Operation Hausspeicher – 100kWh mit neuem 18s-Batteriepackdesign

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Alter Schwede… Nach gef√ľhlt unendlichen Wochen des Zusammenschraubens, -crimpens, und -l√∂tens ist der neue Hausspeicher mit den frisch gelieferten 108 St√ľck 280Ah EVE-Zellen (hier vorgestellt), gruppiert in sechs 18s-Packs, nun endlich einsatzbereit. Ich bin mit dem Ergebnis des insgesamt knapp 100kWh fassenden Batteriespeichers und auch dem ersten Entladetest √ľber die drei Multiplus 10000 mit √ľber 20kW super zufrieden und die zwischenzeitlichen „Qualen“ sind mittlerweile fast schon wieder vergessen. Zeit also an dieser Stelle das Ergebnis zu pr√§sentieren und das neue 18s-Packdesign vorzustellen…

Nachfolgend m√∂chte ich erstmal das fertige Ergebnis zeigen, damit man sieht, dass es auch „funktioniert“ wie gedacht. Zu den einzelnen Themenbereichen werden dann voraussichtlich weitere Blogposts folgen, an dieser Stelle aber erstmal nur ein kurzer Ein- bzw. √úberblick.

Wer vorab Fragen dazu hat: Gerne her damit per Kommentar! Und bitte keine Mails senden…

Das fertige ESS-System in Bildern

So sieht das fertige und „platzoptimierte“ ESS-System jetzt aus:

Es besteht aus insgesamt drei Multiplus 10000 und sechs 18s-DIY-Batteriepacks, die platzsparend neben- und √ľbereinander gestapelt sind (anders h√§tte der Platz im kleinen Technikraum niemals ausgereicht):

Jedes Batteriepack beinhaltet 18 St√ľck EVE Zellen mit 280Ah, was einer Kapazit√§t von knapp √ľber 16kWh/Pack entspricht. Real schaffen die neuen Zellen aktuell sogar (noch) knapp 290Ah, was in Summe ziemlich genau 100kWh ergibt.

Angeordnet sind die insgesamt 18 Zellen in einem Batteriepack in zwei benachbarten Reihen:

Warum ich von 16s auf 18s „upgegradet“ habe, habe ich ja bereits per Kommentar hier und hier erkl√§rt.

Hier nochmal die Kurzfassung:

Vorteile 18s:

  • pro Pack 12,5% mehr Speicherkapazit√§t
  • 12,5% h√∂here Systemspannung -> theoretisch 12,5% mehr Leistung bei gleicher max. Stromst√§rke
  • Geh√§use muss nur knapp 8cm l√§nger sein als bei 16s, alle anderen Komponenten k√∂nnen 1:1 genutzt werden
  • dadurch leicht gesunkene Kosten pro nutzbarer Gesamtkapazit√§t

Nachteile 18s:

  • Pack wird knapp 10,5kg schwerer, bei station√§rem Einsatz aber meist egal und man muss auch bereits einen 16s-Pack mit 280Ah-Zellen zu zweit tragen.

An sich kein wirklicher „Gamechanger“ aber f√ľr mich schlicht der logische Schritt, wenn man eh die M√∂glichkeit hat sein System von Grund auf neu aufzubauen. BTW: Ich war mit meiner bisherigen L√∂sung √ľbrigens 0,0 unzufrieden, aber Ralf (mein EEG-Profi) war heiss auf meine bisherige Anlage und so konnte ich nochmal alles neu denken und konstruieren.

Alle Produktlinks findet ihr √ľbrigens im zentral gepflegten Blogpost: Operation Hausspeicher ‚Äď St√ľckliste und Bezugsquellen immer aktuelle Links

Zus√§tzlich ist in jedem Batteriepack vor der Mittelplatte ein JBD-BMS mit RS485-USB-Adapter und neu „aufgezogenen“ 70mm2 Leitungen verbaut, um im Gesamtsystem einen einheitlichen Kabelquerschnitt zu bekommen:

…und an der R√ľckseite der Vorderplatte noch ein NEEY-Balancer:

Alle Komponenten werden stromtechnisch √ľber diesen NEEY-Adapter (Aliexpress-Link) zusammengef√ľhrt, an dem jetzt alle Zellen, BMS und NEEY angeschlossen sind:

Das Coole an dem NEEY-Adapter ist, dass man innen sogar noch eine weitere „Leiste“ zur Verf√ľgung hat und von au√üen zus√§tzlich noch alle Anschlusspunkte per passendem Adapter „abgreifen“ kann, um bspw. einen zweiten NEEY anzuschlie√üen (ob das sinnvoll ist oder nicht wird auch noch behandelt) oder eben den internen NEEY wegzulassen und nur punktuell alle paar Monate einen NEEY extern anzukoppeln zwecks erneutem Topbalancing.

Alle sechs JBD-BMS hängen Рkonzeptionell wie bisher auch Рper RS485-USB-Adapter am Venus-OS-Device, in meinem Fall ein Raspberry Pi 3 mit jetzt neu dazugekommenem Display (Affiliate-Link) im passendem Gehäuse (Affiliate-Link).

Und so sieht dann alles fertig Рnach unzähligen Stunden des Zusammenbaus Рverkabelt aus (Details dazu in einem späteren Blogpost):

Softwareseitig k√ľmmert sich die Erweiterung dbus-serial-battery (Github-Link) darum, dass alle BMS in Venus-OS erkannt und angezeigt werden. Neu hinzugekommen ist nun die zus√§tzliche Erweiterung dbus-aggregate-batteries (Github-Link) von Anton Labanc, mit dem ich mich bereits mehrfach pers√∂nlich ausgetauscht habe. Tausend Dank an dieser Stelle f√ľr deine geniale Erweiterung Anton! Hier noch der Hinweis dazu: Der Autor √ľbernimmt keinerlei Haftung f√ľr sein kostenfrei zur Verf√ľgung gestelltes Tool, aber das sollte eigentlich klar sein bei Open-Source-Software.

Diese von mir lange Zeit ersehnte Erweiterung k√ľmmert sich nun – wie der Name vermuten l√§sst – darum, dass alle Daten der per USB erkannten BMS aggregiert und in einer neuen zentralen „BMS-Instanz“ namens „Aggregate Batteries“ zusammenfasst werden, sodass Venus OS endlich √ľber alle Batteriepacks bzw. dessen Eigenschaften bis auf Zellebene (Min./Max. Cell Voltage) Bescheid weiss:

Zusätzlich lassen sich in der zugrundeliegenden Config-Datei noch zig sinnvolle Einstellungen vornehmen, um das Regelverhalten beim Laden/Entladen zu beeinflussen. Juhu!

Um alle sechs Batteriepacks mit den Multiplus Invertern zu „verheiraten“, habe ich DC-seitig eine neue Kupferbusbar mit einem Querschnitt von 600mm2 angefertigt, welche genug Anschlusspunkte (mit M8-Aufnahmepunkten) – auch f√ľr Erweiterungen – besitzt und so konstruiert ist, dass sie perfekt in meinen Kabelkanal passt und von beiden Seiten passend „best√ľckt“ werden kann. Von der linken Seite unten mit den Batteriepacks und auf der rechten Seite oben mit den Multiplus und weiteren Komponenten (z.B. Stepdown-Converter). Man beachte die platzsparend integrierten insgesamt sechs blauen 200A Megafuses von basba (externr Link) – pro Multiplus 10000 sind zwei Sicherungen notwendig:

AC-seitig wurde ein neuer Unterverteiler neben den Multiplus installiert, um mit den dort eingebauten 40A-Leitungsschutzschaltern an zentraler Stelle sowohl die AC-In- als auch die AC-Out-Seite bedienen zu können.

