was hat es mit dem „Protector“ auf sich? Habe ich noch nie gehört…

      Der „Ladungsausgleich“ zwischen den Batteriepacks funktioniert automatisch über die Systemspannung. Man sollte eben unbedingt vermeiden, dass man ein leeres Pack mit einem vollen Pack parallel schaltet, weil durch die hohen Spannungsunterschiede dann direkt so starke Ausgleichsspannungen fließen können, dass das BMS abschaltet oder die Schmelzsicherung eines Batteriepacks gekillt wird (oder Plural). Ich denke dazu schreibe ich auch nochmal einen extra Blogpost mit mehr Infos, denn diese Frage kam jetzt auch schon öfter…

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Kann man sich ja ausrechnen, was da Safe ist. Wenn ich bei 100A Strom in jede einzelne Batterie einen Spannungshub (ggü der Situation ohne Strom) von 1V habe (bei mir ist es etwas mehr), also einen Gesamt-innenwiderstand von 0.01 Ohm, und die Batterien mit 200A abgesichert sind, dann darf ich offensichtlich auch bei 4 Volt Spannungsunterschied noch zusammenschalten, ohne dass die Sicherung fliegt.

      Ich würde trotzdem warten, bis die Spannungen annähernd gleich sind (bzw. das dem Computer beibringen). Schon um das Relais zu schonen – und den Energieverlust zu vermeiden. Bei so einer Aktion würden halt erstmal 800 Watt verbraten, bis die Spannungen sich angleichen.

    3. Hallo Matthias
      Du sagst ‚bzw. das dem Computer beibringen‘ – hast Du für die Aufschaltung eines zusätzlichen Akkupacks mal etwas realisiert? Und die damit verbundene Frage: Habt Ihr auch schon mal die Thematik Balancing auf Ebene der Packs vertieft? Wenn ich gleichzeitig einige Packs mit identischen Zellen und identischem BMS in Betrieb nehme (sauber verkabelt natürlich) ist das vielleicht kein Thema. Was aber, wenn ich später ein Pack hinzufüge? Habe das bisher noch nie gemacht, aber angenommen ich habe ein Problem mit einem Pack, ist das vielleicht mal notwendig.
      (…hat ja eigentlich nichts mit dem Thema Stücklisten zu tun)

    4. Ein Programm für das Aufschalten einer zweiten (dritten …) Batterie ist auf meiner TODO-Liste. Ist echt nicht schwierig, muss halt nur geschrieben (und getestet …) werden.

      Das Balancingproblem reduziert sich letztlich auf die Frage, was passiert, wenn die BMSe der Batterien unterschiedliche Ladeschlusspannungen fordern. Die Lösung ist einfach: ich leite die niedrigere der beiden an den Rest des Systems weiter. Umgekehrt bei Entladung.

      Spannender ist, was mit den maximalen Strömen passiert, wenn unterschiedliche Ladezustände andere Stromgrenzen fordern und/oder die Innenwiderstände nicht umgekehrt proportional zum jeweils gemeldeten maximalen Strom sind. Da werde ich mir was überlegen müssen.

      Noch interessanter wird es, wenn das System an der Stromgrenze ist und eine der Batterien wird getrennt / Relais löst aus. Sollte im Normalbetrieb natürlich nicht passieren – aber wenn doch, dürfte es knallen: alle anderen Batterien melden Überstrom und ziehen ihrerseits die Relais-Karte. Schnell runterregeln, um das zu vermeiden, kann man zwar versuchen, aber die Erfolgsaussichten sind mindestens fraglich.

  8. Heute ist mein Neey Balancer aus obigen Link angekommen.
    Kosten 75$, insgesamt waren es schließlich 150€ inkl. Schnellversand (45€).
    Im Gegensatz zu Jörg seinem, fehlt hier der „Neey“ Schriftzug auf dem Gehäuse.
    Nach Rückfrage, bestätigte mir „Tina Yang“, dass es sich hier um das gleiche Gerät mit einem anderem Branding handelt.
    Die Verarbeitung ist top, neueste Version, produziert Juli 2022. Die Neey- App funktioniert und arbeitet einwandfrei.

    @Jörg super Blog, in dem ich mir immer wieder gerne Ideen hole!

    1. Hi Helge,
      super, das freut mich. Je öfter ich den NEEY benutze, desto mehr liebe ich ihn einfach… So ein tolles Gerät, insbesondere in Kombination mit der Smartphone-App.

      Viele Grüße
      Jörg

  9. Hallo Jörg,
    du schreibst in der Übersichtsliste, dass bei dem Multiplus-2 5000 alle Zertifikate für eine Anmeldung verfügbar wären. Das stimmt derzeit leider nicht ganz.
    Das aktuelle VDE-Zertifikat weist noch eine Scheinlast von 4800VA auf, was einphasig nicht zulässig ist. Victron arbeitet aber wohl an einem aktualisierten Zertfikat, da es per Firmware schon auf 4600VA reduziert wurde. Die 5000er gehen also nur 3phasig, die 10000er sowieso.

    1. Ah danke Chris!

      Dachte das Thema Schieflast wäre mit dem Softwareupdate bereits vom Tisch. Verlinke deinen Kommentar direkt im Blogpost…

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Moin moin,
      ich bin ein fleissiger Leser und möchte mir in mehreren Schritten eine 3x 14 kwh LiFePo4 Batterie bauen. Dabei ist mir wichtig, dass ich es nachher auch anmelden kann. Der MPII 5000 ist also einphasig nicht anzumelden da die VDE Norm nicht greift. Wenn ich es dreiphasig baue, wäre dann die VDE Norm des 5000er erfüllt? Der MPII 3000er ist mir eigentlich zu klein, da wir eine Grundlast von 1 kw bis zu einer Spitzenlast von ca 10 kw haben (E-Kfz wird nächstes Jahr folgen).

    3. Hi Jan,
      aktuell netzkonform ist in Deutschland:
      1x MP3000 (Einphasenbetrieb)
      3x MP3000 (Dreiphasenbetrieb)
      3x MP5000 (Dreiphasenbetrieb)

      Anscheinend ist Victron aber dabei den MP5000 so zu modden (durch Software), dass er auch einzeln (einphasig) netzkonform ist. Und ja, der MP3000 ist im Vergleich zum MP5000 nur ein Tropfen auf den heissen Stein.. :D

      Viele Grüße
      Jörg

  10. Hallo Jörg,
    tolles Projekt und Deine Beschreibung ist eine gute Quelle für eine eigene Umsatzung. Ich habe eine Frage zum benutzten BMS. In den meisten Projekten kommen die BMS von Daly zum Einsatz. Mich würde interessieren, welche technischen Eigenschaften oder Funktionen Dich zum Einsatz des JIABAIDA bewegt haben.
    VG
    Christof

    1. Hi Christof,
      das Thema BMS haben wir gerade erst gestern im Live TechTalk am 05.10.2022 ab 20:00 Uhr mit Jens – Meine Energiewende – und Ralf behandelt. Wenn du also genug Zeit hast -> Reinsehen ab Minute 54. :)

      Kurzgefasst (habe ich aber auch schon mehrfach in Kommentaren geschrieben): Das JBD (Jiabaida) BMS hat einen massiven Trennschalter (normally open), der den Batteriepack im Fehlerfall (oder wenn ich es per Schalter will) „hart“ abtrennt. Das ist für mich der zentrale Vorteil gegenüber so gut wie allen anderen BMS-Lösungen, die das auf Basis von Mosfets realisieren, die hier meiner Meinung nach fehleranfälliger sind – insbesondere auf eine lange Laufzeit betrachtet.

      Und insgesamt fand ich das Gesamtkonzept des JBD-BMS schlüssig, bspw. auch, da man den Active Balancer IMMER laufen lassen kann, wenn eine Zelle den eingestellten Max-Wert überschreitet. Viele BMS können das nicht, da sie den Balancer entweder nur bei erkannter Batterieladung aktivieren oder umgekehrt nur dann, wenn keine Batterieladung aktiv ist.

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Hallo Jörg,
      danke für den Tipp mit dem Live-Tech-Talk. Es war eine interessantes Video. – Nochmals eine Frage zum JiaBaiDa-BMS. Über das Daly findet man an jeder Ecke Videos auch technische Einzelheiten. Für das JaiBaiDa habe ich hier im „MeinTechBlog“ keine weiteren Details finden können. Hier ich im Blog irgendwie etwas übersehen?

      Bevor ich das BMS bestelle, wollte ich zumindest einige grundsätzliche Punkte klären. Man kann nicht sicher sein, dass eine ausreichende gute Beschreibung mitkommt, oder diese nur in chinesisch abgefasst ist. Wichtiger Punkt der Anschluss der 21 Messleitung bei 16 Akkus, sowie die dazugehörigen Einstellungen. Des Weiteren würde ich mehr Informationen über das Protokoll erfahren, das über den RS485-Port läuft. Gibt es diese Infos hier oder im Web? Bei meinen Suchen bin ich nicht fündig geworden, aber vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

      Danke und Grüße
      Christof

    3. Hi Christof,

      zu den Settings des JiaBaiDa plane ich schon seit Ewigkeiten einen eigenen Blogpost. Dann auch mit Hintergrundinfos zum Spannungsbereich und den Eigenschaften von LiFePo4-Zellen. Bitte noch um etwas Geduld. Wie man ein 16s-Pack korrekt anschließt, habe ich im Blogpost Operation Hausspeicher – Batteriepack bestücken beschrieben. Hier direkt zum Bild des fertig konfektionierten Balance-Lead-Strangs.

      Die Anleitung des von mir verwendeten JiaBaiDa-BMS habe ich auch schon mal in diesem Kommentar verlinkt.

      Hoffe das reicht dir erstmal…

      Viele Grüße
      Jörg

  11. Hallo Jörg,
    ich kann doch mit 3 x Victron Multiplus II 48/3000/35-32 auch 3 x max. 2,4kW = 7,2kW als Ersatzstromfunktion über AC-Out1 jeweils laufen lassen?

    Denn ich möchte erst mal mit 1 x 3000er anfangen und später auf 3 x 3000er aufrüsten. Das reicht mir und ich kann ja über Loxone ein gutes HEMS configurieren.

