Pimp my HP Proliant G8 Microserver: 4×3,3GHz E3 und 16GB RAM

Wer eine Private Cloud aufbauen¬†m√∂chte, um seine pers√∂nlichen Dokumente und Daten¬†bspw. per¬†OwnCloud¬†im Netzwerk zug√§nglich zu machen, stellt sich gew√∂hnlich ein NAS in die eigenen vier W√§nde. Das Problem der meisten NAS-Systeme unterhalb der 1000 Euro-Grenze ist jedoch deren Leistungsf√§higkeit,¬†da gew√∂hnlich¬†nur leistungsschwache und nicht wechselbare¬†Intel Atom oder auf der ARM-Plattform basierende Prozessoren verbaut werden. Diese haben gew√∂hnlich nicht genug Power, um auch leistungshungrige Dienste wie den Plex Media Server¬†sinnvoll betreiben zu k√∂nnen und gleichzeitig bspw.¬†eine vern√ľnftige AES-Verschl√ľsselung mit ertr√§glichen Datenraten zu realisieren. Wer zudem¬†Virtualisierungsumgebungen¬†betreiben m√∂chte, sieht sp√§testens dann g√§nzlich in die R√∂hre.

Aber auch teure NAS-Systeme haben im Standard oft nicht genug Power, lassen sich zum Gl√ľck aber teilweise upgraden. Wie im Howto-Artikel¬†Pimp my QNAP TS-x70: I7-3770T und 16GB RAM¬†erl√§utert, l√§sst sich ein enormer Leistungszugewinn erzielen, der ausreicht, um mehrere Dienste inkl. AES-Verschl√ľsselung auf einem QNAP-NAS im Parallelbetrieb¬†zu erm√∂glichen.

Da der Artikel bereits hei√ü diskutiert wurde und insgesamt gut ankommt, m√∂chte ich die „Pimp my„-Reihe nun mit dem HP Proliant G8 Microserver (Affiliate-Link)¬†fortf√ľhren. Die¬†Vorteile dieser L√∂sung sind¬†vor allem die¬†vergleichsweise¬†moderaten¬†Hardwarekosten, gepaart mit Features und spannenden¬†Leistungsreserven, die man eher von professionellen Serverl√∂sungen kennt.

Etwas nachteilig ist jedoch, dass man sich¬†– anders als etwa bei einem¬†nach dem¬†Kauf direkt einsetzbaren QNAP-System – selbst um die Installation des¬†NAS-Betriebssystems k√ľmmern muss. Wie man einen solchen leistungsf√§higen „HP Proliant G8 Microserver ULTRA“ mit m√∂glichst wenig Aufwand selbst realisieren kann und welche Hard- und Software dazu notwendig ist, wird im nachfolgenden Howto ausf√ľhrlich erl√§utert.

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