UPDATE VOM 23.01.2023: Alex hat mich per Kommentar richtigerweise darauf hingewiesen, dass beide „GND“ von „Netz“ (Zuleitung oben links im Bild) und „Haus“ (Zuleitung oben rechts im Bild) in meinem Fall nicht miteinander verbunden werden d√ľrfen, da sonst ein Ground-Loop erzeugt wird. Ich habe direkt mal die andere Seite im Schaltschrank gecheckt, und hier war die GND-Verbindung in Richtung „Haus“ terminiert. Hat also grunds√§tzlich gepasst und es gab keinen Loop. Damit es eine sauberere L√∂sung wird, habe ich jetzt in der neuen Unterverteilung diese Seite ebenfalls terminiert und mit „NO LOOP“ gekennzeichnet, siehe nachfolgendes Bild:

UPDATE ENDE

In dieser Unterverteilung h√§ngen dann noch weitere DC-Sicherungen inkl. Step-Down-Converter, um die knapp 60V Systemspannung an dieser Stelle auf 5V herunterzutransformieren – f√ľr den Rapberry Pi und den USB-Hub. Perspektivisch wird hier noch eine dicke 10mm2-Leitung erweitert, um entsprechende Komponenten im Netzwerkschrank sukzessive per 12/24V-Stepdown auch direkt und damit ausfallsicher √ľber die Batteriepacks versorgen zu k√∂nnen (z.B. Intel NUC, QNAP HDD-Geh√§use, FritzBox, etc.).

Geschlossen sieht es dann noch etwas sauberer aus:

Erster Hardcore Entladetest

Um das System auf Herz und Nieren zu testen, habe ich dann einen mehrst√ľndigen Entladetest mit bis zu 24kW gefahren. Nach einer gewissen Zeit haben sich die Multiplus 10000 dann naturgem√§√ü erw√§rmt und die Leistung auf „nur“ 340A bei 60V Systemspannung reduziert, was immerhin noch knapp 20kW entspricht – da waren die Batterien aber auch schon auf 12% SoC runter:

Erwärmt haben sich die Batteriepacks dabei unmerklich auf der Außenseite:

Im Inneren der Batteriepacks ist die Temperatur (gemessen durch Temperatursensoren der einzelnen BMS) jedoch auf bis zu 38 Grad angestiegen. Wobei die Zellen vermutlich noch k√ľhler geblieben sind und die W√§rme prim√§r von den anderen Komponenten (BMS, DC-Leitungen, Busbars bzw. deren verschraubte √úberg√§nge zu den Zellen) ausging.

Die Multiplus sind dann auch √ľber 35-40 Grad warm geworden:

Und selbst die 70mm2 Leitungen haben sich trotz der „Dopplung“ an den 10000er Multiplus ein gutes St√ľck erw√§rmt:

Insgesamt sind jedoch alle Parameter in den erwarteten Grenzen geblieben, sodass die Anlage in den „Normalbetrieb“ √ľbergehen kann. Eine Nachmeldung beim Netzbetreiber wird dann bald folgen, wobei das dann hoffentlich einfacher abl√§uft als noch bei der Erstanmeldung, √ľber die ich im Blogpost Operation Hausspeicher ‚Äď Netzanmeldung scheitert erstmal und klappt mit Nachdruck doch noch! berichtet hatte.

Neues Batteriepack-Design

Ich habe mich ja f√ľr 18 Zellen pro Batteriepack entschieden, nachfolgend werde ich aber teilweise zwischen 16s und 18s Konfiguration hin- und herspringen. Ich schreibe dann dazu, welche Ma√üe zu welcher Batteriekonfiguration geh√∂ren.

Insgesamt habe ich versucht zum zuletzt hier vorgestellten Design etwas Platz einzusparen und gleichzeitig die Stabilit√§t zu erh√∂hen, insbesondere was die „Kompressionsbest√§ndigkeit“ der Zellen angeht. Entsprechend wurden Siebdruckplatten mit verschiedenen Dicken (zwischen 12 und 30 mm) hergenommen.

Insbesondere muss man bei den mit 12mm wirklich d√ľnnen Seitenplatten schon sehr akribisch auf exakt symmetrische Bohrungen zwecks sp√§terer Verschraubung achten, damit die Siebdruckplatten nicht seitlich „aufplatzen“.

Dabei ergeben sich f√ľr den gesamten Batteriepack am Ende die Ma√üe:

16s-Variante: 374x262x700mm BxHxT

18s-Variante: 374x262x775mm BxHxT —> 7,5cm „l√§nger als die 16s-Variante (gerade auch nochmal mit dem Meterstab sicherheitshalber nachgemessen -> Passt)

Folgende Siebdruckplatten habe ich dabei f√ľr die 18s-Konfiguration – wie gehabt bei auproteczuschnitt.de (externer Link) – bestellt:

Damit es einfacher ist, habe ich in nachfolgender Excel-Datei nochmal alle Ma√üe der Bretter f√ľr eine 16s- und 18s-Konfiguration vermerkt. √úber hinterlegte Formeln werden die Ma√üe teilweise neu berechnet, wenn ihr Parameter anpasst: ESS Batteriepack Ma√üe export (74 Downloads)

Und hier noch die Bohrpunkte zwecks Zusammenschrauben der einzelnen Platten:

Zum Zusammenschrauben habe ich wieder Spax Schrauben 4,5 x 50 mm 200er Pack (Affiliate-Link) genutzt. Alle Details dazu im Blogpost Operation Hausspeicher ‚Äď Batteriepack-Geh√§use vorbereiten.

In meinem Fall musste ich seitlich auf jeden Millimeter achten, da ich sonst nicht zwei Packs nebeneneinander h√§tte installieren k√∂nnen. Wer hier kein Platzproblem hat und sich diesen unn√∂tigen Symmetriestress sparen m√∂chte, dem w√ľrde ich 15mm-Platten empfehlen (statt der 12mm-Platten). Entsprechend m√ľsst ihr die Ma√üe der restlichen Platten anpassen…

F√ľr das vordere „Fach“ f√ľr JBD-BMS und NEEY-Balancer habe ich insgesamt knapp 1cm als „Puffer“ nach vorne eingerechnet. Das passt perfekt. Bei der alten Version des JBD-BMS (das mit dem runden Trennschalter) k√∂nnte der Platz jedoch nicht ganz reichen. In diesem Fall am besten das gesamte Batteriepack einen Zentimeter verl√§ngern.

Soviel erstmal vorab, was die Ma√üe des neuen Batteriepack-Designs angeht. Hier habe ich schon viele Anfragen erhalten und mit den hier vorgestellten Infos ist dieses Thema denke ich erstmal vom Tisch. In den folgenden Blogposts geht es dann an die Installation der Komponenten – inkl. passender 3D-Druckmodelle f√ľr die Geh√§use.