    Grüße aus Heidelberg

    1. Hi Andreas,
      jep, klar – kannst du grundsätzlich machen. Aber…

      Für den reinen Inselbetrieb, also um bspw. mein Haus (an den AC-Out1) zu versorgen, hätte die MP3000 aber definitiv zu wenig „Bums“. Du kannst auch nicht realistisch mit 7,2kW rechnen, da du die Lastverteilung auf die einzelnen Phasen vermutlich niemals so gleichmäßig hinbekommst. Der limitierende Faktor ist dann immer die am höchsten ausgelastete Phase, die den dort angeschlossenen Multiplus im Zweifelsfall in die Knie zwingt – und damit auch das Gesamtsystem.

      In diesem Kontext ist es auch so, dass die MP3000 die gängigen 16A-Sicherungen in meiner Hausverteilung nicht zuverlässig auslösen würden, da sie im reinen Inselbetrieb eben nicht genug Power liefern – zwar vielleicht mal kurzfristig sogar mehr als 3,7kW (230V x 16A), aber das reicht niemals auch nur ansatzweise, um auch nur einen einzelnen LSS zum Auslösen zu bewegen. Insgesamt besitzen die aktuellen Multiplus zwar Schutzmaßnahmen, um bspw. im Überlastfall (Kurzschluss) abzuschalten, aber das halte ich dennoch insgesamt für „unsauber“ bzw. kritisch. Ganz davon abgesehen, weiss ich auch nicht, ob das dann überhaupt zulassungsfähig wäre. Evtl. kann Jens dazu auch noch etwas sagen…

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Für das Auslösen einer 16A-Sicherung hat ein 5000er auch nicht genug Leistung. Die fliegt bei ~20A Belastung nicht sofort, sondern „irgendwann“.

      16A-Sicherungen sind für den Netzbetrieb gedacht. Im Inselbetrieb wird der Multi den Kurzschluss oder die Überlast (der Übergang ist fließend und hängt von deinen Kabelquerschnitten und -längen ab …) anhand seiner Strommessung erkennen und selber abschalten.

  12. Moin !
    für die Zulässigkeit müssen die Schutzeinrichtungen (erstmal egal welche) innerhalb von 0,4 Sekunden (AC bis 230 Volt) bei Kurzschluss auslösen. Der MP2 ist so aufgebaut, dass er seine Maximale Überlast für 20 Wellezyklen halten kann. Wenn man dies nun auf 50 Hz Netzfrequenz umrechnet, sind das exakt diese 0,4 Sekunden.

    In einem 3 Phasen System würden die beiden weiteren Phasen ebenfalls mit abgeschaltet. Fraglich ist natürlich, ob ein Elektriker das so abnimmt und ob er das Abschaltverhalten messen möchte. Dem MP2 wird es vermutlich nicht besonders gut tun.

    Viele Grüße

    Jens

    1. @Matthias und Jens: Danke fürs Beantworten! Technisch sollte man durch die MP-Logik dann ja eigentlich auf der sicheren Seite sein, auch wenn die normalen Sicherungen nicht auslösen…

      Viele Grüße
      Jörg

  13. Hi Jörg
    Möchte mir auch ein ESS selber bauen.
    LiFePo4 in 18S3P verschaltet.
    Habe mir letzte Tage als BMS das Batrium BMS24P-600 von Alibaba bestellt. Kann man das auch mit deinem Adapter an den MP2 anschließen?
    Es gibt wohl zur Kommunikation die COM1 oder COM3 auf dem BMS

    VG Hartmut

    1. Hi Hartmut,
      welche Zellen willst du für deinen 18S3P-Akkupack nutzen? Dann eher kleine Zellen mit je 80-100Ah oder wie hast du dir das gedacht? Ist das finanziell sinnvoll? Für mich hat die ganze Geschichte mit den 280Ah-Zellen den Charme, dass ich bei 16S1P bzw. 18S1P jede Zelle einzeln monitoren kann.

      Ein Batrium-BMS auf Alibaba? Halte ich für ein Gerücht. Dachte das gibt es nur direkt beim australischen Anbieter… Und Batrium ist ja nicht „nur“ ein „single-block“ BMS, sondern besteht aus mehreren Komponenten… Kannst du mal einen Alibaba-Link teilen, der zu deinem georderten BMS führt? Anders kann ich nichts genaues zu sagen.

      Viele Grüße
      Jörg

  14. Aktuell gelangt man über deinen Bestelltlink zu „Solar Storage System Prismatic Lithium Battery 3.2V 280Ah Lifepo4 Cell“
    Scheinbar werden aktuell sehr viele sog. Prismatic Zellen angeboten. Kann da jemand etwas zu sagen? Sind das im Grunde die gleichen Eigenschaften wie die EVE?

    1. „Prismatic“ heißt nur, dass es rechteckige Pouch-Zellen sind und keine Rundzellen.

      Welche Eigenschaften die Zellen konkret haben, musst du wohl fragen. Sowas wie ein Datenblatt werden sie dir ja hoffentlich geben. Wenn nicht, Finger weg.

    2. Hi Jan,
      hab die Links im Blogpost gerade nochmal gecheckt. Passt alles erstmal. Am besten – wie angegeben – alle Details per Chat klären. Dabei u.U. auch, welche Zellen (meinst EVE) angeboten werden und nach dem konkreten Datenblatt inkl. Bezeichnung fragen. Wenn du ein Angebot bekommst und noch Fragen dazu hast, stelle sie einfach hier. Den Rest hat ja Matthias dankenswerterweise bereits beantwortet.

      Viele Grüße
      Jörg

  15. Hallo Jörg,

    meine 24 CATL Zellen (320er) von Shenzen Basen sind angekommen. Diese waren perfekt verpackt und ohne jegliche Beschädigungen. Des Weiteren hatten alle eine Spannung von 3,303 Volt und wie aufgedruckt zwischen 0,23-0,24 mOhm. Somit alles in Ordnung.

    Bestellt am 29.07.2022 und geliefert am 04.10.2022 (ca. +/- 2 Monate)

    1. Hallo Alex,
      kannst mir mitteilen, wie teuer die Zellen waren und was das Ganze gekostet hat? – Danke!
      VG
      Christof

    2. Danke für dein Feedback Alex und viel Erfolg beim Zusammenbau! Wir bleiben im direkten Austausch…

      Viele Grüße
      Jörg

      BTW: Wer jetzt einen „Fix-und-fertig-Hausspeicher“ kaufen möchte, wartet wohl im Schnitt um die neun Monate darauf. Da ist der Import der Zellen aus Asien ja immer noch richtig schnell gegen…

    3. Hallo,

      Die Kosten für die Zellen waren für mich vorab interessant und sind vielleicht eine gute Orientierungshilfe, da man nicht so oft in China bestellt und dann nicht allzu viele konkrete Angebote anfordern wird. Ich habe mir zwei Angebote über „empfohlene“ Links eingeholt (beide Alibaba) und das günstigere war bei „Shenzen Basen Technology“.

      Das Angebot für 16 Zellen (EVE 280Ah) habe erhalten und dann auch bestellt. Da die Preise momentan ziemlich in Bewegung sind, kann ich mir vorstellen, dass dies u.a. auch für andere Leser interessant sein könnte, die ebenfalls Zellen bestellen möchten. Das Angebot von „Shenzhen Basen Technology“ für 16 Zellen (EVE 280Ah) liegt aktuell bei $2152 bzw. $134.56/Zelle (DDP). Oder aufgeschlüsselt: $108 / Zelle + $425 Shipping cost.

      Hinzu kommen noch Wechselkurs und die Transaktionsgebühren. In Summe sind das bei mir ca 2300€.

      VG
      Christof

      @Jörg: Grüße habe ich weitergeleitet und hoffe, dass Du den Bonus erhältst.

    4. Hi Christof,
      vielen Dank für deine Infos! Das deckt sich ziemlich genau mit dem, was ich vor 2-3 Wochen gezahlt habe…

      Viele Grüße und vielen Dank für die Nutzung meines Affiliate-Links!
      Jörg

      PS: Der Gesamtpreis kann schon alleine durch den aktuell stetig wechselnden Dollar-Kurs um 50-100 Euro schwanken…

  16. Hallo Jörg
    Danke für deine Antwort.
    Für meinen 18S3P habe ich mir EVE 280Ah geordnet. 56 Zellen (2 in Reserve) sollten am Freitag ankommen.
    Aus mehreren Gründen habe ich mich fürs 18S3P entschieden: In einem Schritt erreiche ich eine ordentliche Kapazität.
    Dann brauche ich nur ein BMS.
    Ich kann den Batterieblock über einen großen Schund und Hauptschalter fahren.
    Natürlich könnte ich auch drei einzelne Packs davon machen, ich lasse mich gerne belehren, denn es ist meine erstes ESS als gelernter Energieelektronicker.
    Mit dem BMS, es war kein Batrium es ist ein Chargery BMS24T-600
    Ich habe mich für dieses entschieden weil es kann 18S die meisten anderen können nur bis 16. Es hat einen Balanceing von 1,2A. Ein weiteter Vorteil es hat einen Schaltkontakt keine Mosfets.
    Link Bedienungsanleitung: BMS24T manual: http://chargery.com/doc/Chargery_BMS24T_specification_V4.2.pdf
    Ab Seite 15 sind die Schnittstellen beschrieben.

    VG Hartmut

    1. Hi Hartmut!

      Also ich finde das Konzept der einzelnen Akkupacks mit knapp 14kWh Kapazität schon sinnvoll, denn so lassen sich die Packs (je max. 100kg) auch gut zu zweit transportieren. Hier quasi drei Packs zu einem zusammenzufassen, halte ich schon aus diesem Gesichtspunkt für recht unpraktisch. Das Gehäuse – sofern man dafür dann überhaupt eines bauen möchte – wird ja auch absolut rießig.
      Und wie bereits schon öfter erwähnt, das Konzept jede einzelne Zelle überwachen zu können bei einem 16S1P bzw. 18S1P, halte ich darüber hinaus auch für sehr vorteilhaft.
      Auch wenn man mal einen solchen Batteriepack warten möchte, kann man diesen einfach „on-the-fly“ ausgliedern und solange das Gesamtsystem noch auf einen Batteriepack zugreifen kann, läuft einfach alles weiter als ob nix wäre – ggf. muss man dann natürlich die Lade- und Entladeleistung limitieren…

      Das Chargery hatte ich mir auch angeschaut, nach der Recherche – auch YT-Quellen wie Will Prowse (YT-Link) habe ich mir aber recht schnell dagegen entschieden. Aber vielleicht ist das Chargery mittlerweile „ausgereifter“ als noch vor 1-2 Jahren. Ich halte das Jiabaida jedenfalls immer noch für die geeignetste Lösung (kann auch 18s, glaube sogar hoch bis 24s), insbesondere wenn man nachträglich weitere Batteriepacks im bestehenden System nachrüsten möchte – Stichwort Skalierbarkeit.

      Aber viele Wege führen nach Rom. Würde mich jedenfalls über Erfahrungsberichte freuen, sofern du deine Lösung wie beschreiben aufbaust.

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Hallo Jörg!
      Ich werde doch auf drei einzelne Akkupacks anstatt 3P umschreiben.

      Stellt sich für mich nur noch die Frage ob 18S sinnvoll ist?
      Also für den Victron ist es kein Problem die höhere Spannung zu verarbeiten.
      Das BMS von Jabeida sollte es ja auch können.

      Aber kann der Treiber den man extern im Cerbo einbbindet 18S Akkus abbilden?

      Eine weitere Frage wie genau wird der SOC bei mehreren BMS’s im Victron dargestellt?
      Vg Hartmut

    3. Aktuell gibt es für Victron noch keine Möglichkeit, mehr als einen Akkupack (d.h. mehr als ein BMS) brauchbar zu nutzen. Ich komme irgendwann demnächst dazu, das entsprechende Programm zu schreiben …

      18P sollten problemlos sein, außer du hast Strings mit nur zwei Panels in deiner DC-Photovoltaik. Dann wird’s schwierig.

    4. Hi Hartmut,
      ob 16S oder 18S ist dem Cerbo völlig egal. Wenn du alle drei BMS per USB am Venus-OS-Device anschließst, werden auch alle erkannt und im Interface angezeigt. Nur verwendet Venus OS intern nur ein BMS als „Master“ und ignoriert quasi die anderen Informationen. Das ist auch erstmal kein wirkliches Problem, da sich die Packs nach kurzer Zeit automatisch über die gemeinsame Systemspannung synchronisieren. Einzig wird dann in Venus OS nur die Lade-/Entladeleistung eines BMS angezeigt. Bei drei verbauten Batteriepacks wird dann eben nur 1/3 der Leistung im Interface angezeigt. Das ist erstmal alles. Der Ansatz ist jetzt eben einen „Mittelsmann“ dazwischenzuklemmen – sprich die Infos aller BMS zu aggregieren und dann in Richtung Venus-OS als ein „großes“ BMS aufzutreten.

      Möglich wäre, wenn dieser „Mittelsmann“ per RPI und NodeRED umgesetzt wird. Also alle BMS per USB an den BMS-RPI, die ausgelesenen Infos aller BMS in NodeRED anzeigen und zur weiteren Aufbereitung/Auswertung/whatever zur Verfügung zu haben und dann von dort aus die aggregierten Daten als „Master-BMS“ in Richtung Venus OS zu schicken. Vielleicht mit einem „bewussten“ Umweg über zwei RS485-USB-Adapter?!… Also quasi BMS-RPI -> USB-RS485 -> RS485-USB -> Venus-OS-Device

      Oder alternativ über einen ESP-Controller, wie den WT32-ETH01, der die einzelnen BMS-Infos dann auch direkt über Ethernet per MQTT raussenden könnte zur externen Weiterverarbeitung. In diesem Kontext wäre es auch spannend, ob man nicht die RS485-Ports aller BMS „in Reihe“ (eben als Bus) durchverbinden könnte und quasi nur einmal zentral an den ESP-Controller per RS485 connected. Denn RS485 ist ja ein Bussystem, welches laut Spezifikation sogar mehr als 20 Teilnehmer erlaubt. Aber da bin ich mit den Details (noch) nicht wirklich vertraut…

      Denkbar wäre ja evtl. sogar eine kleine Software auf dem Venus-OS-Device selbst laufen zu lassen, die alle verbundenen BMS erkennt, deren Daten sinnvoll „aggregiert“ und intern softwareseitig als ein zusätzliches Master-BMS anbietet, welches man dann im Venus-OS-Interface als „Battery Monitor“ auswählen kann. Das wäre dann natürlich die coolste Möglichkeit – komplett ohne zusätzliche Hardware…

      @Matthias: Was sind deine Gedanken dazu?

      Viele Grüße
      Jörg

    5. Ich habe mal spontan auf der Github-Seite von dbus-serialbattery ein Feature Request gestellt (https://github.com/Louisvdw/dbus-serialbattery/issues/266) bzgl. der Erweiterung der Software um ein „Master BMS“, welches die Infos aller verbundenen BMS aggregiert. Ist jeder gerne eingeladen ein „Vote“ dazulassen. Je mehr positive Votes, desto besser…

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Das Thema wird anscheinend auch schon länger diskutiert -> https://github.com/Louisvdw/dbus-serialbattery/issues/8

  17. Hallo Jörg,
    ich suche, wie von Victron verlangt, eine passende 200A Sicherung mit Sicherungshalter (Multiplus2 5000).
    Ich habe mir schon einen Sicherungshalter (M10 Fraron, großer Sicherungshalter, Abstand Bolzen 62mm) gekauft, aber da passt die von dir verwendete Megafuse 125A nicht rein (Lochabstand/M10).
    Grüße aus Franken

    1. Moin Ray,

      Du hast einen Halter für ANL Sicherungen gekauft. Dieser eignet sich prima als Hauptsicherung zwischen Akku und Wechselrichter, da er die entstehende Wärme an der Sicherung besser ableiten kann.

      Viele Grüße

      Jens

    2. Hi Ray,
      also da bin ich jetzt kein Profi, aber nach kurzer Recherche habe ich die Infos zusammengetragen:

      Also entweder die „MEGA“-Kombination:
      Victron 200A 58V/48V MEGA-fuse Sicherung (externe Link) samt passendem
      Victron MEGA-Fuse Sicherung Halter (externer Link)

      oder die „ANL“-Kombination:
      Victron 400A 80V ANL-Fuse Sicherung, CIP142400000 (externer Link)
      Victron ANL-Fuse Sicherung Halter (externer Link)

      Hast du also eine MEGA-Sicherung, brauchst du auch eine MEGA-Halterung, bei einer ANL-Sicherungen eine passende ANL-Halterung. Die ANL-Geschichte scheint insgesamt für dickere Leitungen (z.B. Hauptleitung) ausgelegt zu sein, da die ANL-Sicherungen erst bei 400A starten…

      Viele Grüße
      Jörg

    1. Warum genau ? Du schützt mit einer solchen Sicherung die Verkabelung und nicht das Gerät. Eine träge Sicherung macht da für gewöhnlich nichts aus (ansonsten hast Du die Verkabelung falsch ausgelegt).

      Gruß
      Jens

      PS: ansonsten wirst Du Dir einen Mega Sicherungshalter besorgen müssen. Die Sicherungen sind nicht kompatibel.

  18. Erstmal vielen Dank – hier ist soviel Information für mich dabei, das ist wirklich klasse. Nun wollte ich über Deinen Link gerade das DP24S002 BMS bestellen. Leider hat sich wieder etwas geändert. Nach Aussage von JBD (Emily Ai) gibt es nun nur noch das Modell AP21S002. Es ist der Nachfolger von AP20S006, also auch nur mit passivem Balancer. Komischer Weise hat sie mir den Link zum AP20S006 gegeben aber in der Nachricht vom AP21S002 geschrieben. Das DP24S002 mit aktivem BMS konnte ich nicht mehr bestellen. Insgesamt etwas undurchsichtig. Trotzdem als Hinweis, falls noch jemand das DP24S002 über den Link bestellen möchte. Ich kann gerne in 2 Monaten berichten, sobald es angekommen ist.

    1. Hi Jan,
      danke für deinen Hinweis. Ja das Jiabaida mit „DP“ am Anfang der Bezeichnung mit „Active Balancing“-Funktion scheint es zumindest aktuell nicht mehr zu geben. Hierzu gibt es verschiedenste Spekulationen, warum das so ist. Ich werde den Link jedenfalls mal wieder rausnehmen, wenn man eh auf die „AP“-Variante mit „Passive Balancing“-Funktion umgeleitet wird. Meine sechs bestellten „AP“-Jiababaida kommen hoffentlich die nächsten Wochen, dann berichte ich, welche Version ich im Detail bekommen habe.

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Hallo Jan,
      ich bin auch über die Bezeichnung AP21S002 gestolpert. Auf Nachfrage teilte man mir mit, dass das Modell AP20S006 durch das Modell AP21S002 ersetzt wurde. Aufgrund eines Lieferproblems des Controllers wurde ein Redesign gemacht. Dieses BMS trägt nun einen neuen Bezeichner.

    3. Hallo zusammen,

      hat von euch schon jemand das AP21S002 im Einsatz? Statt 22 Kontakten haben die Konnektoren J1 und J2 hier 23 Kontakte (siehe: https://cdn.shopify.com/s/files/1/0606/5199/5298/files/JBD-AP21S002-_-A.0.pdf?v=1662621392). Ich hatte jetzt so verkabelt, dass ich statt BC14-BC18 direkt BC14-BC19 mit Zelle 14 verbunden habe. BC20 dann mit Zelle 15 und BC21 und BC22 mit Zelle 16. Also eigentlich identisch mit der Verkabelung des AP20S006, bis auf dass die Zelle 14 mit sechs statt fünf Kabeln bestückt ist.

      Resultat war erst ein wildes Piepen des BMS, dann ein leicht beißender Geruch, gefolgt von einer kleinen Rauchsäule :-( Zum Glück musste ich zwei BMS bestellen.

      Hat jemand eine andere Idee bzgl. der Verkabelung?

      Danke & Gruß
      Malte

    4. Hi Malte,
      meine georderten JBD-BMS sind immer noch nicht eingetrudelt – warten gerade irgendwo in Polen auf den Weitertransport. Deshalb habe ich selbst noch keinerlei Erfahrung mit der neuen BMS-Revision sammeln können.