Und noch abschließend die Frage: Wie findet ihr die fertige Gesamtlösung? Was hättet ihr besser/anders gemacht?

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Jörg

hat meintechblog.de ins Leben gerufen, um seine Technikbegeisterung und Erkenntnisse zu teilen. Er veröffentlicht regelmäßig Howtos in den Bereichen Smart Home und Home Entertainment. Mehr Infos

74 Gedanken zu „Operation Hausspeicher – 100kWh mit neuem 18s-Batteriepackdesign“

  1. Was soll man sagen? Extrem durchdachte und saubere L√∂sung. Die Teile f√ľr die sch√∂ne Box werden nun bestellt! Dank J√∂rg, f√ľr diese wieder extrem gelungene Zusammenfassung ūüôĆūüŹĽ

    1. Hi HansKlaus,

      dazu muss ich die Fusion-Datei erstmal „entr√ľmpeln“. Hat aktuell 80MB, da ich einige externe Objekte (z.B. Batteriezellen) importiert habe, die ultra viel Speicherplatz fressen. Bitte noch etwas Geduld…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo,
      Das sieht sehr gut aus. ūüĎć
      Deine Busbar Lösung gefällt mir. Kannst Du das genau erklären wie Du das gemacht hast?

      Viele Gr√ľ√üe
      Ingo

    3. Hi Ingo,

      danke! Dazu wird es demn√§chst einen eigenen kleinen Blogpost geben… Vorab: Habe es √§hnlich gemacht wie vor einer Weile hier beschrieben: Operation Hausspeicher ‚Äď Busbar-Verteiler selbst bauen

      Aufgrund der puren Größe und der damit verbundenen Notwendigkeit erhöhter Stabilität habe ich nun jedoch zusätzlich auf Siebdruckplatten als Trennelemente gesetzt.

      Spannend war f√ľr mich diesmal insbesondere, dass ich die Kupferbusbar selbst verzinkt habe. War echt funny – Details bald im Blog.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  2. Schon krass was geht wenn Geld keine Rolle spielt! Was ist mit Kennzeichnung f√ľr Einsatzkr√§fte und Brandschutz? Ist ja schon eine erhebliche Energiequelle und sicher gibt es da auch Obergrenzen wenn es sich um einen Raum in einem bewohnten Haus handelt.
    Spannend aufjedenfall

    1. Hi Deepblue,
      am Schaltschrank habe ich bereits entsprechende Hinweise angebracht. An den Batteriepacks macht das aber auch Sinn – bin ich voll bei dir. Dem Thema werde ich direkt einen eigenen kleinen Blogpost widmen mit Vorlagen. Danke f√ľr deinen Input!

      In diesem Kontext werde ich dann auch meinen global-zentralen Ein/Aus/Umschalter vorstellen, mit dem sich die gesamte E-Installation im Haus inklusive Multiplus bequem schalten lässt Рund eben auch im Notfall mit nur einem Drehen am Schalter alles komplett stromlos schalten.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hi. Bin √ľber dein Direktvermarktungsvideo auf deine Seite gekommen. Interessanter Blog und sch√∂ne Umsetzung beim ESS.
      Hast du dir auch Gedanken bzgl Aufstellungsort gemacht? Schaltschrank und Dach ist ja meistens nicht im Heizungs Keller. Wir h√§tten die M√∂glichkeit alles in ein kleines Kaltdach zu stellen. Ist zwar nur fummelig eng zug√§nglich aber h√§tte am wenigsten Verluste. Heizungs Keller ist √ľbersichtlich, sauber und leicht zug√§nglich, aber mich w√ľrde interessieren wieviel Prozent Verluste mehr entstehen.

    3. Hi Manuel!

      Beim Installationsort hatte ich jetzt leider nicht so die gro√üe Wahl. Technikraum oder Technikraum… :D
      Einen Dachboden gibt es nicht da fast Flachdach (7¬į Neigung) und einen Keller wollte ich zum Zeitpunkt der Bauplanung nicht.
      Da der zentrale Schaltschrank aber auch im Technikraum steht, passt das dennoch super.

      Die geringsten Leitungsverluste hast du n√§mlich auf DC-Seite, wenn du einen „normalen“ AC-Wechselrichter – wie bspw. ich von SolarEdge – nutzt. Denn hier hast du Stringspannungen von 800V bis max. 1000V und dadurch vergleichsweise geringe Stromst√§rken von max. 10-15A. Bei einem g√§ngigen Leitungsquerschnitt von 6mm2 bei PV-Kabeln hast du hier trotz langer Wege zwischen PV-Panels und AC-Wechselrichter bei einer durchschnittlicher PV-Leistung (bringt ja selten das Maximum) nur um die 1-2% Verlust. Auf der anderen Seite sind die Verluste auf AC-Seite (gew√∂hnlich ja 230V und damit geringer als die DC-Strinspannung) sogar h√∂her, wobei man die Leitungsverluste je nach Kabelquerschnitt (z.B. mind. 10mm2) auch auf wenige Prozent eingrenzen kann. M√ľsste man im Einzelfall einmal direkt mit den Wegstrecken √ľber einen passenden Onlinerechnung durchspielen, aber so erstmal meine grobe Einsch√§tzung dazu.

      Von einer Installation unterm Dach w√ľrde ich insgesamt eher abraten, es sei denn man bekommt die enorme Hitze abgef√ľhrt, die von PV-Wechselrichter und Batterie-Inverter ausgehen. Das ist selbst in meinem Technikraum (EG) im Sommer schon nicht ohne. Am besten w√§re ein Keller – aber wie vorhin bereits gesagt – den wollte ich damals nicht.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  3. HAllo Jörg

    Richtig cool was du da gebaut hast!
    was mich allerdings dann doch Interessiert auch wenn es mich eigentlich nichts angeht wäre wie hoch dein Hausverbrauch denn so ca ist?
    100 Kw/h zu speichern macht ja denke ich mal nur sinn wenn der Verbrauch dementsprechend hoch ist?
    oder ist der 100 Kw /h speicher um dann √ľber Direktvermarktung ins Netz ein zu Speisen ?
    F√ľr den Winter w√§re hier auch ein flexibler Stromeinkauf zu √úberlegen ?

    Oder findest du es einfach nur geil ? ;_))))

    Gruss
    Gerhard

    1. Beides! :)

      Wir haben einen Hausverbrauch (inkl. E-Auto) von etwa 10-12 MWh/Jahr. Daf√ľr w√§re der Speicher aber sicher auch noch √ľberdimensioniert, auch wenn ich √∂fter mal den Tesla nachts aus dem Hausspeicher komplett laden m√∂chte.

      Direktvermarktung kann ich hoffentlich ab M√§rz machen, korrekt. Warte nur noch auf den RLM-Z√§hler von Solandeo. Zu dem Thema hatte ich erst eine YT-Session mit Ralf, in der wir auf verschiedene Szenarien eingehen, was dabei so m√∂glich ist. Siehe hier: Operation Direktvermarktung ‚Äď 10.000‚ā¨ PV-Ertrag pro Jahr m√∂glich?!