      Oha, klingt jedenfalls nicht so prickelnd, was du so berichtest. Nach kurzem Blick auf die Anleitung hätte ich es jetzt aber genauso angeschlossen wie du…
      Hoffe es liest jemand mit, der das schon erfolgreich zum Laufen bekommen hat und mehr dazu sagen kann.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Du hast alle Balance-Leads in der korrekten Reihenfolge angeschlossen? Mal der Reihe nach durchgemessen mit dem Multimeter?

    5. Ich hab vom Händler nun das richtige Wiring Diagram bekommen. Ist in der Tat so, dass auf die Zelle 14 dann einfach ein Kontakt mehr kommt. Dementsprechend habe ich das Ganze dann gestern Abend auch noch mal ausprobiert und dieses Mal hat alles easy geklappt. Keine Ahnung, was davor los war.

      Aktuell läuft das BMS, auch wenn der Vorwiderstand ganz links nicht mehr ganz frisch aussieht. Werde den Vorwiderstand heute Abend mal durchmessen, aber vermutlich auf jeden Fall ersetzen. Ist zwar SMD, aber relativ groß, vermutlich ein 2010-Bauteil – das bekomme ich hin.

      Aktuell stimmen alle Werte, sowohl beim Laden, als auch Entladen.

      Etwas enttäuscht bin ich von der iOS-App, da kann ich mir ja nur die aktuellen Werte angucken, sonst nix. Wer mehr will, muss 9,99 EUR als In-App-Kauf hinlegen. Ist das unter Android auch so?

      Soll ich das Wiring Diagram mal zuschicken, dann kannst du das hier online stellen?!

    6. Hi Malte,
      danke für dein Feedback!

      Doch vorher evtl. irgendwas verdreht herum angeschlossen?

      Das Wiring-Diagram wäre top, dann lade ich es hier hoch…

      Viele Grüße
      Jörg

    7. So, meine beiden AP21S002 sind auch angekommen und ich bin von der Größe etwas überrascht: 20cm Lang, 11,5 Breit und 5,2cm hoch. Hoffentlich passt das in mein Gehäuse. Für deinen toller RS485-USB Halter sind leider keine Bohrungen mehr vorhanden, schade den hatte ich auf Verdacht gedruckt. Die Stromkabel sind 4 AWG also ca. 22mm2 was meiner Meinung zu wenig für die spzifizierte 200A Dauerbelastung oder der beigelgten 400A Schmelzsicherung ist. Dafür sind die Anschlüsse immernoch M8 Gewindebolzen und ich werde das Kabel einfach tauschen. Jörg, falls Du möchtest kann ich auch Photos schicken solange Du noch auf Deine wartest.

      Schöne Grüße
      Jan

      P.S.: Ich freue mich auch auf das Wiring Diagram.

    8. Hi Jan,
      danke für die Rückmeldung!

      Gut zu wissen, dass immer noch M8 Gewinde verwendet werden. Ich habe heute auch just passende 90° gebogene Ringkabelschuhe geliefert bekommen, um das 70mm2-Kabel am Trennschalter dann vernünftig „um die Ecke“ zu bekommen. -> Klauke 47R8 Rohrkabelschuh 90° M8 70mm² Loch-Ø: 8.5mm 1St. (externer Link)

      Wenn du dich an meiner Bauanleitung orientiert hast, sollte die neue Bauform immer noch passen.

      Bzgl. RS485-USB-Adapter überlege ich mir eine neue Konstruktion und teile sie dann natürlich im Blog.

      Die 400A Schmelzsicherung würde ich gegen eine 200A Megafuse tauschen. -> Bei BaSBa (externer Link) gibt es echt günstige – insb. im Vergleich zu den Victron. Den Tipp hab ich von Jens (meineenergiewende).

      Kannst mir gerne Fotos vom BMS und allem zuschicken, sofern ich die im Blog veröffentlichen darf. :D

      Das Wiring Diagram habe ich oben im Blogpost ergänzt. Danke Malte fürs Zusenden per Mail!

      Viele Grüße
      Jörg

    9. Die ist nur bis 32V ausgelegt. Bei höherer Voltzahl hat man u.U. einen längeren Lichtbogen beim Durchschmelzen, der nur durch die Sicherungen zuverlässig „gelöscht“ werden kann, die höhere Spannungen abkönnen. Bei den von mir verlinkten Sicherung steht 70V drauf – also sogar für 18S-Systeme einsetzbar. 🥳

      Viele Grüße
      Jörg

    10. Hallo Jörg,

      danke für die Infos, die Fotos habe ich Dir per Mail geschickt. Die obere Aluplatte dient nun auch als Heatsink für das Relais, es ist mit Wärmeleitpad verbunden. Die Balancer Kabel sind 80cm lang, das sollte für die meisten passen dazu kommen noch zwei weitere 2-polige Kabel (schwarz/rot sowie blau/weiß). Laut Anleitung gibt es als zweipolige Stecker nur RS485 (XJ1), CAN (WJ1) und ein „Self locking discharge switch interface“ (EJ4). Vielleicht ist das ein externer EIngang um das Entladen zu unterbinden (verbunden = aktiv) aber das habe ich nicht ausprobiert.

      Schöne Grüße
      Jan

    11. Hallo Malte,
      Deine Beschreibung der Verdrahtung bei der Rauch aufgestiegen ist, entspricht doch dem Diagramm, das Jörg in den Blog aufgenommen hat. Ich bin etwas irritiert. Der neue hinzugekomme Anschluss (22) ist der Pluspol des Akkus, der hier in der alten Verdrahtung nicht vorhanden war.

      Zu der Frage bezüglich der App: die Android-Version ist kostenlos. Apple-Kunden müssen immer etwas mehr bezahlen :-). Laut einem YT-Video soll die iOS-App aber besser sein. Da ich iOS nutze werde ich wohl den kleinen Obulus zahlen. Bei den Kosten, die bislang entstanden sind, macht dies den Kuchen auch nicht fetter.

      @Jörg: Ich muss Dich leider enttäuschen. Ich habe gerade vor 2 Stunden (ja so spät liefert DHL-Express noch aus!) meine zwei BMS erhalten. Die Schraube des Kabels, das zum Minuspol geht ist mit M8 befestigt. Die Schraube vom Relais weg ist eine M6. Das ist wohl durch die Schraube des Relais vorgegeben. Jetzt muss ich auch noch Ringkabelschuhe M6/50mm2 nachbestellen.

      @Jörg: Danke für die Erläuterung zur Sicherung, Das war mir nicht bekannt. Man lernt immer noch etwas dazu.

      Es ist schon komisch wie unterschiedlich die Lieferungen bestückt werden, Bei mir waren zwei 400A Sicherungen, 4 M6 Schrauben und neben den BMS-Kabeln noch insgesamt 6 zweidrige Kabel mit Stecker dabei. Jetzt fehlen mir nur noch die Zellen und dann kann es losgehen. Die sind wohl schon irgendwo in Polen. Das UPS-Adress-Label habe ich schon zugeschickt bekommen.

      VG
      Christof

    12. Kann mir jemand mal seine Konfig vom BMS zukommen lassen? (soweit ich weiß, gibt es noch keine Blogeintrag von dir, Jörg, dazu!?)
      Was ich so online gefunden habe, waren meist komische Typen, denen ich nicht unbedingt meinen >2.000 EUR Akku anvertrauen möchte.

    13. Hahaha guter Punkt! :D

      Ich „tweake“ gefühlt schon seit Januar an den perfekten BMS-Settings und werde die einzelnen Einstellungen inkl. weiterem Kontext zur den Zellspannungen etc. als Diskussionsgrundlage hoffentlich die kommenden Tage veröffentlichen können. Wollte eigentlich schon so weit sein, aber dann ist mein ganzer WordPress-Blog nach einem php-Update komplett abgekackt. Aber das läuft ja jetzt wieder – zum Glück. Halte also noch etwas durch…

      Viele Grüße
      Jörg

  19. Hallo Jörg,

    als Neuling in dem Thema LiFePo4 möchte ich mich auf die Ankunft der Zellen aus China vorbereiten. Zwei Fragen:

    1. ein YR1030 ist sinnvoll anzuschaffen, oder tut’s ein gewöhnliches Multimeter auch?

    2. schaltet sich ein Labornetzteil bei 3,65V ab, bzw geht dann die Stromstärke gegen 0? Muss ich zum Ende der Aufladung present sein, oder kann das Netzteil über die Zeit noch was dran bleiben?

    Viele Grüße

    Peter

    1. Hallo Peter,
      als „advanced beginner“ würde ich sagen, ein Multimeter mit 4 Machkommastellen tut es auch, um festzustelken, ob die Zellen einen „ungefähren“ gleichen Ladezustand haben. Da sich die Spannung über den Lade-/Entladevorgang in einem großen Bereich nur geringfügig ändert ist das Ergebnis relativ ungenau.
      Geht es Dir darum festzustellen, welche Qualität Deine Zellen insgesamt haben, ist dieses YR1030 zusätzlich in der Lage den Innenwiderstand der einzelnen Zellen zu messen. Auch dieser sollte über alle Zellen nahe beieinanderliegende Werte haben. Der letzte Punkt des „Eingangstests“ wäre die Kapazität jeder Zelle zu messen. Dies erfordert einen speziellen Batterietester, der einerseits die Zellen laden und entladen kann und über den Verlauf die Ah messen kann.
      Zum zweiten Punkt: Ja, die Stromaufnahme geht gegen Null und wenn der Ladestrom bei ca. 100mA liegt, kann man davon ausgehen, dass die Zellen voll sind. Bei speziellen Batterietestgeräten läßt sich einstellen, bei welcher Stromstärke das Laden beendet werden soll.
      VG

    2. Hallo Peter,
      Ergänzung: ja, das Netzteil kann dran bleiben, da die Zellen irgendwann die Spannung des Netzteils erreicht haben werden und dann auch kein Strom mehr fließen kann.
      VG

    3. Hi Peter,

      sind ja bereits alle Fragen beantwortet worden. Danke Christof! :)

      Einzig sollte man darauf achten, dass man die 3,65V des Labornetzteils VOR dem Anschließen der Zellen einstellt und danach UNBEDINGT die Finger vom Regler lässt. Weil sonst kann das böse enden.

      Auch scheint es so zu sein, dass die „analogen“ Billiglabornetzteile mit dem Drehrad teilweise ungenau sind. Am besten per Multimeter vor dem Anschließen der Zellen die eingestellte Spannung kontrollieren! Im Zweifelsfall ein digitales Labornetzteil besorgen, bei dem man die Spannugn mit +/- Taster einstellen kann…

      Wenn die Zellen die Ladespannung des Labornetzteils erreichen, erkennst du das auch schnell daran, dass die Ampere-Anzeige des Netzteils kontinuierlich sinkt. Sobald der Wert gegen 0A geht, sind die Zellen gesättigt (voll). Dann aber am besten noch einige Stunden verbunden lassen, dass sich alle Zellen schön untereinander „synchronisieren“ können.

      Am allerbesten ist es, wenn man den gesamten TopBalancing-Vorgang kontinuierlich kontrolliert. Insbesondere, wenn man das zum ersten Mal macht…

      Viele Grüße
      Jörg

    4. > darauf achten, dass man die 3,65V des Labornetzteils VOR dem Anschließen der Zellen einstellt

      *g* Solange dein Labornetzteil keine 1500A liefern kann (also immer …), ist das wurscht. Das Netzteil ist beim Einschalten auf jeden Fall erstmal strombegrenzt.

      Ich würde aber an das Ding erstmal einen 100-Ohm-Widerstand dranhängen und dann nachmessen, ob die enigestellte Spannung stimmt. Wieso 100 Ohm und nicht weniger? weil die Schlussspannung wichtig ist, also wenn kaum noch Strom fließt. Am Anfang, beim Laden mit 10+A, hast du eh einen signifikanten Spannungsabfall zwischen Lader und Akku.

    5. @Matthias: Das „Problem“ ist ja am Ende die Ladeschlussspannung… Wenn ich das Labornetzteil erstmal an die noch nicht komplett geladenen Zellen anschließe, verringert sich bei vielen Labornetzteilen die angezeigte Spannung im Display. Wenn ich dann nachregle (die Spannung höherdrehe), ist das zumindest erstmal kein Problem während des Ladevorgangs. ABER sobald die Zellen voll werden, steigt die Spannung entsprechend der Nachregelung und dann kann es schnell passieren – wenn man nicht dabei sitzt und kontinuierlich zuschaut -, dass die Spannung auf einen für die Zellen ungesunden Spannungsbereich hochschießt und die Zellen kaputtgehen. Deshalb finde ich den Hinweis schon recht wichtig, insbesondere wenn man sich noch nicht so 100%ig mit der Thematik auskennt.

      Viele Grüße
      Jörg

    6. Das ist mir klar. Aber beim initialen Vollpumpen von neuen, nicht-vollgelandenen Zellen (und über die reden wir hier ja) ist es wirklich egal, ob ich erst die Spannung auf 3.6V einstelle und dann das Netzteil anschließe oder umgekehrt.

      Hauptsache, ich stelle sie überhaupt ein …

    1. Nope, zumindest nicht von mir. :)
      Wenn du einen ordentlichen Active-Balancer dazuschalten möchtest, würde ich dir ohnehin den oben verlinkten NEEY-Balancer empfehlen – also parallel angeschlossen zum BMS. Der ist um Welten besser als jeder „konventionelle“ Active-Balancer, den ich bisher getestet habe…

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Hallo Jörg,
      Frage an Dich (oder wer hier ebenfalls antworten kann):

      Ich habe mir den von Dir empfohlenen aktivem Balancer (NEEY 4A Smart) auf Alibaba angeschaut und auch nach technischen Details nachgefragt, da außer einem Foto hier nichts Weiteres zu finden ist. Die Kommunikation mit der netten Dame hat mehr Fragen aufgeworfen als gelöst. Vielleicht ist es besser auf Deine Erfahrungen zu setzen.

      – Generell habe ich eine Frage zur Nutzung von BT. Da man hier bezüglich der App unterscheiden muss, ob ein iPhone oder ein Android-Phone zum Einsatz kommt. Wenn also angegeben wird, dass das Gerät BT-fähig ist, bedeutet es für mich nicht zwingend, dass ich es auch mit meinem iPhone mit dem gleichen Komfort nutzen kann. Ich habe z.B. zu dem NEEY keine App auf dem App-Store gefunden. Frage: Kann man den NEEY Balancer auch ohne BT konfigurieren?

      – In den wenigen Info, die ich erhalten habe, ist beschrieben, dass bei einer Akkuspannung von 30V, aber wie hoch maximal)?

      – In dem zugeschickten Diagramm wurde bei der 8S Konfiguration der Pin B+ mit dem Minuspol der ersten Zellen verbunden, während bei Konfiguration mit 20 und mehr Zellen der Pin B+ mit Plus der letzten Zelle verbunden wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies nicht sein kann.

      Oder vielleicht ist es das Einfachste, wenn mir jemand die bei dem Produkt mitgeschickte Anleitung zur Verfügung stellen?

      Gruß
      Christof

    3. Korrektur zu meinem letzten Eintrag. Hier ist wohl ein Satz verloren gegangen:

      – In den wenigen Info, die ich erhalten habe, ist beschrieben, dass bei einer Akkuspannung von 30V eine externe Spannung verwendet werden muss. Es ist aber nicht spezifiziert, wo diese Spannung angeschlossen werden muss und wie hoch diese max. sein darf (vermal. >30V aber wie hoch maximal)?

  20. Hallo Jörg,

    auch von mir erstmal vielen Dank für den genialen Blog hier. Nach so etwas hatte ich gesucht, viele Informationen, sehr konkret und gut beschrieben! Erleichtert einem den Einstieg in die komplette Thematik enorm.
    Ich stehe noch relativ am Anfang und hatte nun den Gedanken, schon mal die Speicherzellen zu bestellen, während ich mich noch weiter „einarbeite“, da die Lieferung ja doch auch einige Zeit dauert.
    Hatte mir auch länger dazu Gedanken gemacht, wie groß denn der Speicher in kWh sein sollte und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es relativ gut passt, zu deiner Dimensionierung (28 kWh).
    Lange Rede, kurzer Sinn.. Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch.. wie kommst du mit 16 Zellen a 3,2V und 280Ah auf 28 kWh? Ist es nicht genau die Hälfte? Nach meinem Verständnis hast du im ursprungs Blogpost auch von 2 BMS geschrieben und hier dann nur von einem.. Bezieht sich diese „Bestellliste“ also nur auf einen 14kWh Speicher?

    VG Sönke

    1. Hi Sönke,
      die Zellen schon mal vorab zu ordern, ist keine schlechte Idee. Denn die Wartezeit kann man dann sinnvoll nutzen, um sich mit dem „Rest“ zu beschäftigen…

      Bei den 28kWh sind insgesamt zweit 14kWh (16 EVE-Zellen a 280Ah) große Speicherpacks parallel geschaltet. Das ist im Blogpost Operation Hausspeicher – 28kWh für unter 7.000€ ja auch exakt so beschrieben.

      In der Stückliste gebe ich quasi an, wieviel Zellen man für einen Batteriepack benötigt. Das ist eben alles sehr modular aufgebaut und „skalierbar“. Da muss jeder schon selbst schauen, wieviele Teile er dann im Endeffekt braucht…

      Viele Grüße
      Jörg

    1. Hi Matthias,

      ach cool, das wusste ich gar nicht. Ein kompatibles Eastron habe ich sogar noch rumfliegen… Das wollte ich schon seit Ewigkeiten mal testen und sinnvoll einbinden.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Deine Tipps sind einfach mega!

    2. Der EM 24 Ethernet ist ja absurd teuer, im Gegensatz zum EM 24 RS 485. Wie schließe ich denn den EM 24 RS 485 an? Ich brauche ein weiteres RS485 to USB Kabel? Reicht ein normales oder muss es eins von Victron sein?

      beste Grüße
      Jan

    3. Seit wann verkauft Victron RS485-Schnittstellen? (Der Ve.Bus zählt nicht)

      Jede beliebige RS485 geht. Braucht auch keine Isolierung o.Ä..

  21. Hallo, ich habe begeistert deinen Block verfolgt und bin gerade auch bei der Planung meines ESS. Einen Elektriker der die Anlage abnimmt habe ich bereits und die ersten Bestellungen sind getätigt. Gloria von Shenzhen Basen hat mir für 48 280K Zellen mit Schrauben, Busbars und Kappen einen super Preis gemacht.
    Ich habe jedoch ein Problem bei der Bestellung des BMS. Ich habe 3x JBD-AP20S006 von Dongguan Jiabaida Electronic Technology Co., Ltd. bestellt. Jedoch habe ich vergessen den optionalen RS485 mit anzugeben. Ich habe Emily Ai daraufhin sofort angeschrieben, sie antwortet jedoch nicht.

    Wie gehe ich eurer Meinung jetzt am besten vor? Vorsichtshalber eine Stornierung anfragen oder das Wochenende abwarten bis jemand antwortet? Habe etwas Angst das die 3 BMS versendet werden bevor Emily Ai auf meine Anfrage antwortet.

    Gruß

    1. Hi Tobi,
      ich hoffe du hast über meinen Link bestellt! Ne Spaß… :D

      Der Versand dauert meist ein paar Tage. Ich würde das Wochenende abwarten und dann einfach nochmal per Chat nachhaken. Da kommt gewöhnlich wochentags recht schnell ne Antwort – zumindest meine Erfahrung bisher.

      Viele Grüße und Erfolg
      Jörg

    2. Danke für die beruhigenden Worte.
      Ich habe eine nette Antwort von Emily Ai erhalten und zwei Tage später wurden die BMS versendet.
      Jetzt heißt es abwarten.
      Die 3 bestellten Multiplus haben 4-6 Wochen Lieferzeit.
      Bei den Akkus hat sich noch nichts getan. Wie lange hat es bei dir gedauert bis diese versendet wurden?
      Plane aktuell den Rest der Installation und stelle mir noch die Frage wie ich am besten die Multiplus anschließe.
      Hast du diese AC-Seitig mit H07RN-F, NYM oder einzeln mit H07V-K verdrahtet?