      Bei den absehbar weiterhin hohen B√∂rsenstrompreisen – insb. bei zeitlich optimierter Einspeisung √ľber den Hausspeicher – sehe ich auch gute Chancen, dass sich der gro√üe Speicher realtiv schnell bezahlt machen k√∂nnte. Wir werden sehen…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Und nat√ľrlich schwingt eine gewisse Faszination und der Spa√ü auch mit, das alles in dem Ma√üstab selbst zu konzipieren und aufzubauen.

      PPS: Bitte k√ľnftig die korrekte Einheit „kWh“ nutzen. „kW/h“ ist etwas ganz anderes – bspw. im Kontext beim „Hochfahren“ von Kraftwerken, die in einem gewissen Zeitraum eine Leistungs√§nderung durchlaufen.

  4. Hallo Jörg,
    ich wei√ü nicht, ob der Link f√ľr das Holz auch ein „Sponsor“-Link ist..? Ich glaube aber, dass dies nicht der Fall ist. Deswegen hier noch ein Quelle f√ľr das Holz des Geh√§uses: TOSIZE (https://www.tosize.de). Es war bei mir im Vergleich zu Auprotec etwas g√ľnstiger und es wurden keine Portokosten berechnet. Schnelle Lieferung, exakter Zuschnitt und kam gut verpackt bei mir an.
    VG Christof

    1. Hi Christof,

      dank! Immer her mit deinem Link! Auch wenn mein Link ein Affi-Link gewesen wäre Рkein Stress.

      Was hast du insg. gezahlt? Und f√ľr welche der diversen erh√§ltlichen Platten hast du dich entschieden (und warum)?

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    1. Hahahah, woher weisst du das blos… Freu mich schon auf dieses Projekt.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Ah, du hast es anhand der lila Druckteile auf dem Batteriepack erkannt… ūüėā

    1. Die mitgelieferten gelben Kunststoffplatten mit 0,5mm St√§rke – sowohl auf der langen als auch auf der kurzen Seite der Zellen. Sieht man auf den Bildern auch ansatzweise…

      Gr√ľ√üe
      Jörg

  5. Sehe ich das richtig, dass deine Batterien beim Plus an der Batterie mit 200A abgesichert sind und nochmal am Plus der Busbar? Gibt es daf√ľr einen Grund, w√ľrde eine Sicherung nicht reichen?

    1. Jap, 200A auf auf der Plus-Seite der Batterie verbaut. Laut Victron Vorgabe muss zwischen Busbar und jedem Multiplus zus√§tzlich noch eine Sicherung rein, sofern mehr als ein Multiplus installiert ist. In meinem Fall pro Multiplus-Anschlussterminal jeweils eine 200A Megafuse. Thats the Victron-Law…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Das nennt sich selektiv-redundante Absicherung und habe ich bspw. auch bei vielen lasthungrigen Kfz-Projekten so gemacht : lieber fliegen 2 Sicherungen als 0 – wenn eine nicht schnell genug „trennt“.

      Ich war sogar so frei und hab auch die dicken Minus-Leitungen abgesichert, da Fehlstr√∂me bspw. auch durch externe Komponenten oder beim E-Schwei√üen auf die Elektronik/Elektrik durchschlagen k√∂nnen …

      Bei Komponenten im 4stelligen ‚ā¨-Bereich ist eine zus√§tzliche Sicherung f√ľr 100‚ā¨ immer „billiger“ als der vermeintliche Neukauf im Fehlerfall…

    3. True. Wobei man – aus bereits vielfach in Kommentaren diskutierten Gr√ľnden – bei Victron u.U. schon aufpassen muss, wenn man die Minus-Seite mit einer Sicherung ausstattet. Im Zweifelsfall holen sich die Multis √ľber eine andere GND-Leitung (z.B. per USB angeschlossenes BMS mit fehlender galvanischer Trennung) die Verbindung und die schw√§chste Komponente im System schmirgelt ab…

      Details dazu auch im Blogpost Operation Hausspeicher ‚Äď Multiplus per USB-Isolator sch√ľtzen.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  6. Wow – Hut ab. Freue mich sehr f√ľr dich dass das nun so hingehauen hat! Und die Anschluss-Leiste f√ľr den NEEY ist eine sch√∂ne L√∂sung! hast du nun einen NEEY pro Pack?

    1. Hi Uli,
      vielen Dank! Weiss man erst recht zu sch√§tzen, wenn man das alles selbst gebaut hat. Einfach irrer Aufwand…

      Wollte eigentlich keine NEEY einbauen, habe es dann aber doch bei jedem Pack gemacht. Prim√§r, um A/B/C/..-Tests (mit verschiedenen Settings) machen zu k√∂nnen und Erfahrungen zu sammeln, ob permanentes Topbalancing sinnvoll/notwendig ist. Da gehen die Meinungen ja komplett auseinander…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Ich wollte eigentlich nur ein initiales Balancing mit dem NEEY machen und ihn dann verkaufen. Und irgendwie ist er halt drin geblieben. ich finds ganz gut – das Balancen des JBD hat mich nicht so recht √ľberzeugt ;)

    3. Das JBD balanced halt im Vergleich zum NEEY grotten langsam. Kann funktionieren, wenn man dem BMS hin und wieder genug Zeit gibt (mehrere Stunden).

      Dabei m√ľssen die Zellen schon gut voll sein und die Zellspannung mind. √ľber 3,4V liegen. Darunter ist ein Balancing nicht sinnvoll.

      Ich starte das Balancing bspw. erst bei 3,45V und in diesem Kontext halte ich die vergleichsweise hohe Ladespannung, die dann f√ľrs Balancing notwendig ist, auch nur f√ľr max. 3 Stunden, um die Zellen auf Dauer nicht unn√∂tig zu belasten. Und dieser vergleichsweise geringe Zeitraum ist doch recht wenig f√ľr die l√§ppische Balancingleistung von 160mA des JBD-BMS.

      Der NEEY macht einem das Balancingleben mit bis 4A schon ein gutes St√ľck einfacher. Fire and forget, wobei er im „Standby“ laut Specs auch nur knapp 1W frisst. Kann man verkraften, auch wenn er dauerhaft zugeschaltet ist.

      Insgesamt hat sich meine Einstellung zum permanenten Top-Balancing etwas gewandelt. Bin mittlerweile echt ein Fan vom NEEY geworden, da man durch eine leicht höhere Ladespannung einfach nochmal bissl was herauskitzeln kann, was die nutzbare Kapazität auf Batteriepackebene angeht.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  7. Hi,

    interessant, wie willst Du aber die 10.000 zugelassen bekommen? Nach meiner Kenntnis hat doch bisher nur der 3000er und 5000er ein VDE Zertifikat zum Betrieb am Netz?

    Es wurde zwar mehrfach versprochen, aber ich habe noch nirgends etwas gelesen, das die 8000, 10000 etc. nun zulässig sind?

    https://www.victronenergy.de/upload/documents/Certificate-ESS-Germany-VDE-AR-N-4105-2018-11-MultiPlus-II-48V-3kVA-(GX)-48V-5kVA-(GX)-24V-3kVA-(GX)-einheitzencertificat.pdf

    1. Hoffe noch auf eine zeitnahe Bereitstellung des Zeritifikat durch Victron. Muss eh auch noch bissl was ver√§ndert werden am Setup bis zur finalen „Nachmeldung“ – bspw. AC-PV-WR an AC-Out der MP inkl. passendem Frequenzshift bei Inselbetrieb etc.