      Gruß

    3. Hi Tobi,
      bei den Zellen kann es schon mal einige Tage länger dauern, bis diese versendet werden. Abwarten und Tee trinken… Auf meine BMS warte ich jetzt auch schon über sechs Wochen – stecken gerade wohl in Polen fest. Wenn man drauf wartet, dauerts irgendwie immer länger als man es sich vorstellt…

      Meine Multiplus wurden AC-seitig gerade neu verdrahtet und dazu wurden Gummischlauchleitungen (H07RN-F) mit 10mm2 verwendet. Ich habe mich dazu entschieden eine fünfadrige Leitung zu nehmen, die alle Anschlüsse abdeckt.
      -AC In L -> braun
      -AC In N -> blau
      -AC Out L -> schwarz
      -AC Out N -> grau
      -PE zentral -> grün/gelb
      Das fand ich „sauberer“ als zwei getrennte Leitungen zu verwenden. Außerdem habe ich durch den extrem dicken Mantel auch keine Bauchschmerzen, wenn die 48V-Leitungen mal nahe kommen sollten.

      Daneben hängt dann ein Unterverteiler, der die einzelnen Adern über zwei getrennte Leitungsschutzschaltern(für AC In und AC Out) in Richtung zentralen Schaltschrank führt. Werde ich evtl. demnächst auch mal detaillierter vorstellen…

      Viele Grüße
      Jörg

    4. Hi Jörg,

      danke für die Infos. Werde die Multiplus ähnlich anschließen. Habe ca. 5m bis zu meiner HV.
      Meine BMS wurden gestern bereits geliefert. Die Lieferung erfolgte nach 12 Tagen via Fedex. Habe den Versand mit DAP gewählt und musste auch nichts nachträglich versteuern. Wie bereits hier berichtet lautet die Typenkennung AD21S002 21S 200A. Es waren ebenfalls noch 300A Sicherungen dabei. Den NEEY 4A Smart Aktive Balancer habe ich bei Aliexpress bestellt. Dieser wurde ebenfalls nach wenigen Tagen geliefert. Er sieht etwas unscheinbar aus. Es steht lediglich 4A Smart Active Balance drauf. Gibt es da etwas zu beachten?

      Gruß

      Tobi

    5. 12 Tage?! Ich warte schon gefühlt 30… 🤔😩

      Was zu beachten? Richtig anschließen, die App laden, einstellen und Spaß haben! :)

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Evtl. kommt noch ne Zollrechnung direkt von Fedex, war bei mir auch schon mal so…

    6. Ja sicher bin ich happy. Jedoch steht auf dem Balancer nichts von NEEY drauf.
      Das verunsichert mich etwas.

      Bestellt habe ich den hier:
      https://de.aliexpress.com/item/1005003978837230.html?spm=a2g0o.order_list.0.0.6f195c5flDF0eu&gatewayAdapt=glo2deu

      Laut Typenschild (GW-24S4EB) habe ich diesen hier erhalten:
      https://de.aliexpress.com/item/1005004068957842.html?gatewayAdapt=glo2deu

      Dazu soll die App GeeWe BMS verwendet werden.
      Gehe mal davon das das Gerät ist richtig jedoch mit einem anderen Label?

    7. Hi Tobi,
      keine Sorge. Ist mit ziemlicher Sicherheit immer der gleiche Krempel, der teilweise mit zig unterschiedlichen Brandings (oder eben auch mal ganz ohne) geliefert wird. Nach einem Funktionstest wirst du ja auch gleich sehen, ob es läuft…

      Viele Grüße
      Jörg

    8. Ich hätte noch eine Frage zu deiner AC Verdrahtung.
      Wie du beschrieben hast nutzt du ein Kabel für ACin und ACout (finde ich persönlich sehr clever).
      Ich frage mich jedoch noch ob das so zulässig ist? Darf man zwei verschiedene Kreise in einem Kabel zu führen?
      Finde dazu leider keine eindeutige Regelung.
      Bei NYM-J oder NYY-J wäre dir der Mantel zu dünn?

    9. Es sind ja keine zwei Kreise. Die maximale Spannungsdifferenz zwischen den Leitern in einem „normal“ genutzten 5x-Kabel beträgt 600V (Peak-Wert der 400V-Wechselspannung zwischen den Phasen). Verwendet man das Kabel „bidirektional“, sind es aber nur 340 (240V mal Wurzel aus 2).

      Bei der kurzen Leitungslänge dürften auch irgendwelche Schmutzeffekte durch kapazitive oder induktive Einkopplung von einem auf den anderen Leiter eher keine Rolle spielen.

      Ich hätte da keine Bedenken.

    10. Hi Tobias,
      sehe das wie Matthias – der war mal wieder schneller beim Beantworten. :)

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Danke Matthias für deinen stetigen Input!!!

  22. Hallo Jörg,

    erst einmal ein fettes :-) für die geleistete Arbeit! Danke, dass du deine Erfahrung teilst.
    Ich habe eine Frage zu den neuen Terminals der EVE (mit 2 M6 Schrauben). Wie würdest Du die Batterie anschließen?

    Danke schonmal und BG aus NW,
    Thomas

  23. Hi Jörg,

    klar lese ich Deinen Blog. Selten gibts so viele für mich „passende“ Informationen am Stück!

    Du beschreibst dort das „alte“ Terminal, das neue hat 2 Schrauben M6 und bietet – in meiner Theorie – mehr Optionen. Ich hätte deutlicher fragen sollen. Mea culpa.

    Konkret:
    – Kann auf eine Schraube das BMS auf die andere der Balancer? D.h. kein Loch in den Busbars?
    – Kann an + bzw – des Packs jeweils 2x AWG4 (-70)? D.H. Kein Teilen der Busbars?

    Danke & BG Thomas

    1. Hi Thomas,
      so wie du es dir vorstellst, hatte ich es am Anfang auch realisiert. Funktionierte bei mir auch gut, ist aber einfach nicht „sauber“ gelöst. Die verhältnismäßig dünnen Ringkabelschuhe der Balanceleads verbiegen sich beim Aufschrauben auf die Busbars schon ganz schön. Wenn man das einige Male auf- und wieder zuschraubt, können diese auch mal brechen. Um nur mal einen Grund zu nennen, warum das keine gute Idee ist.

      Wenn man im langfristigen Betrieb – über viele Jahren gesehen – am wenigsten „Schwachstellen“ einbauen möchte, sollte man am besten die von mir beschriebene Lösung mit zusätzlichen Löchern in den Busbars und extra geteilten Busbars an + und – des Zellpacks realisieren.

      Viele Grüße
      Jörg

    1. LOL, auf kabelschuhe-shop.de habe ich gerade auch erst eine unfassbare große Menge an Ringkabelschuhen von Cembre für mein neues Setup bestellt… Echt super Preise dort. Lohnt sich schon, wenn man viel bestellt. Wobei ich auch noch spezielle Klauke 47R845 Rohrkabelschuh 45° M8 70 mm² Loch-Ø: 8.5 mm (externer Link) kaufen musste, da die Durchführungen von sechs der zwölf DC-Anschlussterminals der MP10000 echt sau dämlich liegen. Ich hoffe mit den 45°-gedrehten Rohrkabelschuhen klappt es dann ohne große „Verspannung“. Von Cembre habe ich dabei keine passenden Artikel finden können…

      Viele Grüße
      Jörg

  24. Hallo Jörg,

    leider hast du vergessen auf deiner Seite auf die Risiken und Nebenwirkungen hinzuweisen, die beim Studium deiner Seite entstehen können. Jetzt ist es leider zu spät! Meine Frau nennt mich nun abwechselnd Nerd und Freak. Außerdem habe ich gestern auf einen Affiliate Link von dir gedrückt und kurz drauf eine Bestell-Bestätigung über 3xMP II 10kVA bekommen. An keiner Stelle wurde auf das Suchtpotenzial deiner Seite hingewiesen! 😉

    Übersetzt: Tolle Seite mit den ganzen Informationen! Danke! Und natürlich habe ich wie jeder andere auch eine Frage sofern du Zeit hast 😊

    Habe ebenfalls 30kVA SolarEdge WR und bald 3xMP II 10kVA. Jetzt muss ich mich um den Speicher kümmern. In der Victron 1:1 Regel steht unter anderem:
    *****************************************************************
    3.2 Lithium batteries
    1,5 kWp installed AC PV power requires 4.8 kWh of battery storage:
     100 Ah at 48 Vdc
     200 Ah at 24 Vdc
     400 Ah at 12 Vdc
    Each additional 1.5 kWp of AC PV will require an additional proportional 4.8 kWh increase in battery storage.
    *****************************************************************
    30kWp x 4,8kWh / 1,5kWp = 96kWh Batterie notwendig. Da passt doch etwas nicht, oder???

    Der MP2 10kVA macht auf der Ladeseite 140A @ 48V. Eine Batteriebank mit 16x280Ah macht bei Standard Charge 0,5C und bei Maximum Charge 1C. Also 140A respektive 280A. Also sollten doch eigentlich 2 Batteriebänke oder aber maximal 3 Batteriebänke ausreichen!!?? Wo ist mein Gedankenfehler?

    Deine 6x18s machst du nicht wegen dieser Regel, oder? Willst du schon etwas Info bzgl. der 18s mitteilen?

    Liebe Grüße, Harald

    1. Hi Harald,
      oha!!! :DDD

      Als ich deine ersten Sätze gelesen habe, dachte ich mir: „Oje, was kommt denn jetzt…“ Aber dann war ich zumindest etwas erleichtert. Aber ja, der Hinweis fehlt leider noch, sorry. Jetzt ist es ja – wie du geschrieben hast – aber auch schon zu spät. ;D

      Diese „komische“ 1,5:4,8 Regel, also pro kWp-AC-PV-Leistung mind. 3,2 kWh-Batteriekapazität gilt wohl – korrigiert mich, sofern ich falsch liege – primär für die von Victron angebotenen Batterielösungen. Ich habe da ehrlich gesagt bei meinem Vorhaben der 6x 18s-Konfiguration gar nicht drangedacht. Dass ich da jetzt bei 96,77kWh lande, war reiner Zufall. Ich denke das muss man jetzt nicht uuuunbedingt einhalten bei den DIY-LFP-Packs, wenn man Folgendes beachtet:

      Zellen NIE auf 100% laden bzw. max. auf eine Ladeschlussspannung von 3,4V bringen und dann nicht zu lange „absorben“ lassen, damit einfach noch etwas „Puffer nach oben“ in den Zellen ist und diese eben noch im Notfall (plötzlicher Netzausfall und der AC-Inverter pumpt mit 30kW in die Multiplus) genügend Leistung aufnehmen können – zumindest eben für einen kurzen Zeitraum von wenigen Sekunden. Denn je voller die Zellen sind, desto empfindlicher reagieren sie mit einem schlagartigen Spannungsanstieg, wenn die Ladeleistung sehr hoch ist. Meine Erfahrung ist, dass man bei einem fast vollgeladenen 16s-280Ah-Pack (also knapp 14kWh) besser nicht mehr als 4kW Ladeleistung reimpumpen sollte, damit einzelne Zellen die 3,65V nicht sprengen. Denn ein Trennen der Packs durch das BMS muss unbedingt verhindert werden.

      Praktische Erfahrungen bei obigem Setup habe ich leider noch nicht sammeln können, da ich noch auf die neuen Zellen warte und auch noch den SolarEdge PV-Inverter passend konfigurieren und hardwareseitig noch einige Anpassungen/Erweiterungen durchführen muss, damit das alles klappt. Dazu wird es dann auch noch weitere Inhalte im Blog geben, was man da alles beachten muss. Deshalb kann ich auch schwierig eine konkrete Empfehlung aussprechen, wieviel kWh an Batteriekapazität man vorhalten sollte, damit man in keine Probleme läuft. Aber nur soviel: Wenn man bspw. nur auf ca. 80% lädt, sollte man genug Puffer haben, um die Zellen auch mal kurzzeitig mit 0,5-1C belasten zu können, ohne dass die Zellspannungen völlig austicken. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass die Packs ein vernünftiges TopBalancing durchlaufen haben und alle Zellen nach oben hin gleich reagieren – ohne Ausreißer quasi.

      Vielleicht hat ja jemand dazu schon praktische Erfahrungen gesammelt…

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Meine Nichte hat mich auch schon vor Jahren gefragt, ob ich eigentlich ein Nerd oder Geek wäre. Ich habe sie dann auf diese Infografik verwiesen, wobei ich eigentlich denke das Beste aus beiden Welten zu vereinen.. :DDD
      https://fi.pinterest.com/pin/861243128717543999

    2. Hallo Jörg,

      ich habe die ANTWORTEN Funktion zwischenzeitlich gefunden! 😉

      Ich denke, ich bin jetzt auch hinter den Grund mit der Regel zur Batteriekapazität gekommen: Es geht nicht um die Ladeleistung sondern um die Entladeleistung. Der MP II 10kVA kann WR seitig kurzfristig 18kW zur Verfügung stellen. Da wir keine MPPTs haben, käme das alles aus dem Akku. 18kW@48V bedeutet 375A. Bei 3xMPII dann insgesamt 1.125A. Je nachdem mit welcher C Rate man rechnet (0,5C/1C/2C puls discharge für 30s) und vor allem wie das BMS pro Batteriebank begrenzt (150A/200A/xA) kommt man auf die hohe Anzahl an kWh Batteriekapazität. 😉😉

      Auch ist nun klar, warum laut Victron mit 400A abgesichert werden soll (18kW@48V=375A). Relevant scheint das nur zu sein wenn es sehr hohe Anlaufströme gibt (Info von Matthias Lange).

      Grüße, Harald

    3. Hi Harald,
      danke für deine Infos und das macht total Sinn. Die Ladeseite ist aber auch eine wichtige Komponente denke ich, insb. im Falle eines ungeplanten Ausfalls der AC-In-Seite…

      Viele Grüße
      Jörg

  25. Hallo Jörg,

    freue mich, dass meine Message richtig bei dir ankam 😉. Vielen Dank auch für die ausführliche Rückmeldung, das bringt mich weiter! Die Übersicht zu Geek/Nerd ist natürlich auch super 😊. Und ich bin riesig gespannt wie es mit deiner Anlage weiter geht, da wir ja einiges in identischer Form haben…

    Ich bin Samstag mit am Start und sende dir süchtige Grüße! Harald

  26. Hi Harald, Hi Jörg,

    Ich brauche also eine Mindestgröße für meinen Akku, in Abhängigkeit zu der installierten Kwp meiner PV Anlage, wenn ich sie AC seitig anschließe? Meine PV Anlage ist 96kwp Groß x 3,2 = 307,2 kWh ? Das wäre leider der tot meiner Anlage :-(

    1. Hi Jan,
      du hast ja sicher nicht die gesamten 96kWp über einen PV-Inverter eingebunden. Viele machen es dann in diesem Fall so, dass sie bspw. nur einen (Teil der) PV-Inverter an AC-Out hängen und damit die max. Ladeleistung im Inselbetrieb künstlich limitieren. Das könnte auch für dich eine Möglichkeit sein, je nachdem, wie sich das hardwareseitig inkl. Verkabelung realisieren lässt.

      Viele Grüße
      Jörg

      @Harald: Wenn du die „Antworten“-Option nutzt, wird deine Antwort chronologisch korrekt einsortiert. Und kann alles bestätigen, was du geschrieben hast… :)

    2. Du wirst lachen. Die 96kwp laufen tatsächlich über einen WR. Ich werde es wohl so bauen, dass bei einem Blackout der Inselbetrieb von Hand gestartet wird. So kann ich den WR erstmal abstellen und dann die Insel starten.

  27. Hallo Jan,

    erst mal ja, du brauchst auf jeden Fall eine Mindestgröße an Akku. Aber, wie Jörg schon gesagt hat, scheint der Faktor 3,2 für die Victron Batterien zu gelten. Insgesamt musst du halt sicherstellen, dass im Falle eines Ausfall des Netzes oder wenn du aus anderen Gründen im Inselbetrieb bist, die kW die deine AC seitige Anlage generiert auch verarbeitet bekommst. Erst 1:1 Regel Richtung z.B. Victron Multiplus und dann Richtung Akku. Hier musst du entscheiden, mit welcher Ladeleistung du die Akkus belasten möchtest. Bei den gängigen EVE Zellen wäre Standard 0,5C und Maximum 1C (den Boost würde ich außer Acht lassen, da er nur für 30 Sekunden gilt).

    Wie oben beschrieben wäre das Maximum für eine Standard Batteriebank 16*280 Ah eine Belastung von 280 A (aber auch alles andere müsste dafür ausgelegt sein wie BMS etc.). Standardbelastung wäre 140 A. Jetzt müsstest du also schauen wie viele Ampere deine Victrons auf der Batterieseite (Ladeleistung) ausgeben können und dann errechnen wie viele Bänke benötigt werden.

    @Jörg, du darfst mich jeder Zeit korrigieren 😊

    Liebe Grüße, Harald

  28. OK, dann gilt die Regel also nur für den Inselbetrieb? Könnte man nicht in so einem Fall die PV Anlage erden und nur die Leistung herausziehen, die die Inverter auch laden konnent? Wenn die Akkus voll sind, muss der Strom ja auch irgendwohin.

    1. Ja, betrifft nur den Inselbetrieb. Nach meiner Kenntnis kannst du nur durch eine Steuerung der PV Anlage die Leistung reduzieren. Dabei muss aber wieder sichergestellt sein, dass im Falle eines plötzlichen Inselbetriebes die vorhandene Leistung sofort abgenommen wird. Je nachdem wie deine Anlage aussieht, respektive, wenn mehrere Wechselrichter vorhanden sind, dann kann man auch eine gewisse Anzahl von Wechselrichtern auf die AC in Seite hängen. Diese wären dann sofort aus, wenn das externe Netz wegbricht. Die anderen Wechselrichter auf der AC out Seite würden ganz normal weiter laufen.

    2. Das Thema hatten wir ansatzweise schon mal öfter in den Kommentaren. Dazu gibt es dann auch bald einen eigenen Blogpost…

      AC-gekoppelte PV-Wechselrichter, die an den AC-Out hängen, müssen im Inselbetrieb heruntergeregelt werden. Im Bedarfsfall (Batterie ist voll) erhöhen die Multiplus die Frequenz und wenn der AC-WR entsprechend konfiguriert ist, regelt er die maximale Ausgangsleistung dynamisch runter. Technisch ist das echt spannend: Der WR fährt dabei bewusst einen ineffizienten MPPT-Punkt an und damit wird schlicht nur ein Teil des aktuell verfügbaren Leistungspotenzials der Panels genutzt.

      Viele Grüße
      Jörg

  29. Falls jemand Multiplus braucht: yachtzubehoer-nordsee.de hat sie auf Lager, der 5000er für 1799€. Panda-Solar (Jörgs Link) hat aktuell 6-8 Wochen Lieferzeit.

    Falls jemand als GX-Ersatz einen Raspberry Pi braucht: bei BerryBase sind das CM4-Modul plus I/O-Board zu einigermaßen brauchbarem Preis lieferbar. Einziger Nachteil gegenüber einem RPi4: nur ein USB2-Port, aber da nimmt man halt noch einen kleinen USB-Hub dazu.

    1. Also meine Erfahrung ist, dass – egal wo ich bisher bestellt habe – alles direkt aus einem Victron-Lager kam, also Streckengeschäft. Daher ist es im Kontext der Lieferzeit vermutlich eher zweitrangig, wo man bestellt. Manchmal sind die Lieferzeiten auch nicht „realtime“ gepflegt in den Onlineshops und deshalb kann es alleine deshalb zu abweichenden Angaben kommen. Wichtig ist meiner Ansicht nach einen Shop zu nutzen, bei dem einem schnell ein Ansprechpartner weiterhilft, sofern man Probleme hat. Und da kann ich Panda-Solar nur jedem empfehlen.

    2. Ich kann Jörg zustimmen. Ich habe gerade 2 Multiplus geordert. Da läuft alles über Victron NL, hat mir der nette Verkäufer bestätigt. Die Ware wird bei Bestellung (die Bestandsdaten werden übrigens bei größeren Händlern mehr oder weniger zeitnah mit dem Victron-System synchronisiert) direkt von Victron abgewickelt und kommen aus deren Zentrallager. Lustig: nach meiner Bestellung von 2 Multiplus wurden die Bestände der Mitbewerber sehr zeitnah (auch bei Amazon) um meine beiden verringert….

      Auch das stimmt meiner gerade gemachten Erfahrung nach: Service ist gerade aktuell sehr sehr wichtig!

      P.S. Was haltet Ihr eigentlich davon: Kupferpaste für Zellenverbinder, 100g Tube (aka LiquiMoly Kupferpaste)?