      Rein technisch passt ja alles – auch bei den MP > 5000. Ansonsten eben noch die „Anti-Islanding Box“ nachr√ľsten – wobei ich da eigentlich keine wirkliche Lust drauf habe. Rein technisch v√∂llig unn√∂tig…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  8. Hallo Jörg und Mitleser,

    deine BMS haben sicher auch externe Temperatur F√ľhler, wo und wie schliesst du die genau an?
    Die Batteriepacks sind L√ľfterlos und lediglich √ľber diesen Konvektionsgang gek√ľhlt?
    Reicht das f√ľr BMS und die Zellen oder sollte man da besser noch sonstwas wie ein Temp. geregelten
    L√ľfter vorsehen?

    VG Martin

    1. Hi Martin,

      pro BMS gibt es zwei externe Temperaturf√ľhler mit ca. 30-40cm Zuleitung, die direkt nenen den Balance-Leads am BMS eingesteckt sind. Einen F√ľhler habe ich soweit es ging „nach hinten“ zu den Zellen gelegt und den anderen vorne direkt hinter den NEEY-Balancer gepackt.

      Aktuell setzte ich auf ein l√ľfterloses Design – das geht soweit gut. Bin gespannt auf den Sommer mit h√∂heren Umgebungstemperaturen. Dann werde ich ganz evtl. (einen) L√ľfter nachr√ľsten,
      um auch bei l√§ngerer Volllast (Stichwort Direktvermarktung) einen Temperaturpuffer zu haben – mal sehen…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Zur Not kann ich direkt in die Frontplatte noch nen fetten L√ľfter einbauen… Vorgesehen ist das nicht direkt – wirklich schwierig dennoch jedoch auch nicht.

    2. Der mitgelieferte Temperaturf√ľhler (T-sense) vom Multiplus wird dann nicht ben√∂tigt, da der Multiplus die Daten vom BMS erh√§lt, oder?

  9. Hi Jörg,
    Super Sache was du da macht!! Danke f√ľr deine M√ľhen!
    Frage zur dbus Geschichte, wie hast du den Batterien einzelne Namen vergeben? Ich komme nicht drauf.

    1. Hi Sebastian,
      gerne! Der Austausch hier bringt mich selbst auch meist ein St√ľck weiter. Win/Win also… ūüĎä

      Einfach auf die gew√ľnschte BMS-Instanz gehen im Venus OS Interface und dort „Name“ ausw√§hlen. Jetzt die Leertaste dr√ľcken und du kannst den Eintrag anpassen.

      Aktuell ist es jedoch so, dass die √Ąnderung nach einem Systemneustart zur√ľckgesetzt wird. Diese Einschr√§nkung ist aber schon bei den Entwicklern adressiert, sodass das hoffentlich bald gefixt wird.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  10. Hallo in die Runde.
    Wie habt ihr den kleinen Kippschalter in der Front an das BMS angeschlossen. Ich habe auch die neuere Version vo JBD bekommen muss man da was beachten? Da war doch was.
    VG Hartmut

    1. Ein Ein-/Ausschalter, der einfach in die +Leitung des BMS reingemogelt wird, funktioniert mit der neuen JBD-BMS-Version nicht mehr wie mit der alten (mit dem √ľberstehenden runden Trennschalter). Aktuell gibt es daf√ľr leider noch keine sinnvolle L√∂sung…

  11. Ich hätte mal eine Frage zum PE.
    Rein theoretisch und auch praktischerweise k√∂nnte das Haus doch weiterhin am originalen PE Punkt im Z√§hleranschlusskasten angeschlossen bleiben und nicht √ľber zig Scheifen (Netzanschluss – MP AC-IN – MP AC-OUT – Hausverteiler), wie im Bild der Unterverteilung zu sehen.
    Der Multiplus selbst wiederum benötigt ja auch nur eine Schutzerde (AC-IN- und/oder -OUT und/oder dem
    Erdungspunkt am Gehäuse).
    Oder habe ich da einen Denkfehler?

    1. Hi Alex,
      mein zentraler Schaltschrank hängt PE-technisch direkt an der Potentialausgleichsschiene.

      Die Multiplus h√§ngen einmal PE-seitig per 10mm2 an der Zwischenverteilung an der Phoenix-Klemme, welche zum zentralen Schaltschrank weitergef√ľhrt wird. Da ist also nichts doppelt oder sonstwie komisch angeschlossen.

      Man k√∂nnte sich lediglich √ľberlegen die Multiplus jeweils nochmal direkt an der Potenialausgleichsschiene anzuschlie√üen – ohne Umweg √ľber den zentralen Schaltschrank…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  12. Hallo Jörg,
    Danke f√ľr die schnelle Antwort.
    Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte hier keine Bewertung √ľber die sehr gute Ausf√ľhrung Deiner Arbeiten abgeben, sondern mir geht es nur um den technischen Aspekt.
    Auf Deinem Bild sieht man den PE vom Netz kommend und zum Haus wieder gehen.
    Das PE-Netz sollte sternförmig bleiben, was man unbedingt vermeiden sollte, ist eine Erdschleife zu verlegen, was aber schnell passieren kann.
    Kann man in den Kommentaren Bilder anhängen? Dann könnte ich es kurz skizzieren.

    1. Ah stimmt. Du hast Recht! Der eine PE, der oben rechts in der Phoenix-Klemme h√§ngt und in Richtung Haus geht, ist quasi eine „Schleife“ und m√ľsste ausgesteckt werden… Richtig oder? Danke f√ľr deinen Hinweis!

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Genau, wenn der PE-Ring √ľber die Unterverteilung die gleiche PE-Schiene als Quelle und Ziel hat, w√§re es ein Ring.

    1. Hab bisher ehrlich gesagt nicht darauf geachtet. Aber die Mittelplatte wird ja nur initial durch das Gummi auf die Zellen gepresst. Danach wird die Mittelplatte seitlich verschraubt und dann br√§uchste man das Gummi eigentlich gar nicht mehr wirklich. Da die hintere und die mittlere Platte, welche die Ausdehnung der Zellen „aushalten“ m√ľssen, nun 21mm stark sind (vorher 15mm), denke ich eigentlich nicht, dass hier viel passiert. Vorher mit den 15mm-Platten hat man nach einigen Monaten tats√§chlich eine leichte Verformung gesehen.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Also hast du auch ein starres Gehäuse und hinderst die Zellen daran sich ausdehnen zu können.
      In einem anderen Forum wird gerade dar√ľber diskutiert, ob eine starre Einhausung der Zellen wirklich gut ist.
      Man ist dort der Meinung, dass man den Zellen eher schadet, wenn sie sich nicht ausdehnen können.
      Ich habe da leider zu wenig Erfahrung. Meine Gehäuse sind auch starr (jedoch aus Metall).

    3. Hi Arndt,
      ja da gehen die Meinungen komplett auseinander. Jeder „glaubt“ etwas, niemand hat wirklich Langzeiterfahrungen – wie auch…

      Die Hersteller sagen explizit, dass man die Zellen mit x kg komprimieren sollte, um eine höhere Lebensdauer (mehr Vollzyklen) zu erhalten. Zu viel an Kompression kann den Zellen aber auch schaden und im schlimmsten Fall löst wohl das Überdruckventil aus. Das möchte man ja unbedingt vermeiden.

      Ich habe daher einfach mal den einfach zu realisierenden Mittelweg gew√§hlt. Leichte Kompression durch das Geh√§use mit einem initialen SoC der Zellen um die 30%. Die Zellen dehnen sich dann beim ersten Ladevorgang bzw. beim Halten der Ladeschlussspannung von 3,65V etwas aus und so erh√∂ht sich der Druck noch ein St√ľck weit – und bleibt dann bestehen, da sich die Zellen danach ja nicht wieder in diesem Ma√üe zusammenziehen.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  13. Moin Jörg
    Echt ein super Aufbau. Nicht nur technisch sehr interessant, auch von der √Ąsthetik her sehr sch√∂n ;-) Und wie immer sehr gut in Text und Bild dokumentiert. Da freue ich mich schon auf die weiteren Inhalte, die dazu kommen. Kann ich mir gut vorstellen, dass du die Gelegenheit gern beim Schopf gepackt hast, deine Anlage quasi ein 2. mal von Grund auf neu zu designen. Dann dr√ľcke ich dir die Daumen, dass Victron bald mit dem Zertifikat f√ľr die 10000er MPII aufwarten kann. Auf jeden Fall hat sich in meinen Augen die viele Arbeit echt gelohnt, auch wenn man es nicht immer (oder bei dir besser gesagt bis jetzt nicht) in bare M√ľnzen umrechnen kann.

    Viele Gr√ľ√üe
    Sven

    1. Hi Sven,
      danke! Bin echt zufrieden damit, insbesondere weil ich echt ein enormens Platzproblem hatte und vieles quasi millimetergenau planen und dann auch genau so umsetzen musste. Angefangen von den gr√∂√üenoptimierten Batteriepacks √ľber die im Kabelkanal integrierte Megabusbar und den gerade so √ľbereinander passenden Multiplus bis hin zur zus√§tzlichen Unterverteilung direkt daneben.

      Jens von meineenergiewende hat mir vorhin erst gesagt, dass Victron die bisher fehlenden Zertifikate dieses Jahr noch an den Start fahren will. O-Ton Jens: „Die Zertifikate sind bis Q3 2023 versprochen“… Muss ich die Nachmeldung also etwas rausz√∂gern. ūüėā Bis alles wirklich 100%ig fertig ist, dauert es eh noch. Denn der PV-WR muss bspw. auch erst noch an AC-Out mit erweiterter Leistungsdrosselungsfunktion (geiles Wort) zwecks Inselbetrieb bei Netzausfall. Dazu auch bald mehr im Blog – auch ein eher wenig triviales Thema, zudem man nirgendwo vern√ľnftige Informationen findet…

      Mal sehen, was einnahmetechnisch bei der k√ľrzlich angemeldeten Direktvermarktung so geht – meine Ziele sind ja hoch gesteckt, wie im Video Operation Direktvermarktung ‚Äď 10.000‚ā¨ PV-Ertrag pro Jahr m√∂glich?! ausgef√ľhrt. Das darf man alles vielleicht auch nicht zu ernst nehmen und ob es sich monet√§r wirklich auszahlen wird, weiss man wohl erst in ein paar Jahren. Aber auch schon bei unserem enorm hohen Eigenbedarf (insbesondere aufgrund des E-Autos mit 30k Laufleistung/Jahr), der jetzt zu √ľber 90% durch die PV-Anlage + Hausspeicher gedeckt werden kann, ist das Einsparpotenzial enorm…

      F√ľr mich so oder so die genialste technische Spielerei, die noch dazu einen t√§glich mess- und f√ľhlbaren Mehrwert generiert. (Bis auf die letzten paar Tage – die Panels liegen voll mit Schnee… ūüôą)

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

  14. Hallo Jörg,

    starkes Projekt. Hat die Adapterplatte vom Neey auch eine technische Funktion oder dient sie lediglich als Übergabepunkt, um das Pack aufgeräumter erscheinen zu lassen? Irgendwie leuchtet mir der Sinn noch nicht ganz ein :).

    1. Hi Peter,
      die technische Funktion des Adapters ist doch primär, dass alle Komponenten an einer Stelle miteinander verbunden werden können. :)

      Hatte mir erst Phoenix Klemmen ausgesucht, diese hätte ich aber alleine schon platztechnisch nicht mehr im Gehäuse unterbringen können. Und die Lösung jetzt finde ich schon echt genial, da man sogar einen weiteren Connector hat, um von außen noch etwas anschließen zu können. In diesem Kontext hatte ich zuvor erstmal mit verschiedenen anderen Steckverbindungen experimentiert, was im Vergleich viel teurer war und dennoch eher semi gut funktioniert hatte.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Hallo Peter,

      da ich auch gerade an meinem Aufbau bin, das NEEY Adapter Board bzw. das baugleiche JK Transfer Board (externer Link) (gibt es auch recht g√ľnstig bei Lichtex) erlaubt es einfach nur eine Leitung zu den Batterien vom Board zu ziehen und dann am Board selbst das BMS als auch den Balancer anzuschlie√üen. Zus√§tzlich wie J√∂rg beschrieben hat, k√∂nnte man auch den Balancer nach au√üen f√ľhren und optional hinzuschaltbar machen durch anstecken.
      Pers√∂nlich finde ich das eine sehr smarte L√∂sung, da man so einfach BMS oder aber Balancer austauschen kann ohne an die Verkabelung der Batterien gehen zu m√ľssen. Leider habe ich bisher noch keinen brauchbaren Ansatz f√ľr einen 24 poligen Schalter gefunden um schnell den Sensorbaum von den Batteriezellen zu trennen. Hat hier jemand eine L√∂sung daf√ľr?

    3. Hi Paul,
      ich habe das von dir angesprochene Board mal verlinkt. Hier ist noch ein zwei- oder dreipoliges Anschlussterminal drauf, was bei meiner Variante weggelassen wurde. Auch scheint bei deiner Variante daf√ľr noch ein Kabelsatz mitgeliefert zu werden. Welche Spannung kann man hier abgreifen?

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Man kann auf das Board √ľbrigens auch passende Pinheader aufstecken – ich habe anfangs diese 2,54mm Pinheader-Version (Aliexpress-Link) und diese 2,00mm Pinheader-Version (Aliexpress-Link) genutzt, da das Board insgesamt jeweils zwei Anschlussterminals in der jeweiligen Gr√∂√üe bestitzt. Damit kann man die zu verbindenden Komponenten schnell ein- und ausstecken, sofern man deren Leitungen an die Pinheader aufl√∂tet. Habe mich dann aber doch f√ľr das direkte Anl√∂ten an die Pins des Boards entschieden, da es mit den zus√§tzlichen Steckern etwas fummelig wurde.