  30. > P.S. Was haltet Ihr eigentlich davon: Kupferpaste für Zellenverbinder, 100g Tube (aka LiquiMoly Kupferpaste)?

    Deren Nutzen lässt sich einfach ausprobieren. Schließ deine Akkus brauchbar an, ohne Paste, und lade (oder entlade) sie mit 150A, oder wieviel Strom auch immer du ihnen maximal zumuten magst. Lass das 10min laufen und schau dann mit der Wärmekamera drauf (gibt’s für brauchbar wenig Geld zum Anstecken ans Mobilofon), oder einfach mit dem Finger.

    Warm? dann kannst du darüber nachdenken. (Richtig heiß? dann hast du was falsch gemacht.) Aber wenn die Akkus an sich bei dieser Aktion wärmer werden als die Busbars bzw. deren Verbindungen zu den Zellen, so wie bei mir, dann ist so eine Paste rausgeschmissenes Geld.

    1. Also, wenn ich mir den Blog „Batterie bestücken…“ von Jörg anschaue, verwendet er die „Carbon Conductive Assembly Paste“. Diese habe ich zum ersten man in einem Video von „Ray Builds Cool Stuff“ gesehen. Ray scheint von dem Nutzen der Paste überzeugt zu sein. Vielleicht man das Video „Is Lifepo4 A Fire Risk?! How To Make Safe Battery Connections“ ansehen, um seine Meinung darüber zu hören. Ich habe mir diese Paste mal bestellt, weil auch Jörg diese verwendet hat. (Bei DigiKey und über USA zu beziehen). Leider etwas teuer und es kommen zusätzlich noch Portokosten hinzu.

      Rays Video: https://www.youtube.com/watch?v=ZzKR6tYRlwM

    2. Hab mir das Video eben angesehen. Er tut und macht und reduziert damit den Widerstand von 0.18 oder 0.19 auf … Überraschung … 0.17 mOhm. Das sind ~4% (Innenwiderstände der Zellen nicht vergessen) für die Batterie an sich. Obendrauf kommt noch das Batteriekabel und das Relais und so weiter.

      Kann man machen, wenn man denn unbedingt will, aber ich denke da gibt es lohnendere Optimierungsmöglichkeiten.

      NB, wenn man Aluminiumoxid wegschrubben will, so wie er, dann muss man das unter Öl oder Stickstoff machen. Oder wenigstens *sofort* die Paste auftragen. Sonst bringt das nix.

    3. Die Videos von „Ray“ habe ich alle schon gesehen. Echt super gechillter Typ mit viel Erfahrung. Bei der Carbon-Paste geht es vermutlich nicht nur darum, dass es einen kurzfristigen Widerstandsgewinn gibt, sondern eher einen langfristigen positiven Effekt, der einer Oxidation entgegenwirkt, was sich über Jahre gesehen positiv auf die Kontaktverbindungen auswirkt.

      Ich sag mal so: Bei den Gesamtkosten des Systems tut die Paste finanziell gesehen nicht wirklich weh und im schlimmsten Fall bringt sie eben nichts. Im besten Fall hat man damit aber einfach längere Zeit „Ruhe“.

      Grüße
      Jörg

  31. Hallo Jörg,

    ich verfolge dein Projekt schon die ganze Zeit und bin dabei mein eigenes ESS aufzubauen.

    Bin mittlerweile aber neben Victron auch auf die Geräte von Deye aufmerksam geworden…. die kombinieren wohl sämtliche Victron in ein einziges Gerät und dazu preislich noch recht interessant.

    Hast du dich da mal Schlau gemacht oder weißt du da mehr?

  32. Hallo Jörg,

    vielen Dank für das tolle Blog. Nach dem Einstieg in die DV, sehe ich nun auch den Hausspeicher wieder als wirtschaftliches Projekt an.

    Betreffend der JiaBaiDa BMS Quellen wollte ich noch deren offiziellen Store sowie die Variante über AliExpress über ihren Store einwerfen. Der Vorteil bei diesen Varianten wäre man spart sich die Einfuhrumsatzsteuer bzw. bei AliExpress eventuell sogar etwas günstiger zu haben als im Großhandel via AliBaba.
    https://www.aliexpress.com/item/1005004276672531.html
    https://jiabaidabms.com/en-de/products/jbd-smart-bms-7-21s-8s-16s-20s-200a-communicate-with-uart-bluetooth-or-rs485-function?variant=42578255085730

    Interessant sind meiner Meinung nach direkt auch die Schnittstellen auf dem BMS selbst, sofern denn ausgeprägt:
    https://cdn.shopify.com/s/files/1/0606/5199/5298/files/JBD-AP21S002-_-A.0.pdf#page=13
    3-XJ1 = RS485
    4-WJ1 = CAN
    5-EJ6 = LEDs
    6-EJ5 = UART/TTL oder Bluetooth Dongle (eines geht nur!)

    Ist es möglich direkt über den EJ5 Port mit dem BMS zu arbeiten? Wie könnte man hier eine Isolation hinbekommen?

    1. Hi Paul,
      danke für deinen Input.

      Direkt beim Anbieter ist es eigentlich immer teurer als auf Alibaba bzw. Aliexpress. Auch bei Alibaba habe ich die BMS über den angegebenen Affiliate-Link beim letzten Mal easy per DDP bestellen können, also alles inkl. aller Gebühren mit Lieferung bis zur Haustür.

      Es gibt auch einen UART-USB-Adapter, den man an den Port 6-EJ5 anschließen kann zwecks Kommunikation mit Venus OS oder dem PC. Dann kann man jedoch leider nicht parallel den Bluetooth-Dongle nutzen, da der Port dann eben durch den UART-USB-Adapter belegt ist. Wie es sich hier bzgl. Isolation verhält, entzieht sich meines Wissens.

      Viele Grüße
      Jörg

  33. Hallo Jörg,
    erst mal vielen Dank für Deine super Dokumentation! Ich habe mir soeben so ziemlich alles bestellt, was ich brauche, um mir zunächst mal ein einphasiges System zum testen aufzubauen.
    Leider hab ich irgendwie nirgends die Bemaßungen vom Batteriekasten gefunden, es wäre natürlich supertoll, wenn Du irgendwo sowas wie eine Stückliste für die Siebdruckplatten mit Maßen hättest, dann könnte ich schonmal vorab in den Baumarkt gehen und alles zuschneiden lassen.

    Viele Grüße
    Pit

    1. Hi Jens,
      warte noch etwas. Habe glaub etwas echt Geiles „entwickelt“ in diesem Kontext… Details bald im Blog.

      Viele Grüße
      Jörg

  34. Hallo zusammen,

    Ich bin in der Vergangenheit FHEM bedingt schon öfters auf dem Blog gewesen, aber mit dem Speicher nun angefixt.

    Wir haben grad eine umfassende Sanierung des Hauses am Gange und vor kurzem eine PV mit 9,36 kWp montiert bekommen. Der Wechselrichter SMA stp 8.0 sowie der Smart Meter SMA Energy Meter E20 kommen voraussichtlich nach dann 10 Monaten Lieferzeit.

    Speicher fand ich schon cool, war aber vom Preisleistungs Gedanken nicht überzeugt und nun lese ich seit gestern Nachmittag hier mit. Und bin angefixt 😬

    Geplant oder gewünscht ist eine Ersatzstromfähige Anlage mit erstmal eine Batterie Paket.
    Sofern mein PV-WR es unterstützt mit PV Erzeugung bei Ersatzstrom.

    Dh ich benötige ja 3x den Inverter für die Phasen. Zwingend den 5000er oder reicht der 3000(je einmal als Gx) weil ich nur den 8.0 PV WR besitze? Nachdem was ich gelesen habe brauche ich für die Ersatzstromversorgung dann eher den 5000er?

    Bei der Große des Akkus bin ich mir nicht sicher. Im Moment verbrauchen wir 2500 kWh Strom. Im Dezember sollte unsere WP in Betrieb gehen mitsamt Lüftung. Schätze dann liegt der Verbrauch bei 5.000-5.5000 kWh.

    Für die Ersatzstromversorgung muss ja immer Strom im Speicher sein, damit dies funktioniert. Daher wäre wahrscheinlich mindestens der 16x280ah Speicher sinnvoll der nie unter zB 50% fallen dürfte, außer er ist im Ersatzstrommodus( ist so etwas konfigurierbar?). Oder wie habt ihr das gelöst?

    Für die Elektrische Verkabelung frage ich einen Kumpel der Elektro Meister ist. Aber was ich selbst in Erfahrung bringen und vorbereiten kann sollte ich auch tun.

    Allen einen schönen ersten Advent und vielen Dank für die Einträge und Kommentare.

    Gruß,

    André

    1. Welche Leistung zieht die WP / Lüftung? Konkret? der Jahresgesamtverbrauch ist an der Stelle eher nebensächlich.

      Ich habe meine Wärmepumpe nicht an den Ersatzstrom gehängt. So viel Batterie kann ich mir nicht hinstellen, dass das sinnvoll wäre, von der zusätzlich nötigen Wechselrichterleistung ganz zu schweigen. Und/oder der Haussteuerung, die sicherstellt, dass WP und Herd / Waschmaschine nicht gleichzeitig laufen …

  35. @Matthias U
    Puh gute Frage. Ist eine Erdwärme WP (Nibe 1255-6 PC mit ERS 10-500 Lüftung) an einer Tiefenbohrung dir noch nicht montiert ist. Man könnte Sie in den Fall mit der Netzbetreiber Schnittstelle außer Betrieb nehmen ( Sperre). Der Heizstab wird geblockt, wäre nur der Kompressor. Evtl. Nochmal ein Seperates Thema. Muss eh gucken ob ich das jetzt schon umsetze, da ich übersehen habe dass ich erstmal gute 10T investieren muss und grad nicht liegen habe.

    Würde denn der SMA Stp 8.0 laufen wenn er Strom von drei Victrons bekommt?

    1. Das Nibe-Datenblatt sagt, Anlaufstrom 5A, also 3.5kW (Drehstrom), plus 340W für die Lüftung. Das ist noch relativ zivil.

      Ich würde spontan sagen, wenn du sämtliche sonstige „Großverbraucher“ wie E-Herd/Waschmaschine/etc. *nicht* hinter den Victrons parkst, sondern davor, dann kommst du mit 3000ern aus.

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