  15. Danke euch beiden f√ľr die schnelle R√ľckmeldung. Ich habe prinzipiell das gleiche Wago-Klemmen gemacht. Kannte die L√∂sung noch nicht. Beim n√§chsten Akku evtl. eine Option :)

    @J√∂rg: Funktioniert das bei dir denn stabil mit deinem BMS/Victron? Ich habe leider bei aktivem Neey-Balancer das Problem, dass mein Cerbo recht schnell eine low battery Fehlermeldung oder √úberspannung wirft und das Laden stoppt. Meine Vermutung ist, dass dies von den vom BMS √ľbermittelten Einzelzellspannungen kommt. W√§hrend des Balancingvorgangs wird ja die eine Zelle quasi vom
    BMS mit eigener Spannung + Kondensator angezeigt (meist damit > 3,8V) und die andere mit mit eigener Spannung – Kondensator (<2,6V).

    1. Hi Peter,
      funktioniert bisher perfekt.

      Ich kann aber auch beobachten, dass die vom BMS ausgelesenen Zellspannungen „h√ľpfen“, sobald der NEEY-Balancer loslegt. Hier springt die max. Spannung oft kurz √ľber 3,65V und die min. Spannung unter 3,1V.

      Das BMS ist dabei so konfiguriert, dass es erst eingreift, sobald die eingestellten Grenzwerte (nach oben hin 3,65V) f√ľr mind. 10s √ľberschritten werden. Und das klappt dann vom Timing her, da die gebalancten Zellen immer nur kurz f√ľr ca. 1s „peaken“.

      Und Venus OS greift auch nicht durch, da es auf DVCC (also externe Steuerung durch das BMS bzw. serial battery) steht und als Battery Monitor eben das BMS selektiert ist – bzw. „aggregate batteries“, welche alle erkannten BMS zu einer zentalen BMS-Instanz zusammenf√ľhrt.

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Welche Kabelquerschnitte nutzt du als Verbindung hin zu den Zellen? Evtl. liegt hier auch ein St√ľck weit dein Problem? Ich setze 0,75mm2 ein.

  16. Sehr cool! schon beeindruckend und ich f√ľhl mich mit nur 28kwh gleich klein und versp√ľre Nachholbedarf :)
    Magst du deine dbus-aggregate-batteries-Konfigruation verraten? Ich hab’s auf die schnelle drauf kopiert, meine drei MPPT eingetragen aber sehe im VRM noch nichts dazu.
    Und, mega-Blog, freu mich auf die nächsten.
    VG
    Christian

    1. Hehe,
      einmal angefangen, gibt es wohl meist nur eine Richtung… „Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!“ :DDD

      Mal vorab: Meine „/data/dbus-aggregate-batteries/settings.py“ sieht folgenderma√üen aus:

      # Version 2.0

      NR_OF_BATTERIES = 6 # Nr. of physical batteries to be aggregated
      NR_OF_MPPTS = 0 # Nr. of MPPTs

      BATTERY_KEY_WORD = ‚com.victronenergy.battery.tty‘ # Key world to identify services of physical Serial Batteries
      BATTERY_NAME_KEY_WORD = ‚SerialBattery‘ # Key world to identify the name of batteries (to exclude SmartShunt)
      MULTI_KEY_WORD = ‚com.victronenergy.vebus.tty‘ # Key world to identify service of Multis/Quattros (or cluster of them)
      MPPT_KEY_WORD = ‚com.victronenergy.solarcharger.tty‘ # Key world to identify services of solar chargers (RS not tested, only SmartSolar)
      SMARTSHUNT_NAME_KEY_WORD = ‚SmartShunt‘ # Key world to identify services of SmartShunt (not tested)

      SEARCH_TRIALS = 10 # Trials to identify of all batteries before exit and restart
      READ_TRIALS = 10 # Trials to get consistent data of all batteries before exit and restart

      CURRENT_FROM_VICTRON = False # If True, the current measurement by Multis/Quattros and MPPTs is taken instead of BMS
      DC_LOADS = False # If DC loads with Smart Shunt present, can be used for total current measurement
      INVERT_SMARTSHUNT = False # False: Current subtracted, True: Current added
      OWN_SOC = False # If True, the self calculated charge indicators are taken instead of BMS
      CHARGE_SAVE_PRECISION = 0.0025 # Trade-off between save precision and file access frequency

      OWN_CHARGE_PARAMETERS = True # Calculate own charge/discharge control parameters (True) from following settings
      # or use them from battery driver (False)
      CHARGE_VOLTAGE = 3.45 # Constant voltage charge = this value * nr. of cells
      MAX_CELL_VOLTAGE = 3.5 # If reached by 1-st cell, the charger voltage is clamped to the measured value
      DISCHARGE_VOLTAGE = 2.9 # If reached, discharge current set to zero
      MIN_CELL_VOLTAGE = 2.8 # If reached, discharge current set to zero

      MAX_CHARGE_CURRENT = 350 # Max. charge current at normal conditions
      MAX_DISCHARGE_CURRENT = 450 # Max. discharge current at normal conditions

      MAX_CHARGE_CURRENT_ABOVE_CV1 = 30 # Reduction of charge current if the max. cell voltage reaches CV1
      CV1 = 3.5
      MAX_CHARGE_CURRENT_ABOVE_CV2 = 12 # Reduction of charge current if the max. cell voltage reaches CV2
      CV2 = 3.6

      LOGGING = 0 # 0: no logging, 1: print to console, 2: print to file

      Vielleicht hilft das ja weiter…
      So l√§uft es bei mir, aber habe das noch nicht so lange im Einsatz. F√ľr Anpassungen/Verbesserungen der Werte bin ich – wie immer – offen.

      Wenn Werte in der Datei angepasst und gespeichert wurden, lässt sich der Dienst bequem mit diesem Befehl neustarten:
      „sh /data/dbus-aggregate-batteries/restart“ (ohne Anf√ľhrungszeichen)

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Ich bin da jetzt echt kein Profi, was diese Erweiterung angeht. Habe ich auch nur installiert und fertig. Bei Problemen am besten einen Issue hier eröffnen: dbus-aggregate-batteries (Github-Link)

  17. Hallo Jörg.

    Ich bekomme das dbus-aggregate-batteries auch nicht ans laufen.
    Ich meine alle gemäß der Anleitung gemacht zu haben, bis auf: set chmod 744 for ./service/run and ./restart
    Was ist damit gemeint?

    Gruß Arndt

    1. Hi Arndt,

      ja die Installationsroutine ist f√ľr jemanden, der sowas nicht schon √∂fter gemacht hat, nicht so trivial – verstehe ich total. Verstehe jedoch nicht, warum der Ersteller einer solchen Anleitung nicht exakt die ben√∂tigten Befehle auflistet, sondern diese teilweise ohne anzuwendende Syntax niederschreibt. Aber anderes Thema…

      Eigentlich wollte ich das erst in einem neuen Blogpost einbringen, aber hier mal vorab, wie man dbus-aggregate-batteries lauffähig bekommt (copy&paste) inkl. Erläuterungen:

      Erstmal per ssh auf dem Venus-OS-Device einloggen. Bei mir z.B.:
      ssh root@192.168.3.11

      Dann alle Dateien als zip-File herunterladen:
      wget -P /tmp/ https://github.com/Dr-Gigavolt/dbus-aggregate-batteries/archive/refs/heads/main.zip

      Dieses Zip-File entpacken:
      unzip /tmp/main.zip -d /data/

      Die Dateien ins korrekte Verzeichnis schieben:
      mv /data/dbus-aggregate-batteries-main /data/dbus-aggregate-batteries

      Korrekte Systemberechtigungen setzen, damit das Addon seinem Dienst auch nachgehen kann (chmod 744 -> user / owner can read, write and execute):
      chmod 744 /data/dbus-aggregate-batteries/service/run
      chmod 744 /data/dbus-aggregate-batteries/restart

      Jetzt die settings.py √∂ffnen und die gew√ľnschten Einstellungen vornehmen:
      nano /data/dbus-aggregate-batteries/settings.py

      Die Datei settings.py danach mit „STRG + o“ speichern und mit „STRG + x“ verlassen.

      Die Datei r.local öffnen:
      nano /data/rc.local

      Am Ende dieser Datei folgenden Inhalt einf√ľgen per Editor:
      ln -s /data/dbus-aggregate-batteries/service /service/dbus-aggregate-batteries

      Die Datei rc.local danach mit „STRG + o“ speichern und mit „STRG + x“ verlassen.

      Den kompletten Dienst neustarten:
      sh /data/dbus-aggregate-batteries/restart

      Ein kompletter Systemneustart ala „reboot“ tut nat√ľrlich auch nie weh…

      Bei wem es dann immer noch nicht klappt, der kann in der settings.py am Ende den Eintrag auf „LOGGING = 2“ anpassen.

      Der Inhalt des Logfile, welches primär erkannte Fehler protokolliert, lässt sich dann mit diesem Befehl ansehen:
      cat /data/dbus-aggregate-batteries/aggregatebatteries.log

      Wenn schon zu viel Schrott drinsteht, einfach das Logfile löschen:
      rm /data/dbus-aggregate-batteries/aggregatebatteries.log

      Und den kompletten Dienst nochmal neustarten:
      sh /data/dbus-aggregate-batteries/restart

      Danach wieder das Logfile konsultieren und ggf. ein „Issue“ im Github-Repo er√∂ffnen.

      Viele Gr√ľ√üe und Erfolg
      Jörg

  18. Moin noch mal,

    weiter oben hattest du geschrieben, dass man das BMS nicht mehr mit einem externen Schalter ein/aus schalten kann. Das hei√üt aktuell sind die bei dir nur fake bzw vorbereitet, falls du doch noch √ľber eine M√∂glichkeit stolperst?
    Wei√üt du was es mit den „SW+“ (Switch?) und „JR-EN“ (irgendwas mit enable?) Anschl√ľssen seitlich auf sich hat?

    1. Die Schalter sind aktuell leider noch Fake, korrekt. Wobei einen habe ich mal so angeschlossen, dass ich damit zumindest den NEEY-Balancer ausschalten k√∂nnte. Aber das ist im Grunde auch schon egal, da dieser im Standby weniger als 1W ben√∂tigt…

      Diese Switch-Funktion am BMS, von der du sprichst, ist glaube ich dazu da, um die Ladung zu unterbinden. Zumindest gibt es diese Funktion bei der neuen BMS-Variante…

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

    2. Danke f√ľr die Antwort.
      Eine Alternative w√§re ja, einen entsprechenden Hauptschalter (48 v, 220 A, 13 ‚ā¨ bei Am) einzubauen. Warum hast du dich dagegen entschieden? Eine manuelle Trennung ist deiner Meinung nach unn√∂tig?
      Gr√ľ√üe

    3. Das w√ľrde nix helfen, da das BMS den selbst ben√∂tigten Strom zum „Arbeiten“ komplett √ľber die Balance-Leads erh√§lt, die an den einzelnen Zellen h√§ngen.

      Dar√ľber hinaus habe ich mich gegen einen zus√§tzlichen „Hauptschalter“ an jedem Batteriepack entschieden, da man den Anderson-Stecker im Bedarfs- oder auch Notfall vermutlich genauso schnell herausziehen kann wie den Not-Aus-Schalter physisch umklappen. Und beim ausgesteckten Anderson ist die Verbindung dann ganz ganz sicher getrennt. Einem Trennschalter w√ľrde ich da im direkten Vergleich ein St√ľck weniger vertrauen, wenn er auf „Off“ steht.

      Andersherum: Es gibt ja auch genug Leute, die bauen einen Not-Aus-Schalter pro Batteriepack ein, verzichten jedoch auf den Anderson-Stecker als wirkliches „Trennelement“. Das halte ich f√ľr unklug. Einerseits aus Wartungszwecken und andererseits aus Sicherheitgr√ľnden. Denn wenn das Teil schnell „raus“ muss (man weiss ja nie), ist so eine Steckverbindung absolut unersetzlich. Da f√§ngt niemand an die Muttern zu l√∂sen oder hat schnell genug einen passenden „Bolzenschneider“ oder Kabelschere zur Hand. Zumal das auch nicht ungef√§hrlich sein kann – Stichwort Kurzschluss.

      Und insgesamt: Am besten jede unnötige Komponente weglassen, die eine Fehlerquelle darstellen kann. Keep it simple. Ist ja auch so schon komplex genug. :)

      Viele Gr√ľ√üe
      Jörg

      PS: Lasse mit mit guten Argumenten aber gerne auch vom Gegenteil √ľberzeugen…

      PPS: Du schreibst ein 48V-Schalter… Das ist evtl. bereits auch schon kritisch im Bezug auf m√∂gliche Lichtb√∂gen, die beim Trennen unter hoher Last entstehen k√∂nnen. Denn sp√§testens das 18s-Pack arbeitet ja gew√∂hnlich bei √ľber 60V. Und je h√∂her die Spannung, desto weiter reichen die Lichtb√∂gen bei identischer Stromst√§rke. Und wenn die „L√∂schkammer“ im Trennelement nicht passend dimensioniert ist, bleibt die elektrische Verbindung nach dem Ausschalten bestehen – unter enormer Hitzeentwicklung. Solange, bis der Trennschalter buchst√§blich abraucht und hoffentlich irgendwann die Entfernung der Pole gro√ü genug wird, sodass der „Lichtblitz“ erlischt – und bis dahin nicht bereits alles andere Feuer gefangen hat. Deshalb setzt man bspw. auch bestimmte Megafuses ein, die bis 70V ausgelegt sind und auf keinen Fall die „kleineren“ 24/30V-Varianten – eben aus dem selben Grund.

  19. Gr√ľ√üe dich.
    H√§tte eine Frage bez√ľglich das aggregate Zusatzprogramm.
    Serialjk bms laufen bei mir bereits mit 2 Bänken.
    Hätte wie Lt. Anleitung Ordner erstellt und alles rein kopiert.
    Bin kein Experte im Linux daher sind mir 2 Sachen unklar.
    Die Freigabebefehle f√ľr chmod 744 f√ľr folgenden Ordner funktioniert bei mir nicht. Wie genau lautet die Befehlszeile?
    Und folgendes ist mir auch unklar.
    Warum steht /Service / Service , den Ordner gibt es nur einmal. Muss ich den Befehl so rein schreiben?
    -s /data/dbus-aggregate-batteries/service /service/dbus-aggregate-batteries into /data/rc.local

    Bedanke mich schon mal f√ľr deine Hilfe
    Lg
    Thomas

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